CBD Öl gegen Krebs

Mikroplastik in Flüssen, Seen und Meeren ist zu einem ökologischen Problem geworden, dessen Ausmaße kaum abschätzbar sind. In Kosmetikprodukten werden primäre Mikrokunststoffe noch immer in Gesichts- und Körperpeelings als Schleifmittel eingesetzt.

Meine Frau und ich liegen dann nicht daneben. Selbst in Kosmetikprodukten für Babys und Kinder ist dieser Inhaltsstoff oft zu finden. Wikipedia gibt Auskunft über die jeweilige atomare Masse:

Inhaltsverzeichnis

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Unser gewöhnlicher Kosmetikkonsum ist riskant und gefährlich. Der einzige Empfänger unserer Eitelkeit ist eines unserer kostbarsten Organe: Über sie nimmt unser Körper tagtäglich viele giftige Inhaltsstoffe auf. Dazu gehören nicht nur hormonell wirksame Substanzen, krebserregende Stoffe und allergiauslösende Zutaten. Wenn Sie genau hinsehen würden, würden Sie schnell feststellen, dass in Ihrer alltäglichen Kosmetik Stoffe enthalten sind, mit denen wir unter anderen Umständen niemals in Berührung kommen wollen würden.

Zahlreiche Studien belegen das Vorhandensein von hoch allergisierenden und gesundheitsschädigenden Stoffen und Substanzen in unserer Kosmetik. Und uns ist dennoch nicht bewusst, wie viele giftige Inhaltsstoffe über die Haut in unseren Körper eindringen und dort kurz- oder auch langfristige Schäden anrichten. Die Kosmetikindustrie nutzt diese Unwissenheit und Ignoranz. Im folgenden Ratgeber werden Ihnen die häufigsten giftigen Inhaltsstoffe, die sich in Ihrer alltäglichen Kosmetik versteckt, vorgestellt.

Was Sie immer wieder häufig in Kosmetik finden werden, sind Parabene. Zu erkennen sind diese Stoffe auf den Verpackungen an den Endungen —paraben. Laut dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland kurz: BUND wird am häufigsten Methylparaben verwendet.

Parabene stehen in Verdacht, hormonell wirksam zu sein. Sie sollen zum Beispiel wie das weibliche Geschlechtshormon Östrogen im Körper wirken. Damit gehört dieser Stoff nicht zur Seltenheit. Parabene können sich im Körper anlagern, blockieren die gesunde Aktivität der körpereigenen Enzyme und sie können dabei Krankheiten und Beschwerden auslösen. Dazu gehören zum Beispiel Diabetes, Unfruchtbarkeit, hormonbedingte Krebsarten wie beispielsweise Brust-, Hoden- oder Prostatakrebs, sowie eine verfrühte Pubertät.

So gelten Parabene in Deodorants zum Beispiel als besonders krebsverdächtig. Des Weiteren stehen Parabene im Verdacht, Allergien auslösen zu können. Die UV-Filter sind vor allem eins: Bläschen oder Rötungen sowie die altbekannte Sonnenallergie können wesentlich schneller auftreten, selbst bei Menschen, die sonst nicht zur Allergie neigen.

Zudem sollen die UV-Filter wie Hormone wirken und den natürlichen Hormonhaushalt deshalb erheblich stören. Sie möchten gut riechen und ihren natürlichen Geruch mit schönen Düften übertünchen? Sicher greifen Sie dann zu Kosmetika, die gut riecht. Diese werden auf der Verpackung oft als Parfum oder Fragrance angegeben, was erst einmal harmlos klingt.

Es gibt aber Duftstoffe, die giftig für unseren Körper sind. Dazu gehören zum Beispiel nitro- und polyzyklische Moschusverbindungen in der Kosmetik. Diese Duftstoffe können Allergien auslösen. Bei Versuchen an Tieren haben sie sogar Krebs ausgelöst und konnten das Erbgut verändern. Auch der Duftstoff Coumarin gilt als allergieauslösend und krebserregend.

Er soll zudem auch leberschädigend sein. Coumarin finden Sie sogar oft in Naturkosmetika. Fakt ist, das gerade die künstlichen Duftstoffe hoch allergieauslösend sind. Die Stoffe lagern sich vor allem im Fettgewebe ab und sind selbst in der Muttermilch nachweisbar. In den Körper eingedrungen können die Duftstoffe zudem den natürlichen Hormonhaushalt durcheinanderbringen und beeinträchtigen.

Synthetische Duftstoffe sind eigentlich in so gut wie jeder Kosmetik enthalten, die einen angenehmen Geruch hat. Da viele künstliche Aromen auf Petroleumbasis hergestellt werden, können sie auch Kopfschmerzen, Atemprobleme, Kreislaufbeschwerden, Erbrechen und Hautreizungen hervorrufen. Das gefährlichste ist aber, dass es für die Hersteller betreffender Kosmetik bisher noch keine Hinweispflicht gibt, bei der auf die Gefährlichkeit dieser Duftstoffe hingewiesen wird.

Oft kommen sie zum Beispiel in Shampoos, Seifen und Zahnpasta vor. Die Stoffe machen Ihre Haut durchlässiger und anfälliger, weshalb sie als allergieauslösend eingestuft werden. Sie werden von den Herstellern von Kosmetikprodukten als Emulgatoren oder als Tenside verwendet. Als Tensid wirkt das jeweilige Produkt hautreinigend. Sie sorgen dafür, dass die Haut durchlässiger wird, vor allem für Schadstoffe.

Das passiert, weil die Stoffe die Zellwände der Haut weicher machen, durch die Schadstoffe leichter eindringen und in den Körper gelangen können. Auch dieser Stoff macht die Haut durchlässiger für Giftstoffe und gilt sogar als sehr stark und scharf hautreinigend. Dadurch dass die Schadstoffe schneller in die Haut eindringen, können sie sich auch recht schnell in den Organen anlagern und dort kurz- und langfristige Schäden anrichten. Aluminiumsalze oder Aluminium sind vor allem in Antitranspirants und Deodorants enthalten.

