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Der mittlere Jahresabfluss des Rio Piura Einzugsgebiet: Overview of impact, projected humanitarian needs and response OCHA, Die Geschädigten — in der Mehrheit kleine und mittlere landwirtschaftliche Betriebe — werden oftmals in ihrer Existenz bedroht.

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Zu dieser Zeit sorgt er typischerweise in den südlichen Teilen von Nord- und Südamerika, an der peruanischen Pazifikküste, auf den Galapagosinseln, im Osten Afrikas und in Südostchina für ergiebigere Niederschläge. Durch die geringeren Niederschlagsmengen beispielsweise im südlichen Afrika und Australien steht weniger Wasser zum Speichern für die nachfolgende Trockenzeit zur Verfügung.

Regionen mit anomal starken Niederschlägen können unter Überflutungen und Erdrutschen zu leiden haben. Die anomal kühlen Wassermassen im äquatorialen Zentralpazifik bewirken eine Unterdrückung von Konvektion , Bewölkung und Niederschlag in dieser Region, insbesondere während des nordhemisphärischen Winters und Frühlings.

Gleichzeitig ist der Niederschlag über Indonesien, Malaysia und Nordaustralien erhöht. Auch ist die Walker-Zirkulation mit ihren östlichen Winden in Bodennähe zu diesen Jahreszeiten deutlich intensiviert, da das Druckgefälle zwischen dem anomal kühlen Ostpazifik und dem Westpazifik verstärkt ist.

Trockenere Verhältnisse als üblich werden bei Kaltereignissen entlang der Westküste des tropischen Südamerika beobachtet, sowie in den subtropischen Breiten Nordamerikas Golfküste und von Südamerika südliches Brasilien bis zentrales Argentinien zu ihren jeweiligen Wintermonaten.

Andererseits werden die Inselstaaten des zentralen Pazifiks und der Westküste Südamerikas von Starkniederschlägen heimgesucht. Die Grundlagen für dieses kombinierte Datenprodukt sind Messungen von Wetterstationen bzgl. Zwar lassen sich bestimmte Grundmuster bei der räumlichen Verteilung verschiedener Fernwirkungen Dürren , Starkniederschläge , Stürme , usw. Die Verbindung zwischen Southern Oscillation und Niederschlag zeigt sich u.

Bei bewölktem Himmel wird ein Teil dieser Strahlung am Entweichen gehindert. Dies kann bedeutende Auswirkungen auf verschiedene Ökosysteme haben. So kann ein terrestrisches Ökosystem von einer CO 2 -Senke zu einer CO 2 -Quelle werden, was amerikanische Wissenschaftler zwischen und anhand eines biogeotechnischen Modells und Messungen in den Wäldern und Savannen des Amazonasbeckens entdeckten Nature , Bd.

Der Grund liegt in den geringeren Niederschlägen. Ursachen sind die CO 2 -reichen Tiefenwässer, die hier an die Oberfläche gelangen und die geringe biologische Aktivität. Häufig dient die Waldvernichtung der Anlage von Palmölplantagen. Das dort produzierte Palmöl wird unter anderem Kraftstoffen in Europa zugesetzt, um den Anteil regenerativer Energien zu erhöhen.

Damit werden war durch das "bio-fueling" in Europa rein rechnerisch die CO 2 -Emissionen reduziert, in der globalen Bilanz aber bestenfalls verlagert und die Aufnahme von CO 2 zusätzlich reduziert, da die rodungsbedingt fehlenden Wälder als CO 2 -Senke wegfallen. Diese Einflüsse gleichen einer Schaukel zwischen dem Atlantik und dem Pazifik, wobei sie jeweils die Aktivität in der einen Region stärken und sie gleichzeitig in der anderen schwächen.

Ursachen für die Beeinflussung sind anomale Wassertemperaturen warm ist günstig für die Bildung, kühl hinderlich und vor allem Änderungen der vertikalen Windscherung, ein Prozess der sich durch die Änderung der Windgeschwindigkeit und -richtung zwischen ca. Tropische Wirbelstürme entwickeln sich üblicherweise stärker, wenn sie über warmes Wasser ziehen, und sie lösen sich über kühlem Wasser auf.

Dies bewirkt eine Erhöhung der Wasseroberflächentemperaturen im Pazifik und unterstützt so die Bildung von tropischen Stürmen. In Bodennähe beeinträchtigt das Ozon die Luftqualität. Innerhalb der Troposphäre wirkt Ozon als Treibhausgas. Beispielsweise ist eine erhöhte Dürre wahrscheinlichkeit ein hydrologisches Phänomen, das die landwirtschaftlichen Erträge beeinträchtigt. Entsprechend kann sich auch eine höhere Wahrscheinlichkeit zu überdurchschnittlichem Niederschlag auf die Landwirtschaft auswirken, wobei die Landwirte die Möglichkeit von Überschwemmungen im Auge behalten müssen.

