Zusammenfassung Volkswirtschaftlehre


Wenn die Kurve der durchschnittlichen Gesamtkosten einer Unternehmung ständig fällt, liegt bei der Unternehmung ein natürliches Monopol vor. Dieser Unterschied spiegelt sich vorallem in Bezug auf die Lebensqualität eines Landes Autos, mehr Nahrungsmittel, bessere Versicherungen. Die seit Juli von den USA ausgehenden anhaltenden Finanzmarktturbulenzen haben den wirtschaftlichen Ausblick insgesamt wenig beeintrchtigt, wo-bei von Spillover-Effekten Mexiko und einige Lnder in Asien strker 1 Carry trades sind auf Arbitrageabschpfung zielende Geschfte, bei denen sich Finanzinvestoren in einem Whrungsraum mit niedrigeren Zinsen verschulden und in einem Whrungsraum mit hheren Zinsen anlegen und somit einen Abwertungsdruck auf die Refinanzierungswhrung sowie einen Aufwertungsdruck auf die Veranlagungswhrung erzeugen. Da mehr Arbeitskräfte arbeiten wollen als Arbeitsplätze angeboten werden, bleiben einige Arbeitskräfte zwangsläufig arbeitslos.

Beiträge zu einer Darstellung der neuen Geopolitik und Geoökonomie


Vor der Präsidentschaftswahl im November sehen wir jedoch keinen Spielraum für eine Konjunkturspritze. Das Tempo, das China zurzeit beim Kredit- und Wirtschaftswachstum hinlegt, wird dauerhaft nicht haltbar sein. Das Kreditwachstum bleibt ein eher langfristiges Risiko. Es hat zwar geholfen, die chinesische Wirtschaft zu stabilisieren, wodurch die Kapitalabflüsse reduziert werden konnten.

Doch der Übertragungseffekt von Krediten auf die Konjunktur nimmt zunehmend ab. Folglich muss immer mehr Geld geliehen werden und irgendwann wird der Punkt erreicht sein, an dem die Blase platzt. Doch bis dahin werden die politischen Verantwortlichen das Problem erst einmal weiter vor sich hinschieben.

Kurzfristig wirkt China stabil, doch auf lange Sicht könnte die steigende Verschuldung das staatlich forcierte Wachstum jedoch unhaltbar machen. Die Wirtschaftsaktivität hat sich dank einer lockereren Geldpolitik und aggressiveren Konjunkturstimuli zugunsten der Infrastruktur stabilisiert.

Die Lage am Immobilienmarkt hat sich nach einer Phase der Volatilität aufgehellt, obgleich bei den jüngsten Preisanstiegen und der Zunahme von Neubauprojekten eine Verlangsamung zu beobachten ist. Das Exportgeschäft ist durchwachsen und leidet besonders unter der schwachen Nachfrage in Asien.

Die Wachstumsaussichten werden nicht nur durch die Überkapazitäten im verarbeitenden Gewerbe belastet, sondern auch durch ein potenzielles Übergreifen der Schwäche der Industrie auf den Dienstleistungssektor und die sinkende Effizienz politischer Instrumente.

Vor diesem Hintergrund prognostizieren wir für die chinesische Wirtschaft ein Wachstum von 6,5 Prozent in diesem und 6,0 Prozent im nächsten Jahr. Die Unsicherheit über das operative Umfeld und die Konjunkturaussichten dürften dazu führen, dass sich Unternehmen und Verbraucher mit Investitionen zurückhalten.

Die Entwicklungen am Häusermarkt könnten den privaten Konsum belasten — durch das Vermögen selbst sowie durch einen direkten Konsumverlust aufgrund der Notwendigkeit eines Umzugs. In Europa wird die direkte Wirkung über den Handelskanal vermutlich relativ moderat ausfallen, wobei der Brexit die bestehenden Probleme noch verstärkt. Die Unsicherheit über die Folgen für die Zukunft der Europäischen Union und bevorstehenden Wahlen dürfte das Vertrauen in die Wirtschaft einer ständigen Belastungsprobe aussetzen.

Wegen der sinkenden Zinsen und begrenzten Neuemissionen gibt es für die EZB weniger kaufbare Staatsanleihen, sodass ihr aktuelles Programm sehr wahrscheinlich bald angepasst wird. Frankreich, Spanien und andere Länder sind auf dem besten Weg, die EU-Defizitziele zu verfehlen und stehen folglich unter dem Druck zu sparen, statt Mehrausgaben zu tätigen.

Japans erwarteter Übergang zu einer lockereren Haushaltspolitik ist wohl das eindringlichste Beispiel für das politische Dilemma des Landes. Die implizite Koordination von Geld- und Fiskalpolitik wird möglicherweise nicht ausreichen, um die strukturellen Herausforderungen zu beseitigen, die das Wachstumspotential Japans geschwächt haben.

Dazu zählen allen voran die hohe Sparneigung, der Status des Yens als Fluchtwährung und eine alternde Bevölkerung. Die Alternative wäre eine Form von Helikoptergeld, bei dem die Geldversorgung von der Notenbank permanent erhöht wird, um fiskalische Stimuli zu finanzieren.

Angesichts des Umfangs der Wertpapierkäufe lässt sich argumentieren, dass die Bank of Japan die japanischen Staatsschulden bereits monetarisiert hat und dass von einer klaren Stellung zum Helikoptergeld eine stärkere Signalwirkung ausgehen würde. Helikoptergeld könnte das Wachstum und die Inflation zwar ankurbeln, geht aber auch mit einem beträchtlichen Risiko für das Finanzsystem einher.

Die Anleger würden wahrscheinlich die Fähigkeit der BoJ anzweifeln, eine permanente Unterordnung unter die Haushaltspolitik zu vermeiden. Dies könnte wiederum zu höheren Risikoprämien bei japanischen Staatsanleihen führen. Japans Banken haben zuletzt auf ein höheres Durationsrisiko gesetzt, um im Umfeld niedriger Nettozinsmargen bessere Renditen zu erzielen. Ein Anstieg der langfristigen Renditen japanischer Staatsanleihen könnte sie deshalb vor erhebliche Probleme stellen.

Chinas Handelszahlen für Juli waren eher schwach. So gingen Aus- und Einfuhren im Vergleich zum Vorjahr um 4 bzw. Grund für die Importschwäche war dagegen der Rückgang der Rohstoffeinfuhren.

Dieser Trend entspricht weitgehend dem abflauenden Wachstum bei Anlageinvestitionen und damit auch unserer festen Überzeugung, dass es sich hierbei um einen mehrjährigen Prozess handelt. Das deutet darauf hin, dass Unternehmen über den Handelskanal Geld aus dem Land abziehen. Doch die Kapitalflussdaten zeichnen immer noch ein angemessenes Bild. Während die Devisenreserven im Juli stagnierten, weitete sich der Handelsüberschuss aus; im Ergebnis bedeutet das, dass die Kapitalabflüsse etwas gestiegen sind.

Im Vergleich zu der dramatischen Kapitalflucht im vergangenen Jahr und zu Beginn des laufenden Jahres hält sich dieser Schwund indes in Grenzen.

Ähnliches lässt sich auch im Hinblick auf die Exportdaten feststellen: Die Zahlen sind zwar alles andere als gut, entsprechen aber mehr oder weniger den Daten anderer Länder Asiens.

Beide Länder sind gute Beispiele für aufstrebende Volkswirtschaften mit zunehmendem wirtschaftlichem Schwung, während das globale Umfeld erheblich zur Entspannung der Finanzsituation beigetragen hat. In beiden Ländern ist der erfreuliche Wachstumstrend vor allem den öffentlichen Investitionen in die Infrastruktur zu verdanken.

Doch die Investitionen des Privatsektors sind bisher wegen der Überkapazitäten allgemein und der Probleme im Stahl- und Energiesektor im Besonderen Indien bzw. Der Konsum ist in beiden Ländern zwar relativ hoch, steigt aber nicht weiter. Gleichzeitig wird die Haushaltssituation in beiden Ländern kritischer. Damit steigt das Interesse an potenziellen neuen Einnahmequellen des Staates, wie sich an der landesweiten Einführung einer Mehrwertsteuer in Indien und der Steueramnestie in Indonesien zeigt.

Insgesamt sind wir durch diese Reise zuversichtlicher, was die Wachstumsentwicklung in Indien und Indonesien betrifft. Die öffentlichen Investitionen dürften robust bleiben und der Privatverbrauch zunehmen. Die private Investitionstätigkeit sollte man im Auge behalten.

Vor allem in Indien, aber auch in Indonesien zeichnet sich bereits eine Erholung ab. Recent fiscal and monetary stimulus measures have failed to stem the ongoing ascent of the JPY.

The Yen appears overvalued when compared to real yields and looks increasingly vulnerable to a pullback.

In recent weeks, attempts by Japanese authorities both fiscal and monetary to boost economic performance have fallen short of market expectations. The disappointment saw the Yen rally 4. At its next monetary policy meeting in September, we believe that the BoJ will commit to implementing greater monetary stimulus and outline a strong resolve to do more going forward.

This will be in an attempt to regain credibility and ensure the success of its three pronged easing program in restoring healthy inflation.

This should help weaken the JPY, particularly against the US Dollar, a currency which we believe will benefit in coming months from growing expectations of monetary tightening. This created uncertainty and some concerns that the bank would be either; i lowering its inflation target or ii removing elements of its easing programme.

We therefore do not necessarily see the review as a means of tapering current measures, but rather an assessment of what policies would be most effective going forward.

As such, we believe further stimulus will be announced in September which should allay investor concerns and place the JPY under renewed pressure. Rising yields in recent weeks have supported the JPY, but we believe that the currency remains overextended against what real yields would imply on an absolute basis. Net speculative positioning remains at record highs for the Yen, but shorts have started to trough and longs decline. Frontier-Märkte sind Länder, die besser als die traditionellen Schwellenländer entwickelt sein können, aber kleinere und weniger gut zugängliche Kapitalmärkte haben.