Das funktioniert auch sehr gut, aber der Stoff ist auch hoch giftig. Aluminium soll allergieauslösend, krebserregend und nervenschädigend sein. Oft wird der Inhaltsstoff sogar mit Krankheiten wie Alzheimer in Verbindung gebracht. Auf der Verpackung von Kosmetik ist Aluminium nicht schwer zu erkennen, da es meist in Verbindung mit dem Wort Aluminium aufgezeichnet ist.

Meist ist es vor allem in den Deodorants ohne Alkohol zu finden. Zudem schädigt der Stoff die Hautzellen. Kosmetik mit Aluminium soll sogar zur Knötchenbildung und Granulomen führen. Es ist noch nicht lange her, als das erste Mal der Verdacht aufkam, dass Deodorants mit Aluminium Brustkrebs auslösen kann.

Es gibt zwar Studien zu diesem Verdacht, aber bisher ist die Behauptung noch umstritten. In einer Studie vom Bundesinstitut für Risikobewertung aus dem Jahr wurde festgestellt, dass Aluminiumsalze in Deodorants durchaus gesundheitliche Schäden im Körper anrichten können, sofern sie über Jahrzehnte hinweg verwendet wurden. Erdöl gilt als Ausgangsstoff für viele andere Inhaltsstoffe. Aber auch unserer Gesundheit schadet der Stoff erheblich, wenn er in Kosmetika ist, die wir tagtäglich nutzen.

Erdöl in Pflegeprodukten sorgt dafür, dass die Haut abgedichtet wird. Im Jahr stellte die Stiftung Warentest fest, dass in Kosmetik mit Mineralölbasis krebserregende Stoffe zu finden sind. Am häufigsten wird Mineralöl oder Paraffin verwendet, welches aus Erdöl destilliertes Öl darstellt. Selbst in Kosmetikprodukten für Babys und Kinder ist dieser Inhaltsstoff oft zu finden.

Das kann zu Hautreizungen, Schuppungen, Allergien, aber auch zu ernsthafteren Erkrankungen des Körpers führen. Eine Risikobewertung ist bisher noch umstritten. In jedweder Form ist Alkohol in fast jedem Kosmetikprodukt ein Inhaltsstoff. Als gefährlich werden hierbei vor allem Diethanolamine, kurz DEA, eingestuft. Diese werden vorrangig als Feuchthaltemittel und Weichmacher in Kosmetikprodukten eingesetzt. DEAs stehen in Verdacht, krebserregend zu sein.

Dabei kann der Inhaltsstoff auch das Gehirn schädigen und Allergien auslösen. DEAs sind aber nicht die einzig gefährlichen Inhaltsstoffe unter den Alkoholen. Alle drei Inhaltsstoffe können Nitrosamine produzieren. Nitrosamine sind karzinogene Stoffe, die Nieren und Leber bedrohen. Ebenfalls krebserregend, aber auch erbgutverändern und im Verdacht, das Risiko einer Vergiftung zu erhöhen, ist Alcohol Denat beziehungsweise Phthalat.

Dieser Zusatzstoff befindet sich vor allem in Haarspray, Deodorants und Gesichtswasser. Auch bestimmte Zusätze von Alcohol Denat können hochschädlich sein. Alkohol in Kosmetik gilt als sehr giftiges Lösungsmittel, welches auch die Struktur anderer Zusätze modifizieren kann.

In Haarpflegeprodukten kann Alkohol zur Austrocknung der Haare führen. Obwohl der Alkohol in Kosmetika eine antibakterielle Wirkung haben soll, entzieht er nur wichtiges Fett und trocknet Haut und Haare aus. Meist ist er in Produkten zu finden, die für die Haut- und Haarpflege gedacht sind.

Der Wirkstoff gilt als sehr gefährlich, da er giftig, hautirritierend und krebsauslösend ist. Auch findet man es unter den Namen Formalin oder mnm.

Aufgrund seiner negativen Eigenschaften auf die Gesundheit ist Formaldehyd in Kosmetika in einigen Ländern sogar verboten, so zum Beispiel in Schweden und Japan. Zudem wird es — unter anderem von der Internationalen Agentur für Krebsforschung IARC - als karzinogen, also wahrscheinlich krebserregend, eingestuft. Laut Ökotest gibt es nur noch wenige Kosmetikprodukte, in denen Formaldehyd vorhanden ist.

Dabei wird es als Konservierungsstoff und günstiges Desinfektionsmittel sehr gern verwendet. Formaldehyd ist nicht nur hoch toxisch, sondern kann auch Haut und Haare austrocknen, die Haut schneller altern lassen und Zellen zerstören.

In der EU muss der Inhaltsstoff deutlich gekennzeichnet werden. Palmöl ist bereits als gefährlicher Inhaltsstoff in Lebensmitteln bekannt. Aber auch in der Kosmetik wird es oft genutzt. Sogar in extrem vielen Pflegeprodukten.

Palmöl gilt als rückfettend und antioxidativ. Zudem ist es für Kosmetikhersteller günstig zu bekommen. Palmöl ist zwar leicht und günstig zu bekommen, aber es schadet der Umwelt ungemein. Durch die einfache Erreichbarkeit dieses Inhaltsstoffs steigt auch die Nachfrage. Und diese führt zu einer extremem Umweltbelastung und —Zerstörung.

Denn Regenwälder, in denen das Palmöl gewonnen wird, werden zu Hauf vernichtet und ab gerodet. Das bedeutet einen Einschnitt in das Weltklima und somit auch für uns Menschen.

