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Die im Auftrag der Europäischen Kommission (GD GROWTH) erstellte Studie, verfolgt das Ziel, die globale Wertschöpfungskette im Schiffbau zu analysieren und dabei neue Trends zu identifizieren, die Auswirkungen auf die europäische Industrie- und Handelspolitik haben.

Der Erfahrungsaustausch und die Diskussionen waren auch einer der wesentlichen Eckpfeiler der Ausbildung. Der Fonds empfiehlt sich für Anleger, welche von den vorteilhaften Risiko-Ertragseigenschaften der globalen Wandelanleihenmärkte profitieren wollen, einen Anlagehorizont von mindestens drei Jahren aufweisen und die auf Grund ihrer Risikotoleranz bereit und in der Lage sind, vorübergehend auch Verluste zu verkraften. Gallen waren hervorragend aufbereitet. Dieser definiert vier Felder der Zusammenarbeit.

Was genau sind Megatrends?

Antony Watts: Anthony Watts is a year broadcast meteorology veteran and currently chief meteorologist for KPAY-AM radio. He got his start as on-air meteorologist for WLFI-TV in Lafayette, Indiana and at KHSL-TV in Chico, California.

Der Erwärmungstrend setzt absehbar nicht nur die Ökosysteme, sondern auch Milliarden Menschen enormen Belastungen z. Finnland gewinnt jährlich vor allem an seiner Küstenlinie jedes Jahr Hektar Fläche. Bei Ratan in der schwedischen Gemeinde Robertsfors stieg die Küstenlinie gegenüber dem ebenfalls steigenden Meeresspiegel seit Beginn der Messungen um nahezu einen Meter.

Hier wird die Fahrrinne für rund Mio. Euro tiefer gebaggert; im gegenüberliegenden finnischen Vaasa liegt ein früherer Hafen heute zehn Kilometer im Landesinneren. In mehreren tausend Jahren könnte es hier eine neue Landverbindung zwischen Schweden und Finnland geben. Zwischen den globalen Temperaturen und der Biodiversität gibt es einen langfristigen Zusammenhang, der sich anhand von Fossilienfunden bis vor Millionen Jahren feststellen lässt.

Dies deutet darauf hin, dass sich die globale Erwärmung negativ auf die Biodiversität auswirken könnte. Mittlerweile gilt als sehr wahrscheinlich, dass mit der globalen Erwärmung das Artensterben beschleunigt wird. In den Ozeanen ist weltweit etwa mal mehr Kohlenstoff enthalten als in der Atmosphäre. Verschiedene Effekte sorgen jedoch dafür, dass mit steigenden Temperaturen und wachsendem atmosphärischem CO 2 -Anteil die Aufnahmefähigkeit der Meere für Kohlenstoff abnimmt.

Wie weit die Aufnahmefähigkeit sinkt, lässt sich schwer beziffern. In einem Szenario mit über das Nur in einem Emissionsszenario mit strengem Klimaschutz steigt der aufgenommene Anteil.

Als Folge der Erderwärmung erhöht sich der Meeresspiegel. Zwischen und ist er um ca. Der mögliche Kollaps von Teilen des antarktischen Eisschildes [13] [14] ist in diesen Berechnungen noch nicht eingeschlossen und würde zu massiven zusätzlichen Erhöhungen führen.

Für die Meeresspiegelerhöhung werden im Wesentlichen zwei Faktoren verantwortlich gemacht: Zum einen dehnt sich das Meerwasser bei höheren Temperaturen stärker aus, zum anderen kommt es bei höheren Temperaturen zum verstärkten Abschmelzen von Gletschern siehe unten.

Durch die zusätzlichen Beiträge des Schmelzwassers dürften diese sich noch verdoppeln. Besonders einige kleine Länder im Pazifischen Ozean , deren Landfläche nur wenig über dem Meeresspiegel liegt, müssen fürchten, dass sie in den nächsten Jahrzehnten im Meer versinken. Zu den Risiken gehören gesteigerte Küstenerosion , höhere Sturmfluten , veränderte Grundwasserspiegel , Schäden an Gebäuden und Häfen oder die Verschlechterung der Bedingungen für Landwirtschaft und Aquakulturen.

