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Höchstes Organ auf Landesebene ist der Landesparteitag. Der Parteitag besteht aus den Delegierten der Bezirks- und Kreisverbände und tritt mindestens einmal jährlich zusammen.

Betrachtung der Absatz und Beschaffungsmärkte 2.

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Oktober, 19 Uhr, im Zukunftscampus auf der Zell zur ersten Klimakonferenz. Mit den Pariser Klimazielen von im Blick wurde ein Rahmen geboten, in dem aktiver Klimaschutz vorangetrieben werden soll. Der Kabarettphilosoph Hagen Rether fordert zum aktiven Klimaschutz auf.

Haben wir etwa Besseres zu tun? Wirtschaft Klimakonferenz trafen sich zum aktiven Klimaschutz motivierte Menschen aus der Region, um sich auszutauschen und miteinander zu vernetzen, um so die Wirksamkeit ihres Handelns zu erhöhen. Wir sehen dieses Projekt als eine Chance für die Menschen über Parteigrenzen hinweg verschiedene Perspektiven und Gestaltungsmöglichkeiten unseres wirtschaftlichen Miteinanders zu diskutieren und somit zu einem guten Leben für alle im Jahr beizutragen.

Dabei sind alle Menschen herzlich eingeladen mitzudenken und mitzudiskutieren: Genau hier kann diese Vortragsreihe einen wertvollen Beitrag leisten.

Aktuelle Krisen stellen uns vor gewaltige Herausforderungen, bieten jedoch gleichzeitig die Chance für Veränderungen, sodass auch zukünftige Generationen eine gute Lebensgrundlage vorfinden können.

Vor allem aber als Anlass, um bestehende Systeme kritisch zu hinterfragen, Offenheit für wertbringende Alternativen zu schüren und dabei den persönlichen Horizont stets zu erweitern. Wird dem Rechnung getragen, kann sich ein Unternehmen Transparenz leisten und bezieht die externen Kosten nebenher verursachter Schäden mit ein.

Beispielsweise im Billigflugsektor wird derzeit beides ignoriert. Zu steuern, nach welchen Regeln das Wirtschaften gestaltet wird, betrachte ich als Teil der Politik, die uns alle betrifft. Darum befürworte ich eine breite Diskussion und Meinungsbildung. Dieses Projekt bringt nicht nur Impulse und Anregungen für unsere Gedanken, sondern ebenso den frischen Wind, der uns diese Aufgabe erleichtern soll.

Unendliches Wachstum in einem begrenzten System ist unmöglich und eine Gefahr für das Überleben vieler Arten auf der Erde. Deshalb müssen wir Alternativen für eine nachhaltige Lebensweise dringend diskutieren und individuell und gesellschaftlich in die Tat umsetzen. Ich freue mich, dass sich hier immer mehr Menschen engagieren und Gedanken machen, wie ein zukunftsfähiger Weg aussehen kann. Lassen Sie uns gemeinsam an einer guten Zukunft arbeiten. Erwin Pröll - ehem. Christian Felber - Mitbegründer attac Österreich, Autor u.

Sina Trinkwalder - Geschäftsführerin manomama, Referentin Dazu bedarf es neuer Gedanken, Ideen und Mut. Wirtschaft fördert genau, was es braucht: Durch die Vernetzung ausgezeichneter Köpfe und Ideen bin ich überzeugt, dass unsere Region in eine prosperierende Zukunft geht.

Franz Sieder - Betriebsseelsorger für das Mostviertel. Wir müssen selbst die Veränderung sein, wenn wir Veränderungen haben wollen. Sie dankt ihnen für ihr Zeugnis und ermutigt sie darin. Durch sie werden die Schönheit der unauflöslichen Ehe und ihre immer dauernde Treue glaubwürdig. Die Heilige Familie von Nazareth ist dafür ein wunderbares Vorbild. Das Evangelium der Familie nährt auch jene Samen, die noch nicht reif sind, und muss jene Bäume pflegen, die ausgedörrt sind und nicht vernachlässigt werden dürfen.

Als verlässliche Lehrerin und fürsorgliche Mutter ist sich die Kirche — obwohl sie anerkennt, dass es für die Getauften kein anderes als das sakramentale Eheband gibt und dass jeder Bruch desselben Gottes Willen zuwiderläuft — auch der Schwäche vieler ihrer Kinder bewusst, die sich auf dem Weg des Glaubens schwer tun.