Palmöl findet sich auf der Inhaltstoffliste meist unter dem Wortbestandteil palm oder Palmitate. Selbst in Naturkosmetik kann Palmöl enthalten sein. In diesem Fall ist es allerdings zertifiziert. Aceton ist vor allem Frauen bekannt, weil es meist in Nagellackentferner enthalten ist.

In der Kosmetikindustrie wird Aceton vor allem als Lösungsmittel verwendet. Gefährlich wird der Inhaltsstoff beim Einatmen. Er kann Augen, Haut und Schleimhäute reizen. Zudem kann es die Haut austrocknen. Da Aceton auf Dauer auch Knochen und Blut schädigen kann, sollte man es nicht täglich benutzen oder auf Produkte ohne Aceton zurückgreifen.

Mittlerweile gibt es zahlreiche Nagellackentferner ohne Aceton. Fluorid ist vor allem in Zahnpasta und Zahncremes vorhanden. Obwohl die Wirkung von Fluorid als positiv für die Zahngesundheit angesehen werden sollte, ist diese doch umstritten. Fluoride sind die Salze der Fluorwasserstoffsäure und sollen mit dem ätzenden Giftgas Fluor durchaus verwandt sein. Am häufigsten findet man Natriumfluorid, Sodiumfluorid und Ammoniumfluorid in Kosmetika.

Fluorid soll für die Zähne gesund sein, weil es den Zahnschmelz widerstandsfähiger machen soll. Laut klinischen Studien bietet eine Zahnpasta ohne Fluorid keine Kariesprophylaxe.

Allerdings sollte man Zahncreme mit Fluorid nicht zusätzlich künstlich oder in eine Überdosis zu sich nehmen. Meist genügt ein kleines Bisschen, heruntergeschluckt werden sollte es besser nicht.

Fluoride können passiv machen und giftig wirken. Eine Überdosis kann sogar die Zähne und Knochen morsch machen. Silikone sind synthetische Stoffe, bestehend aus Sauerstoff und Silizium. Vor allem in Shampoos, Spülungen und Haarkuren findet man sie oft vor.

Silikone sind aus gesundheitlicher Sicht nur dann wirklich gefährlich, wenn man allergisch auf sie reagiert. Dafür sorgen sie für optische Probleme. Jeder Friseur wird Ihnen bestätigen, dass Silikone in Haarpflegeprodukten die Haare beschweren, da sie nur schwer rückstandslos ausgespült werden können.

Zwar sieht das Haar hinterher gesünder aus, da die strapazierte Haaroberfläche optisch geglättet wird. Aber Silikon lagert sich Schicht für Schicht auf dem Haar ab.

Die Folge davon sind stumpfe bis fettig aussehende Haare. In Hautcremes sollen Silikone dafür sorgen, dass die Poren auf Dauer verstopft werden. Man merkt es auch oft, weil Cremes mit Silikonen einen feinen Film auf der Haut hinterlassen. Silikone findet man auf der Inhaltstoffangabe auf den Verpackungen meist bei Wörtern mit den Zusätzen —icone oder —iloxane. Talkum finden wir oft in Körper- und Gesichtspudern, aber auch bei Kondomen wird der Inhaltsstoff verwendet.

Bei dem Inhaltsstoff handelt es sich um ein Mineral. Dieses wird abgebaut, getrocknet und gemahlen, um mineralische Spuren zu beseitigen. Bei der Zerkleinerung des Minerals werden aber nicht alle Fasern erfasst und so bleiben Fasern zurück, die mit Asbest verglichen werden können. Asbest gilt als stark krebserregend. Aufgrund der Verwandtschaft muss demnach auch bei Talkum davon ausgegangen werden, dass es Krebserkrankungen auslösen kann.

In einer Studie aus dem Jahr wurde herausgefunden, dass Talkum aber auch ohne die asbestähnlichen Fasern Krebs auslösen kann. Bei Versuchstieren löste es das Wachstum von Tumoren aus. Auch wurde herausgefunden, dass sich das Talkum auf der Lunge festsetzen kann. Hierbei kann es folglich zu Atmungsstörungen bis hin zu Lungenkrebs kommen. In anderen Studien wurde herausgefunden, dass auch Eierstockkrebs durch Talkum ausgelöst werden kann, sofern der Stoff im Intimbereich angewendet wird.

Bisher ist Talkum in der Kosmetik keiner gesetzlichen Regulierung unterworfen. Kollagen wird für kosmetische Zwecke in der Regel aus tierischen Geweben gewonnen. Es handelt sich hierbei um ein Strukturprotein des Bindegewebes, welches bei den meisten vielzelligen Lebewesen vorkommt.

Allerdings hat sich schon oft gezeigt, dass es wirkungslos ist. Unsere Haut hat ein körpereigenes Kollagen, welches unter anderem für die Bildung von unserem Hautgerüst mit zuständig ist. Kollagen ist für Festigkeit und Elastizität der Haut verantwortlich. Somit erreichen Pflegeprodukte mit Kollagen — wenn überhaupt — nur eine kurzzeitige Auf Polsterung von Falten.

Und das auch nur extern. Von innen wirkt der Inhaltsstoff nicht. Triethanolamin wird in vielen Kosmetikprodukten verwendet. Häufig ist der Einsatz zum Beispiel in Seifen und Cremes.

TEA soll allergieauslösend wirken und möglicherweise auch ein Krebserreger sein. Zumindest konnte bisher nachgewiesen werden, dass TEA krebserregende Nitrosamine bilden kann.

Zudem ist der Inhaltsstoff schädlich für unsere Umwelt. Nitrosamine entstehen meist aus anderen chemischen Zusatzstoffen in Kosmetik. Sie sind stark krebserregend. Meist entstehen sie während der Lagerung von Kosmetikprodukten aus verschiedenen Nitrosaminen-Verunreinigungen.