Frontier-Märkte sind ein ergiebiges Jagdrevier für Anleger auf der Suche nach attraktivem Wachstum und Gelegenheiten zur Alpha-Generierung und beherbergen ein breites und vielfältiges Spektrum von Unternehmen mit geringer und mittlerer Marktkapitalisierung. Sie sind zudem weniger von Analysten abgedeckt und daher attraktiver für wachstumsorientierte Anleger. Frontier-Märkte können aber auch mit politischer Instabilität, höherer Volatilität und geringer Liquidität verbunden sein.

Schon immer beinhalteten die Grenzmärkte vielversprechende Chancen und alarmierende Risiken zugleich und dies wird auch in Zukunft so bleiben. Sie bleiben insofern vor allem für Anleger interessant, die in der Lage sind, die richtigen Länder auszuwählen, schwach abgedeckte Märkte zu identifizieren und Unternehmen mit starker Cashflow-Generierung auszumachen.

Für die Erzielung langfristiger Performance sind die richtigen Regionen, Sektoren und Titel entscheidend. Diese sollten bestenfalls in der Lage sein, Cashflow-Generierung und nahezu säkulare Wachstumsaussichten zu kombinieren.

Wir bei Carmignac sind der Ansicht, dass die überzeugendste Performance, unabhängig von der allgemeinen Marktrichtung, durch den Fokus auf die folgenden Fragen erreicht werden kann: Weist das Land solide makroökonomische Fundamentaldaten mit hohem Binnenwachstum und gesunden oder sich verbessernden Leistungsbilanzsalden auf? Sind die Wirtschaftssektoren unterentwickelt und können daher von langfristigen Wachstumsthemen profitieren?

Wie sieht es mit der Cashflow-Generierung und dem Verschuldungsgrad der mittels unserer Bottom-Up-Titelauswahl ausgewählten Unternehmen aus? Wir raten daher zu einem Schwerpunkt auf Geschäftsmodelle mit soliden Cashflows und idealerweise geringer Verschuldung, die imstande sind, ihr Wachstum selbst zu finanzieren und besser positioniert sind, um Marktturbulenzen zu bewältigen.

Wir bevorzugen zudem Branchen, die weniger kapitalintensiv sind wie z. Eine starke Cashflow-Generierung trägt einerseits dazu bei, mit Marktturbulenzen umzugehen und ermöglicht es andererseits, die Früchte des selbst finanzierten Wachstums zu ernten. Die folgenreichsten Veränderungen, die sich auf unser Anlageuniversum auswirken, fanden in Frontier-Märkten statt, die sich politisch im Umbruch befinden.

Der neue Präsident hat ein hochkarätig besetztes Kabinett berufen, was angesichts der bevorstehenden Herausforderungen ein gutes Zeichen ist. Um dieser Knappheit zu begegnen, muss die Regierung sämtliche wirtschaftlichen Aktivitäten wiederbeleben, die Devisen ins Land bringen können.

Hier geht es nicht zuletzt um Agrarexporte, wobei Ende letzten Jahres die Regierung die kluge Entscheidung getroffen hat, die Abgaben auf diese Exporte zu senken. Dies hat uns dazu veranlasst, unsere Beteiligung an IRSA aufzustocken - eine vorwiegend in Gewerbeimmobilien investierende Immobiliengesellschaft.

Diese beiden Anlagen dürften zudem von der allmählichen Aufhebung der Kapitalverkehrskontrollen profitieren. Die Beteiligung an einer argentinischen Bank ist daher ganz im Sinne unserer Philosophie, in schwach abgedeckte Marktsegmente anzulegen. Zum Zeitpunkt des Erwerbs wurde die Aktie von Banco Supervielle zum doppelten des Buchwerts gehandelt, obwohl die Bank eine Eigenkapitalrendite von ca.

Hier findet sich ein wesentlicher Teil der Unternehmen, auf die wir mit unserem Anlageprozess abzielen. Wir haben daher unsere Präsenz auf den Philippinen und in anderen aufstrebenden Märkten in der Region verstärkt, um von dieser einzigartigen Kombination aus bemerkenswerten Zahlungsbilanzen und robuster Binnennachfrage zu profitieren.

Der jährliche Pro-Kopf-Zementverbrauch auf den Philippinen liegt immer noch bei nur kg, im Vergleich zu 1. Der Zementmarkt auf den Philippinen zeichnet sich durch ein oligopolistisches Angebot und eine fragmentierte Nachfrage aus, die zusammen zu relativ hohen Preisen führen. Zementimporte aus dem Ausland haben insofern dort kaum eine Chance.

Dieser grundlegende Wert garantiert die Freiheit, die für ein auf lange Sicht erfolgreiches Fondsmanagement wesentlich ist. Vor allem das Flaggschiff von Carmignac, der Carmignac Patrimoine, erzielte in den Jahren , und , während des Zusammenbruchs der Märkte, positive Renditen.

Seit der Auflegung, im Jahr , verbucht der Mischfonds nach Abzug der Gebühren eine annualisierte Jahresperformance von 8. Derzeit werden unsere Fonds aktiv in 12 europäischen Ländern vertrieben: Zudem sind alle Carmignac-Fonds in Singapur für professionelle Anleger zugelassen.

Over a month-rolling period we still experience good results for emerging markets and disappointing results for US managers see chart. Europe managers performance was in line with the longer term average.

In July, the energy and utilities sectors strongly underperformed the broader market and the majority of the European funds are underweight in these two sectors. In addition to that, small- and mid-caps outperformed large caps in most regions.

Since the beginning of the year, the majority of managers in all the regions underperformed their benchmarks net of fees. The underweight of energy, materials and utilities stocks has hurt as those sectors have recovered strongly YTD. Die Sorgen rund um den Brexit und andere potenzielle Risiken für die Weltwirtschaft schwächen sich langsam ab. Die Expertin erklärt, wie sich diese Entwicklung in den kommenden Monaten auf die globalen Anleihemärkte auswirken könnte.

Obwohl die US-Konjunkturdaten weiterhin schwanken, ist die Ausgangsbasis für Investoren Woodward zufolge weiterhin förderlich. So hätten sich beispielsweise die Arbeitsmarktdaten jüngst verbessert. Gleichzeitig hätte die Notenbank in ihrem Juli-Statement allerdings davor gewarnt, dass die Inflation auf kurze Sicht auf niedrigem Niveau verharren könne.

Vor diesem Hintergrund geht sie von einer positiven Entwicklung von hochqualitativen US-Anleihen aus. Aufgrund der steigenden wirtschaftlichen Risiken für die britische Wirtschaft nach dem EU-Referendum beschloss die Bank of England nach sieben Jahren Anfang des Monats erstmals einen Kurswechsel und senkte den Leitzins auf 0,25 Prozent. Darüber hinaus verkündete sie die Wiederaufnahme des ihres Wertpapierankaufprogramms. Doch auch in Gesamteuropa waren die Wirtschaftsdaten zuletzt schwach.

Dazu zieht Woodward folgenden Vergleich: Kaum weniger, nämlich über 12 Prozent, waren es bei ihren Pendants in Hartwährung. Diese solide Wertentwicklung wird flankiert von starken Mittelzuflüssen in diesem Jahr, die in den vergangenen Wochen ein rekordverdächtiges Niveau erreicht haben. Nach einem so starken Lauf drängt sich bei Anlegern unwillkürlich die Frage auf: Um diese Frage zu beantworten, müssen wir die Treiber dieser Rally näher betrachten. Was vor allem ins Auge sticht, sind erste Anzeichen einer verbesserten Konjunkturlage in der Region.

Auch wenn das Exportvolumen aus Schwellenländern weiter rückläufig ist, scheint der Wert der Ausfuhren offenbar nicht weiter zu sinken. Vor allem der Ölpreis, der vom Rekordtief im Januar um 50 Prozent gestiegen ist, kommt diversen aufstrebenden Ländern zugute — auch wenn die Rohstoffpreise zuletzt wieder etwas unter Druck geraten sind.

Aber die im Jahresverlauf veröffentlichten Daten haben sich stabilisiert, was in erster Linie der erhöhten Kreditvergabe zu verdanken ist. Ein weiterer Grund für die zuletzt überdurchschnittliche Entwicklung von Schwellenländer-Vermögenswerten sind externe Ereignisse.

Obwohl die US-Notenbank ihre allseits gefürchtete erste Zinserhöhung im letzten Dezember durchzog, haben sich Vermögenswerte aus den Emerging Markets seitdem erstaunlich gut behauptet. Gründe dafür sind die deutlich zurückgeschraubten Erwartungen hinsichtlich Zeitpunkt und Tempo der nächsten Zinsstraffungen durch die Fed, mit denen die Renditen von US-Staatsanleihen gefallen statt gestiegen sind.

Unterdessen setzen die Europäische Zentralbank und die Bank of Japan ihre Anleihekäufe fort, die ihre jeweilige Wirtschaft ankurbeln sollen. Mit ihrer lockeren Geldpolitik haben die Währungshüter einen erheblichen Renditerückgang bei Industrieländeranleihen bewirkt, zumal bei deutschen und Schweizer Staatsanleihen, die als extrem sicher gelten. Erstaunliche 36 Prozent aller ausstehenden Staatsanleihen der Industrieländer werfen inzwischen nur noch negative Renditen ab, lediglich 6 Prozent rentieren bei über 2 Prozent.

Weltweit ist der risikolose Zinssatz auf dem Rückzug und werden Papiere mit attraktiver Rendite zunehmend Mangelware. Dass vor diesem Hintergrund das Interesse der Anleger an Schwellenländeranleihen sprunghaft gestiegen ist, überrascht kaum. Erwartet hätte man eigentlich, dass Anleger in Scharen aus Risikoanlagen fliehen — mit negativen Folgen für Schwellenländeranleihen. Aber es kam anders: Denn der weitere Renditerückgang bei als sicher geltenden Anlagen hat die Renditen zusätzlich verknappt — wovon Schwellenländeranleihen profitieren.