Würde hingegen nur das weniger ambitionierte Zwei-Grad-Ziel eingehalten, so würden die Kosten pro Jahr um 1,5 Billionen Dollar höher ausfallen.

Die Meere erwärmen sich zeitverzögert mit den steigenden Temperaturen der Erdatmosphäre. Dadurch kommt es zum einen zu einer thermischen Ausdehnung der Wassermassen, was einen Beitrag zum ansteigenden Meeresspiegel leistet siehe oben. Für das Ökosystem Ozean gravierender sind aber die zahlreichen weiteren mit einer erhöhten Wassertemperatur einhergehenden Effekte.

Diese geringe Erwärmung liegt darin begründet, dass bislang nur einige hundert Meter der obersten Wasserschichten wärmer geworden sind. Sie ist dennoch geringer als die Erhöhung der Oberflächentemperaturen an Land, da Landflächen sich allgemein schneller erwärmen. Ähnlich den Landtieren wandern sie polwärts. Die Populationen des Kabeljaus in der Nordsee etwa schrumpfen stärker, als es allein mit Überfischung erklärt werden kann; sie wandern infolge der steigenden Temperaturen bereits nordwärts.

Nördlich gelegene Regionen profitieren von dieser Entwicklung: Wärmeres Wasser kann weniger Sauerstoff speichern, sodass die Erwärmung der Meere zur Ausdehnung sauerstoffarmer Bereiche führt. Diese sind ab ca. Durch die steigenden Temperaturen der Meere ist es als wahrscheinlich zu betrachten, dass es vermehrt zu starken Algenblüten kommen wird.

So stellen Dinoflagellaten eine nicht zu unterschätzende toxische Bedrohung für Mensch und Umwelt dar. Bei einer Massenvermehrung von giftigen Dinoflagellaten wird so viel Gift produziert, dass auch Fische und andere Meereslebewesen getötet werden. Es ist wichtig zu erwähnen, dass giftige Dinoflagellaten z. Alexandrium catenella , Karlodinium veneficum mehr Zellgift produzieren, wenn das Wasser saurer wird.

Ein nicht zu unterschätzendes Problem für den Menschen wird die Verseuchung von Nahrungsquellen durch giftige Algenarten darstellen, inwieweit das schon jetzt der Fall sein könnte, ist nicht bekannt, da kaum Datensätze zur Verfügung stehen. Die Erwärmung des Meerwassers kann bei Korallenriffen die so genannte Korallenbleiche hervorrufen, die bei länger anhaltender Belastung zum Tod der Koralle führt.

Unterschiedliche Taxa von Korallen weisen stark unterschiedliche Toleranzen gegenüber der Korallenbleiche auf. Daher ging die Wissenschaft noch davon aus, dass Korallenriffe als Reaktion auf Meereserwärmungen nicht verschwinden, sondern sich vor allem in ihrer Artenzusammensetzung verändern.

Mit Stand stellt das zukünftige Verschwinden von Korallenriffen aber einen ernstzunehmenden Fakt dar. Durch die globale Erwärmung kam es mittlerweile mehrfach zu schweren Korallenbleichen, bei denen z. Zwar können sich auch alte Riffe nach Bleichen im Zeitraum von Jahrzehnten erholen. In diesem Zeitraum darf es aber zu keiner weiteren Korallenbleiche oder sonstigen weiteren Störung der Erholungsphase kommen, was angesichts der weiter voranschreitenden Erwärmung als unrealistische Annahme beurteilt wird.

Die globale Erwärmung kann auch weniger offensichtliche Wirkungen haben: Der Nordatlantikstrom als Teil des globalen Förderbands wird unter anderem dadurch angetrieben, dass sich im Nordpolarmeer mit dem Golfstrom herangetragenes Wasser abkühlt. In der Folge erhöht sich die Dichte des Oberflächenwassers, das daraufhin in tiefere Schichten des Ozeans absinkt. Dieses Zusammenspiel wird auch thermohaline Zirkulation genannt.

