Herzlich willkommen zur Nachhaltigkeits-Initiative von Raiffeisen Capital Management

Dank diesem Fundament ist es uns möglich, dauerhafte Werte für die Zukunft zu schaffen. Für Menschen, Umwelt und Wirtschaft. Für Menschen, Umwelt und Wirtschaft. mehr erfahren.

Das trifft für alle Bereiche des Lebens zu, natürlich auch für Geldanlagen.

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Da wir gemeinsame Interessen im Bereich Elektrotechnik, Politik und Wirtschaft haben, einigten wir uns auf das Thema „Zukunft der Energie – Chancen und Erwartungen“. Wir kannten die Themen rund um die Problematiken in der Schweiz. Jedoch nur oberflächlich. Mit dieser Arbeit wollten wir unser Wissen vertiefen und erfahren, was sich in Bezug auf die Energieproduktion in der Schweiz in.

So rücken immer weniger junge Menschen auf dem Arbeitsmarkt nach - bis wird es knapp 7 Millionen Menschen im erwerbsfähigen Alter weniger geben als heute. Für den Wirtschaftsstandort Deutschland sähe es düster aus, wenn dann wie heute zwei Fünftel der Schüler mit Migrationshintergrund als "Risikoschüler" eingestuft würden.

Diese wären für die meisten Arbeitsplätze nicht qualifiziert. Bis werde der ungedeckte Bedarf auf 3,3 Millionen anwachsen. Die Prognos AG empfiehlt deshalb den Unternehmen, ihre älteren Mitarbeiter gezielt fortzubilden und flexibler einzusetzen. Laut Bundesagentur für Arbeit könnte dem Arbeitskräftemangel teilweise dadurch begegnet werden, dass Erwerbsbeteiligung und Arbeitszeitvolumen von Frauen erhöht werden, die Lebensarbeitszeit verlängert und die Arbeitsmarktteilhabe hier lebender Menschen mit Migrationshintergrund verbessert wird.

Allerdings könnte der Fachkräftemangel durch die Digitalisierung verringert werden. Beispielsweise wird es immer mehr Fabriken geben, die weitgehend vollautomatisch funktionieren.

Aber auch bei Transportunternehmen, Versicherern, Finanzdienstleistern, Banken, Rechtsanwaltskanzleien, Kliniken und vielen anderen Branchen lassen sich Abläufe und Entscheidungsprozesse digitalisieren und automatisieren. In der sich anbahnenden Wissensgesellschaft werden die Arbeitgeber vor allem höher qualifizierte Arbeitnehmer benötigen. So wird es laut dem Accenture-Deutschlandchef Stephan Scholtissek bald zu einem "Kampf" um qualifizierte Mitarbeiter kommen.

Deshalb wird vermutlich die Zuwanderung für Ausländer erleichtert werden. Allerdings sind höher qualifizierte Personen vor allem in Schwellenländern zu finden - beispielsweise erhalten jedes Jahr 7,5 Millionen Inder und Chinesen einen Universitätsabschluss. Diese finden aber auch in ihrer Heimat immer mehr attraktive Jobangebote vor, wollen also zumeist nicht in Deutschland erwerbstätig werden.

Viele der in den letzten Jahrzehnten zugewanderten Migranten und deren Kinder weisen hingegen nicht die nötigen Qualifikationen auf: Wer in der Wissensgesellschaft den Anschluss verpasst hat, wird nur noch geringe berufliche Chancen haben. Viele von ihnen erhalten keinen Ausbildungsplatz. Aber auch die 7,5 Millionen Deutschen, die nur mit Mühe lesen und schreiben können sog.

Als Folge der Bevölkerungsentwicklung in Deutschland werden die Belegschaften immer älter werden. So wird die Zahl der Erwerbsfähigen im Alter zwischen 20 und 30 Jahren bis voraussichtlich um rund 2,5 Millionen auf nur noch 7,5 Millionen zurückgehen.

Ihnen werden voraussichtlich ca. Das Durchschnittsalter der Arbeitnehmer wird von derzeit 42 auf 48 Jahre im Jahr steigen. Die mittleren Jahrgänge werden dann weniger Aufstiegschancen vorfinden, da höhere Positionen immer länger von älteren Arbeitnehmern blockiert sein dürften. Da fast jeder dritte Deutsche über 65 Jahre alt sein wird, empfiehlt die Arbeitsgruppe "Altern in Deutschland", der 23 Wissenschaftler aus unterschiedlichen Disziplinen angehören, dass Berufsarbeit bis ins fortgeschrittene Alter hinein die Regel sein sollte.