Mit gewisser Sorge beobachte ich, dass Anleger auf der Suche nach Rendite immer höhere Risiken eingehen müssen. Solche Trends sind anfällig für eine abrupte Kehrtwende mit schmerzlichen Folgen. Als Auslöser einer solchen Trendwende kämen aus meiner Sicht mehrere Dinge infrage: Sie würde die Marktteilnehmer zwingen, ihre Zinserwartungen nach oben zu korrigieren. Eine weltweite Straffung der Liquiditätsbedingungen und ein stärkerer Dollar wären die Folgen, die sich tendenziell ungünstig auf Schwellenländeranleihen und Risikoanlagen im Allgemeinen auswirken.

Damit dürfte die Jagd nach Rendite auf kurze Sicht der wichtigste Treiber bleiben. Das weltweite Phänomen sehr hoher Lagervorkommen war eine der Ursachen für die Preisschwäche im letzten Monat", sagt Hansen. Angesichts einer zu erwartenden Zunahme der Rohölbestände falle auch die Prognose für das Jahresende immer noch höher aus als aktuell, wobei bisherige Prognosen jedoch nach unten korrigiert werden müssen.

Die Anleger pumpten Mio. Gold verzeichnet nach wie vor Zuflüsse, da es nahe seines 2-Jahres-Hochs gehandelt wird. Robotik und Cyber Security nehmen Fahrt auf. USD beziehungsweise 10,7 Mio. Wichtige Ereignisse in der nächsten Woche. In der nächsten Woche wird in China eine Reihe weiterer Indikatoren veröffentlicht, so etwa die Verbraucherinflation, die Einzelhandelsumsätze und die Industrieproduktion.

Nach den Erschütterungen durch das Brexit-Referendum haben sich die Märkte erholt, und der Juli hat den meisten Anlageklassen positive Ergebnisse beschert. Der Experte erwartet daher, dass den Märkten nun schwierigere Zeiten bevorstehen. Ein anhaltender Anstieg der Vermögenspreise trifft zurzeit auf niedrige Erwartungen für das globale Wachstum. Wir bleiben auf Trades und Anlagestile fokussiert, die von Mikro-Verwerfungen profitieren und auch in einem Umfeld, das von relativ bescheidenen Erwartungen an das globale Wachstum geprägt ist, gute Ergebnisse liefern können.

Insofern konzentrieren wir uns vornehmlich auf systematische Strategien und aktive Kreditstrategien. Nach den Turbulenzen, die das Brexit-Referendum ausgelöst hatte, haben sich die Märkte im Juli erholt. Die meisten Anlageklassen verzeichneten eine starke Performance. Damit können beide Indizes seit Jahresbeginn Zuwächse von über fünf Prozent vorweisen.

Die Anleger haben die kurzfristige Wahrscheinlichkeit einer schweren Rezession im Juli als eher begrenzt eingeschätzt. Beide Strategien profitierten von den Rallys an den Aktien- und Kreditmärkten.

Lawlers Team beobachtet zudem eine steigende Risikobereitschaft seitens der Fondsmanager, und auch der eingesetzte Kredithebel sei sowohl netto als auch brutto gestiegen. Alle Angaben auf US-Dollarbasis. Rund ein Drittel aller Benchmark-Staatsanleihen sind derzeit negativ verzinst.

Diese Entwicklung drängt Investoren zunehmend in riskantere Asset-Klassen. Zwar hätten die jüngste Aufwertung des japanischen Yen sowie niedrigere Inflationserwartungen zuletzt die Wachstumsraten gedrückt.

Die strukturellen Reformen dürften allerdings noch Jahre andauern. Aktuell würden sich Gerüchte darüber mehren, dass Japan als erstes entwickeltes Land eine geldpolitische Lockerung mit einer Fiskalexpansion kombinieren könnte.

Für den europäischen Aktienmarkt verbleibt Niven trotz kurzfristiger Unsicherheiten durch das Brexit-Votum optimistisch: Wir sehen alle Voraussetzungen dafür gegeben, dass andere regionale Märkte outperformt werden können.

Zwar hätten US-amerikanische Unternehmen die niedrigen Erwartungen übertroffen, und auch die Arbeitsmarktdaten hätten sich zuletzt kontinuierlich verbessert, doch insgesamt sei das Wachstum der US-Wirtschaft noch immer schleppend, trotz der jüngsten Schwäche des US-Dollars. Darüber hinaus trage der unvorhersehbare Verlauf des US-Präsidentschaftswahlkampfs zur allgemeinen Verunsicherungen bei.

Für die kommenden zwei Jahre geht der Experte daher von anhaltenden Niedrig- oder Negativzinsen für Staatsanleihen im Euroraum aus. Das gelte insbesondere für Anleihen aus Schwellenländern. Grund dafür seien vor allem die zunehmend stabileren Rohstoffpreise. Optimistisch gestimmt ist Niven für die Investmentchancen indexgebundener Anleihen, was sich auch an ihrem Anteil im Portfolio des Multi-Asset-Teams zeigt: Allerdings könnten steigende Rohstoffpreise die Inflationsraten in den kommenden Monaten wieder ankurbeln.

Trotzdem bestehe für den Euroraum noch immer die Gefahr einer Deflation. Asiens Aktienmärkte haben sich in den vergangenen Jahren enttäuschend entwickelt, doch nun dürfte sich der Konsolidierungskurs der asiatischen Unternehmen auch für Investoren auszahlen. Das erwarten Anh Lu, Managerin des T. Viele Unternehmen hätten sich nun an die neuen ökonomischen Realitäten angepasst. Ein höherer Anteil freien Kapitals verschaffe den Unternehmen den Spielraum für strategische Entscheidungen wie Produktinnovationen und Zukäufe, aber auch für Ausschüttungen an die Anteilseigner oder den Abbau von Schulden.

Dieses Muster erkennen wir bei immer mehr Unternehmen. Angesichts wirtschaftlicher Stabilität und hoher Kapitalflüsse aus dem Ausland hätten die Firmen nach der Asienkrise massiv investiert. Währenddessen seien die Löhne jedoch schneller gewachsen als die Produktivität, insbesondere in China.

Erstmals seit der Asienkrise beobachtet der Experte nun jedoch eine moderatere Entwicklung der Löhne, die sich positiv auf die Gewinnmargen auswirken dürfte. Aktuell profitierten viele Unternehmen zudem von niedrigeren Rohstoff- und Energiekosten. Im historischen Vergleich bewegten sich die Bewertungen in der Region Asien exklusive Japan derzeit noch deutlich unter ihren langjährigen Mittelwerten, so Anh Lu. Lege man das Kurs-Gewinn-Verhältnis zugrunde, befänden sich die Kurse nahe ihren zwanzigjährigen Tiefstständen.

Beim Kurs-Buchwert-Verhältnis ergebe sich das gleiche Bild. Wenn man die Entwicklung der vergangenen Jahre bedenkt, sind sie das nicht ohne Grund.

Doch immer mehr Unternehmen versprechen steigende Eigenkapitalrenditen. Die Investoren werden bereit sein, dafür zu zahlen. Die globalen Finanzmärkte haben im Juli eine beeindruckende Rallye hingelegt. Nach den Kurseinbrüchen infolge des Brexit-Votums des Vereinigten Königreichs konnten sich die Leitindizes wieder erholen und ihre vorherigen Marken zum Teil sogar übertreffen. Von der positiven Stimmung an den Finanzmärkten profitierten auch Hedgefonds, die nun insgesamt für die ersten sieben Monate des Jahres ein klares Plus ausweisen.

Sowohl europäische, US-amerikanische als auch asiatische Aktien konnten vor dem Hintergrund des günstigen US-Beschäftigungsberichts und weiteren Zunahme negativer Renditen bei Staatsanleihen Gewinne verbuchen. Mittlerweile weisen etwa 40 Prozent der Staatsanleihen von Industrieländern eine Rendite von kleiner null aus. Der Goldpreis entwickelte sich im Juli eher seitwärts, während sich die Notierungen für Energierohstoffe sanken.

Die positive Entwicklung auf den Aktienmärkten spiegelt sich in der Performance der gesamten Hedgefonds-Branche im Juli wider.

Mit diesem Anstieg glich er sein im Jahresverlauf bislang bestehendes Minus mehr als aus und kehrte in die schwarzen Zahlen zurück. The collapse in oil prices in mid was supposed to usher in a period of rapid growth and better investment returns. While there have been periods when prices have risen with gusto for example, China in and European bonds in , there have been, however, periods when pessimism has held sway across asset classes. We are in a difficult market environment at the moment, and despite expecting better prospects in the second half of the year, we are cautious about the near-term future.

The market sell-off that engulfed world markets in the first few months of the year was a general, but non-specific, fear about growth prospects and default in US high yield bonds. Events since the UK Referendum on 23 June have been cathartic and are likely to be long lasting. Although Asia, as a whole, is not deeply wedded to the UK, Asian markets are very sensitive to global growth, investment flows and US dollar interest rates.

It is worth remembering the old maxim that losing half your money means you have to double what is left to get back to all square. Despite consensus still believing the UK will soon leave the EU, this is not true.

Brussels cannot trigger a UK exit and it could easily offer concessions to keep Britain onside. Even if it does decide to leave, the UK will remain a fully-fledged member of the EU until its departure after the two year notice period expires. Negotiations could take longer than that, although the good news is the early appointment of a new UK Prime Minister.

It is very likely that the UK will skirt with recession, despite extensive support from the Bank of England and the European Central Bank. It is also likely that the Brexit vote will continue to add to uncertainty over cross border trade and capital market flows across continental Europe.

For that reason, the Brexit vote has made European markets a less attractive investment proposition. With sterling falling and capital seeking safe havens in US dollars and Japanese yen, the implications for Asia are wide-ranging. Europe is a big player in world markets. World Trade Organisation WTO data shows that the broad European Union accounts for about one-fifth of global trade in goods and services. But the UK itself accounts for only a fraction of that number.