In den vergangenen Bei einem dieser Ereignisse entleerte sich ein in Kanada gelegener riesiger Schmelzwassersee, der Agassizsee , der sich in der Erwärmungsphase am Ende einer Eiszeit gebildet hatte. Für Europa bedeutete dies die Fortsetzung der eigentlich gerade zu Ende gehenden Kaltzeit.

Ein Versiegen des Golfstroms hätte, wenn auch keine Eiszeit, so doch einen starken Kälteeinbruch in ganz West- und Nordeuropa zur Folge. Falls sich das Klima weiter erwärmt, könnte es mit der Zeit auch zu ähnlichen Veränderungen der übrigen ozeanischen Strömungen mit weitreichenden Folgen kommen. Eine Unterbrechung des Nordatlantikstroms wird bislang von den beteiligten Wissenschaftlern als zumindest mittelfristig sehr unwahrscheinlich erachtet.

Jahrhunderts wird nach Simulationen mit Klimamodellen eine leichte Abschwächung des Nordatlantikstroms erwartet. Aktuellen Studien aus dem Jahr zufolge zeigen sich bereits Effekte, wie sie bei einem sich abschwächenden Nordatlantikstrom zu erwarten sind. Im Jahr hielt der International Workshop on Tropical Cyclones der World Meteorological Organization WMO fest, dass es Anhaltspunkte für und wider das Vorhandensein eines erkennbaren anthropogenen Signals in den bisherigen Aufzeichnungen über tropische Wirbelstürme gibt, doch bislang können dazu keine gesicherten Schlussfolgerungen gezogen werden.

Die Intensität tropischer Wirbelstürme folgt nach empirischen Erkenntnissen der Oberflächentemperatur des Meeres. Dabei ist zu beachten, dass diese Temperaturen aus bislang unbekannten Gründen über einen Zeitraum von mehreren Jahrzehnten variieren. In der darauffolgenden Kaltphase, die bis in die frühen er andauerte, kam es dagegen nur zu vergleichsweise milden Hurrikansaisons. Seit etwa befindet sich die AMO wieder in einer Warmphase, weshalb die Hurrikanintensität im Trend wieder deutlich zunahm.

Prognosen zufolge wird die Warmphase der AMO bis etwa ihren Höhepunkt erreichen, [35] wodurch die Hurrikanintensität im Nordatlantik voraussichtlich bis zu diesem Zeitpunkt hoch bleiben wird. Für den Nordostpazifik existieren verlässliche Daten der Hurrikanobservation erst seit , weshalb sich hier noch keine Schlüsse über langfristige Trends ziehen lassen.

Jedoch ereigneten sich auch hier die intensivsten Hurrikansaisons auf dem Höhepunkt der seit anhaltenden Warmphase der PDO. Einige Forscher sehen in dieser Zunahme die Auswirkung der globalen Erwärmung, [37] während andere Studien — so etwa auch eine der NOAA selbst [38] — behaupten, die neuen Observationstechniken und Instrumente seien für diesen beobachteten Anstieg verantwortlich. Die WMO erklärt, dass die dramatischen Verbesserung bei den Techniken der Windgeschwindigkeitsmessung während der letzten Jahrzehnte es schwierig machen, einen genauen Trend zu bestimmen.

Jahrhundert auf die selektiven Luftdruck- und Windgeschwindigkeitsmessungen einzelner Stationen und Forschungsschiffe angewiesen war, ermöglichen Satelliten seit den ern die wesentlich genauere Observation von Hurrikans. Einige Forscher weisen darauf hin, dass im Jahrhundert viele tropische Wirbelstürme unregistriert blieben, wenn sie keine Küste erreichten [39] oder nur wenige Tage existierten. Für langfristige Trends in der Intensität tropischer Wirbelstürme ist man auf die Rekonstruktionen der Paläotempestologie angewiesen.

Die Zahl derartiger Rekonstruktionen hält sich aufgrund des jungen Alters dieser Forschungsrichtung bislang in engen Grenzen. Verschiedene Studien zeigen, dass es auch früher bereits Phasen hoher Sturmfrequenz gab. Damit würde der Westafrikanische Monsun zusammenbrechen und in der Folge nach Norden in die Sahara ausweichen.