Oder es bildet sich erst dann, wenn es mit der Haut in Berührung kommt. Das gefährliche an diesem Inhaltsstoff ist aber, dass Nitrosamine sehr einfach über die Haut aufgenommen werden können und somit ins Innere des Körpers gelangen können. Sie können sich zum Beispiel in der Leber oder den Nieren ansammeln und dort langfristigen Schaden anrichten. Nitrosamine sind vor allem in Shampoo, Eyelinern und Mascaras enthalten. Steinkohleteer kommt vor allem in Anti-Schuppen-Shampoos oder Haarfärbemitteln vor.

Dabei wird der Inhaltsstoff von der Haut sehr leicht absorbiert und kann sich sogar in den Knochen ablagern. Auch wurde herausgefunden, dass einige Haarfärbemittel mit Steinkohleteer einen wesentlich höheren Bestandteil an Blei aufweisen, als in Wandfarbe gesetzlich erlaubt ist. Petrolatum ist eher bekannt als Vaseline, Petroleumgelee oder auch Paraffin. Es handelt sich hierbei um eine salbenartige Kohlenwasserstoffmischung. Petrolatum in Kosmetik hindert unseren Körper daran, natürliche Entgiftungsprozesse zuzulassen.

Glycerin entsteht aus der Verbindung von Propan-1, Propan-2 und Propantriol. Es handelt sich hierbei um einen sogenannten Zuckeralkohol. Es wird verwendet, um das Wasser in den Pflegeprodukten zu binden und das Austrocknen des jeweiligen Produktes zu verhindern. Auf der Haut entzieht es selbst in tieferen Hautschichten Wasser und trocknet die Haut auf Dauer aus. Wie Sie sehen, gibt es eine Vielzahl von giftigen Inhaltsstoffen in Kosmetika.

Und dies hier ist nur ein Auszug aus möglichen Inhaltstofflisten. Es ist umso wichtiger, dass Sie die Kosmetik-Inhaltsstoffe immer genau prüfen. Aber wie genau kann das gehen? Weichmacher werden auch Phthalate genannt und sind meist auch an dem Wortbestandteil —phthalat auf den Verpackungen von Kosmetika erkennbar. Ziemlich oft sind Phtalate aber auch Bestandteil von Alkoholdenaten in Kosmetika und werden gar nicht einzeln aufgelistet. Phthalate stehen in Verdacht, hormonell zu wirken. Wer Wert auf seine Gesundheit legt, sollte zukünftig wirklich schauen, was für Inhaltsstoffe in der verwendeten Kosmetik stecken.

Bei der Kosmetik — Produkten, die wir jeden Tag nutzen — ist das allerdings noch nicht der Fall. Die Fauna im Mittelmeerraum ist ursprünglich sehr vielfältig. Weit verbreitet sind Schwalben, insbesondere die Mehlschwalbe.

Die Kleinfauna ist unter anderem durch eine Vielzahl an Reptilien geprägt. Eidechsen , Schlangen und Schildkröten leben im Mittelmeerraum.

Auch Gliedertiere sind reichlicher als in Nordeuropa vertreten. Dagegen sind unterhalb der Bodendecke lebende Tiere eher selten. Diese leben domestiziert, aber auch wild oder ausgewildert. Wild lebende Katzen und Hunde sind besonders in der Nähe von Siedlungen häufig anzutreffen. Durch den menschlichen Einfluss sind ursprünglich im Mittelmeergebiet heimische Arten dafür heute nicht mehr zu finden.

Beispiele sind Löwe , Krokodil und der bereits im Auch das Mittelmeer selbst ist extrem artenreich. Es finden sich einerseits zahlreiche Fischarten wie Sardinen , Thunfische , Schwertfische , Haie und Doraden , andererseits auch eingewanderte oder endogene Meeressäuger wie Delfine und verschiedene Walarten.

Aufgrund des warmen, überdurchschnittlich salzhaltigen Wassers, das zudem eine geringe Austauschkapazität mit dem Atlantik besitzt, sind Nährstoff - und Sauerstoffangebot im Wasser gering. Dies hat zur Folge, dass ein hoher Selektionsdruck besteht, sich aber in den zahlreichen ökologischen Nischen — ähnlich wie auf dem Land — wenige Individuen pro Art ausbilden. Das Mittelmeer ist seit Jahrmillionen ein Motor der Evolution.

Derzeit wird beispielsweise eine zunehmende Mediterranisierung des Schwarzen Meeres beobachtet, die oft auf Wassererwärmung infolge des Klimawandels zurückgeführt wird. Auch umgekehrte Wanderungen sind möglich: Seit Tausenden von Jahren ist der Mittelmeerraum durch Kultivierung und Nutzung durch den Menschen geprägt, so dass in weiten Teilen die ursprüngliche Flora und Fauna nicht mehr rekonstruierbar ist.

Das Mittelmeer ist eines der am stärksten verschmutzten Meere der Erde. Bereits in vorchristlicher Zeit hatte unkontrollierter Holzeinschlag die unwiederbringliche Zerstörung vieler Wälder zur Folge: Phönizier und später Römer nutzten die Zedernbestände im Libanongebirge und im Atlas zur Gewinnung von Bauholz, da Zedernholz sehr hart und robust ist. Vor allem zum Schiffbau wurde es eingesetzt.

Brennholzeinschlag in besiedelten Gebieten verschärfte das Problem zusätzlich. Einheimische Bevölkerung wurde in die schwer zugänglichen, bislang intakt gebliebenen Waldgebiete zurückgedrängt und musste dort überleben. Hierdurch wurden diese durch menschliche Nutzung, insbesondere durch unkontrollierte Waldweide, ebenfalls geschädigt. Ein besonders auffälliger waldschädigender Faktor sind Waldbrände. Diese kommen, beispielsweise durch Blitzeinschlag, natürlich vor, so dass sich einige Pflanzen bereits hieran angepasst haben.