For China that is nothing. In other words, the outlook for Asia is dependent on uninterrupted trade with Europe, not the UK, and how the Referendum affects global growth, if at all.

Assuming disruption continues as the UK negotiates the terms of its EU exit, the most appropriate strategy remains a mild preference for bonds over equities. Corporate and sovereign bonds in Emerging Markets have done well as inflation has fallen e. Indonesia and currencies have stabilized. From here, the main strategy for the second half continues to be one, finding value opportunities, and two, trying not to de-risk portfolios so you miss out on the recovery when it finally comes.

That is best achieved by re-allocating equities: Also, holding gold as a hedge against geopolitical risk may be appropriate. Many institutions have had a negative view on Chinese equities and bonds over the last nine months.

Equities, particularly banks, look expensive when the level of debt and non-performance of loans was taken into consideration. The repayment scheduled is busiest over the next nine months. Opportunities in both equities and fixed income continue to be present, but in late the role of asset allocation will be to choose specific instruments or sectors rather than making a choice between holding bonds or equities.

There is little interest in holding local renminbi bonds at present. Yields are essentially wiped out by hedging costs. China government 2-year bonds offer half of one percent less in yield for a reduction in duration risk. Not much of a trade-off. For equities, the outlook is similar. Consensus valuations do not seem to have fully adjusted to the downturn in growth and thus are still at risk of downgrade in In terms of the preference for Hong Kong-listed H-shares versus China-listed A-shares the better bet is still the former, even with likely turbulence from Brexit.

The NZD has rallied strongly as a result of growing carry demand from yield hungry investors. The currency's strength threatens the RBNZ's inflation objective, pushing them to implement further monetary stimulus. Please find the FX weekly with charts attached on the left. The NZD has risen 3.

This has been largely due to investor demands for a safe source of yield at a time when foreign sovereign bond yields have been compressed. Nextweek, the RBNZ is scheduled to hold its August monetary policy meeting, where it will announce a decision on the current interest rate and release its quarterly monetary policy statement.

We believe that the RBNZ will use this meeting to cut rates and outline a clear easing bias going forward, particularly to counteract increasingly harmful NZD strength. The recent RBNZ economic update delivered nothing in the way of new forecasts, but did show a greater focus on NZD strength and its economic impacts.

We expect these steps to be outlined in its upcoming monetary policy report which should spur markets to price in a more dovish easing path going forward. This should see the NZD come under pressure incoming weeks. The NZD has been the beneficiary of carry demand, as investors aim to harvest yield from the relatively strong interest rates on offer inNew Zealand see Figure1.

Going forward, we believe that sharp increases in carry demand for the NZD will be less likely as the RBNZ demonstrates a greater willingness to implement further monetary stimulus and cut interest rates. The relative strength indicator RSI , a popular indicator of momentum, has been moving steadily lower over this period, reflecting that the trend may be losing steam. Seitdem ist die Stimmung an den Märkten von regelrechter Schwarzmalerei zu bedenklichem Optimismus umgeschlagen. Welchen langfristigen Einfluss die Brexit-Entscheidung auf die britische Wirtschaft hat, ist allerdings noch unklar.

Der ehemalige britische Schatzkanzler Denis Healey hat einmal gesagt: Im Rahmen der neuesten Umfrage wurden nach dem Brexit rund 1. Der Index verzeichnete daraufhin den stärksten Rückgang seit der globalen Finanzkrise und prognostiziert für das dritte Quartal einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts um 0,4 Prozent im Vergleich zum zweiten Quartal. So verzeichnete eine von Bloomberg zuvor veröffentlichte Prognose einen Wachstumsstillstand im dritten Quartal , für das vierte Quartal ein negatives Wachstum von -0,1 Prozent.

Steven Bell mahnt allerdings auch vor zu viel Schwarzmalerei. Viele britische Fondsmanager sahen sich zu Verkäufen gezwungen, weil ihre Klienten Mittel abgezogen. Und das bei einem bereits sehr negativen Markt-Sentiment. Eine deutlich stärkere Marktbewegung sei hingegen wahrscheinlich, wenn die Marktdaten positiv überraschen würden. Dafür sei ein Blick in die von Healey als ungewiss bezeichnete Zukunft notwendig. Vieles sei abhängig von der Erklärung des neuen Schatzkanzlers im Herbst.

Sofern wir mit unseren Einschätzungen richtig liegen, wird die Konjunktur Zeichen des Aufschwungs zeigen. Nach dem britischen Votum für den Austritt aus der Europäischen Union haben sich viele Investoren in traditionelle Anleihen geflüchtet, obwohl diese als sicher wahrgenommenen Werte im momentanen Umfeld nur niedrige oder sogar negative Realrenditen liefern.

Daher rät Laurence Kubli, dass Anleger europäische Asset-backed Securities als Alternative zu konventionellen Anleihen stärker ins Auge fassen sollten.

Darüber hinaus haben sie einen weiteren entscheidenden Vorteil: Besonders attraktiv sei das, weil bei den meisten seit Mitte emittierten CLOs der Euribor-Referenzzins einer Untergrenze von 0 Prozent unterliege. Daher würden sie selbst dann noch positive Renditen abwerfen, wenn der Euribor weiter ins Minus fallen sollte.

Grundsätzlich erhole sich der europäische ABS-Markt weiter von der globalen Finanzkrise, habe das durch die US-Pendants verursachte Stigma allerdings noch nicht abgeschüttelt. Obwohl der Markt ein neues Gleichgewicht gefunden habe, sie die Situation aber immer noch nicht vollständig normalisiert. Darin sieht Kubli Chancen: Die derzeit verfügbaren Kreditrisikoprämien sind jedoch immer noch um ein Mehrfaches höher als Wenn diese Banken Unterstützung benötigen, hat Rom möglicherweise keine andere Wahl, als ein Rettungsprogramm mit der Europäischen Union auszuhandeln.

Gleichzeitig könnten Streitigkeiten innerhalb der italienischen Koalitionsregierung zu vorgezogenen Wahlen führen und die politische Unsicherheit erhöhen. Italiens politische und finanzielle Turbulenzen werden die Chancen auf höhere Kreditkosten und Bankunsicherheit in anderen südeuropäischen Ländern erhöhen.

Londons erste Wahl wird es sein, mit einem umfassenden Austrittsabkommen abzureisen, aber es kann mehr als eine Stimme benötigen, um das britische Parlament davon zu überzeugen, es zu genehmigen. Aber selbst wenn das Parlament es ablehnt, werden London und Brüssel immer noch vorübergehende Vereinbarungen treffen oder in einigen Fällen alleine handeln, um die wirtschaftlichen Störungen so weit wie möglich einzudämmen. Ein britisches Veto gegen das Parlament würde jedoch die Logistik der bilateralen Beziehungen vom Handel über kommerzielle Flüge bis hin zur Migration in Bewegung bringen.

Um den Brexit noch interessanter zu machen, könnte die amtierende britische Regierung zu jedem Zeitpunkt der Verhandlungen fallen und eine Neuwahl könnte nötig werden. Angesichts ihrer Komplexität werden diese Verhandlungen wahrscheinlich über hinausgehen. Handel im Fokus Die Europäische Union wird kein umfassendes Freihandelsabkommen mit den Vereinigten Staaten unterzeichnen, wird jedoch bereit sein, über ein bescheideneres Abkommen, das Industriegüter abdeckt, zu diskutieren. Brüssel wird auch offen sein, um über die Beseitigung einiger nichttarifärer Handelshemmnisse zu sprechen.

Mit diesen Gesten wird der Block versuchen, die Vereinigten Staaten davon abzuhalten, höhere Zölle auf in der Europäischen Union produzierte Fahrzeuge einzuführen. Brüssel wird Peking auch als Gegengewicht zu den Vereinigten Staaten sehen, wenn es um die Verteidigung ihrer Weltmachtfantasien geht. Probleme wie die Landwirtschaft und geografische Deskriptoren für Lebensmittel werden sich als schwer zu lösen erweisen, die EU wird jedoch versuchen, bei ihren Handelsgesprächen so weit wie möglich Fortschritte zu erzielen.

Die EU-Parteien werden die Kontrolle behalten, aber nationalistische und euroskeptische Kräfte werden eine starke Anhängerschaft haben. Diese Spaltungen werden wiederum die Verabschiedung von Gesetzen erschweren. Die Auswahl des neuen Präsidenten der Europäischen Kommission wird folgen und zu ideologischen Auseinandersetzungen innerhalb des Blocks führen. Südeuropa wird auf eine Kommission drängen, die höhere Ausgaben und eine tiefere Risikoteilung im gesamten Block fördert, während Nordeuropa auf eine Einrichtung drängen wird, die die Haushaltsdisziplin und die Risikoreduzierung fördert.

Der Süden wird die expansive Geldpolitik der Bank fortsetzen, und der Norden wird einige von ihnen umkehren. Die regionalen Meinungsverschiedenheiten werden das Tempo der politischen Entscheidungen verlangsamen und die Chancen für bedeutende Reformen verringern. Die Politik wird sich noch mehr als zuvor mit leeren Phrasen begnügen. Konflikte innerhalb der Regierung werden die Wirksamkeit verringern und zu vorgezogenen Wahlen führen. Eine erneute Abstimmung würde erneut zu einem fragmentierten Parlament führen und zu komplexen Koalitionsgesprächen führen, wodurch die Führungsrolle der EU in Berlin weiter eingeschränkt wird.

Paris wird es gelingen, die meisten seiner Pläne umzusetzen, aber die Bürger werden immer deutlicher die Politik ihrer Regierung ablehnen. Inländische Probleme und Frankreichs Abhängigkeit von Deutschland, wird den Einfluss von Paris auf die kontinentalen Angelegenheiten einschränken.

Die Ost-West-Kluft Die Länder Mittel- und Osteuropas werden die globale Situation nutzen, um ihre politischen und militärischen Beziehungen zu den Vereinigten Staaten zu erhalten und möglicherweise zu vertiefen.