Ein Ergrünen dieser Region gehört damit zu den möglichen Effekten der globalen Erwärmung. Jahrhundert jedoch auf einen Rückgang der Niederschläge in der Sahelzone hin. Schmelzendes Meereis hat für den Meeresspiegel nur geringfügige Folgen und führt zu einer Öffnung der Nordwest- und Nordostpassage für die Schifffahrt. Um die Wahrscheinlichkeit dieses Ereignisses einschätzen zu können, sind jedoch weitere Forschungen nötig.

Die verfügbaren Modelle erlauben diesbezüglich keine eindeutige Antwort. Das Alter des grönländischen Eisschildes wird auf mindestens Schwere Schäden sind auch beim gegenwärtigen Erwärmungstrend besonders für Wildtierpopulationen im Nordpolargebiet zu erwarten. In den letzten Jahren wurden besonders die bei Eisbären bereits aufgetretenen Effekte kontrovers diskutiert.

Da sie vom Meereis abhängig sind, sie jagen auf dem Eis lebende Robben und nutzen Eiskorridore um von einem Gebiet zu anderen zu ziehen, gilt es als unwahrscheinlich, dass sie als Art überleben, wenn es zu einem vollständigen Verlust des sommerlichen Meereises kommen sollte.

Anderseits werden beispielsweise in Kanada jährlich tausende Robben getötet, was den Eisbären die Hauptnahrungsquelle stark reduziert. Ebenfalls betroffen sein wird die Lebensweise der Eskimos , die auf intakte Eisflächen für Begehbarkeit und Jagd angewiesen sind. In der Antarktis zeigt sich bislang ein anderes Bild. Hier erhöhte sich die mittlere Temperatur seit dem Diese sind eher auf lange Zeiträume angelegt.

Laut Scientific Reports schmelzen an den Küsten der Antarktis selbst bisher stabile Permafrostböden vor allem wegen einer intensiveren Sonneneinstrahlung schneller als bislang erwartet. Aufgrund der polaren Verstärkung steigen die Temperaturen in der Arktis deutlich rascher als im globalen Durchschnitt. Auch in unmittelbarer Nähe des Pols zeigen sich im Sommer zunehmend offene Wasserflächen.

Zwischen Mitte und Ende des Jahrhunderts ist nach Modellberechnungen bei fortschreitender Erwärmung mit einem eisfreien Nordpolargebiet in den Sommermonaten zu rechnen. Bedingt durch die fortschreitende globale Erwärmung wird die Wahrscheinlichkeit regionaler Wärmerekorde steigen. Eine statistische Analyse zeigte, dass sich bereits im Jahrzehnt — die Wahrscheinlichkeit für regionale Temperaturrekorde monatlicher Durchschnittstemperaturen verfünffacht hat.

In einer statistischen Analyse der global verfügbaren Temperaturdaten verglichen Hansen et al. Eng mit dem Anstieg des Meeresspiegels verbunden, aber mit zahlreichen weiteren Folgen für Trinkwasserversorgung und lokale Ökosysteme einhergehend, ist der Rückgang der Gebirgsgletscher , der im Jahrhundert begann und sich seitdem erheblich beschleunigt hat. Gletscher sind sehr träge Gebilde, was dafür sorgt, dass sie weniger durch einzelne Wetterlagen beeinflusst werden als vielmehr durch langjährige Klimaveränderungen.

Daher sind sie in ihrer Gesamtheit ein guter Indikator für langfristige Temperaturtrends, auf die sie deutlich empfindlicher reagieren. Gletscher nehmen im Winter Wasser in Form von Eis auf.

Im Sommer geben sie es als Schmelzwasser an Flüsse ab. Durch die kontinuierliche Gletscherschmelze seit dem Ende der kleinen Eiszeit nahm die von den Flüssen geführte Wassermenge vor allem im Sommer zu. So hat die zusätzlich freiwerdende Wassermenge aus den Himalaya-Gletschern zu einer Steigerung der landwirtschaftlichen Produktivität in Nordindien geführt.