Deshalb ist es von entscheidender Bedeutung, die Auswirkungen von ENSO auf den Wasserkreislauf in verschiedenen Regionen zu verstehen und wie diese Einflüsse sich als Effekte auf die Wasserressourcen fortsetzen. Allerdings bestehen beträchtliche geographische Unterschiede. Beispielsweise führt ein El Nino-Ereignis in den Monaten Dezember bis Februar über Südbrasilien zu hohem Niederschlag, aber im zentralen Indonesien, den südlichen Philippinen, ferner über weiten Teilen Südamerikas und Südafrikas zu unterdurchschnittlichen Regenmengen.

Andererseits gibt es in der Zeit von Juni bis August überdurchschnittlichen Niederschlag in Teilen Nordamerikas, aber unterdurchschnittliche Regenmengen in Indien und Pakistan. In Indien ergibt eine ostwärtige Verlagerung der Walkerzirkulation über dem tropischen Pazifik während ENSO-Warmereignissen typischerweise reduzierte sommerliche Monsunniederschläge in Indien und Südchina, beides Gebiete, in denen der Monsunniederschlag entscheidend ist für die Nahrungsproduktion.

ENSO wird auch zusammengebracht mit Änderungen beim Auftreten von tropischen Wirbelstürmen und ihren bevorzugten Zugbahnen, was die Wahrscheinlichkeit von Extremniederschlägen und gleichzeitig von Sturmschäden in Regionen wie der Karibik , Nordamerika und Südostasien beeinflusst. In ähnlicher Weise wird die Verbindung zwischen ENSO und dem jahreszeitlichen Niederschlag in den Monsun gebieten dazu verwendet, Gesamtvorhersagen für den Monsunniederschlag zu machen. Diese Informationen können dann für Anbauentscheidungen geeignete Feldfrüchte verwendet werden, in Abhängigkeit vom prognostizierten Bewässerungsbedarf.

Die Wasserwirtschaft erscheint bei erster Überlegung als offensichtlicher Adressat für saisonale Klimavorhersagen und deren Nutzung, vorausgesetzt die Wassermanager sind es gewöhnt mit quantitativen Informationen und kurzfristigen Wettervorhersagen ca.

Oft trifft dies aber nicht zu, besonders dann, wenn sie aufgrund von institutionellen, gesetzlichen und infrastrukturellen Einschränkungen entscheidungsscheu sind, was den Nutzen der Vorhersagen entsprechend mindert. Eingefahrene Praktiken werden ungerne verlassen, unpräzise Arbeitsweisen können als weitere Barrieren bei der effektiven Nutzung saisonaler Vorhersagen dazu kommen.

Hindernisse, die dem entgegenstehen sind genannt. Auf der Basis dieses Wissens können z. Fröhlich, Kristina et al.

Das ist nicht selbstverständlich angesichts der unterschiedlichen Bezugsperioden beider Analysen vs. Unterschiede in verschiedenen Regionen über Land treten deshalb auch wegen fehlender statistischer Signifikanz auf.

Die weitgehende Kongruenz bestätigt, dass eine natürliche Klimavariabilität wie das ENSO -Phänomen, sich eher indifferent gegenüber der Bezugsperiode verhält. Sie zeigt auch, dass die klimatologische Auswertung des satellitengestützten Datensatzes trotz der relativ kurzen Bezugsperiode auch in vielen Landregionen der Erde bereits valide ist, und natürlich über dem Ozean eine exklusive Information bereitstellt.

Unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten können die unterschiedlichen Auswirkungen von ENSO sowohl als Rezessionsverursacher, wie auch als ökonomicher Stimulus wirken. Beispielsweise können ENSO-bedingte Erschütterungen zu lokalen Konflikten führen, wenn sie auf arme Länder treffen mit wetterabhängiger Landwirtschaft und mit wenig Puffermöglichkeiten gegenüber diesen Beeinträchtigungen.

Betroffen sind vor allem Rohstoffe und Lebensmittel aus dem Agrar- und Fischereisektor, aber auch der Energiesektor und die Industriemetalle spüren den Einfluss der klimatischen Veränderung. Dies kann im Ergebnis die Inflation und die Geldpolitik beeinflussen.

Dies trifft möglicherweise am ehesten für Palmöl zu, da geographisch sein Hauptanbaugebiet im Pazifikraum liegt. Diese Aussage wird etwas relativiert durch die mögliche Substitution von Palmöl durch Sojaöl.

Die Auswirkung auf Energieversorgungsunternehmen ist abhängig von ihren Standorten, Wasserkraftwerke sind am anfälligsten, was in einigen Ländern zu einer verstärkten Nachfrage nach Strom aus Wärmekraftwerken führen kann.

Es kann auch zu Auswirkungen auf den Versicherungs- und den Einzelhandelssektor kommen. Dürren und Überschwemmungen setzten den Agrarrohstoffen stark zu und auch die Minen zum Abbau von Kupfer mussten aufgrund starker Regenfälle und dadurch ausgelöster Erdrutsche ihre Produktion unterbrechen.

Da sich die Wetterbedingungen durch die Anomalie stark von den üblich vorherrschenden Bedingungen unterscheiden, nehmen die Ernteerträge in vielen Fällen stark ab. Trockenes Wetter und lang anhaltende Dürren können Angebot und Preise ebenso beeinflussen wie deutlich steigende Niederschläge, extreme Temperaturschwankungen oder Umweltkatastrophen.