Gleichzeitig werden Polen, Ungarn und Rumänien die EU-Institutionen und -Regeln gezielt herausfordern und gleichzeitig sicherstellen, dass nichts unternommen wird, was ihre Mitgliedschaft im Block gefährdet. Diese Länder werden sich auch bemühen, die Zusammenarbeit mit ihren Nachbarn in Fragen zu vertiefen, die von der Energiediversifizierung bis zur Infrastruktur reichen. Dies wird jedoch wahrscheinlich scheitern, da die Änderung des Wahlmechanismus einstimmig genehmigt werden muss und mehrere Länder ihr Vetorecht beibehalten wollen.

Der Block wird auch ehrgeizige Pläne zur Schaffung internationaler Zahlungskanäle unabhängig von den Vereinigten Staaten erörtern, den Dollar durch den Euro als Reservewährung der Welt ersetzen und die Kapitalmarktintegration zwischen den Mitgliedstaaten erhöhen. Ein Führungsvakuum auf kontinentaler Ebene und die Komplexität ihrer Umsetzung werden diese Ziele zum Scheitern bringen.

Pläne zur Einführung von Strukturreformen in Südeuropa werden zu wirtschaftlichen und politischen Störungen führen. Die europäischen Regierungen werden weiterhin Initiativen zur Förderung von Innovationen in den Bereichen künstliche Intelligenz und Robotik forcieren, aber die gemachten Interventionen werden eher ein Chaos verursachen, bestenfalls im Sande verlaufen. Die baltischen Länder werden sich bemühen, enge Beziehungen zur NATO und zu den Vereinigten Staaten aufrechtzuerhalten, um eine mögliche russische Aggression zu verhindern.

Alles, was die Geopolitik beeinflusst, ist in Südasien zu finden: Indien ist das dominierende Land der Region mit der am schnellsten wachsenden Wirtschaft der Welt. Aber die Rivalität mit dem benachbarten Pakistan, hat Südasien zu einem der gefährlichsten Nuklearpunkte der Welt gemacht. Die Region ist auch ein Beweis dafür, wie Militanz und Militarismus die regionale Integration untergraben können, die für ein höheres Wirtschaftswachstum erforderlich ist.

Ihre gemeinsame Rivalität mit China macht die amerikanisch-indische Partnerschaft für beide Seiten vorteilhaft. Um die indigene Produktion zu unterstützen, wird Premierminister Narendra Modi den Technologietransfer von wichtigen amerikanischen und russischen Waffenlieferanten betonen. Währenddessen wird er dem Druck der USA auf niedrigere Tarife - insbesondere bei Milchprodukten und medizinischen Geräten - widerstehen und vor den Wahlen von einen erweiterten Zugang für den indischen Dienstleistungssektor suchen, da er versucht, Arbeitsplätze im Rahmen seiner Kampagne "Make in India" zu schützen.

Sobald die indischen Wahlen im Mai abgeschlossen sind und die Wahlen in Pakistan stattgefunden haben, werden die beiden Rivalen seit die Möglichkeit haben, die Verhandlungen wieder aufzunehmen, selbst wenn die Verhandlungen nicht zu einer Lösung ihres Streits über Kaschmir führen.

Insbesondere Pakistan will die Spannungen auf ein handhabbareres Niveau bringen, da sich sein Militär auf die Sicherung der unbeständigen Grenze zu Afghanistan konzentriert und die Regierung von Imran Khan die Möglichkeit von Handelsgesprächen mit Neu-Delhi untersucht. Der indischen Ozean Auch wenn Indien auf taktischer Ebene mit China Spannungen bewältigt, wird sich der strategische Wettbewerb mit Peking um Grundrechte, Infrastrukturprojekte und Verteidigungspartnerschaften über den Indischen Ozean auswirken.

Um seine Position im Indopazifik zu festigen, wird Indien die Beziehungen nicht nur zu den Vereinigten Staaten, sondern auch zu Japan und Australien stärken, indem es einen bilateralen, mehr als einen multilateralen Ansatz verwendet, mit besonderem Schwerpunkt auf dem Aufbau seiner Beziehungen zu Japan. Vor den Wahlen wird die Partei die nationalistischen Probleme der Hindus betonen. Unterdessen bedeutet ein stärkerer Dollar, dass die Rupie schwach bleibt, und die anhaltende Inflationsgefahr wird die Reserve Bank of India dazu zwingen, eine geldpolitische Straffungspolitik aufrechtzuerhalten, die ein entscheidender Streitpunkt zwischen der Regierung und der Zentralbank sein wird.

Wenn die indische Regierung nach den Wahlen eingeschränkte Arbeitsreformen anstrebt, wird die Opposition ihr Bestes tun, um sie zu vereiteln. Dies bedeutet, dass wichtige Gesetze zu diesem Thema nicht in Kraft treten werden. Indien wird auch einen erweiterten Marktzugang für seinen IT-Dienstleistungssektor anstreben, um das Handelsungleichgewicht zu überwinden, ein Schlüsselelement seiner offensiven Handelsstrategie.

Der Status Quo der USA in Afghanistan Trotz des bisher geringen Erfolges werden die Vereinigten Staaten ihre derzeitige Strategie in Afghanistan beibehalten, indem sie eine Mischung aus militärischer und diplomatischer Kraft einsetzen, um die mit Moskau kooperierenden Taliban auf dem Schlachtfeld unter Druck zu setzen, und Pakistan auffordern, die Taliban zu Verhandlungen zu bringen.

Wir könnten es nun erleben, dass der Islamische Staat unerwartet wieder erstarkt. Es ist unwahrscheinlich, dass sich die Lage in Afghanistan im kommenden Jahr drastisch ändern wird. Da den Vereinigten Staaten die Taktik des Mitteldrucks z. Die Taliban werden ernsthaftes Interesse an Verhandlungen bekunden, aber die Verhandlungen werden nur dann beginnen, wenn sich die NATO zu einem Drawdown verpflichtet, was im nächsten Jahr unwahrscheinlich ist, da die afghanische Armee nicht in der Lage ist, allein mit der Sicherheit umzugehen.

Er wird auch China dazu drängen, landwirtschaftliche Projekte im Wirtschaftskorridor China-Pakistan zu betonen, die Schaffung von Arbeitsplätzen vorantreiben und Drittländer zu Investitionen in das Land einladen. Der Fokus des pakistanischen Premierministers Imran Khan auf das Wirtschaftswachstum wird seine Ehrerbietung gegenüber dem Militär des Landes nicht beeinträchtigen.

Ein starker Dollar bedeutet jedoch, dass auf Dollar lautende Käufe das Handelsdefizit weiter unter Druck setzen werden. Wenn der Premierminister versucht, seine Autorität gegenüber dem Militär geltend zu machen, wird die Armee entweder parlamentarische Absetzung beantragen, die zum Zusammenbruch seiner Koalition führt, oder es werden plötzlich Korruptionsfälle gegen Mitglieder seiner Regierung publik.

Neu-Delhi wird versuchen, seine Schifffahrtsrouten im Indischen Ozean zu schützen und China einen militärischen Vorteil der Region zu verweigern. Eurasien ist die expansivste Region der Welt. Diese Strategie führt jedoch zwangsläufig zu Konflikten in den russischen Grenzgebieten, wodurch Eurasien in einen nahezu konstanten Zustand der Instabilität gerät. Polen, Rumänien und die baltischen Staaten werden am meisten bereit sein, weitere US-Vermögenswerte zu beherbergen, obwohl es mindestens ein weiteres Jahr dauern wird, bevor die Vereinigten Staaten Raketen mit mittlerer Reichweite in der Region einsetzen.

Die Verhandlungen zwischen Washington und der polnischen Regierung über den Aufbau einer dauerhaften US-Militärbasis im Land werden voranschreiten, auch wenn der Bau voraussichtlich nicht beginnen wird. Neben seinem Säbelrasseln wird RuSSland seine militärische Präsenz in der ehemaligen sowjetischen Peripherie bis physisch stärken.

Eine weitere Front im anhaltenden Konflikt zwischen der Ukraine und Russland wird sich im Asowschen Meer weiter entwickeln. Beide Länder werden Marineinvestitionen tätigen, und die Vereinigten Staaten werden die Sicherheit der Ukraine unterstützen. Die Hybridkriegsaktion wird intensiver Russland wird seine Hybridkampagne gegen westlich und westlich orientierte Länder energisch fortsetzen, indem es sich in die nationale Politik einmischt, Propaganda verbreitet und Cyberangriffe und verdeckte Operationen startet, um die Einheit der Europäischen Union und der NATO zu untergraben.

Deutschland haben sie ja bereits in der Tasche und müssen es nur noch einsammeln. RuSSland wird auch auf die Balkanstaaten, insbesondere Serbien, Mazedonien und Montenegro, mit einer Mischung aus politischer Einmischung, Desinformationstaktik und wirtschaftlichen Anreizen zielen. RuSSland wird am effektivsten in seinen hybriden Kriegsführungsbemühungen in der Republik Moldau sein, wo Parlamentswahlen im Februar wahrscheinlich politische Vorteile für die pro-Moskauer Sozialistische!!!

Dieses Ergebnis würde dazu führen, dass Moldawien seinen Drehpunkt nach Russland vertiefen und gleichzeitig die Integrationsbemühungen mit der Europäischen Union einfrieren oder gar umkehren wird.

Der Westen wird der russischen Hybridtaktik entgegentreten, indem er den Sanktionsdruck erhöht und die Strategien für Cybersicherheit und Gegenpropaganda intensiviert und koordiniert. Es ist zu erwarten, dass die Vereinigten Staaten Sanktionen gegen mehr russische Beamte und Entitäten verhängen, die Handelswege abschneiden und möglicherweise die diplomatischen Beziehungen herabstufen.

Russlands Bemühungen, sich gegen Sanktionen durch den Aufbau von Devisenreserven und Vermögensfonds zu schützen, die Handelsbeziehungen zu diversifizieren und das Engagement und die Abhängigkeit von Dollartransaktionen zu verringern, werden es ihm ermöglichen, eine bedeutende Wirtschaftskrise im Jahr zu vermeiden.