Einer pastoralen Zugehensweise entsprechend ist es Aufgabe der Kirche, jenen, die nur zivil verheiratet oder geschieden und wieder verheiratet sind oder einfach so zusammenleben, die göttliche Pädagogik der Gnade in ihrem Leben offen zu legen und ihnen zu helfen, für sich die Fülle des göttlichen Planes zu erreichen.

Dem Blick Christi folgend, dessen Licht jeden Menschen erleuchtet vgl. Joh 1,9; Gaudium et Spes , 22 wendet sich die Kirche liebevoll jenen zu, die auf unvollendete Weise an ihrem Leben teilnehmen.

Sie erkennt an, dass Gottes Gnade auch in ihrem Leben wirkt, und ihnen den Mut schenkt, das Gute zu tun, um liebevoll füreinander zu sorgen und ihren Dienst für die Gemeinschaft, in der sie leben und arbeiten, zu erfüllen.

Sie leidet unter der Voreiligkeit, mit der viele Gläubige sich entscheiden, dem eingegangenen Bund ein Ende zu setzen und einen neuen eingehen. Diese Gläubigen, die zur Kirche gehören, brauchen eine barmherzige und ermutigende seelsorgliche Zuwendung, wobei die jeweiligen Situationen angemessen zu unterscheiden sind. Die jungen Getauften sollen ermutigt werden, nicht zu zaudern angesichts des Reichtums, den das Ehesakrament ihrem Vorhaben von Liebe schenkt, gestärkt vom Beistand der Gnade Christi und der Möglichkeit, ganz am Leben der Kirche teilzunehmen.

Wenn eine Verbindung durch ein öffentliches Band offenkundig Stabilität erlangt, wenn sie geprägt ist von tiefer Zuneigung, Verantwortung gegenüber den Kindern, von der Fähigkeit, Prüfungen zu bestehen, kann dies als Anlass gesehen werden, sie auf ihrem Weg zum Ehesakrament zu begleiten.

Doch sehr oft fällt die Entscheidung für das Zusammenleben ohne jede Absicht einer institutionellen Bindung und nicht im Hinblick auf eine mögliche zukünftige Ehe.

In Übereinstimmung mit dem barmherzigen Blick Jesu, muss die Kirche ihre schwächsten Kinder, die unter verletzter und verlorener Lebe leiden aufmerksam und fürsorglich begleiten und ihnen Vertrauen und Hoffnung geben. Wie das Licht eines Leuchtturms im Hafen oder einer Fackel, die unter die Menschen gebracht wird, um jene zu erleuchten, die die Richtung verloren haben oder sich in einem Sturm befinden. Wie die barmherzige Liebe anzieht und vereint, so verwandelt und erhebt sie auch. Sie lädt zur Umkehr ein.

Auf diese Art und Weise verstehen wir auch die Haltung des Herrn, der die Ehebrecherin nicht verurteilt, sondern sie auffordert, nicht mehr zu sündigen vgl. Pastorale Perspektiven Das Evangelium der Familie heute in den unterschiedlichen Kontexten verkünden.

Die Verkündigung des Evangeliums der Familie stellt für die neue Evangelisierung eine Dringlichkeit dar. Die Kirche ist dazu aufgerufen, diese Verkündigung mit der Zärtlichkeit einer Mutter und der Klarheit einer Lehrmeisterin vgl.

Die Wahrheit nimmt in der menschlichen Schwachheit Fleisch an, nicht um sie zu richten, sondern um sie zu retten vgl. Die Evangelisierung ist eine Verantwortung des ganzen Gottesvolkes, einesJeden nach seinem eigenen Dienst und Charisma.

Ohne das freudige Zeugnis der Eheleute und der Familien, der Hauskirchen, läuft die Verkündigung — auch, wenn sie konkret ist — Gefahr, unverständlich zu bleiben oder im Meer der Worte, das unsere Gesellschaft kennzeichnet, unterzugehen vgl. Novo Millennio Ineunte , Die Synodenväter haben mehrfach unterstrichen, dass die katholischen Familien aus der Kraft der Gnade des Ehesakramentes dazu berufen sind, selbst Subjekte der Familienpastoral zu werden.