Gelegentliche Brände sorgen sogar für einen besseren Austausch der Biomasse. Durch menschlichen Einfluss haben Waldbrände allerdings derart drastische Formen angenommen, dass die Regeneration der Waldbestände oft unmöglich wird. Betrug der Abstand zwischen zwei Waldbränden unter natürlichen Umständen zwischen 20 und Jahren, ist er heute wesentlich kürzer.

Waldbrände haben unter anderem zugenommen, weil die menschliche Besiedlung sehr dicht geworden ist. Intensive Landwirtschaft in sommertrockenen Gebieten führt fast zwangsläufig zu einer Verschlechterung der Bodenverhältnisse: Da eine ausreichende Durchwurzelung des Bodens nicht mehr gegeben ist, verstärkt sich die Wind-, vor allem aber die Wasser erosion.

Starkregen im Winterhalbjahr waschen die Erdkrume, die von Wurzeln nicht mehr gehalten wird und schnell mit Flüssigkeit gesättigt ist, fort. Sommerliche Dürre lässt den verbliebenen Boden schneller austrocknen. Trockenfeldbau mit teilweise mehrjährigen Brachen prägt das Landschaftsbild.

Eine Ausnahme stellt die sommerfeuchte Po-Ebene dar. In den übrigen Gebieten wurde zumeist versucht, Wassermangel durch Bewässerung zu mindern, was in den meisten Fällen zu einem dramatischen Absacken des Grundwasserspiegels geführt hat. Diese Gegenden sind heute massiv von Wüstenbildung bedroht. Gemildert werden diese Effekte durch die winterlichen Niederschläge, die dauerhafte Bodenversalzung verhindern, aber trockene Jahre können zum völligen Verlust von Kulturland führen.

Etwa die Hälfte des Mittelmeerraums hat unter starker bis sehr starker Bodendegradation zu leiden. Obwohl die langfristigen Folgen bisher nicht abschätzbar sind, wird vermutet, dass sie weitreichenderen Schaden als die allgemeine Klimaerwärmung hervorrufen können. In einem sensiblen Ökosystem können Schadstoffeinträge gravierende Konsequenzen zeitigen. Bevölkerungsexplosion , Industrialisierung , Motorisierung und die moderne Landwirtschaft haben dazu geführt, dass die Emissionswerte immer weiter gestiegen sind und einzelne Biotope mittlerweile als in ihrer Existenz gefährdet gelten.

Besonders das Mittelmeer selbst leidet unter zunehmender Vergiftung. In den weniger entwickelten Ländern in Afrika und dem Nahen Osten sind ungeklärte Siedlungsabwässer der Hauptfaktor, in Südeuropa dagegen der Eintrag landwirtschaftlicher und industrieller Abwässer. Die rege Schifffahrt und einzelne Standorte von Ölhäfen und Raffinerien sorgen zudem für eine extreme Belastung durch mineralische Schadstoffe. Experten schätzen die Folgen eines eventuellen Tankerunglücks als katastrophal ein, aber selbst der Status quo lässt die Organisation Greenpeace schon das Umkippen ganzer Ökosysteme befürchten.

Die erheblich gesunkene Wasserqualität führt jeden Sommer zur Sperrung von Badestränden. Eine massive Bedrohung der Artenvielfalt entsteht durch das durch den Menschen verursachte Einschleppen fremder Arten in das mediterrane Ökosystem. Dies betrifft insbesondere das Mittelmeer selbst, was am Beispiel des Sueskanals deutlich wird. Seit dessen Eröffnung sind Tausende Arten tropischer Fische, Quallen und Schalentiere in das Levantinische Becken eingewandert, wodurch es zu einer weitgehenden Tropikalisierung des östlichen Mittelmeeres gekommen ist.

Mangels natürlicher Fressfeinde verbreiten sich diese Arten auf Kosten der ursprünglichen Fauna und verdrängen diese. Verschärft wird das Problem durch das Aussetzen von Zierfischen und Algen aus Aquarien sowie die moderne Schifffahrt, die über abgelassenes Ballastwasser ganze Populationen aus fremden Gewässern ins Mittelmeer pumpt.

Auf diese Weise sind einige Biotope bereits von folgenreichem Artensterben betroffen. Die mediterrane Welt gehört seit frühester Zeit zu den zentralen Weltregionen. In den Ländern, die an das Mittelmeer grenzen, entstanden im Altertum u. Diese zerbrach zunächst aufgrund der Teilung in eine West- und eine Oströmische Reichshälfte und endgültig im 5. Jahrhundert unter dem Ansturm germanischer Völker siehe Spätantike. Nach den Eroberungen der Araber im 7. Jahrhundert ging allmählich die kulturelle Einheit des Raumes verloren.

Das Mittelmeer blieb zwar weiterhin eine wichtige Brücke für den Handel und den kulturellen Austausch zwischen Orient und Okzident , wurde aber auch zur Grenze zwischen dem christlichen Abendland im Norden und der Welt des Islam im Süden. Die religiösen, aber auch wirtschaftlichen und politischen Differenzen eskalierten ab in den Kreuzzügen.

Jahrhundert durch die Weltreiche der Spanier und der Osmanen zunehmend verdrängt. Nebenkonflikte entstanden zudem durch die Piraterie der Korsaren aus dem Maghreb und des Malteserordens. Jahrhundert ging die zentrale geopolitische Bedeutung des Mittelmeerraums im Die Macht- und Wirtschaftszentren verlagerten sich nach Nordwesteuropa und an die Küsten des Atlantiks. In den letzten Jahrzehnten rückt die doppelte Bedeutung des Mittelmeerraums als Brücke und kulturelle Grenze zwischen West und Ost — etwa im Libanon oder im Nahostkonflikt — wieder verstärkt in den Mittelpunkt des Weltinteresses.