Jahrhunderts wird deshalb zunehmend effizienteres Wassermanagement nötig sein, um die dann rückläufigen sommerlichen Wassermengen der Flüsse auszugleichen. Andernfalls wird der Rückgang der verfügbaren Wassermenge die landwirtschaftliche Produktion in einigen Gebieten erheblich mindern. Eine der bereits sichtbaren Folgen der globalen Erwärmung ist das zeitlich veränderte Auftreten der Jahreszeiten in klimatischer Hinsicht nicht astronomischer.

Der Frühling beginnt regional unterschiedlich fast zwei Wochen früher, [75] wie beispielsweise das Wanderverhalten von Zugvögeln zeigt. Eine Untersuchung über das Verhalten von Tierarten zeigte eine durchschnittliche Vorverschiebung arttypischer saisonabhängiger Verhaltensweisen um 3,2 Tage pro Jahrzehnt. Auch phänologische Beobachtungen an Pflanzen zeigen die Erwärmung an.

Für bestimmte untersuchte Vogelarten, etwa die Kohlmeise , wurde festgestellt, dass ihre Jungen verstärkt mit Nahrungsproblemen zu kämpfen hatten. Da sich der Lebenszyklus einer als Hauptnahrungsquelle dienenden Raupenart zeitlich nach vorne verlagert hatte und die Vögel mit ihrem Brutverhalten nur teilweise nachfolgen konnten, verlieren die Jungvögel eine wichtige Nahrungsgrundlage. Desgleichen wird eine Verspätung der Herbstphasen beobachtet, sichtbar am Beginn der Laubverfärbung.

Diese Veränderungen variieren jedoch stärker und sind nicht so stark wie die der Frühjahrsphasen ausgeprägt. Insgesamt hat sich die Vegetationsperiode in den letzten drei bis fünf Jahrzehnten um bis zu 3,6 Tage pro Jahrzehnt verlängert. Eine weitere Folge ist das vorgezogene Aufbrechen von See- und Flusseis, dem das verspätete Einfrieren im Winter entspricht.

Zwischen und froren Seen und Flüsse auf der Nordhalbkugel mit einer durchschnittlichen Verzögerung von 5,8 Tagen je Jahrhundert später zu, und gleichzeitig brach das Eis auf ihnen im Durchschnitt 6,5 Tage je Jahrhundert früher auf. Die globale Erwärmung führt zu einer veränderten Verteilung und Menge des Regens: Niederschläge fallen in anderen Intervallen als vorher üblich oder verteilen sich neu auf die Jahreszeiten.

Auch niederschlagsbedingte Wetterextreme wie Überschwemmungen oder Dürren können auf einer erwärmten Erde zu- oder abnehmen.

Zu beachten ist, dass ein einzelnes Ereignis nie direkt auf die globale Erwärmung zurückgeführt werden kann. Unter den Bedingungen des Klimawandels verändert sich aber die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten solcher Ereignisse. In einer Studie aus dem Jahr werden mehrere tausend Zeitserien verschiedener klimatischer Indikatoren ausgewertet, die zu dem Schluss führen, dass sich die Zahl der Tage mit besonders schwerem Niederschlag signifikant erhöht hat.

Dies führe zu mehr Trockenheit in bereits trockenen Regionen und einer Zunahme von Überschwemmungen in bereits wasserreichen Gebieten. Eine weltweit Flüsse umfassende Studie von zeigt für 27 davon eine Zunahme an Überschwemmungen, für 31 eine Abnahme, für die restlichen jedoch keine klare Tendenz.

Dieser Trend stimme mit den erwarteten Wirkungen der globalen Erwärmung überein, und es wird prognostiziert, dass er sich im Regional sind die Hochwassertrends sehr verschieden.

Für Elbe und Oder ergab eine Studie aus dem Jahr keine Zunahme, sondern vielmehr eine Abnahme der Winterhochwasser und keinen Trend im Hinblick auf Sommerhochwasser über die letzten 80 bis Jahre. Ebenfalls in Zusammenhang mit erhöhten Niederschlagsmengen, vor allem in Kombination mit Landnutzungsänderungen , wird die Zunahme von gravitativen Massenbewegungen erwähnt.