In Zukunft müssten auch über Jährige Geld verdienen - und sei es auch nur, um ihren Lebensstandard zu halten. Eine Frühverrentung wird aufgrund der hohen Abschlagszahlungen sowieso immer unattraktiver. Allerdings sollte die Lohnpolitik so geändert werden, dass Arbeitnehmer nicht mehr automatisch mit jedem Berufsjahr mehr verdienen, denn schon jetzt sind ältere Arbeitnehmer vielen Unternehmen zu teuer.

Die Alterung des Erwerbspersonenpotenzials wird die Arbeitgeber zu einer Änderung ihrer bisher stark jugendzentrierten Personalpolitik zwingen und sie viel seltener von der Möglichkeit der in Deutschland - im Gegensatz z. Da diese häufiger unter Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems, unter Herz-Kreislauf- und psychischen Erkrankungen leiden, wird das betriebliche Gesundheitsmanagement immer wichtiger werden.

Opaschowski glauben, dass Arbeitgeber von der doppelten Erfahrung hoch qualifizierter älterer Mitarbeiter - ihrer Lebens- und Berufserfahrung - profitieren werden. Auch sollten sie deren "kristalline Intelligenz" besser nutzen: Zudem könnten ältere Arbeitnehmer leichter die Wünsche von Senioren erkennen und sie besser beraten. Wenn ältere Mitarbeiter zusammen mit jungen Kollegen Produktions- Teams bilden, könnte dies durchaus zu einem neuen Erfolgsrezept für die deutsche Wirtschaft werden, da jede Seite von den Stärken der anderen profitieren würde.

Beispielsweise haben sich ältere Manager vor allem durch Kurse und das Lesen von Fachtexten weitergebildet und kommunizieren eher verbal, während jüngere Menschen zunehmend das informelle und handlungsorientierte Lernen bevorzugen sowie das Internet und ihr dortiges Netzwerk von Kontakten nutzen.

Auch kommunizieren sie mehr mit Hilfe visueller Informationen. Der Erfahrungsaustausch und die Weiterbildung am Arbeitsplatz müssen deshalb in Zukunft aus einer Mischung von Veranstaltungen, Trainings, direkter Anleitung, Simulationen, Spielen, Konferenzen, Blogs und schriftlichen Informationen bestehen. In den kommenden Jahren wird die Arbeitswelt zunehmend "feminisiert" werden: Spätestens im Jahr werden mehr Frauen als Männer erwerbstätig sein.

So schrumpft die Zahl der Hausfrauen immer mehr - aber auch die Zeitdauer von geburtenbedingten Berufsunterbrechungen, da Kleinkinder früher und länger in Tagesbetreuung gegeben werden und Grund- Schulen immer häufiger ganztägig sind oder eine Nachmittagsbetreuung anbieten.

Zudem müssen mehr Frauen arbeiten, weil sie alleinstehend sind, weil ein Einkommen allein nicht ausreicht, weil sie bei generell sinkenden Rentenansprüchen eine eigene Altersversorgung aufbauen wollen oder weil sie als Geschiedene bzw. Alleinerziehende nicht mehr wie früher Unterhalt für sich selbst erhalten.

Und immer mehr Frauen wollen arbeiten, weil sie eine gute Berufsausbildung erworben oder ein Studium abgeschlossen haben, weil sie durch ein eigenes Einkommen unabhängig bleiben möchten oder weil sie Selbstverwirklichung und Anerkennung im Beruf suchen.

Da junge Frauen inzwischen im Durchschnitt bessere Schul-, Berufs- und Hochschulabschlüsse erwerben als Männer, da sie häufig keine Kinder bekommen derzeit bleibt ein Fünftel aller Frauen kinderlos und da die Familiengründung seltener als früher ein Karrierehindernis ist wegen einer nur kurzen Elternzeit und der Ganztagsbetreuung von Kindern , werden sie zunehmend in Führungspositionen hinein rücken. Damit werde die Wirtschaft laut dem Zukunftsforscher Horst W. Opaschowski bis vom "patriarchalischen System" Abschied nehmen.

Dann würde ein anderer Führungsstil an Bedeutung gewinnen: Frauen würden pragmatischer denken und effizienter arbeiten, Sitzungen straffer leiten, volatile Investitionen meiden, langfristig planen und besser mit Geld umgehen.