Jahrhundertelang versorgte diese Region den Nordwesten Europas mit Nahrungsmitteln. Der Mittelmeerraum ist seit vorgeschichtlicher Zeit ein überdurchschnittlich dicht besiedeltes Gebiet, das aufgrund der interkontinentalen Lage durch verschiedenste Ethnien, Sprachen, Religionen und Kulturen geprägt war und ist.

Die genaue Einwohnerzahl ist aufgrund der Abgrenzungsproblematik schwierig anzugeben, grob geschätzt belief sie sich auf etwa Millionen Einwohner. Im mediterranen Raum herrscht eine vielfältige ethnische Zusammensetzung: Arabische Bevölkerungsgruppen dominieren Nordafrika und den Vorderen Orient bis zur türkischen Grenze, bilden dort aber nicht überall eine homogen auftretende Bevölkerung.

Insbesondere in Marokko und Algerien bilden einheimische Völker wie die Berber wichtige Bevölkerungsminderheiten. In Israel stellen Juden die Bevölkerungsmehrheit, die wiederum aus verschiedensten Heimatländern eingewandert sind. Die Türkei ist in ihrem mediterranen Teil ethnisch relativ homogen. Neben Türken und Kurden finden sich dort nur noch verschwindend kleine Minderheiten von Griechen oder Armeniern.

Diese sind ganz überwiegend während und nach dem Ersten Weltkrieg, aber auch noch bis in die er Jahre aus dem Land vertrieben worden siehe hierzu auch Völkermord an den Armeniern und Griechisch-Türkischer Krieg. Gegen Ende des Jahrhunderts haben sich insbesondere in den Touristenzentren der Türkischen Riviera kleine Gemeinschaften dauerhaft dort lebender Europäer vor allem Deutsche gebildet.

Aus anderen Ländern umgesiedelte oder aus Gastarbeiterschaft zurückkehrende Türken siedeln sich ebenfalls häufig entlang der Mittelmeerküste an. In Europa sind die Staaten und Bevölkerungen seit der Entstehung der Nationalstaaten relativ deckungsgleich.

Das Ende des letzten offiziellen Vielvölkerstaates im Mittelmeerraum, Jugoslawien , war von sogenannten ethnischen Säuberungen begleitet, so dass nur noch Bosnien-Herzegowina mehrere gleich starke Bevölkerungsgruppen aufweist. Die Katalanen in Spanien und die Korsen in Frankreich betrachten sich allerdings als eigene Volksgruppen. Minderheiten jeweiliger Nachbarländer leben oft in der Nähe der Staatsgrenzen, beispielsweise zwischen Isonzo und Istrien , wo sich Italiener , Slowenen und Kroaten mischen.

In Griechenland bestehen albanische und mazedonische Minderheiten, deren Status aber offiziell nicht anerkannt wird. Eine Rolle spielen daneben eingewanderte Ethnien, insbesondere nordafrikanische Gastarbeiter, die in Spanien und Frankreich zum Teil in ghettoähnlichen Verhältnissen leben. Die Minderheit der Roma lebt in allen europäischen Ländern. Viele Sprachengruppen sind im Mittelmeerraum vertreten.

Neben den Nationalsprachen Portugiesisch, Spanisch, Französisch und Italienisch halten sich in einigen, meist ländlichen Regionen noch Relikte früher weiter verbreiteter Sprachen, wie das Okzitanische in Südfrankreich. In der Vatikanstadt gilt Latein als Amtssprache. Slawische Sprachen wie u. Kroatisch und Slowenisch werden an der Ostküste der Adria gesprochen; Albanisch und Griechisch stellen eigene indogermanische Sprachzweige dar. Ein Spezialfall ist Malta: Hier wird Maltesisch gesprochen, das auf kreolisiertem Arabisch basiert und italienische und englische Einflüsse aufgenommen hat.

Das Arabische als Vertreter der semitischen Sprachfamilie beherrscht den Raum von Marokko bis Syrien, wobei es je nach Region in verschiedenen Dialekten gesprochen wird.

Hebräisch ist Staatssprache in Israel. Mit Türkisch ist auch eine Turksprache im Mittelmeerraum verbreitet. Mediterrane Handels- und Verkehrssprache ist heutzutage Englisch, bis zu einem gewissen Grad auch Französisch.

Die Bedeutungszunahme dieser Sprachen hat eine ureigene Handelssprache des Mittelmeerraums, die Lingua franca , bereits seit dem Die Bevölkerungsentwicklung im Mittelmeerraum ist gekennzeichnet von einem starken Wachstum entlang der Küstenstreifen und Bevölkerungsabnahme im Binnenland. Ursache für die damit zusammenhängenden Binnenwanderungen ist vor allem das erhöhte Arbeitsplatzangebot infolge besserer wirtschaftlicher Entwicklung und Diversität im Vergleich zu den fast durchweg ländlich gebliebenen Landesteilen abseits der Küsten.

Auch das günstige Klima, einer der Faktoren für Lebensqualität, spielt eine Rolle. Eine Ausnahme von dieser Entwicklung stellen lediglich die wenigen inländischen Ballungsräume wie Madrid und Oberitalien dar, die eine lange administrative oder industrielle Tradition aufweisen. Das natürliche Bevölkerungswachstum hat sich in historischer Zeit — bis auf Zeiten von Epidemien oder Kriegen — stetig verstärkt, bis es im Jahrhundert in eine exponentielle Phase eingetreten ist.

Seitdem hat sich die Situation in Europa vom Rest des Mittelmeerraumes abgekoppelt: In Italien und Slowenien ist die Bevölkerung nach rückläufig, ansonsten sehr schwach steigend oder stagnierend. Aus wirtschaftlichen, zum Teil auch aus politischen Gründen ist das Mittelmeergebiet von Wanderungsbewegungen betroffen.