Die Risiken für Ökosysteme auf einer erwärmten Erde verändern sich erheblich mit dem Umfang und dem Tempo des weiteren Temperaturanstiegs. Diese Arten werden verdrängt oder können aussterben, wenn sie den sich geographisch schnell verschiebenden Klimazonen nicht folgen können. Andere Arten können sich unter den veränderten Bedingungen stärker ausbreiten. Aus biologischer Sicht am stärksten betroffen werden demnach wahrscheinlich Tropengebiete sein, weil sie historisch gesehen bislang den geringsten Schwankungen ausgesetzt waren.

Tiere wandern mit steigenden Temperaturen zunehmend polwärts. Eine Studie, die 1. Die häufig auf Bewahrung eines Zustandes gerichteten Strategien für Naturschutzgebiete müssen überdacht und den veränderten Bedingungen angepasst werden. Der klimatische Wandel kann die bisherigen Schutzziele vieler Gebiete zunichtemachen.

Durch die Art der Waldnutzung und die Unterdrückung von wilden Feuern während des Dies führt dann beim Entstehen eines Brandes zu schwereren und unkontrollierbareren Feuern, nicht selten mit Todesopfern und hohen Sachschäden. Dieser Anstieg geschah in durch Waldnutzung relativ unberührten Gebieten, und er hängt eng mit beobachtbaren steigenden Frühlings- und Sommertemperaturen und einer immer früher einsetzenden Schneeschmelze zusammen.

Zwar sei es auch möglich, dass ein noch unbekannter natürlicher Zyklus ursächlich für diese Effekte sei, doch passe das Muster der Veränderungen genau in das durch Klimamodelle vorhergesagte Verhalten. Für die Zukunft wird eine weitere Verschiebung der Temperaturen hin zu diesem anscheinend waldbrandfördernden Klima erwartet.

In Gegenden mit einer erwarteten Zunahme der Niederschlagstage hingegen dürften sich bei ansonsten unveränderten Bedingungen weniger schwere Waldbrände ereignen. Insgesamt erwartet die am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung erstellte Studie einen Produktivitätsgewinn der südwestdeutschen Wälder bis zur Hälfte dieses Jahrhunderts, der vor allem durch die verlängerte Vegetationsperiode und das schnellere Wachstum in höheren Lagen bedingt wäre, kombiniert mit dem Düngeeffekt des CO 2 siehe auch unten.

Einige Wirkungen der globalen Erwärmung erzeugen wiederum neue Einflüsse auf den Umfang der globalen Erwärmung, sie wirken als Rückkopplungen im globalen Klimasystem.

Einige Rückkopplungen sind negativ, d. Andere sind positiv, so dass sich die Erwärmung von selbst verstärkt. Vorsichtige Abschätzungen der durch die Erwärmung natürlicherweise forcierten weiteren Freisetzung von Kohlendioxid, einer klassischen positiven Rückkopplung, belaufen sich auf einen den Klimawandel zusätzlich verstärkenden Effekt um 15—78 Prozent im Laufe eines Jahrhunderts.

Bedingt durch höhere Temperaturen sowie die Düngewirkung von CO 2 rechnen manche Klimamodelle [] mit einem erhöhten Pflanzenwachstum gemessen an der Biomasse. Dies wird auch durch Beobachtungen der Paläoklimatologie gestützt, die von einer Abhängigkeit zwischen Biomasse und Temperatur ausgeht. Diese verbesserten Wachstumsmöglichkeiten für Pflanzen führen zu einem Rückkopplungseffekt: Die terrestrische Biosphäre alleine absorbiert ca. Für tropische Wälder wurde in einer Langzeitstudie anhand von zwei Gebieten in Panama und Malaysia nachgewiesen, dass eine erhöhte Temperatur zu einer Verringerung des Zuwachses an Biomasse führt, und zwar sowohl insgesamt als auch bei der Mehrzahl der einzelnen Arten.

Eine Erhöhung des Pflanzenwachstums auf der Nordhalbkugel konnte im Zeitraum von bis durch Satellitenbeobachtung festgestellt werden.