In den westlichen Staaten, als auch der Ukraine und Georgien, wird sich Washington auch gegen den russischen Einfluss in den näheren Umlaufbahnen Moskaus gelegenen Staaten wie Armenien und Usbekistan wehren. RuSSland und China werden in diesem Jahr ihre wirtschaftlichen und energetischen Beziehungen ausbauen. Die Länder werden auch die militärischen Beziehungen stärken und wahrscheinlich den Umfang ihrer gemeinsamen militärischen Übungen sowohl auf bilateraler als auch auf multilateraler Ebene erhöhen, beispielsweise durch die Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit.

Moskau und Peking werden ihren Waffenhandel trotz Sanktionsdruck der Vereinigten Staaten und ihres Wettbewerbs um dieselben Waffenmärkte fortsetzen. In anderen Teilen Asiens wird RuSSland versuchen, seine Wirtschaftsbeziehungen zu Japan zu stärken, obwohl die anhaltende territoriale Auseinandersetzung mit den Kurilen die Ausdehnung der Beziehungen einschränken wird.

Russlands innerstaatliche Herausforderungen Unpopuläre Wirtschaftsreformen wie die Anhebung des russischen Renteneintrittsalters und die Mehrwertsteuer werden zu Protesten im Land führen, die von Oppositionellen wie Alexei Navalny angetrieben werden. Der Kreml wird auf Demonstrationen mit einer Mischung aus Razzien, politischen Umbesetzungen, demonstrativen Schauhinrichtungen und selektiven Zugeständnissen gegenüber öffentlichen Forderungen reagieren.

RuSSland kann mit anhaltenden Turbulenzen im Inland rechnen, aber die politischen Parteien, die sich gegen die Regierung von Präsident Wladimir Putin stellen, werden schwer kämpfen, ihn ernsthaft herauszufordern. Die Oppositionsparteien werden ihre Zusammenarbeit untereinander verstärken, um eine stärkere Herausforderung für das Vereinigte RuSSland Putin Partei zu bilden, ein Schritt, den Präsident Wladimir Putin vorsichtig zulassen wird, um den Aufstieg nichtsystemkonformer Oppositionskräfte zu verhindern.

RuSSland und China werden bei der Terrorismusbekämpfung in Zentralasien, insbesondere in Tadschikistan und im tadschikisch-afghanischen Grenzgebiet, zusammenarbeiten. Russlands Wiederaufnahme der Erdgasimporte aus Turkmenistan, um einen länger anhaltenden wirtschaftlichen Abschwung zu mildern und die Aufholjagd des Westens im Zusammenhang mit dem Projekt der transkaspischen Erdgaspipeline zu stoppen.

Diese geografisch, kulturell und politisch vielfältige Region ist die Heimat der Vereinigten Staaten, einer Nation, deren Geografie sie zur wichtigsten Wirtschafts- und Militärmacht der Welt gemacht hat - ein Aufstieg, der zum Teil durch die Einbeziehung von Mexiko und Kanada in seinen Einflussbereich unterstützt wurde.

Weiter südlich sind die Nationen Südamerikas wie Inseln, die durch weite Flächen undurchdringlicher Berge, Flüsse und Dschungel voneinander getrennt sind. Versuchen Sie, obgleich diese Länder möglicherweise enger zusammenwachsen, tiefere Bindungen, wie sie sich für Nordamerika als schwer fassbar erweisen.

Um eine politische Konfrontation mit den Vereinigten Staaten zu vermeiden, wird der mexikanische Präsident Andres Manuel Lopez Obrador die Politik seines Landes zur Bekämpfung der illegalen Einwanderung oder seiner inneren Sicherheitspolitik gegen die organisierte Kriminalität nicht wesentlich ändern.

In Kanada wird die "liberale" Partei von Premierminister Justin Trudeau bei den Bundestagswahlen im Oktober einer harten Konkurrenz der oppositionellen konservativen Partei ausgesetzt sein. Während des Jahres wird Trudeau versuchen, ein Handelsabkommen mit China zu besiegeln, obwohl dies sowohl Washington als auch die kanadische Opposition ärgern wird, zumal sich die amerikanischen, kanadischen und mexikanischen Gesetzgeber auf die Ratifizierung der USMCA vorbereiten.

Obwohl diese Verhandlungen Washington ärgern werden, ist es weitgehend ohnmächtig, Ottawa und Peking an den Verhandlungen zu hindern. Er hatte den Wahlkampf gewonnen, in dem er sich den Mexikanern als nationalistische Kraft präsentierte, nach Muster von Hugo Chavez. Nun wird Mexiko den Weg Venezuelas beschreiten.

Die Koalition von Lopez Obrador wird sich bemühen, die Unterstützung des Kongresses zu erhalten, die erforderlich ist, um die Löhne anzuheben, die Energieregelung anzupassen und die Rechtsvorschriften zum Ändern der Verfassung. Auch wird man dem Kreml die Tore weit öffnen. Seine vorgeschlagenen Änderungen der Energiegesetzgebung, wie zum Beispiel die Zunahme lokaler Inhalte, werden mexikanisches Öl und Erdgas für ausländische Unternehmen weniger attraktiv machen. Um die gewünschten Änderungen in Kraft zu setzen, bedarf es einer einstimmigen Abstimmung der Mitglieder des Blocks.

Die innenpolitischen Sorgen der Mitgliedsstaaten des Mercosur werden auch im kommenden Jahr das Verhalten des Handelsblocks beeinflussen. Argentinien und Uruguay werden offen für die Liberalisierung der Handelsbeschränkungen der Union sein, aber die Aussicht auf eine knappe Präsidentschaftswahl in Argentinien wird Präsident Mauricio Macri dazu bringen, einer Einigung zuzustimmen.

Wenn Macri zögert, werden die Verhandlungen wahrscheinlich bis andauern. Wenn ein Kandidat einer argentinischen populistischen peronistischen sozialistischen Partei Macri besiegt, wird er oder sie eine protektionistische Handelspolitik bevorzugen - was zu einem Kollisionskurs mit Brasilien führt, In seinem Kampf ums Überleben verärgert sich die venezolanische Regierung mit ihren Nachbarn Die venezolanische Regierung braucht dringend Geld, und die Regierung benötigt dringend überall Bargeld, wo sie es finden kann.

Die Notlage des Landes wird Caracas dazu zwingen, Einnahmen aus unerlaubten Wegen, wie dem illegalen Abbau von Gold und anderen Mineralien, sowie zwielichtigen Finanztransaktionen einzuholen.

Die Ausbreitung solcher Aktivitäten in Brasilien wird jedoch die Aufmerksamkeit der neuen Präsidentenregierung auf sich ziehen und Brasilia einen direkten Einfluss auf die wirtschaftlichen Interessen Venezuelas geben. Um eine stärkere Ausstrahlung der Krise in Venezuela zu verhindern, wird sich Brasilia mit Washington und der neuen Regierung in Kolumbien abstimmen, um den finanziellen und politischen Druck auf Caracas zu erhöhen, möglicherweise durch Sanktionen oder eine stärkere Kontrolle der venezolanischen Finanzströme.

Die Fähigkeit von Venezuela, sich gegen interne Bedrohungen wie etwa Putschversuche oder Proteste zu verteidigen, wird im Laufe des Jahres rapide nachlassen. Umso komplizierter wird die Verschiebung von den Öleinnahmen hin zu illegaler Finanzierung den Wettbewerb zwischen den politischen Eliten Venezuelas verstärken, die um ihren Anteil am nationalen Wohlstand kämpfen werden.

Die Regierung wird versuchen, mehr Geld für die Befriedigung der Eliten zu generieren, indem sie einige Öllieferungen an zahlungspflichtige Kunden umleitet, anstatt das Geld zur Tilgung ihrer Schulden zu verwenden. Die Regierung von Bolsonaro wird sich bemühen, chinesische Investitionen in strategischen Sektoren wie Bergbau und Energieinfrastruktur zu sabotieren oder einzudämmen. Der Präsident wird auch anfangen, Kongressstimmen vor Gericht zu stellen, um Sicherheitsrichtlinien umzusetzen, z.

Aber auch wenn die neue brasilianische Regierung die Stimmen für Sicherheitsreformen nicht finden kann, wird sie die Streitkräfte und die Polizei einsetzen, um kriminelle Aktivitäten einzudämmen, was kurzfristige Sicherheitsvorteile in Rio de Janeiro und Sao Paulo bietet. Der schwierige Weg des argentinischen Präsidenten zur Wiederwahl Der argentinische Staatspräsident Mauricio Macri steht vor einer ernsten Schlacht, wenn er im Oktober wiedergewählt werden will.

Da die Zustimmung von Macri in der Öffentlichkeit gering ist, wird jede weitere Abwertung der Währung oder das Unglück der Inflation die Möglichkeit eröffnen, dass ein populistischer Herausforderer ihn in einer zweiten Runde im November besiegt. In Mexiko und Brasilien werden neue Führungspersönlichkeiten nach Möglichkeiten suchen, um Wahlversprechen zur Beseitigung der Korruption in ihren jeweiligen Ländern zu erfüllen.

Südafrikas ANC vor Wahlen Vor den Parlamentswahlen in Südafrika im Jahr wird eine schwache Wirtschaft Präsident Cyril Ramaphosa zwingen, populistische Politik wie Landenteignung ohne Entschädigung zu betreiben, um die Wahlunterstützung unter den traditionellen Stützpunkten des afrikanischen Nationalkongresses zu sichern.

Die Auswirkungen werden ausländische Investitionen abschrecken, die Währungsvolatilität erhöhen und Ängste über die Richtung des Landes auslösen. Bestrebungen zur Bekämpfung der Korruption, insbesondere in staatseigenen Unternehmen, werden im Wahlkampf Südafrikas einen wichtigen Platz einnehmen.