Gleichzeitig werden die Karrierechancen für Männer aufgrund der hohen Qualifikation vieler Frauen geringer werden. Hinzu kommt, dass in der Wissensgesellschaft traditionell männliche Eigenschaften wie körperliche Arbeitskraft, Aggressivität und Risikobereitschaft weniger gefragt sind als eher weibliche Eigenschaften wie Kommunikationsfähigkeit, Sozialkompetenz, Informations- und Zeitmanagement. In Fabriken werden in den kommenden Jahren immer mehr Arbeitsgänge von Robotern übernommen werden.

So werden weniger Menschen als Arbeiter tätig sein. Der Dienstleistungssektor wird hingegen an Bedeutung gewinnen, wobei aber auch hier einfache Tätigkeiten zunehmend automatisiert werden.

Jedoch werden in den nächsten 10 bis 20 Jahren Computer keine Aufgaben übernehmen können, die höhere menschliche Fähigkeiten voraussetzen - wie kreatives Denken, Symbolverständnis, Hypothesenbildung, Fantasie, kommunikative Kompetenzen, Empathie, Menschenkenntnis, Führungsfähigkeiten, Verantwortungsbewusstsein usw. Aber schon bis könnten laut dem McKinsey Global Institute ein knappes Viertel und bis die Hälfte aller Arbeitsstunden durch Automatisierung wegfallen. Zwischen 3 und 12 Millionen Beschäftigte müssten auf neue Stellen wechseln - sofern sie über entsprechende Kompetenzen verfügen bzw.

Schon heute liegt das Lebenseinkommen eines Universitätsabsolventen laut einer ifo-Studie um Allerdings müssen hoch qualifizierte Personen auch eine hohe Arbeitsleistung erbringen und stehen zunehmend unter einem enormen Leistungsdruck. Sie werden häufiger als Selbständige tätig sein, zum Teil mit erfolgsabhängiger Entlohnung. Ferner wird es immer mehr "Schein-Selbständige" geben, die nur für eine Firma arbeiten und entsprechend der erledigten Aufträge bezahlt werden.

Auch die Zahl der Selbständigen, die sich als Crowdworker um kleine Aufträge auf Online-Plattformen bewerben, wird zunehmen. Darunter fallen aber auch die Solo-Selbständigen, deren Anzahl von 1,7 auf 2 Millionen zunahm. Ihr Einkommen ist oft relativ niedrig: Selbständige ohne Beschäftigte verdienten im Jahr im Mittel nur 1. Niedriger qualifizierte Stellen werden seltener werden, insbesondere wenn die damit verbundenen Aufgaben von Robotern oder anderen Maschinen übernommen werden können.

Laut einer Anfang veröffentlichten Umfrage des IT-Verbands Bitkom unter deutschen Unternehmen könnten bereits in den kommenden fünf Jahren etwa 3,4 Millionen Arbeitsplätze aufgrund von Digitalisierung und Automatisierung wegfallen.

Die Gruppe der Festangestellten - mit Kündigungsschutz, Tarifgehalt und Extraleistungen wie Betriebsrente - wird kleiner werden. Immer mehr Arbeitnehmer werden Teilzeitjobs oder befristete Stellen annehmen müssen, zeitweise freiberuflich tätig sein bzw. Unsichere, kurzzeitige oder geringfügige Beschäftigungsverhältnisse, eine Abfolge mehrmonatiger Praktika, Werk- und Zeitarbeitsverträge, Leiharbeit und Zweitjobs werden häufiger werden und zu einer unsicheren Einkommenssituation führen.

Dies wird keinesfalls nur für gering qualifizierte Arbeitnehmer gelten, sondern auch für viele Akademiker mit einem "falschen" Hochschulabschluss. Nachstehende Tabelle zeigt, dass diese Entwicklungen schon seit Jahren den Arbeitsmarkt prägen - derzeit ist ein Fünftel aller Erwerbstätigen atypisch beschäftigt. In den letzten Jahren waren vor allem jüngere Menschen von atypischen Beschäftigungsverhältnissen betroffen - Frauen etwas häufiger als Männer.