Es wird entscheidend sein, den Primat der Gnade hervorzuheben und damit die Möglichkeiten, die der Geist im Sakrament schenkt. Im Lichte des Gleichnisses vom Sämann vgl. Mt 13, , ist es unsere Aufgabe, an der Aussaat mitzuarbeiten. Alles andere ist das Werk Gottes. Man darf auch nicht vergessen, dass die Kirche, die über die Familie predigt, Zeichen des Widerspruchs ist.

Deshalb ist von der ganzen Kirche eine missionarische Umkehr gefordert: Man darf nicht bei einer rein theoretischen, von den wirklichen Problemen der Menschen losgelösten Verkündigung stehen bleiben. Dabei darf nicht vergessen werden, dass die Krise des Glaubens zu einer Krise der Ehe und der Familie geführt hat, und als Konsequenz oft die Weitergabe des Glaubens von den Eltern an die Kinder unterbrochen wurde.

Angesichts eines starken Glaubens können sich kulturelle Ansichten, die Familie und Ehe schwächen, nicht durchsetzen. Damit die Umkehr wirklich an Bedeutung gewinnt, umfasst sie auch die Sprache. Die Verkündigung muss erfahrbar machen, dass das Evangelium der Familie die Antwort auf die tiefsten Erwartungen des Menschen darstellt: Auf seine Würde und auf die vollkommene Verwirklichung in der Gegenseitigkeit, in der Gemeinschaft und in der Fruchtbarkeit.

Es geht nicht allein darum, Normen vorzulegen, sondern Werte anzubieten, und damit auf eine Sehnsucht nach Werten zu antworten, die heute selbst in den säkularisiertesten Ländern festzustellen ist.

Die betrachtende Lesung der Heiligen Schrift in Gemeinschaft mit der Kirche muss die Familienpastoral innerlich formen und die Mitglieder der Hauskirche bilden. Das Wort Gottes ist nicht nur eine frohe Botschaft für das Privatleben der Menschen, sondern auch ein Urteilskriterium und ein Licht der Unterscheidung der verschiedenen Herausforderungen, mit denen sich die Eheleute und Familien auseinandersetzen. Zugleich haben viele Synodenväter auf einem positiven Zugang zu den Reichtümern der unterschiedlichen religiösen Erfahrungen bestanden, ohne die Schwierigkeiten zu verschweigen.

Die christliche Ehe ist eine Berufung, die man durch eine angemessene Vorbereitung auf einem Glaubensweg und mit einer reifen Urteilsfähigkeit annimmt. Sie darf nicht nur als kulturelle Tradition oder als soziale und rechtliche Anforderung verstanden werden. Deshalb muss man Wege entdecken, um die Einzelnen und das Paar so zu begleiten, dass sich die Vermittlung der Glaubensinhalte mit der Lebenserfahrung verbindet, welche die gesamte Gemeinschaft der Kirche anbietet.

Immer wieder wurde an die Notwendigkeit einer radikalen Erneuerung der pastoralen Praxis im Licht des Evangeliums der Familie erinnert, um die individualistischen Sichtweisen zu überwinden, die sie derzeit noch kennzeichnen.

Deshalb wurde mehrfach auf eine Erneuerung der Ausbildung von Priestern, Diakonen, Katecheten und anderen Mitarbeitern in der Seelsorge beharrt, welche durch eine stärkere Einbeziehung der Familien geschehen könnte. In gleicher Weise wurde die Notwendigkeit einer Evangelisierung unterstrichen, die offen die kulturellen, sozialen, politischen und wirtschaftlichen Konditionierungen, wie den zügellosen Einfluss der Logik des Marktes anprangert, welche ein authentisches Familienleben verhindern und Diskriminierungen, Armut, Ausgrenzung und Gewalt hervorrufen.

Deshalb muss ein Dialog und eine Zusammenarbeit mit den gesellschaftlichen Strukturen entwickelt werden, und es gilt, jene Laien zu ermutigen und zu unterstützen, die sich als Christen im kulturellen und gesellschaftlichen Bereich engagieren.