The reasons are not completely clear. Additional information is necessary beyond the ENSO indices ONI and SOI to capture the complexity of the interaction between agricultural production, climate and oceanic temperatures and currents. All these variables, in turn, interact with other dynamic variables of vegetation development. The real numbers of variables are unknown, making the situation more complex, while atmosphere, ocean and crop dynamics interact at different moments of time.

Auf eher isolierte lokale bzw. Dies trifft häufig auf lokale Nahrungsmittelmärkte der Dritten Welt zu. So darf die Betrachtung der Wirkung von ENSO auf die Agrarmärkte nicht vergessen lassen, dass die Effekte von Naturunbilden auf teilweise oder vollkommen subsistent wirtschaftende Betriebe in wenig entwickelten Regionen deutlich gravierender sind, da diese nicht über kompensierende Möglichkeiten verfügen, die ein globaler Markt dessen Akteuren bietet.

Diese Differenzierung wird in Darstellungen der Wirtschaftspresse häufig vernachlässigt. Auch bei weltmarktgehandelten Rohstoffen ist zu unterscheiden zwischen den Auswirkungen von ENSO auf den Weltmarktpreis und denen, die die einzelnen Produzenten Produktionsgebiete betreffen, benachteiligend oder auch begünstigend.

In diesem Zeitraum ist die Verflechtung der Agrarmärkte über den Agrarhandel und die internationalen Terminmärkte erheblich gewachsen und damit auch die Reaktion der Märkte auf wirkliche oder auch nur erwartete Veränderungen in Produktion und Welthandel. Unter beiden Bedingungen gibt es deutliche Unterschiede von einem gleichartigen Ereignis zum nächsten. Das Ergebnis dieses Papers wird aber nicht generell geteilt. Der Analyst Olaf Zinke agrarmanager So haben etwa ausgiebige Regenfälle vor der Aussaat oder während wichtiger Wachstumsphasen in Süd- und Nordamerika entsprechend positive Auswirkungen auf die Produktion.

Innerhalb der durch Wetterunsicherheiten gekennzeichneten Angebotssituation bei den oben erwähnten Rohstoffen spielen spezielle Wetterphänomene die Rolle eines Verstärkers. Erhöhte Regenfälle können je nach Region und Zeitraum positive Auswirkungen auf die Erträge haben, während sie in anderen Regionen und einige Wochen früher oder später den Wachstumsverlauf der Pflanzen negativ beeinflussen. Die selbst erstellte Grafik basiert auf einer Datenreihe zu den Kokosölpreisen, die uns freundlicherweise von der früheren Spezialchemie-Firma Cognis zur Verfügung gestellt wurde, sowie auf den Zeitreihen zum MEI.

Da in Sommer- und Winterweizen unterschieden werden kann, müssen nicht nur die Ernte- und Anbaubedingungen im Sommer beobachtet werden, sondern auch die der Wintermonate. Gerade im Winter und Frühling ist der Niederschlag vor allem im Osten des Landes deutlich verringert und schmälert den Ernteertrag damit dramatisch, wobei der Eintrittszeitpunkt des Wetterphänomens entscheidend für das Ergebnis der Ernte ist.

Laut der Universität Queensland und dem dort entwickelten Modell zur Bestimmung der Ernteerträge in Australien könnte das diesjährige Wetter einen stark negativen Einfluss in der Winter- Weizensaison haben. Im folgenden Erntejahr normalisierten sich die Erträge wieder. Generell ist ein Ertragsrückgang der Weizenernte von fast 50 Prozent möglich. Andererseits darf nicht übersehen werden, dass der Weizenertrag generell stark wetterabhängig ist, auch unabhängig von ENSO-Einflüssen.

Die globalisierte Weizenproduktion mindert die Auswirkungen von geringeren Weizenerträgen auf die weltweite Versorgung. In diesem sogenannten Wechseljahr fiel die Ernte für Mais deutlich schwächer aus. Dies ist mit Abstand das schlechteste Szenario für die Erträge und Mais.

Sie verdeutlicht, dass die Erträge in China und Indien zurückgehen, wohingegen der zusätzliche Niederschlag in Nord- und Südamerika die Erträge steigert. The 5-year running mean method was used to calculate normal yield. The pie diagrams indicate the percentages of harvested area in the aforementioned areas. All data in the pie diagrams are normalized to the global harvested area in Hier gilt es allerdings zu differenzieren: Der für die Produktion benötigte Monsun lässt deutlich nach und kann zu einer Verringerung der Erträge führen.

Auch in Australien und Teilen von Afrika kommt es zu Dürren. Wenn das Wetter in Brasilien allerdings zu feucht ist, verwenden die Zuckerproduzenten das durchtränkte Zuckerrohr zur Ethanolherstellung, anstatt Rohzucker zu exportieren.

In der Hälfte der Fälle sinkt die weltweite Zuckerproduktion, in der anderen Hälfte kommt es zu höherer Produktion mit gleichbleibenden bis niedrigeren Preisen. Die Regenfälle verzögern die Verarbeitung. Zudem können die Zuckerrohrernten in Thailand und Australien durch Trockenzeiten sowohl negativ als auch positiv beeinflusst werden. Aufgrund des Preisrückgangs bei Agrarrohstoffen wurde die Kuchenherstellung immer preiswerter.