Oft wurden sie eingegangen, als Auszubildende nicht von ihrem Ausbildungsbetrieb übernommen wurden. Die unsichere berufliche Situation und das geringe Einkommen erschweren die Lebens- und Familienplanung und sind oft mit einem gewissen Zukunftspessimismus verbunden. Bei zunehmendem Wirtschaftswachstum und abnehmender Zahl junger Menschen dürften aber atypische Beschäftigungsverhältnisse in den kommenden Jahren seltener werden. Menschen, die wenig verdient haben und häufiger arbeitslos waren, werden im Alter nur geringe Rentenansprüche haben.

Viele Schein- Selbständige - insbesondere solche mit einem Einkommen unter 1. Nach einer Umfrage des Bundesverbandes der Selbständigen legt jeder Zehnte keinen einzigen Cent zurück, ein weiteres Fünftel weniger als 1. Als Folge drohen im Alter Armut bzw. Abhängigkeit von der Sozialhilfe. Trotz Bevölkerungsrückgang und Fachkräftemangel wird es auch in absehbarer Zeit eine hohe Arbeitslosenquote geben.

Un- und angelernte Arbeitnehmer sowie solche ohne verwertbare Qualifikationen werden es noch schwerer als heute haben, eine Beschäftigung zu finden. Da der Staat aufgrund der hohen Ausgaben für Senioren und Kranke voraussichtlich nur noch sehr begrenzte Leistungen für Langzeitarbeitslose erbringen kann, wird deren Lebensstandard niedrig sein. Manche wenig qualifizierte Menschen werden aber in Selbsthilfenetzwerken ein Auskommen oder in der Schattenwirtschaft einen Zusatzverdienst finden - allerdings auf niedrigem Niveau.

Die "klassische" Biographie mit den Phasen Ausbildung, Vollzeitbeschäftigung am selben Ort und Ruhestand wird man in Zukunft immer weniger finden.

Viele Arbeitnehmer werden ein- oder mehrmals ihren Beruf wechseln; zwischen den Arbeitsstellen werden also häufig Ausbildungszeiten bis hin zu einem neuen Studium liegen. Die Loyalität gegenüber dem einzelnen Arbeitgeber wird abnehmen, weil Beschäftigungsverhältnisse zunehmend als zeitlich begrenzt wahrgenommen werden. Arbeitnehmer werden auch häufig den Wohnort wechseln - entweder weil sie eine andere Stelle antreten oder weil sie vom Arbeitgeber versetzt wurden.

Diese Mobilität wird zu mehr Vereinzelung und zu mehr Wochenend-Ehen führen. Bei multinationalen Unternehmen wird der neue Arbeitsplatz oft im Ausland liegen, sodass Ehepartner und Kinder entweder im Heimatland bleiben oder ebenfalls umziehen müssen - mit all den damit verbundenen Problemen z. So werden mehr Beschäftigte im Schichtdienst, an Abenden, in der Nacht und an Wochenenden tätig sein müssen.

Insbesondere "Wissens-" und "Kreativarbeiter" werden immer häufiger ihren Berufsalltag frei gestalten können und sogar nachts oder zu Hause arbeiten dürfen, wenn davon eine Produktivitätssteigerung erwartet wird. Viele Selbständige werden über die volle Orts- und Zeitsouveränität verfügen, da sie dank Smartphone und Internet überall und jederzeit erreichbar sind. Aufgrund der beruflichen Anforderungen werden Manager und andere höher qualifizierte Arbeitnehmer häufiger Arbeit nach Hause mitbringen und am Abend oder am Wochenende erledigen.

So wird der berufsbedingte Stress weiter zunehmen. Jedoch könnte es in Zukunft auch mehr Erwerbstätige geben, denen ihre Freizeit oder die Vereinbarkeit von Familie und Beruf so wichtig sind, dass sie auf den beruflichen Aufstieg verzichten. Deshalb berichten schon jetzt einige Unternehmen von Schwierigkeiten, wenn sie Führungspositionen mit Personen aus dem eigenen Hause besetzen wollen. Je knapper das Fachkräfte-Angebot wird, umso schwieriger wird es auch, Mitarbeiter zu halten, die mit ihrer hohen Arbeitsbelastung unzufrieden sind, sich zu stark gestresst fühlen, Probleme mit ihren Vorgesetzten haben oder ihres Erachtens zu wenig Wertschätzung erfahren.

In den nächsten 40 Jahren werden die meisten Menschen in Büros und Geschäften tätig sein. Aber auch die Telearbeit dürfte eine wachsende Rolle spielen: Die ständige Produktivitätssteigerung bewirkt, dass immer weniger Mitarbeiter immer mehr leisten müssen.