Versuche mit Gräsern in einer künstlich mit CO 2 -angereicherten Umgebung ergaben keine signifikant erhöhte Aufnahme von Stickstoff durch die Pflanzen. Sie sehen aus wie schmutziges Eis und sind brennbar. Die nachgewiesenen Kohlereserven betragen ca.

Je höher die Umgebungstemperatur ist, desto höher muss der Druck sein, damit sich die Methanhydrate nicht auflösen. Allerdings erwärmen sich die Ozeane langsamer als die Landoberfläche und durch die langsame Vermischung des Ozeans dringt diese Erwärmung nur langsam bis zum Meeresboden vor.

Bedeutsamer ist die Gefahr einer langsamen, unkontrollierbaren und über Jahrhunderte anhaltenden Methanfreisetzung aufgrund des allmählichen Eindringens der Erwärmung in die tieferen Ozeanschichten.

Die Polare Verstärkung bewirkt vor allem in den Gebieten des arktischen Zirkels eine positive Rückkopplung durch den extremen Temperaturanstieg in diesen Breitengraden, welche sich um ein Vielfaches schneller erhöhen als im globalen Mittel. Denn letztlich sind diese Trends vor allem eines: Was genau sind Megatrends? Der Begriff der Megatrends ist mittlerweile weit verbreitet und die Basis vieler Forschungs- und Entwicklungsprojekte.

Sie sind die Grundlage der Evolution ganzer Wirtschaftsbereiche und werden damit vielfach zum Ausgangspunkt weitreichender Strategien. Mit ihm gelingt es, die komplexen, weltweiten Veränderungen in Wirtschaft und Gesellschaft greifbar zu machen. Doch die Vielschichtigkeit, die Megatrends innewohnt, mit der sie sich aufeinander beziehen und mit der sie auch scheinbare Widersprüche integrieren, erschwert mitunter das Verständnis. Daher ist es sinnvoll zu erläutern, wie das System der Megatrends funktioniert.

Wie entsteht und verläuft Wandel? Dieser Frage gehen Trend- und Zukunftsforscher nach, wenn sie über Megatrends sprechen und daraus Aussagen über die Zukunft ableiten. Es geht nicht darum, punktgenaue Vorhersagen zu treffen, sondern darum, Zusammenhänge und Entwicklungslinien zu beschreiben — ganz gleich ob für abstrakte Szenarien oder konkrete Strategien, für Visionsprozesse oder Masterpläne, Innovationsvorhaben und Investitionsentscheidungen.

Was zunächst einfach klingt, wird in der Praxis jedoch nicht leichter. Dieser Wandel existiert auf vielen Ebenen und Stufen. Die meisten Veränderungsprozesse haben einen wiederkehrenden Charakter. Allerdings sind die Zyklen nicht einfach nur eine Wiederholung, sondern finden immer auf einer neuen Ebene statt.

Megatrends erzeugen in ihrer Wirkung komplexitätsgenerierende Dynamiken — inklusive fast zwangsläufiger Gegenbewegung. Um zu verstehen, in welchen Dimensionen sich Entwicklungen und Veränderungsprozesse vollziehen, ist es wichtig, die verschiedenen Formen von Trends klar zu trennen. Das Zukunftsinstitut arbeitet daher mit einem hierarchischen System, in dem einzelne Trendarten hinsichtlich ihrer Bedeutung und ihres Wirkungsbereichs kategorisiert werden.

Die Unterscheidung der Tragweiten ist wichtig, um mit Trends im Unternehmen richtig arbeiten zu können. Manche Trends wälzen ganze Wirtschaftssysteme um, andere wirbeln gerade mal ein Stäubchen in einer Produktnische auf. Zu diesem Zweck arbeitet das Zukunftsinstitut seit Jahren mit einem Mehrebenenmodell, in dem sich übersichtlich zeigen lässt, welche Trends welche Einflussbereiche haben. Ganz unten verlaufen die Grundregeln der Natur und evolutionären Gesetze. Megatrends sind die langfristigen, globalen Veränderungen, deren Dimensionen von der Gesellschaft über Technologien bis hin zu ökonomischen Grundprinzipien reichen.

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