Leider hat sich das Blatt im letzten Quartal gewendet. Die Preise für Agrarrohstoffe sind nämlich wieder gestiegen im Gegensatz zur Entwicklung bei Nicht-Agrarrohstoffen und insbesondere Erdöl, dessen Preis jüngst auf den tiefsten Stand seit Ende der globalen Finanzkrise gesunken ist.

Nur wenige Monate später zeichnet sich nun ein klareres Bild ab, da die Auswirkungen jetzt weltweit in allen wichtigen Anbauregionen zu beobachten sind.

Angesichts der im 4. So entsteht ein grob geflochtener Korb von Agrarrohstoffen, mit dem sich die Entwicklung der Kuchenherstellungskosten demonstrieren lässt wobei Palmöl stellvertretend für Butter benutzt wird. Da der Preis für Zucker — dem wichtigsten Bestandteil der meisten Kuchen — deutlich gestiegen ist, verwundert es nicht, dass auch die Preise sämtlicher Kuchen gestiegen sind.

Etwas abgemildert wird dies durch die Tatsache, dass der Weizenpreis gefallen ist. Entsprechend wirken sich die Preissteigerungen bei Kakao und Kaffee in der entgegengesetzten Richtung aus.

Allerdings ist dabei zu beachten, dass Schokoladenkuchen nicht einfach mit Kakao gleichzusetzen ist, denn seine Hauptzutat ist nicht Kakao, sondern Zucker. Schlechte Nachrichten also für den Kuchengenuss im neuen Jahr und für alle, die sich von ihrem nach Weihnachten noch übrig gebliebenen Geld mehr leisten wollen!

Im Gegensatz dazu ging aus den vor einer Woche veröffentlichten Daten der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen hervor, dass der Nahrungsmittelpreisindex für Dezember gesunken ist. Dieser Gesamtindex besteht aus fünf gewichteten Agrarrohstoffgruppen: Fleisch, Milchprodukte, Getreide, Pflanzenöle und Zucker. Unabhängig davon, ob es dadurch zu einem Anstieg des gesamten Nahrungsmittelpreisindexes kommt, ist das Kuchenbacken in den letzten Monaten auf jeden Fall teurer geworden.

Die globale Kakaoproduktion reagiert hochempfindlich auf klimatische Veränderungen. Die Preise für die Bohnen waren bei einer vierjährigen Rally bis um 60 Prozent nach oben geschossen. Im vergangenen Jahr hatte trockenes Wetter die Ernte belastet — auch in Westafrika, woher rund 70 Prozent des weltweiten Kakaobohnen-Angebots stammen.

Im Dezember stiegen die Terminkontrakte in London auf Pfund je Tonne — und damit auf den höchsten Wert seit Damals hatte ein Bürgerkrieg die Produktion an der Elfenbeinküste unterbrochen. Dies lag an der Tatsache, dass Afrika das Hauptanbaugebiet ist und es dort immer wieder zu geopolitischen, Finanzierungs- und Energieproblemen kam.

Jeder Anstieg der Palmölpreise kann tendenziell durch eine erhöhte Sojabohnenproduktion in Nord- und Südamerika gebremst werden, da Palmöl durch Sojaöl ersetzt werden kann. Energierohstoffe reagieren ebenfalls auf unterschiedliche Wetterbedingungen, da diese Auswirkungen auf die Produktionsmengen und auf die Nachfrage haben. Allerdings ist der Einfluss regional beschränkt. Im Spätjahr führte dies zu einem Preisrückgang bei Erdgas und Erdöl um ca.

Entsprechend geringer gestalten sich der Heizbedarf und damit der Erdgasverbrauch. Die Asienkrise von reduzierte die Nachfrage nach Erdöl. Der El Nino setzte noch einen drauf, weil der niedrigere Heizbedarf sich nicht nur auf Erdgas, sondern auch auf den Ölpreis negativ auswirkte.

Auch im Jahr wirkt die asiatische Wirtschaft angeschlagen. Halten wir fest, dass das El-Nino Phänomen einen schwachen Ölpreis begünstigt. Gewöhnlich gibt es auf den Metallmärkten nur geringe Einflüsse von Seiten des Wetters.

Aber es gibt Ausnahmen. Vor der Küste Chiles, dem wichtigsten Kupferproduzenten der Welt, bilden sich durch die Erwärmung der Meeresoberfläche und das damit verbundene Tiefdruckgebiet Wolken und es kommt zu kräftigen Regenfällen. Dadurch kann der Abbau und Transport von Kupfer verzögert bzw.

Denkbar sind auch Erdrutsche oder Überschwemmungen, die die Minenproduktion kurzfristig unmöglich machen und die Angebotsseite belasten. Solche Angebotsausfälle können dem Kupferpreis Auftrieb geben.