Die Brautleute auf dem Weg der Vorbereitung zur Ehe führen. Dazu ist es notwendig, an die Bedeutung der Tugenden zu erinnern. Unter ihnen erweist sich die Keuschheit als wertvolle Voraussetzung für ein echtes Wachstum der zwischenmenschlichen Liebe. Bezüglich dieser Erfordernis stimmen die Synodenväter darin überein, die Notwendigkeit des Einbezuges der ganzen Gemeinde hervorzuheben und das Zeugnis der Familien selbst zu begünstigen.

Ferner sollte die Ehevorbereitung auf dem Weg der christlichen Initiation verankert werden, indem die Verbindung zwischen Ehe und Taufe und den anderen Sakramenten betont wird.

Die ersten Jahre des Ehelebens begleiten. Die ersten Jahre der Ehe sind ein wesentlicher und heikler Zeitabschnitt, während dessen die Paare im Bewusstsein der Herausforderung und der Bedeutung der Ehe wachsen. Hieraus ergibt sich das Erfordernis einer pastoralen Begleitung, die nach der Feier des Sakramentes fortgesetzt wird vgl. Familiaris Consortio , III. Die Pfarrei wird als der Ort verstanden, an dem erfahrene Paare jüngeren zur Verfügung stehen können, möglicherweise unter Mithilfe von Vereinigungen, kirchlichen Bewegungen und neuen Gemeinschaften.

Dabei gilt es, die Bedeutung der Spiritualität der Familie, des Gebetes und der Teilnahme an der sonntäglichen Eucharistie zu unterstreichen. Die Liturgie, Übungen der Frömmigkeit und die Eucharistie für die Familien, vor allem am Hochzeitstag, wurden als wichtig zur Förderung der Evangelisierung durch die Familien erwähnt.

Seelsorge für jene, die in einer Zivilehe oder ohne Trauschein zusammenleben. Während die Synode weiterhin die christliche Ehe verkündet und fördert, ermutigt sie zugleich zu einer pastoralen Unterscheidung der Situationen vieler Menschen, die diese Wirklichkeit nicht mehr leben. Die Hirten müssen jene Elemente erkennen, welche die Evangelisierung und das menschliche und geistliche Wachstum fördern können.

Eine neue Sensibilität der heutigen Pastoral besteht darin, jene positiven Elemente zu erfassen, die in Zivilehen und — bei gebührender Unterscheidung — im Zusammenleben ohne Trauschein vorhanden sind.

Es ist angebracht, dass wir im Angebot der Kirche, das mit Klarheit die christliche Botschaft verkündet, auch auf die konstitutiven Elemente in jenen Situationen hinweisen, die ihr noch nicht oder nicht mehr entsprechen. In einigen Ländern geschieht dies vor allem in traditionellen Ehen, die unter Familien vereinbart und oft in verschiedenen Stufen geschlossen werden.

In anderen Ländern wächst hingegen die Zahl derer, die nach einem langen Zusammenleben um die Feier der kirchlichen Trauung bitten. Das einfache Zusammenleben wird oft auf Grund der allgemeinen Mentalität gewählt, die sich gegen Institutionen und endgültige Verpflichtungen wendet, aber auch in Erwartung einer existentiellen Sicherheit Arbeit und festes Einkommen.

All diese Situationen müssen in konstruktiver Weise angegangen werden, indem versucht wird, sie in Gelegenheiten für einen Weg hin zur Fülle der Ehe und der Familie im Licht des Evangeliums zu verwandeln. Es geht darum, sie mit Geduld und Feingefühl anzunehmen und zu begleiten.

Dabei ist das attraktive Zeugnis authentischer christlicher Familien als Subjekt der Evangelisierung der Familie wichtig. Die verwundeten Familien heilen Getrenntlebende, nicht wiederverheiratete Geschiedene, wiederverheiratet Geschiedene, Alleinerziehende. Wenn die Eheleute in ihren Beziehungen Schwierigkeiten begegnen, müssen sie auf die Hilfe und Begleitung der Kirche zählen können. Die Pastoral der Nächstenliebe und der Barmherzigkeit sind darauf ausgerichtet, Menschen wieder aufzurichten und Beziehungen wiederherzustellen.