Inoffizielle Einwanderung stellt besonders jene Staaten vor Probleme, die nahe an beträchtlich ärmeren Regionen liegen, wie Spanien gegenüber Marokko und Italien gegenüber Albanien. Der Mittelmeerraum ist stark verstädtert und weist eine Vielzahl an Verdichtungsräumen auf. Drei von ihnen werden mittlerweile Stand als Megastadt bezeichnet: Weitere Agglomerationen mit über einer Million Einwohnern sind.

In dieser Aufzählung sind nur die Ballungsräume vertreten, die im Mittelmeerraum liegen, wobei einige Grenzfälle auftreten: Einige Städte zeichnen sich durch besonders starkes, teilweise unkontrolliertes Wachstum aus. Dies betrifft die genannten Megastädte, aber auch andere Agglomerationen, und hat verschiedene Ursachen.

Antalya hat beispielsweise in 40 Jahren seine Bevölkerung insbesondere im Gefolge des Massentourismus fast verfünfzehnfacht. Eine Verdopplung seiner Einwohnerzahl hat Tripolis nach der wirtschaftlichen Öffnung Libyens in weniger als zehn Jahren erfahren. Ballungsräume wie Gaza wachsen vor allem durch Flüchtlingsbewegungen und die natürliche Geburtenrate. Das Judentum entstand um v. Jahrhundert weitgehend nur in der Diaspora existieren können.

Erst mit der Gründung von Israel wurde der erste jüdische Staat der Neuzeit gebildet. Jüdische Minderheiten waren im ganzen Mittelmeerraum über Jahrtausende präsent und übernahmen wichtige Funktionen im Wirtschaftsleben.

Blühende Gemeinwesen in Spanien, Portugal, Italien und Griechenland wurden spätestens seit dem Mittelalter immer wieder ins Exil vertrieben, ghettoisiert oder gar in Pogromen vernichtet. Heute leben nur noch verschwindend kleine Gruppen in diesen Ländern, da insbesondere die Überlebenden des Holocaust nach Israel oder in die USA emigrierten. Das Christentum verbreitete sich ab dem 1. Jahrhundert — ursprünglich als Abspaltung vom Judentum — von Palästina aus über Kleinasien, Ägypten, Griechenland bis in das römische Kerngebiet.

Nach jahrhundertelanger Verfolgung gelang den Christen der Durchbruch im 4. Die Reformation des Das Christentum dominiert in Europa, wobei der westliche und zentrale Teil bis Kroatien römisch-katholisch geprägt ist und der Papst als geistliches Oberhaupt in Rom residiert. Die griechisch-orthodoxe Konfession ist weitgehend auf Griechenland, die Republik Zypern , den Libanon und die Küstenregionen Syriens beschränkt.

Nennenswerte christliche Bevölkerungsanteile hauptsächlich Maroniten kann der Libanon aufweisen, in den asiatischen und afrikanischen Ländern sind sie ansonsten sehr klein. Vereinzelt finden sich weitere christliche Konfessionen wie die syrisch-orthodoxe Kirche und die Kopten in Ägypten.

Der Islam als jüngste der drei Religionen breitete sich im 7. Jahrhundert in den Mittelmeerraum aus und verdrängte in Nordafrika und der Levante, später auch in Kleinasien und Teilen Südosteuropas nach und nach die ursprünglichen religiösen Gemeinschaften. Die Reconquista und die Selbstbefreiung des Balkan haben islamische Einflüsse in Europa allerdings immer wieder zurückgedrängt.

Daneben sind insbesondere im Nahen Osten Schiiten , in kleineren Gemeinschaften auch Drusen vertreten. Während in Europa seit den späten 90er Jahren überall parlamentarische Demokratien installiert sind, gilt dasselbe im übrigen Raum nur für die Türkei und Israel. In den verbleibenden islamischen Staaten herrschen autoritäre Regierungsformen vor.

Eine politische Einheit, die den ganzen Mittelmeerraum umfasst, ist aus diesen Gründen auch langfristig nicht vorstellbar. Auch wenn die Grundlagen moderner Regierungs- und Verwaltungsformen weitgehend im Mittelmeerraum schon zu antiken Zeiten ihren Ursprung hatten, sind die aktuellen demokratischen bzw.

Republikanische Verfassungen entstanden erst im Mittelalter in den reichen Handelsländern Italiens Genua, Venedig , sie waren allerdings von einer kleinen Kaufmannsschicht bestimmt und führten keine wirklich demokratischen Verhältnisse ein. Die längste Phase ununterbrochener Demokratie währt in Frankreich — abgesehen von Zeiten der Fremdbesatzung — seit , in Italien seit , in Israel seit , in Portugal seit , in Spanien seit , in Griechenland seit , in Albanien und den ehemaligen jugoslawischen Staaten sogar erst seit den 90er Jahren.

Die Türkei hat nach Ende der Militärdiktatur zwar einen formal demokratischen Staat aufgebaut, wirkliche Demokratie scheint sich allerdings erst seit den weitgehenden Reformen ab Minderheitenrechte, Pressefreiheit, Justizreform langsam zu etablieren. Monarchien sind im Mittelmeerraum mittlerweile selten geworden. Parlamentarische Monarchien bestehen in Spanien und im Zwergstaat Monaco, in Marokko gilt formal noch die absolute Monarchie.

Jordanien ist eine Monarchie mit beschränkten parlamentarischen Vollmachten. Sonderformen bilden der Vatikan, der als Theokratie vom Papst mit absoluten Vollmachten regiert wird, und Andorra, das eine weltlich-geistliche Doppelspitze in der Verfassung verankert hat. Alle anderen Staaten sind republikanisch verfasst.