Entsprechend ist hier nicht mit Beeinträchtigungen zu rechnen. Denn aufgrund von geringeren Regenfällen sind der Abbau und der Transport der Erze unproblematischer. Das höhere Angebot könnte auf den Preisen lasten. Andererseits kann es in manchen Regionen auch zu Niedrigwasser in Flüssen kommen, was den Abtransport der Rohstoffe erschwert und die Preise nach oben treibt. The Spokesman , Goldseiten. Bewässerung puffert die Auswirkungen des Klimas ab, und die Verbindungen zwischen ENSO und der Pflanzenproduktion sind deshalb weniger verbreitet, aber für Bewässerungskulturen oft komplexer als für Kulturen im Regenfeldbau.

Empirische Untersuchungen zum erfolgreichen Downscaling saisonaler Vorhersagen auf Farmbasis zeigen noch immer uneinheitliche Ergebnisse hinsichtlich Erfolg und Nutzen. Auch gibt es Forschungsaktivitäten, die die Nutzung und den Wert von ENSO -Informationen für die Landwirtschaft untersuchen und dabei modellbasierte Studien zum ökonomischen Wert bestimmter Managemententscheidungen einbeziehen.

Firmen, die in die landwirtschaftliche Wertschöpfungskette eingebunden sind z. Krankheitserreger, die menschliche Krankheiten verursachen, reagieren gewöhnlich stark auf ihre Umgebung, und das Klima spielt eine wichtige Rolle bei der Bestimmung ihres räumlichen und jahreszeitlichen Auftretens. Klimasensitive Krankheiten zeigen oft eine von Jahr zu Jahr unterschiedliche Ausprägung.

Ein Teil dieser Variabilität wird wahrscheinlich durch nicht-klimatische Faktoren verursacht. Es gibt deutliche Hinweise, die eine substantielle Wirkung auf bestimmte parasitische, virale und bakterielle Infektionskrankheiten in verschiedenen Regionen der Erde nahelegen.

The health implications are usually more intense in developing countries with fewer capacities to reduce the health consequences. Part of the response will be to provide additional health services to those in need, such as increased surveillance and emergency vaccination.

Immediate needs also require funds to provide treatments for severely malnourished children in many countries, such as Ethiopia. Gerade Infektionskrankheiten, welche die Gesundheitsprobleme armer Bevölkerungsschichten in — vorrangig tropischen — Entwicklungsländern dominieren, sind nicht nur stark klimaabhängig, vielmehr kann auch ihre Bekämpfung von einer verbesserten ENSO -Vorhersagbarkeit profitieren.

Dazu gehören die von Überträgern verbreiteten Krankheiten z. Es gibt intensive Untersuchungen zum Zusammenhang zwischen ENSO und Cholera , einer verheerenden, aber leicht heilbaren epidemischen Krankheit, die durch das Bakterium Vibrio cholera verursacht wird. Die natürlichen Lebensräume dieses alten Krankheitserregers sind Fluss-, Küsten- und Mündungsökosysteme, wo es zusammen mit Plankton , vor allem Copepoden auftritt.

ENSO ist vielfach als eine Ursache für das Auftreten von zyklischen Cholera-Epidemien in verschiedenen Teilen der Erde ausgemacht worden, und zwar über den Zusammenhang mit der Erwärmung der Meeresoberflächentemperaturen von Küstengewässern, die Algenblüten verursacht, womit dann das Cholera-Bakterium begünstigt wird. Ganzheitliche Betrachtungen zeigen gelegentlich vielfältige Wirkungspfade auf, nicht zuletzt sind dies Niederschlagsextreme, soziale Verwundbarkeiten oder lokale geographische Gegebenheiten.

Eine beständige Herausforderung bei der ENSO-bezogenen Forschung zur menschlichen Gesundheit, die auf beobachteten Phänomenen beruht, ist die Überprüfung, ob die identifizierten Bezüge zufällig oder ursächlich sind.

Dort wo markante Auswirkungen auf die öffentliche Gesundheit eindeutig auf die Meeresoberflächentemperaturen im äquatorialen Pazifik und deshalb auf ENSO-Ereignisse zu beziehen sind und wo die kausalen Mechanismen klar verstanden sind, ist es der Wissenschaftsgemeinschaft gelungen, saisonale Klimavorhersagen zu machen, die auf die Entscheidungsträger im Gesundheitswesen zugeschnitten sind.

Solche Vorhersagen können in krankheitsbezogenen Frühwarnsystemen eingesetzt werden, wie sie für Malaria bereits entwickelt sind. Im Zusammenhang mit der menschlichen Gesundheit müssen auch die hydrometeorologischen Katastrophen genannt werden, die sich direkt auf die körperliche Unversehrtheit auswirken können oder über die Zerstörung von Infrastruktur und indirekt über ökonomische Verluste.

People living with HIV are particularly vulnerable to food insecurity, their situation compounded by lack of access to treatment and other health services in many countries.

Droughts also reduce employment and income opportunities, and income shocks explain up to 20 per cent of variation in HIV prevalence across African countries. People living with HIV have increased nutritional needs and reduced appetites. They are less able to absorb nutrients and often have reduced access to food due to morbidity.

Malnourished people living with HIV are two to six times more likely to die in the first six months of treatment. Food insecurity pressures households into unsustainable coping strategies and can lead to HIV-risk behaviour e. Food insecurity and limited food consumption also reduce adherence to antiretroviral therapy ART , which can lead to drug resistance and increases in transmission.