Vergeben können und Vergebung erfahren ist eine grundlegende Erfahrung des Familienlebens. Die gegenseitige Vergebung der Eheleute erlaubt es, eine Liebe zu erfahren, die für immer ist und nie vergeht vgl. Manchmal fällt es aber dem, der die Vergebung Gottes empfangen hat, schwer, selbst die Kraft zu einer aufrichtigen Vergebung aufzubringen, die den Menschen erneuert. Auf der Synode wurde die Notwendigkeit mutiger pastoraler Entscheidungen deutlich.

Die Synodenväter haben nachdrücklich die Treue zum Evangelium der Familie bekräftigt und anerkannt, dass Trennung und Scheidung stets eine Verwundung darstellen, welche den betroffenen Paaren und den Kindern tiefes Leid zufügt. Es handelt sich um unterschiedliche Situationen sowohl auf Grund persönlicher als auch kultureller und sozioökonomischer Faktoren. Das verlangt einen differenzierten Blick, wie es der hl. Johannes Paul II empfohlen hat vgl. Familiaris Consortio , Jede Familie muss vor allem mit Respekt und Liebe angehört werden, indem man sich zum Weggefährten macht, wie Christus mit den Jüngern auf dem Weg nach Emmaus.

Wir müssen unserem Wandel den heilsamen Rhythmus der Zuwendung geben, mit einem achtungsvollen Blick voll des Mitleids, der aber zugleich heilt, befreit und zum Reifen im christlichen Leben ermuntert.

Ein besonderes Urteilvermögen ist unerlässlich, um die Getrenntlebenden, die Geschiedenen und die Verlassenen pastoral zu begleiten. Vor allem muss das Leid derer angenommen und geachtet werden, die ungerechter Weise Trennung oder Scheidung erlitten haben, die verlassen wurden oder wegen Misshandlungen des Ehepartners gezwungen waren, das Zusammenleben aufzugeben.

Die Vergebung des erlittenen Unrechts ist nicht einfach, sie istaber ein Weg, den die Gnade möglich macht. Hieraus ergibt sich die Notwendigkeit einer Pastoral der Versöhnung und der Mediation, auch durch besondere Beratungsstellen, die in den Diözesen einzurichten sind.

In gleicher Weise muss stets betont werden, dass es unerlässlich ist, sich in aufrichtiger und konstruktiver Weise um die Folgen der Trennung oder der Scheidung für die Kinder zu kümmern, die in jedem Fall unschuldige Opfer der Situation sind.

In jedem Fall wird die Kirche immer das Unrecht hervorheben müssen, das sehr oft aus der Situation der Scheidung entsteht. Eine besondere Aufmerksamkeit gilt der Begleitung der Alleinerziehenden. Vor allem müssen Frauen unterstützt werden, die allein die Verantwortung für den Haushalt und die Kindererziehung zu tragen haben. Die Notwendigkeit zweier gleichlautender Urteile aufzugeben; die Möglichkeit, einen Verwaltungsweg unter Verantwortung des Diözesanbischofs festzulegen; ein verkürztes Verfahren, das bei Fällen offenkundiger Nichtigkeit anzuwenden wäre.

Einige Synodenväter haben sich dennoch gegen diese Vorschläge ausgesprochen, weil sie kein verlässliches Urteil garantieren würden. Es muss betont werden, dass es in all diesen Fällen darum geht, die Wahrheit über die Gültigkeit des Ehebundes zu ermitteln. Anderen Vorschlägen zufolge sollte die Möglichkeit in Betracht gezogen werden, mit Blick auf die Gültigkeit des Ehesakramentes der Rolle des Glaubens der Brautleute Gewicht zu verleihen, ohne dadurch infrage zu stellen, dass unter Getauften alle gültigen Ehen Sakrament sind.

Mit Blick auf eine von vielen geforderte Straffung des Eheprozesses muss neben der Ausbildung ausreichender Mitarbeiter — Kleriker und Laien —, die sich dieser Aufgabe vorrangig widmen, die Verantwortung des Diözesanbischofs betont werden.

Er könnte in seiner Diözese entsprechend vorbereitete Berater beauftragen, welche die Parteien über die Gültigkeit ihrer Ehe unentgeldlich beraten. Diese Aufgabe könnten ein Amt oder qualifizierte Personen übernehmen vgl. Dignitas Connubii , Art. Nicht wiederverheiratete Geschiedene, die oft Zeugen der ehelichen Treue sind, werden ermutigt, in der Eucharistie die Nahrung zu finden, die sie in ihrer Lebensform stärkt.