Da Innovationszyklen einander immer schneller folgen, wird die Beschleunigung der Arbeit weiter zunehmen. Kenntnisse und Fertigkeiten werden immer rascher veralten: Ohne lebenslanges Lernen geht nichts mehr. Die Arbeitnehmer müssen sich stärker spezialisieren, da sie nur noch in ganz kleinen Bereichen auf dem Laufenden sein können.

Sie werden sich immer intensiver mit Informationen befassen, um auf diese Weise einen Wissensvorsprung vor der Konkurrenz zu erlangen. Aufgrund der zunehmenden Informationsüberflutung werden sie auch mehr Zeit für das Wissensmanagement benötigen. Die meisten Beschäftigten stehen der Digitalisierung der Arbeitswelt positiv gegenüber. Bedingt durch die hohe Spezialisierung werden sich die meisten Tätigkeiten nur noch in Kooperation mit anderen erledigen lassen.

So müssen Unternehmer und Manager effektive Teams aufbauen, ihnen viel Verantwortung übertragen und ihren Mitgliedern Respekt und Wertschätzung erweisen, um deren Leistungsmotivation zu erhalten. Schon jetzt erfolgt die Mitarbeiterführung weitgehend durch die Vorgabe von Zielen; in Zukunft muss auch vermehrt darauf geachtet werden, dass die jeweilige Tätigkeit als sinnvoll erlebt wird, da qualitativ hochwertige Arbeitsleistungen nur intrinsisch motiviert erbracht werden. Der Arbeitsplatz wird zum Ort des Gesprächsaustausches und der gegenseitigen Anregung werden - viele hervorragende Ideen entstehen in Besprechungen mit Kollegen.

Die Menschen werden vermehrt in zeitlich begrenzten Projekten arbeiten, wobei sich mit jedem Projekt auch die Zusammensetzung des Teams ändern kann. Deren Mitglieder werden immer seltener denselben Arbeitgeber haben - im jeweiligen Projekt werden Mitarbeiter von mehreren Unternehmen bzw. Zulieferern mit Kunden und Wissenschaftlern aus Forschungseinrichtungen zusammenarbeiten.

Nur so können noch auf effiziente Weise neue Waren und Dienstleistungen entwickelt werden - die Produktlebenszyklen werden sich weiter verkürzen, die Entwicklung neuer Produkte wird mehr Spezialkenntnisse aus verschiedenen Technologie- bzw. Wissensfeldern verlangen, deren Vermarktung wird immer sorgfältiger geplant werden müssen.

Zudem werden in der Projektwirtschaft die Kosten und Risiken von mehreren Unternehmen bzw. Die Projektarbeit wird den Arbeitnehmern zum einen mehr Flexibilität und geistige Wendigkeit abverlangen: Sie werden immer wieder an anderen Orten und mit anderen Menschen zusammenarbeiten müssen. Allerdings wird auch häufiger von Videokonferenzen Gebrauch gemacht werden - schon jetzt werden spezielle Büros mit mehreren Bildschirmen und Kameras ausgestattet, können Powerpoint-Präsentationen oder Statistiken gleichzeitig an verschiedenen Orten betrachtet und diskutiert werden.

Unternehmen werden damit zu Netzwerken, deren räumlich verstreute Mitglieder sich unabhängig von Ort und Zeit austauschen.

Zum anderen wird von den Arbeitnehmern immer mehr Kreativität verlangt werden - aus "Made in Germany" muss "Created in Germany" werden, da die Produktion der Güter häufig in anderen Ländern erfolgen wird. Bei einer so komplexen und schnelllebigen Wirtschaft werden Unternehmer und Manager nicht mehr über das Wissen und die Kompetenzen verfügen, um auch nur einen Nischenmarkt zu überblicken.

So müssen sie mit anderen Fachleuten - z. In Zukunft werden sie auch mehr mit freiberuflich tätigen Fachleuten zusammenarbeiten, die nur an einem bestimmten Projekt mitwirken oder mehrere Unternehmen beraten.

Manager müssen zu perfekten "Netzwerkern" werden, die im Internet, auf Tagungen, durch persönliche Kontakte und auf sozialen Websites wie LinkedIn oder Xing erfolgreich nach neuen Mitarbeitern mit den gerade benötigten Qualifikationen und nach Kooperationspartnern suchen.