Uninterrupted access and adherence to treatment is crucial to prevent later multi-drug resistant tuberculosis TB and treatment failures that lead to expensive secondary treatment regimes. Significant gaps in treatment and adherence, as well as the high rate of co-morbidity with TB, complicate the situation. The Southern Africa region generally suffers from unavailability of comprehensive HIV data and consistent analysis.

Few countries have functional surveillance systems in place, and HIV-impact surveillance indicators are not being adequately linked to food and nutrition assessments. Overview of impact, projected humanitarian needs and response OCHA, Trade winds have weakened in the Eastern Pacific, disrupting the normal ocean circulation pattern and allowing the Western Pacific warm pool to propagate eastward.

The deeper pool of warm water has curtailed the usual upwelling of deep water nutrients to the surface of the Eastern Pacific. This loss of the usual nutrient supply is evident in declining concentrations of sea surface chlorophyll, the green pigment that indicates the presence of phytoplankton. Shades of blue indicate less chlorophyll and less phytoplankton. NOAA's standard 4-month bleaching outlook shows a threat of bleaching continuing in the Caribbean, Hawaii and Kiribati, and potentially expanding into the Republic of the Marshall Islands.

An extended bleaching outlook showing the threat of bleaching expected in Kiribati, Galapagos Islands, the South Pacific, especially east of the dateline and perhaps affecting Polynesia, and most coral reef regions in the Indian Ocean.

Einer nur auf den ersten Blick abwegig erscheinenden Auswirkung waren Wissenschaftler auf der Spur: Es geht dabei um die Gestalt der Erde, das Geoid. Dieses würde durch klimabedingte Verlagerungen von Wassermassen in den Meeren, in den Ozeanen und auf den Landmassen Veränderungen erfahren.

Dadurch würden die Tage minimal länger, erklärte die Nasa am Mittwoch. Der längste Tag sei der 5. Februar gewesen, der 0,6 Millisekunden länger gedauert habe als üblich. Da die Summe aus den Bewegungen der Atmosphäre und dem Drehmoment der Erde aber konstant bleiben müsse, drehe die Erde sich zum Ausgleich langsamer. Der Effekt wurde auch später belegt: Abarca del Rio et al. Der Zusammenhang lässt sich mit den starken und ausgedehnten Anomalien des zonalen Winds erklären: Aufgrund der Drehimpulserhaltung muss sich der Drehimpuls der festen Erde und somit deren Winkelgeschwindigkeit entsprechend umgekehrt verhalten.

Da das Phänomen damals noch nicht bekannt war, hatte natürlich auch niemand versucht, die Dürre damit in Verbindung zu bringen. Da aber keine genauen Jahreszahlen vorliegen, lässt sich das schwerlich überprüfen. Nach einer Forschergruppe um Solomon M.

Für ihre im Wissenschaftsmagazin "Nature" veröffentlichte Studie werteten die Wissenschaftler Bürgerkriege in dem jährigen Untersuchungszeitraum aus, bei denen jeweils mehr als 25 Menschen umkamen; der Hälfte der Konflikte fielen sogar mehr als tausend Menschen durch Kämpfe zum Opfer.

Der Zusammenhang bleibe "reine Spekulation". Die Leute hätten das Gefühl, nichts zu verlieren zu haben - und fingen Bürgerkriege an. Klimasimulationen kommen zu widersprüchlichen Ergebnissen. If they wanted to get things done, they could do them. There is nothing that prevents them from doing it. Für genauere Angaben bitte auf den jeweiligen Kontinent klicken oder unten weiterlesen. Die mittleren Breiten sind durch eine hohe interne Variabilität gekennzeichnet, die sich aus der chaotischen Natur der Atmosphäre ableitet.

Da solche Zeitreihen nur an einigen wenigen Stationen vorliegen, wird der Zusammenhang zwischen Tropen und mittleren Breiten zunehmend auch anhand von Klimamodellrechungen untersucht. Mehrere Studien zeigen zwar, dass ENSO-Extreme das Strömungsfeld im atlantisch-europäischen Raum verändern können, diese aber verglichen mit den Änderungen im nordpazifischen Sektor wesentlich schwächer sind. Unklar ist gegenwärtig ferner, welchen relativen Einfluss extratropische gegenüber tropischen Meeresoberflächentemperaturanomalien auf die atmosphärische Zirkulation in den mittleren Breiten haben und inwieweit dadurch möglicherweise der ENSO-Einfluss überdeckt wird.

Das bedeutet, dass z. Schweizer Forscher Brönnimann u. Hingegen erfährt das südliche Europa und der Mittelmeerraum feuchtere und mildere Winter. Eine neuere Studie Butler et al. The Köppen classification maps show six major groups and 27 sub-groups of climate zones across Australia.

These climate zones are defined with the climatic limits of native vegetation in mind. This method of classification is based on the concept that native vegetation is the best expression of climate in an area.

The six major classes are identified predominantly on native vegetation type, with the additional sub-groups taking into consideration seasonal distribution of temperature and precipitation:. Kurze Beschreibung der Klimasituation Australiens und der benachbarten Inselwelt. Generell bestehen in Australien starke Klimaschwankungen, und zwar in Abhängigkeit von der Southern Oscillation.