Die Gemeinde vor Ort und die Hirten müssen diese Menschen fürsorglich begleiten, vor allem wenn Kinder vorhanden sind, oder sie unter schwerer Armut leiden. Stattdessen sollte ihre Teilnahme am Leben der Gemeinschaft gefördert werden. Im Gegenteil, sie bringt gerade in dieser Fürsorge ihre Nächstenliebe zum Ausdruck. Mehrere Synodenväter haben auf Grund der konstitutiven Beziehung zwischen der Teilnahme an der Eucharistie und der Gemeinschaft mit der Kirche und ihrer Lehre über die Unauflöslichkeit der Ehe auf der derzeitigen Regelung bestanden.

Andere haben sich für eine nicht zu verallgemeinernde Zulassung an den Tisch der Eucharistie ausgesprochen — und zwar in einigen besonderen Situationen und unter genau festgelegten Voraussetzungen, vor allem wenn es sich um unumkehrbare Fälle handelt, die mit moralischen Verpflichtungen gegenüber den Kindern einhergehen, die ungerechtem Leid ausgesetzt würden.

Einige Synodenväter waren der Ansicht, dass wiederverheiratete oder mit einem Partner zusammenlebende Geschiedene in fruchtbarer Weise an der geistlichen Kommunion teilhaben können. Andere Synodenväter stellten daraufhin die Frage, warum sie dann keinen Zugang zur sakramentalen Kommunion erhalten könnten.

Es wird also eine Vertiefung dieser Thematik gefordert, um so die Eigenart der beiden Formen und ihre Verbindung zur Ehetheologie herauszuarbeiten. Die Probleme bezüglich der Mischehen kamen bei den Beiträgen der Synodenväter immer wieder zur Sprache. Die Verschiedenheit des Eherechts der orthodoxen Kirche führt in einige Zusammenhängen zu Problemen, über die in der Ökumene nachgedacht werden muss. Analog wird für interreligiöse Ehen der Beitrag des interreligiösen Dialogs bedeutsam. Die pastorale Aufmerksamkeit gegenüber Personen mit homosexueller Orientierung.

Einige Familien machen die Erfahrung, dass in ihrer Mitte Menschen mit homosexueller Orientierung leben. Diesbezüglich hat man sich gefragt, welche pastorale Aufmerksamkeit in diesen Fällen angemessen ist, indem man sich auf das bezog, was die Kirche lehrt: Die Weitergabe des Lebens und die Herausforderung des Geburtenrückgangs. Es ist nicht schwer, festzustellen, dass sich eine Mentalität ausbreitet, welche die Weitergabe des Lebens auf eine Variable in der Planung eines Einzelnen oder eines Paares verkürzt.

Die wirtschaftlichen Faktoren üben manchmal ein entscheidendes Gewicht aus und tragen zum starken Geburtenrückgang bei, der das soziale Netzwerk schwächt, die Beziehungen unter den Generationen beeinträchtigt und den Blick in die Zukunft unsicher macht. Die Offenheit für das Leben ist ein Erfordernis, das der eheliche Liebe innewohnt. In diesem Licht unterstützt die Kirche die Familien, die behinderte Kinder aufnehmen, erziehen und mit ihrer Liebe umfangen.

Auch auf diesem Gebiet muss man davon ausgehen, was die Menschen sagen, und die Schönheit und Wahrheit einer vorbehaltlosen Offenheit gegenüber dem Leben als das darstellen und begründen, dessen die menschliche Liebe bedarf, um in ihrer Fülle gelebt zu werden.

Also sei es Aufgabe der Theologen, neue Interpretationen der Glaubenslehre zu finden Die Archäologen, so die Wissenschaftler, fanden keine Hinweise, geschweige denn Beweise für einen geschichtlichen Kern. Im katholischen Weltkatechismus Nr.

Bezieht man das aber auf die nach heutiger Erkenntnis vorhandenen Milliarden Galaxien in Millionen und Milliarden von Lichtjahren Entfernung, klingt es absurd. Warum geht der Schöpfer im All mit einer unvorstellbaren Verschwendung von Energien zur Schaffung immer neuer Galaxien um, während er sie hier auf der Erde versiegen lässt? Das muss ein merkwürdiger Schöpfergott sein, der dann sagt: Es muss umgeschrieben werden. Dafür aber wird es höchste Zeit.