In den arabischen Ländern herrschen Systeme vor, die auf der Macht eines zumeist nicht demokratisch gewählten Präsidenten oder einer Einparteiendiktatur beruhen. Zumeist wird diese Macht militärisch abgesichert.

Auffällig ist, dass diese Systeme zumeist säkular sind und die innerstaatliche Opposition nicht hauptsächlich von Demokraten, sondern vor allem von Fundamentalisten betrieben wird. Die Trennung von Staat und Religion ist am deutlichsten in den beiden demokratisch verfassten und explizit laizistischen Staaten Frankreich und Türkei ausgeprägt.

Zwischenstaatliche Konflikte spielen im europäischen Teil des Mittelmeerraumes nur noch eine untergeordnete Rolle und werden mit diplomatischen Mitteln beigelegt. Bis auf Kroatien, Bosnien-Herzegowina, Montenegro und Albanien sind die europäischen Mittelmeerländer seit der letzten Erweiterung sämtlich in der EU organisiert die Kleinststaaten ohne formalen Mitgliedsstatus. Konfliktbeladen ist insbesondere das Verhältnis zwischen Türkei und Syrien: Einerseits standen sie wiederholt in Nahost-Konflikten insbesondere in den Golfkriegen auf gegnerischer Seite, andererseits schwelt seit langem ein Konflikt um die Wasserreserven des Euphrat.

Hauptkonfrontation im Mittelmeerraum ist der Nahost-Konflikt. Nachdem dieser im Jahrhundert ein weiträumiges Gebiet von Tunesien bis zum Iran für Jahrzehnte zum explosiven Krisengebiet gemacht hatte, konzentriert er sich seit den späten er Jahren vor allem auf Israel und seine unmittelbaren Nachbarn.

Dort allerdings hat er seit Beginn der zweiten Intifada an Stärke zugenommen und konnte trotz mehrfacher Vermittlung europäischer, amerikanischer und internationaler Vertreter nicht beigelegt werden. Strukturelle politische Probleme bedingen sich oft gegenseitig und betreffen im Mittelmeerraum hauptsächlich folgende Felder:. Die Wirtschaft des Mittelmeerraums ist seit alters her geprägt von diversifizierter Landwirtschaft, Handel und Verkehr. Industrielle Schwerpunkte sind bis heute selten geblieben, dafür hat sich im gesamten Raum der Sektor der Dienstleistungen stark entwickelt.

Eine besonders hervorgehobene Rolle spielt hierbei der Tourismus. Insgesamt ist der Mittelmeerraum eine Wachstumsregion, die Wachstumsraten differieren allerdings stark zwischen den Ländern. Die Wirtschaftsleistung ist in den EU-Ländern deutlich höher als in den restlichen Ländern, innerhalb der EU jedoch gelten die Regionen im Mittelmeerraum als mehrheitlich strukturschwach.

Der Begriff ist entstanden, als die Konvergenzkriterien von Maastricht aufgestellt wurden, die für die südeuropäischen Länder hohe Anstrengungen erforderten. Dort waren Staatsverschuldung und Inflation besonders ausgeprägt, während die Wirtschaftsleistung relativ gering war.

Der Mittelmeerraum ist aufgrund seines Klimas und seiner natürlichen Ressourcen bis heute stark agrarisch geprägt. Innerhalb der EU sind fast alle dort gelegenen Regionen von einem überdurchschnittlich starken Primärsektor gekennzeichnet.

Die südlichen und östlichen Anrainer bestreiten teilweise sogar mehr als die Hälfte ihres BIP aus landwirtschaftlicher Wertschöpfung. Eine Hauptrolle in der Landwirtschaft spielt der Getreideanbau, der in der Po-Ebene intensiv Weizen - und Reisanbau , in Nordafrika extensiv betrieben wird.

Neben Weizen wird zunehmend Mais , in Afrika teils auch Hirse angebaut. Die Bodenverschlechterung hat allerdings weite Gebiete für den Getreideanbau wenig rentabel werden lassen. Der Weinbau hat in der Mittelmeerregion eine bis auf die alten Griechen zurückreichende Tradition.

Oliven werden meist zu Öl verarbeitet, das wiederum als Speiseöl genutzt wird oder als Ausgangsstoff für weitere Produkte wie Seifen und Cremes dient. Obst und Gemüse werden zum Teil auch über den Winter — unter Planen oder in Gewächshäusern — angebaut. Paradebeispiel ist das spanische Anbauprinzip der Huerta, einer intensiven Gartenkultur entlang der Flusstäler und -mündungen. Spezielle Kulturen sind im Mittelmeerraum häufig.

Weit verbreitet ist der Tabakanbau. Die ätherische Öle enthaltenden mediterranen Pflanzen spielen als Kräuter , Gewürze und Basis für Duftstoffe eine wichtige ökonomische Rolle. Die Lavendelfelder in der Provence sind weltberühmt. Zu Ersteren gehören Geflügel , Schweine und Kaninchen, die seit alters die Fleischversorgung sicherstellen, die zweite Gruppe besteht aus Last- und Reittieren wie Esel und Pferd, aber auch Rindern, die in älteren Zeiten vorwiegend als Zugtiere verwendet wurden.

In Spanien hat sich die Rinderhaltung daneben auch zu Zwecken des Stierkampfes entwickelt. Diese traditionelle Viehzucht hat sich im Süden weitgehend erhalten, in Europa dagegen hat der Anteil der Rinderzucht auf Kosten von Schaf- und Ziegenhaltung zugenommen.

Weiterhin spielt die Imkerei im gesamten Mittelmeerraum eine herausgehobene Rolle. Holzgewinnung aus mediterranen Wäldern ist als Wirtschaftszweig mittlerweile unbedeutend. Auch die Jagd spielt in weiten Teilen der Region keine Rolle mehr.

Es gibt jedoch auch Beispiele für nachhaltige Forstwirtschaft.

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