Die Regierung von Ramaphosa wird sich auf die Reform von Unternehmen wie das staatliche Machtmonopol Eskom konzentrieren, um gegen die endemische Korruption vorzugehen und die Dienstleistungen zu verbessern. Wenn Pretoria die wichtigsten staatlichen Unternehmen jedoch nicht überholt, wird dies letztendlich nach innen gerichtet und behindert die Bemühungen, Einfluss auf den gesamten Kontinent zu ziehen. Wenn die Nigerianer im Februar wählen, werden sie zwischen zwei Nordländern wählen, die sich um das oberste Amt des Landes streiten - eine Entwicklung, die diese Region über die lukrative Ölindustrie des Südens verfügt.

Präsident Muhammadu Buhari wird seine Bemühungen um die Institutionalisierung des Kampfes gegen Korruption im Land fortsetzen, aber sein Herausforderer Atiku Abubakar wird die Frage wahrscheinlich zurückstellen, wenn er gewählt wird.

Trotz des Drucks der einheimischen verarbeitenden Industrie und der Gewerkschaften, sich von der Vereinbarung abzuwenden, befürchtet Abuja, es würde zurückfallen, wenn es die Vereinbarung nicht ratifiziert, was den innerafrikanischen Handel erheblich ankurbeln wird.

Buhari und Abubakar werden Aggressionen gegen die Kämpfer vermeiden, um den Frieden in der lukrativsten Industrie des Landes zu erhalten. Lesen Sie mehr über die Themen, die die bevorstehenden Wahlen in Nigeria bestimmen. Die Kontrolle der Sicherheitsdienste und anderer staatlicher Institutionen durch das Regierungsbündnis wird es ihm ermöglichen, trotz des Drucks der Opposition einen streng kontrollierten Wettbewerb zu gewinnen.

Die spätere Stabilität des wichtigsten Rohstoffherstellers wird letztendlich von der internen, regionalen und internationalen Reaktion auf die Abstimmung abhängen. Da die Ergebnisse wahrscheinlich zweifelhaft sein werden, wird es bei Protesten der Opposition zu Gewalttaten und zu einem harten Vorgehen der Regierung kommen, das die Europäische Union und die Vereinigten Staaten veranlassen wird, gezielte Sanktionen zu verhängen. Die Regierung, die einen erheblichen Teil des weltweiten Kobaltangebots kontrolliert, behält den Vorteil - und die chinesischen Hersteller sind nur zu bereit, einzusteigen, wenn die westlichen Produzenten zu weit gehen.

Wir sehen Aufwärtsrisiken zu viel politisches Risiko eingepreist in Indonesien, ausgewogene Risiken in Indien, Brasilien und Südafrika, sowie Abwärtsrisiken in der Ukraine. Obwohl wir glauben, dass sich die chinesische Regierung der Herausforderungen bewusst ist, steht sie vor mehreren heiklen politischen Entscheidungen:. Im Gegensatz zu bestimmten Schlagzeilen würden wir lieber ein geringeres, aber dafür qualitativ höherwertiges und nachhaltiges Wachstum sehen.

Durch die anhaltende Anpassung der Staatsanleihen aus Schwellenländern hin zu einem Umfeld mit höheren Zinsen und geringeren Kapitalflüssen, bieten sich in dieser Anlageklasse Investmentchancen. Die Bewertungen haben sich in allen drei Bereichen Währungen, lokale Zinssätze und Spreads auf absoluter und relativer Basis verbessert.

Dennoch bleibt die Asset-Allokation zwischen Staatsanleihen in Hartwährungen und Lokalwährungen und Unternehmensanleihen sowie eine sorgfältige Länder- und Wertpapierauswahl weiterhin entscheidend. Unter den sensibleren Ländern würden wir solche favorisieren, die begonnen haben, die richtigen politischen Schritte einzuleiten.

Während viele für eine beträchtliche Abkehr von festverzinslichen Wertpapieren erwartet haben, wird dieses Jahr für Anleiheninvestoren im Allgemeinen besser abschneiden, als so mancher vor 12 Monaten noch vorhergesagt hatte.

Es mag sich vielleicht nicht immer so angefühlt haben, denn Tatsache ist, dass dies im Sommer, als die Märkte durch die Aussichten auf eine früher als erwartete Reduzierung der Liquiditätsversorgung durch die US-Notenbank Fed ins Trudeln gebracht wurden, höchstwahrscheinlich nicht der Fall war.

Allerdings haben riskantere Anlagen, insbesondere Hochzins-Unternehmensanleihen weiterhin gut abgeschnitten, während Investment-Grade-Unternehmensanleihen auf Kurs liegen, trotz der Volatilität ein weiteres Jahr mit positiven Erträgen zu erzielen. Während uns die Emerging Markets zunehmend Sorgen bereiten, ist das Bild in Europa dagegen uneinheitlich. Trotz ihrer ungleichen Aussichten haben alle Länder — und alle Anleihenmärkte — jedoch eins gemeinsam: Wie Grafik 1 zeigt, hat jede neue Veröffentlichung von Konjunkturdaten nur dazu beigetragen, die Spekulationen zu verstärken, wobei die Richtung der Lieblings-Seifenoper der Finanzmärkte zu Beginn unsicher bleibt.

Obwohl kein exakter Zeitpunkt für das Tapering feststeht, ist eine Sache klar. In unserem Ausblick auf das Jahr hatten wir eine positive Einschätzung zu den Wachstumsaussichten in den USA abgegeben, was wir auf die vielversprechenden Entwicklungen am US-Häusermarkt zurückführten.

Ein Jahr später hat sich an den Gründen, die für unseren Optimismus bezüglich des Wirtschaftswachstums in den USA gesorgt haben — zu denen eine sich verbessernde Leistungsbilanz, eine kontinuierlich sinkende Arbeitslosenquote sowie ein sich erholender Häusermarkt zählen — nichts geändert. Sie ist für ihre lockere geldpolitische Haltung bekannt — also einer stärkeren Fokussierung auf Arbeitslosigkeit anstatt Inflation — die sich unserer Meinung nach nicht wesentlich verändern wird.

Angesichts ihres Hintergrunds gehen wir davon aus, dass bestimmte Arbeitsmarktindikatoren bei ihren Entscheidungen eine zentrale Rolle spielen werden. Es wird interessant sein, zu sehen, welchen politischen Rahmen die Fed unter Yellens Leitung während ihrer fünfjährigen Amtszeit als Notenbankchefin festlegen wird.

Die Strategie der optimalen Kontrolle sieht vor, dass die Fed eine aggressivere Haltung im Kampf gegen eine über der Zielvorgabe liegenden Arbeitslosigkeit einnimmt, was für längere Zeit niedrigere kurzfristige Zinssätze implizieren würde. Einigen ihrer letzten Reden nach zu urteilen würden wir nicht davon ausgehen, dass die expansive Geldpolitik vollständig beendet wird, bevor sich in folgenden Bereichen nicht deutliche Verbesserungen abzeichnen:.

Wir erwarten daher, dass Yellen die extrem lockere Geldpolitik der Fed fortsetzen wird. Nachdem wir zuvor den Dollar gegenüber Währungen von Schwellenländern sowie Rohstoffwährungen bevorzugt hatten, mögen wir ihn nach seiner Schwäche im dritten Quartal nun auch im Vergleich zu allen anderen wichtigen Währungen.

Die anderen langfristig positiven Aspekte und eine zunehmende Zahl weiterer Faktoren , die für unsere Begeisterung bezüglich des US-Dollars verantwortlich waren, wie die attraktiven Bewertungen infolge eines Jahrzehnts von Kurseinbrüchen sowie die schnelle Verlagerung hin zur Unabhängigkeit im Energiebereich, werden ebenfalls weiterhin Gültigkeit haben.

Während nun die Voraussetzungen für das wichtigste Ereignis in geschaffen wurden, herrscht derzeit Einigkeit darüber, dass mit einem Beginn des Tapering wahrscheinlich im März zu rechnen ist. Es gibt jedoch verschiedene Aspekte, die hierbei zum Tragen kommen könnten. Einer davon sind die Wachstumsdaten: Die Schätzungen in Bezug auf den zu erwartenden Rückgang der BIP-Zahlen für das vierte Quartal, der auf den kürzlichen Shutdown der US-Regierung zurückzuführen ist, gehen weit auseinander und bevor die Fed ihre Unterstützung reduziert, wird sie sehen wollen, dass die Wirtschaft weiterhin auf Kurs bleibt.

Hinzu kommt, dass in den USA im Oktober nur eine kurzfristige Lösung für das Problem der Schuldenobergrenze gefunden wurde, weshalb das Land im nächsten Jahr denselben Zirkus erneut erleben darf. Unterdessen schätzt man für den Arbeitsmarkt, dass ein Beschäftigungszuwachs von monatlich Aufgrund der demografischen Trends erwarten wir jedoch keinen starken Anstieg der Erwerbsquote. Die alternde Bevölkerung bremst den Anstieg der Erwerbsquote, da die Quote der älteren Arbeitnehmer niedriger ist und viele bald das Rentenalter erreichen.

Die Fed möchte gegenüber denjenigen in der Realwirtschaft sowie den Finanzmarktteilnehmern absolut klarstellen, dass Zinserhöhungen voraussichtlich noch in weiter Ferne liegen. Wir sind bereits seit ein paar Jahren in Bezug auf diese Anlageklasse vorsichtig. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass wir besorgt sind, dass die Blase, die sich in den Emerging Markets aufgrund steigender Portfoliozuflüsse gebildet hat, durch die historisch niedrigen Risikoaufschläge und die besseren Aussichten für den US-Dollar zu platzen droht.

Ebenfalls mit Sorge beobachten wir die unserer Meinung nach sich verschlechternden Fundamentaldaten in den Emerging Markets. Wir haben gehört wie Regierungen und Zentralbanken ihre Währungen abgewertet haben, um wettbewerbsfähiger zu werden. Der einzige Ausweg aus den Schuldenproblemen der westlichen Industriestaaten wäre eine Kombination aus finanzieller Repression und einer gesunden Portion Inflation.