Auch wenn eine Generation der anderen Platz macht durch ihren Tod. Die Evolution des Lebens auf der Erde wird heute auf 4 Mia. Jahre geschätzt, die des Menschen auf 4 — 5 Mio. Seit Anbeginn des Lebens gibt es den Tod, schon lange bevor es den Menschen gab. Aus seiner Weltsicht siehe biblisches Weltbild kann man es ihm verzeihen. Seine heutigen Verfechter sollten es aber besser wissen. Tod hat an sich mit Ethik oder Moral überhaupt nichts zu tun.

Er ist notwendig, damit das Leben weitergehen kann. Wenn man dann noch in Nr. Man sollte annehmen, dass sich nach der Kenntnis des modernen Weltbildes auch der Gottesbegriff relativiert und abstrahiert hätte , jedoch scheint dessen Entwicklung bei der Masse der Gläubigen eher in umgekehrter Richtung , nämlich anthropomanisch zu verlaufen. Publik-Forum , Zeitung kritischer Christen, Nr. Papst Benedikt XVI war klug genug, sich auf einen solchen Streit erst gar nicht einzulassen, sondern er stellt die ganze Thematik von vornherein auf eine theologisch - philosophische Stufe mit dem Glauben als Instanz der Vernunft, denn nur wer glaubt wird selig.

Rede in Regensburg, Uni, Nun ist der Versuch, die Philosophie zur Magd der Theologie zu machen, bereits zum Ausgang des Mittelalters gescheitert und die Vernunft hat im christlichen Glauben nichts zu suchen, wie andere Theologen richtig feststellten. Denn mit religiösem Glauben ist immer das Bestreben verbunden, andere überzeugen zu wollen und dem Glauben einen Platz im Objektiven zuzuweisen, der ihm dort per se verwehrt ist. Beispiele für solche Nebelkerzen aus seinem 3.

Gott sei Dank hat Gott nicht alles gedacht, gesagt und getan, was in der Bibel über ihn geschrieben steht! Er hat uns sein Wort gegeben, nicht seine Wörter — die Wörter stammen von Menschen. Darum sollen wir Gott zwar beim Wort, aber die Bibel — um Gottes willen! Der Mythos Jungfrauengeburt, Kindheitsgeschichten Jesu, Auferstehung besteht nicht aus der "Erzählung historischer Ereignisse", sondern ist die " historische Erzählung subjektiv gedeuteter Ereignisse". Dem Mythos nachträglich ein historisches Mäntelchen zu verpassen gleicht dem Versuch, Zeit und Geschichte stillstehen, erstarren zu lassen.

Die Frage nach der historischen Wahrheit eines mythischen Ereignisses , auf die sich die christlichen Kirchen zum eigenen Schaden eingelassen haben, ist deshalb eine dumme Frage! Siehe weiter unten "Mythos Religion" Im übrigen ist die Aussage, Geschichte vom Wort Gottes her verstehen zu wollen , nach eigener kirchlicher Deutung des christlichen Gottes Gotteslästerung.

Gott wird vielfach als transzendent und ewig, frei von zeitlichen oder räumlichen Grenzen und mit höchster übernatürlicher Macht und Ehre ausgestattet beschrieben. Redeweisen in Bibel, Liturgie, Gebetsformularen und dergleichen, die dazu führen könnten, Gott körperlich und insbesondere anthropomorph vorzustellen, werden dabei vielfach, als uneigentliche Aussageweisen interpretiert.

Inhalte in eckigen Klammern stammen vom Verfasser ]. Nur im Werden ist es und entfaltet es sich zu sich selbst. Für den lebendigen Menschen freilich ist es die Grundfrage des Ganzen. Damit sind wir in die Lage versetzt, präzis [etwa im Rahmen eines Glaubenssystems? Trifft man die zweite Wahl , [und nur dann] so ist damit klar, dass der Geist nicht ein Zufallsprodukt materieller Entwicklungen ist, sondern dass vielmehr die Materie ein Moment an der Geschichte des Geistes bedeutet [hoppla, das sind geistige Klimmzüge].