Die dortigen Niederschlagsvariabilitäten gehören zu den stärksten weltweit. Der randtropische Nordrand und ein Teil der Ostküste erhalten ihre konvektiven Hauptniederschläge im Südsommer durch Seewinde. Dazu kommt oft verheerender Starkregen aus den wandernden Zyklonen , die über der warmen Korallensee und der Arafura-See entstehen.

Einzelne Zyklonen aus den mittleren Breiten bringen dort Winterregen. Steigen die Löhne stärker als die Preise, dann kommt es zu steigenden Reallöhnen und steigender Kaufkraft. Bei zeitlich vor der Inflation abgeschlossenen Verträgen verschiebt sich das wirtschaftliche Gleichgewicht. So wird generell der Schuldner besser gestellt, während sich die Position des Gläubigers verschlechtert. Das gilt zum Beispiel für Mieten, Unterhaltszahlungen, Renten- und Pensionsansprüche und Honorarforderungen aufgrund gesetzlich geregelter Honorarordnung wie bei Rechtsanwälten und Ärzten.

So wurden die Immobilienbesitzer beispielsweise in der Deutschen Inflation bis faktisch vollständig entschuldet, während die Immobilien den Wert beibehielten. Der Gesetzgeber versuchte, diese Inflationsgewinne über die Hauszinssteuer abzuschöpfen.

Der Realwert seiner Verschuldung nimmt wegen der Inflation deutlich ab. Durch kalte Progression steigen zudem die realen Steuereinnahmen. Bei schwerer Inflation steigt auch die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes, denn da das Geld ständig entwertet wird, will niemand es lange behalten. Kann nicht genug werthaltiges Sachkapital produziert werden, wird versucht, Wert in Devisen anzulegen. Die Entwertung des Geldes wird so beschleunigt. Versucht der Staat, die freie Preisbildung zu regulieren, entsteht statt offener verdeckte oder zurückgestaute Inflation.

Im Falle flexibler Wechselkurse erfolgt eine Anpassung durch Abwertung des Wechselkurses der inländischen Währung gegenüber ausländischen Währungen. Bei festen Wechselkursen erfolgt keine automatische Korrektur. Ist die Inflationsrate höher als in anderen Ländern, verbilligen sich die Importe, die Exporte verteuern sich.

Dies führt zu Handelsbilanzdefiziten. Je nach Stärke und Tempo der Preissteigerung unterscheidet man zwischen schleichender Inflation, trabender Inflation, galoppierender Inflation und Hyperinflation.

Die Inflation kann man in Phasen einordnen: Die dezelerierte Phase wird auch als Disinflation bezeichnet. Heute wird er losgelöst von der tatsächlichen Geschwindigkeit der Erhöhung des Preisniveaus in einem Land gebraucht.

Es kommt zur Flucht in wertstabile Sachwerte und zu Kapitalflucht. Auf den Kapitalmärkten nimmt das Kapitalangebot ab, da die Anbieter wegen der Inflation mit einem Werteverzehr rechnen, der Kapitalzins steigt.

Aus gleichem Grund werden langfristige Kredite kaum noch angeboten, schon gar nicht mit festem Zins. So besteht auch für Kreditnehmer keine Planungssicherheit mehr. Bisher knapp lohnende Investitionen werden durch Zinssteigerung unrentabel; Unternehmen, deren Rendite nicht mehr ausreicht, gehen bankrott.

Hyperinflationen kamen in der Geschichte schon mehrmals auch deshalb zum Stillstand, weil selbst der Realwert des Papiers zum Drucken der Banknoten höher war als der Wert einer Banknote. Häufig gibt es nach einer Hyperinflation eine Währungsreform. Den historisch ältesten Erklärungsansatz für Inflation bietet die Quantitätsgleichung:. Empirisch ist die Quantitätstheorie sehr gut belegt. Diese Untersuchungen zeigen, dass Inflation entsteht, wenn die Zentralbank die Geldmenge zu stark ausweitet.

Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass Inflation durch eine restriktive Geldpolitik verhindert werden kann. Durch zyklisches und unkontrolliertes Geldwachstum entstünden Kredite ex nihilo mit künstlich niedrigen Zinsraten. Durch die Inflation und die Kreditexpansion würde das gesamte Preissystem verzerrt, der Preis verliere seine Funktion der Information über Knappheit, unproduktive Produktionsweisen würden dadurch künstlich am Leben gehalten.

Neu geschaffenes Geld gelangt von den Zentral- und Geschäftsbanken zu Marktteilnehmern , die mit diesem neuen Geld Güter nachfragen.

Diese zusätzliche Nachfrage wird in steigenden Preisen sichtbar. Die Ursache für Inflation ist damit in der Schöpfung von ungedecktem Geld so wie in gesetzlich privilegierten Institutionen des Bank - und Finanzwesens zu finden Annahmezwang von Gesetzlichen Zahlungsmitteln , Zentralbankwesen , Teilreservebanken , Währungsmonopol usw.