Nun sind fünf Jahre vergangen, seitdem die Weltwirtschaft in die Krise stürzte. Unserer Ansicht nach gibt es eine einfache Erklärung dafür, warum die drastische Erhöhung der Geldmenge nicht zu einer höheren Inflation geführt hat: Die Geschäftsbanken werden mit Geld überschwemmt, vergeben aber nicht genügend neue Kredite wie Grafik 2 zeigt.

Erfreulicherweise hat es jedoch den Anschein, dass die Banken nun möglicherweise mit einer Lockerung ihrer Kreditvergabestandards beginnen, obwohl es immer noch schwierig ist, kreditwürdige Darlehensnehmer zu finden, insbesondere in Ländern wie Spanien, Griechenland, Zypern und Irland.

Die Erholung des Kreditgeschäfts wird ein langsamer Prozess sein. Besorgniserregend für die Zentralbanker ist, dass Länder mit negativem oder schwachem Kreditwachstum auch am anfälligsten für eine Deflation sind.

Sobald wir erste Anzeichen für eine Erholung beim Kreditwachstum sehen, wird dies wahrscheinlich auf eine Verbesserung der Qualität des Wirtschaftswachstums sowie auf verbesserte Aussichten für das Geschäftsklima und das Verbrauchervertrauen hindeuten.

Gerade in solchen Zeiten müssen Anleger besonders wachsam sein. Erste Anzeichen, dass die Inflation zum Problem wird, werden sich in Umfragen zu den Inflationserwartungen wie der unseren zeigen, weshalb Wachsamkeit unerlässlich ist.

Sollte es zu einer erneuten Inflation kommen, werden die Zentralbanker vor einem massiven geldpolitischen Problem stehen. Die drei Pfeile waren bislang Japans beste Chance, um der Deflation zu entkommen.

Die Theorie ist einfach: Das Vertrauen verbessert sich und was noch wichtiger ist, die Inflationserwartungen steigen siehe Grafik 3. Dies bedeutet jedoch nicht, dass es künftig keine Herausforderungen und Risiken geben wird.

Kurz vor dem Jahreswechsel befinden sich die Finanzmärkte definitiv in einer besseren Verfassung als noch vor einem Jahr. Dieses positive Ergebnis ist jedoch nicht das Resultat guter Wirtschaftsdaten oder einer langfristigen Lösung der Schuldenkrise in der Eurozone. Bei der Taylor-Regel handelt es sich schlicht um eine geldpolitische Regel, die Hinweise gibt, wie eine Zentralbank ihre Zinssätze anpassen sollte, um auf Veränderungen bei der Inflation und der makroökonomischen Aktivität zu reagieren.

Mit der Taylor-Regel lässt sich erklären, wie die Geldpolitik in der Vergangenheit festgelegt wurde und ob der aktuelle geldpolitische Kurs für eine Wirtschaft angemessen ist.

Die Regel kann ebenfalls als Richtschnur für Ökonomen dienen, um die mögliche künftige Entwicklung von Zinssätzen zu bestimmen. Für die Fed umfasst die Regel passenderweise eher ihr Doppelmandat der Vollbeschäftigung und Preisstabilität. Obwohl es zahlreiche Versionen dieser Regel gibt, hat Yellen ihre Präferenz für die Version von deutlich gemacht, die interessanterweise ab Ende eine Federal Funds Rate von null Prozent oder darunter implizierte. Die Taylor-Regel kann für Anleger eine nützliche Faustregel sein, um zu beurteilen, wie kurzfristige Zinssätze wahrscheinlich auf sich verändernde Konjunkturbedingungen reagieren werden.

Allerdings wird das Umfeld für Staatsanleihen durch die voraussichtlich gedämpfte Inflation und die Wahrscheinlichkeit anhaltender extrem niedriger Leitzinsen relativ günstig bleiben, trotz höherer Renditen und einer vom Tapering bestimmten Volatilität. Obwohl uns bewusst ist, dass es zu einem Aufwärtsdruck auf die Zinsen länger laufender Staatsanleihen kommen wird, würden wir davor warnen, gegenüber dieser Anlageklasse zu pessimistisch zu werden, angesichts der Tatsache, dass das kurze Ende der Kurve wahrscheinlich weiterhin auf dem gegenwärtigen Niveau gut verankert bleiben wird.

Die Anleger von Unternehmensanleihen konnten sich in den letzten Jahren über einige ausgezeichnete Erträge freuen. Während die Spreads wieder zu den langfristigen Durchschnittswerten zurückkehren Grafik 4 , hat sich so mancher gefragt, ob Unternehmensanleihen insbesondere in einem Umfeld, in dem sich das Verbrauchervertrauen und die Anlegerstimmung verbessert hat, weiterhin eine Outperformance erzielen können.

Wir sind der Ansicht, dass der fundamentale Ausblick für Unternehmensanleihen positiv bleibt. Während sich das Wachstum in den Industriestaaten erholt, werden die Ausfallquoten voraussichtlich niedrig bleiben.

Und wie wir bereits erörtert haben, handelt es sich bei der Inflation um kein kurzfristiges Problem. Diese beiden Faktoren signalisieren, dass Unternehmensanleihen weiterhin eine solide Anlageklasse für Anleger bleiben sollten, die gute risikoadjustierte Renditen anstreben.

So gesehen gibt uns die Tapering-Debatte von einen Vorgeschmack darauf, was wir erwarten können. Während die Spreads zu Beginn des neuen Jahres jedoch enger und nah an den historischen Durchschnittswerten liegen werden, werden die Zusatzerträge wahrscheinlich niedriger ausfallen. Wir sind der Ansicht, dass die meisten Bereiche des Kreditmarktes Schwierigkeiten haben werden, wesentlich mehr als ihre Kupons zu erzielen, allerdings bleiben Unternehmensanleihen gegenüber anderen noch niedriger verzinslichen Rentenanlagen weiterhin gefragt.

Für uns kann der High-Yield-Bereich des Anleihenmarktes sehr attraktiv sein, um in einem Umfeld mit sich verbesserndem Wirtschaftswachstum und niedrigen Ausfallquoten Erträge zu erwirtschaften.

Dies bedeutet jedoch nicht, dass sich die Anleger auf ihren Lorbeeren ausruhen können. Das gegenwärtig günstige Umfeld für Unternehmensanleihen hat zu einer Verschlechterung der Qualität von Emissionen gemessen am Kreditrating und Leverage , schwächeren strukturellen Absicherungen wie Covenants, der Rückkehr von Pay-in-Kind-Anleihen PIK und niedrigeren Kupons bei Neuemissionen geführt, was zu niedrigeren Renditeerwartungen für die Zukunft geführt hat. In so einem Umfeld wird die relative Wertentwicklung zunehmend von Einzelnamen bestimmt werden und auch die Sektorpositionierung wird wesentlich ausgeprägter sein als in den letzten Jahren.

Es ist wichtiger denn je, dass Anleiheninvestoren und deren Kreditanalyse-Teams ihre Hausaufgaben machen, insbesondere dann, wenn der Europäische Anleihenmarkt den USA wie in Grafik 5 gezeigt wird in eine Ära der Neuverschuldung von Unternehmen und des zunehmenden Risikos für fremdfinanzierte Firmenübernahmen folgt. Abgesehen davon erwarten wir, dass die Entwicklungen in China das Geschehen in den Emerging Markets dominieren werden.

Während die Probleme der chinesischen Wirtschaft allgemein bekannt sind, glauben wir, dass einige Anleger möglicherweise immer noch das Risiko einer Konjunkturabkühlung unterschätzen. Dies könnte sich jedoch als kostspieliger Fehler erweisen. Chinas Wirtschaft bleibt weiterhin unausgewogen: Massive Überkapazitäten, eine hohe und steigende Unternehmensverschuldung und ein zunehmend ins Abseits gedrängter Privatsektor zählen zu den weiteren Symptomen des tief verwurzelten Ungleichgewichts in der Wirtschaft des Landes.

Es gab viele voreilige Kritiker in Bezug auf die Veränderung des geldpolitischen Ansatzes der Bank of England, der von ihrem neuen Gouverneur Mark Carney vertreten wird. Dadurch, dass die Zinsen auf britische Staatsanleihen und das Pfund Sterling in Erwartung einer frühzeitigen Zinserhöhung gestiegen sind, ist die finanzielle Lage restriktiver geworden. Dies könnte das Wirtschaftswachstum erschweren — genau das, was die Bank of England durch die Forward Guidance zu verhindern versucht.

Die Arbeitslosigkeit ist allerdings nur ein Faktor. Die Bank hat drei K. Falls die Arbeitslosigkeit auf dieses Niveau fallen würde, würde dies nicht zwangsläufig zu einer Anhebung des Zinssatzes führen, allerdings würde es eine Neubewertung der kurzfristigen Geldpolitik nach sich ziehen. Vorausgesetzt, dass die anderen K. Wir können sehen, dass die chinesischen Politiker verstanden haben, in welcher prekären Lage sich ihre Wirtschaft befindet, und nun daran arbeiten, diese zu entschärfen.

Ganz gleich, welchen Reformweg Peking auch einschlagen wird, denken wir jedoch, dass in den nächsten drei Jahren mehr Unternehmensausfälle, ein Anstieg der notleidenden Kredite und bis zu einem gewissen Grad auch eine Kreditkrise unvermeidlich sein werden.

Wenn man sich die Erfahrungen u. Die Einführung von Kapitalkontrollen zur Eindämmung von Kapitalabflüssen könnte die Abwärtsentwicklung stoppen, allerdings halten wir dies angesichts des langfristigen Schadens, der dadurch beim Anlegervertrauen verursacht würde, für unwahrscheinlich.

Steigende Anleihenzinsen — selbst innerhalb einer bestimmten Spanne — und die erwartete Reduzierung des Anleihenkaufprogramms würde wahrscheinlich zu einem steigenden US-Dollar führen, die Aktienmärkte in den Schwellenländern in Mitleidenschaft ziehen und wiederum eine Erhöhung der Risikoaufschläge verursachen.

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