Dies aber ist nur ein anderer Ausdruck für die Aussage, dass Geist geschaffen und nicht pures Produkt der Entwicklung ist , auch wenn er in der Weise der Entwicklung in Erscheinung tritt.

Hinsichtlich der Erschaffung des Menschen bezeichnet die Schöpfung nicht einen fernen Anfang, sondern mit Adam jeden von uns: Der Glaube behauptet vom ersten Menschen nicht mehr als von jedem von uns und umgekehrt von uns nicht weniger als vom ersten Menschen. Wenn Schöpfung [allgemein] Seinsabhängigkeit bedeutet, so ist besondere Schöpfung [bezüglich des Menschen] nichts anderes als besondere Seinsabhängigkeit. Die Behauptung, der Mensch sei in einer spezifischeren, direkteren Weise von Gott geschaffen als die Naturdinge, bedeutet , etwas weniger bildhaft ausgedrückt, einfach dies , dass der Mensch in einer spezifischen Weise von Gott gewollt ist: Bei der Vielzahl von Göttern in den verschiedenen menschlichen Kulturen zu den verschiedenen Zeitabschnitten im Laufe der Geschichte scheint das menschliche Denken und Kennen Gottes doch sehr im Trüben zu fischen!

Insofern kann man nur von den besonderen, vielfältigen Erschaffungen Gottes durch den Menschen sprechen. In unserem kollektiven Gedächtnis ist die Gesamtheit der wirklichen oder vorgestellten Ereignisse gespeichert, denen wir unsere Existenz verdanken.

Solche Erzählungen errichten auf der Basis von Grundwerten eine gemeinsame Identität , die, vom Bewusstsein jedes einzelnen Zuhörers ausgehend, Gemeinschaft bilden und ermöglichen.

Es ist sehr wichtig zu wissen, dass die erzählten Ereignisse nicht als historische Tatsachen , sondern als mythische Erzählungen erlebt werden. Deshalb ist das erzählte Ereignis nicht mehr datierbar und fixierbar, sondern reicht in seiner Bedeutung über alle Zeitgrenzen hinaus bis in jenen Zeit - Raum zu dem es sich nach dem Bericht des Mythos zugetragen hatte. Die kritische Frage nach der historischen Datierbarkeit eines mythischen Ereignisses , auf die sich die christlichen Kirchen zum eigenen Schaden eingelassen haben, ist deswegen eine dumme Frage!

Denn der Mythos ist nicht die "Erzählung eines wahren Ereignisses", sondern die " wahre Erzählung eines Ereignisses", eines Sinn und Werte stiftenden Ereignisses, welches Bestandteil eines kollektiven Gedächtnisses dann wird, wenn es von der ganzen Gruppe angenommen wird. Dem Mythos nachträglich ein historisches Mäntelchen zu verpassen gleicht dem Versuch, Zeit und die Geschichte stillstehen zu lassen, erstarren zu lassen.

Von Generation zu Generation wird die Geschichte weiter erzählt, abends am Lagerfeuer oder im Schatten der Dorflinde unter der sich das Dorf versammelt hat um dem Weisen zu lauschen, der die Tradition von seinen Ahnen empfangen hat, in Schulen und Gemeinschaftsräumen, in Kirchen und Synagogen, auf Wiesen und Auen.

Bereits im Nachbardorf wird dieselbe Geschichte mit kleinen Abweichungen erzählt; einiges wird hinzugefügt oder auch weggelassen, die Handlung selbst kann eine andere Richtung einschlagen und manchmal wird die Geschichte zu einer ganz anderen Geschichte. Auf diese Weise entstehen mehrere Versionen des gleichen Ereignisses, die teils widersprüchlich sind, z.

Aber Widersprüche erschrecken den Mythos nicht , da es sich um unterschiedliche Wahrnehmungen des gleichen Ereignisses handelt: Wird zu einem Zeitpunkt der Mythos niedergeschrieben, entsteht das "schriftliche Gedächtnis" , welches nunmehr ohne Unterschied der ganzen Gemeinschaft gehört.

Die Stärke eines Mythos in Form einer "Heiligen Schrift" besteht darin, die Mannigfaltigkeit der Zugänge und der Tonarten der früheren mündlichen Versionen zu erhalten.

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