Grundsätzlich wird hierbei zwischen einer Nachfragesoginflation und einer Angebotsdruckinflation unterschieden. Kommt es zur Nachfragesoginflation englisch Demand-pull inflation , [21] sind die Ursachen, wie aus dem Wort zu entnehmen, auf der Nachfrageseite zu suchen. Betrifft dies alle Güter, ist jedoch ceteris paribus aggregiert ein Preisanstieg nicht möglich. Erfolgt eine monetäre Alimentierung, entsteht Inflation.

Kurzfristig kann diese Alimentierung durch eine Erhöhung der Umlaufgeschwindigkeit des Geldes erfolgen. Längerfristig kann Inflation aber nur bestehen, wenn sie durch eine entsprechende Ausweitung der Geldmenge alimentiert wird.

Auf der anderen Seite steht die Angebotsdruckinflation auch: Die Kosteninflation tritt allerdings nur dann als Erhöhung des Preisniveaus in Erscheinung, wenn die teurer produzierten Güter auch auf dem Markt zu den geforderten höheren Preisen Käufer finden und es keine Substitution aus anderen Märkten gibt Verkäufermarkt. Auch diese Inflationsart kann nur bei einer entsprechenden Ausweitung der Geldmenge längerfristig bestehen. Eines der Grundprinzipien des Keynesianismus ist die negative Abhängigkeit zwischen Inflation und Arbeitslosigkeit.

Grundlage für diese Annahme bildeten empirische Untersuchungen auf der Basis historischer Daten, die mit sinkender Arbeitslosigkeit ein höheres Preisniveau verbanden Phillips-Kurve. Theoretisch erklärt wurde dieses Prinzip damit, dass mit sinkender Arbeitslosigkeit das Volkseinkommen steigt und hierdurch die Konsumgüternachfrage stärker ansteigt als Produktionskapazitäten geschaffen werden können. Dazu kommt, dass bei Vollauslastung die Preise ansteigen und die Gewerkschaften bei geringerer Arbeitslosigkeit höhere Lohnforderungen durchsetzen können, was sich auf die Preise auswirkt siehe auch Grundlohnsummenveränderungsrate.

Entgegen dieser Theorie trat in den er Jahren die Stagflation auf hohes Arbeitslosenniveau und hohe Inflationsraten. Schöpft eine Volkswirtschaft ihre Produktionsmöglichkeiten zur Gänze aus — man spricht in diesem Zusammenhang von der Produktionsmöglichkeitenkurve PMK , Synonym Transformationskurve — so führt ein Anstieg der Nachfrage im Keynesianismus voll zu einer Preissteigerung. Die Unternehmen können die erhöhte Nachfrage nach Produkten nicht ausgleichen, daher werden diese Produkte einfach teurer vgl.

Fraglich ist, ob nicht schon vor Erreichen einer allgemeinen Vollauslastung der Kapazitäten schon in einzelnen Wirtschaftszweigen Engpässe auftreten, so dass die Preise bereits zu klettern anfangen, bevor Vollbeschäftigung und allgemein Vollauslastung der Kapazitäten erreicht worden ist.

Steuererhöhungen, staatlich administrierte Preissteigerungen und Lohnerhöhungen können unabhängig von der wirtschaftlichen Situation zu einer höheren Inflationsrate führen. Ein weiterer wichtiger Begriff ist die importierte Inflation ; damit ist die Übertragung einer Inflation im Ausland auf das Inland gemeint. Gegen importierte Inflation ist eine Volkswirtschaft bei flexiblen Wechselkursen gut abgesichert, bei festen Wechselkursen kann sich eine Volkswirtschaft hingegen nicht gegen den Import der Inflation absichern.

Für sie waren der Wert des Geldes und damit die Preise durch die Arbeitswertlehre bestimmt. Adam Smith drückte dies so aus: Die Ausdehnung der Geldmenge Menge an umlaufenden Gold- und Silbermengen war nur Symptom des plötzlich geringer gewordenen Arbeitswertes der Edelmetalle.

Die Klassiker nahmen an, dass zum Umschlag der Waren einer Volkswirtschaft, die insgesamt einen bestimmten Wert hatten, eine Goldmenge von insgesamt einem bestimmten Wert benötigt wurde, abhängig von der Umlaufsgeschwindigkeit der Goldmünzen. Die Umlaufgeschwindigkeit wurde dabei als stabil angenommen. Sank der Wert der einzelnen Goldmünzen wegen Erhöhung der Arbeitsproduktivität bei der Goldgewinnung, wurden zum Ausgleich entsprechend mehr Goldmünzen für den Geldumlauf benötigt.

Wurde mehr Gold, als für den Warenumschlag benötigt, in Umlauf gebracht, führte dies nicht zu Preissteigerungen, sondern das überschüssige Gold wurde als Wertaufbewahrungsmittel gehortet.

Anders sah es beim Papiergeld aus. Für das Papiergeld galten keine anderen Gesetze als für Goldmünzen, solange der Staat oder die Banken das Papiergeld nur in solchen Mengen ausgaben, dass es jederzeit zu einem bestimmten Verhältnis in Gold eingetauscht werden konnte. Nach einiger Zeit gab es dann zwei Preise. Marx stellte den Sachverhalt so dar:

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