Aufgrund des schnellen Wandels und den damit verbundenen Planungs- Unsicherheiten werden Unternehmer und Manager mehr vorwärts gerichtet denken und langfristig investieren müssen.

Dazu sind klare Ziele, eine gute Planung, Zusammenarbeit mit anderen bei der Umsetzung von Zielen sowie die Kommunikation erzielter Erfolge notwendig. Neben Fachwissen und der analytischen, problemorientierten Reflexion werden synthetisches und integratives Denken, interpersonale und koordinierende Kompetenzen sowie Kreativität immer wichtiger. Ferner wird es mehr Kontakte zwischen Produzenten und Kunden geben, die weniger in Geschäften bzw. Die Kunden wollen auf diese Weise Geld sparen ander Unternehmen auch durch das direkte Verhandeln von Preisen und alle vom Produzenten angebotenen Optionen kennen lernen.

Beispielsweise hätten viele Führungskräfte und Beschäftigte Probleme mit der zunehmenden Vermischung von Berufsarbeit und Privatleben. So bedingen die ständige Erreichbarkeit durch Smartphone und Internet sowie die Möglichkeit, von zu Hause aus Dateien auf dem Server der Arbeitsstelle bearbeiten zu können, dass die Arbeitszeit immer mehr die Freizeit durchdringt - auch an den Wochenenden.

Ferner würden die Fälle von Workaholismus und psychischen Erkrankungen steigen. Auch müsse berücksichtigt werden, dass es neben den erfolgreichen "Selbstmanagern" - die aufgrund immer komplexerer Aufgaben mehr Entscheidungs- und Handlungsspielräume gewinnen, an ihren Aufgaben wachsen und psychosozial gesund bleiben - bei weitem mehr Arbeitnehmer gibt, die Schwierigkeiten mit ihrem Emotionsmanagement und dem Gefühl haben, von der Arbeit zerrieben zu werde.

Nennenswerte Unterschiede zwischen den Geschlechtern oder Altersgruppen wurden nicht ermittelt. Die meisten Befragten berichten von netten Arbeitskollegen, haben einen sicheren Arbeitsplatz, üben eine abwechslungsreiche Tätigkeit aus und haben ein gutes Verhältnis zu Vorgesetzten. Mehr als die Hälfte der Erwerbstätigen sieht positiv, wie die eigene Leistung anerkannt wird, dass sie eigene Ideen verwirklichen können, dass sie Weiterentwicklungsmöglichkeiten haben und dass ihre Arbeit erfüllend ist, einen Nutzen für die Allgemeinheit hat und mit Familie bzw.

Freizeit vereinbart werden kann. So scheint der Wandel der Arbeitswelt noch nicht zu einer geringeren Arbeitszufriedenheit geführt zu haben. Wirtschaftsentwicklung Bedingt durch den Übergang zur Wissensgesellschaft und den sich weiter beschleunigenden technischen Fortschritt wird die Wirtschaft immer mehr durch Forschung und Entwicklung, wissenschaftliche Erkenntnisse und neue Technologien geprägt.

Globalisierung Während manche Fachleute angesichts protektionistischer Bestrebungen einzelner Regierungen, wegen unterschiedlicher Ländergesetze und aufgrund der zu erwartenden Rohstoffkrise eine Verlangsamung, wenn nicht gar eine Verringerung der Globalisierung erwarten, halten viele Unternehmen eine Beschleunigung und Vertiefung der Globalisierung für wahrscheinlicher: Zukunftsbranchen Will Deutschland auf dem Weltmarkt bestehen, muss es sich in Richtung eines "kreativen Kapitalismus" Matthias Horx weiterentwickeln.

Alterung der Arbeitnehmerschaft Als Folge der Bevölkerungsentwicklung in Deutschland werden die Belegschaften immer älter werden. Mehr "Weiblichkeit" In den kommenden Jahren wird die Arbeitswelt zunehmend "feminisiert" werden: Ziegler kehrte nochmals auf die Universität zurück. Zusätzlich zu seinem bereits absolvierten Studium Bank- und Versicherungswirtschaft bildete er sich in Psychologie und Angewandte Ethik.

Die neue Perspektive durch die Ethik und die aufkommende Begeisterung für Sport und Gesundheit führten bei Ziegler dazu, die Ernährung vollkommen auf Biolebensmittel umzustellen. Mit dem neu gewonnen Zugang zu Gesundheit, Lebensmittelverarbeitung, biologischer Landwirtschaft und Ethik entstand in ihm die Idee eine echte Alternative auf den Markt zu bringen: Ein ehrliches Produkt aus biologischer Landwirtschaft … ohne wenn und aber!

Damit hat Ziegler den Nerv der Zeit getroffen, was sich in der steigenden Nachfrage seiner Produkte zeigen lässt. Doch wie gelingt Unternehmertum als Wachstums- und Kapitalismuskritiker? Wie kann man Unternehmer sein und gleichzeitig Gutes tun? Diese Fragen begleiteten und beschäftigen Ziegler seit der Unternehmensgründung.

Emanuel Ziegler war der bisher jüngste Vortragende bei Wirtschaft Er erzählte aber vor allem auch über persönliche Sinnstiftung, die für ein gelingendes Leben für Ziegler im Zentrum steht. Wirtschaft lud am Oktober, 19 Uhr, im Zukunftscampus auf der Zell zur ersten Klimakonferenz.

Mit den Pariser Klimazielen von im Blick wurde ein Rahmen geboten, in dem aktiver Klimaschutz vorangetrieben werden soll. Der Kabarettphilosoph Hagen Rether fordert zum aktiven Klimaschutz auf. Haben wir etwa Besseres zu tun? Wirtschaft Klimakonferenz trafen sich zum aktiven Klimaschutz motivierte Menschen aus der Region, um sich auszutauschen und miteinander zu vernetzen, um so die Wirksamkeit ihres Handelns zu erhöhen.

Wir sehen dieses Projekt als eine Chance für die Menschen über Parteigrenzen hinweg verschiedene Perspektiven und Gestaltungsmöglichkeiten unseres wirtschaftlichen Miteinanders zu diskutieren und somit zu einem guten Leben für alle im Jahr beizutragen. Dabei sind alle Menschen herzlich eingeladen mitzudenken und mitzudiskutieren: Genau hier kann diese Vortragsreihe einen wertvollen Beitrag leisten. Aktuelle Krisen stellen uns vor gewaltige Herausforderungen, bieten jedoch gleichzeitig die Chance für Veränderungen, sodass auch zukünftige Generationen eine gute Lebensgrundlage vorfinden können.

Vor allem aber als Anlass, um bestehende Systeme kritisch zu hinterfragen, Offenheit für wertbringende Alternativen zu schüren und dabei den persönlichen Horizont stets zu erweitern.

Wird dem Rechnung getragen, kann sich ein Unternehmen Transparenz leisten und bezieht die externen Kosten nebenher verursachter Schäden mit ein. Beispielsweise im Billigflugsektor wird derzeit beides ignoriert. Zu steuern, nach welchen Regeln das Wirtschaften gestaltet wird, betrachte ich als Teil der Politik, die uns alle betrifft. Darum befürworte ich eine breite Diskussion und Meinungsbildung.

Dieses Projekt bringt nicht nur Impulse und Anregungen für unsere Gedanken, sondern ebenso den frischen Wind, der uns diese Aufgabe erleichtern soll. Unendliches Wachstum in einem begrenzten System ist unmöglich und eine Gefahr für das Überleben vieler Arten auf der Erde. Deshalb müssen wir Alternativen für eine nachhaltige Lebensweise dringend diskutieren und individuell und gesellschaftlich in die Tat umsetzen.

Ich freue mich, dass sich hier immer mehr Menschen engagieren und Gedanken machen, wie ein zukunftsfähiger Weg aussehen kann. Lassen Sie uns gemeinsam an einer guten Zukunft arbeiten. Erwin Pröll - ehem. Christian Felber - Mitbegründer attac Österreich, Autor u. Sina Trinkwalder - Geschäftsführerin manomama, Referentin Dazu bedarf es neuer Gedanken, Ideen und Mut.

Wirtschaft fördert genau, was es braucht: Durch die Vernetzung ausgezeichneter Köpfe und Ideen bin ich überzeugt, dass unsere Region in eine prosperierende Zukunft geht. Franz Sieder - Betriebsseelsorger für das Mostviertel. Wir müssen selbst die Veränderung sein, wenn wir Veränderungen haben wollen. Es geht immer besser und anders, fangen wir alle noch heute damit an, damit alles besser wird und nicht besser bleibt. Gemeinderat in Wien Die Grünen , Referent

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