Öl fällt unter 30 US-Dollar – Die Wahrscheinlichkeit eines Kollapses auf dem Ölmarkt


Bezahlsystem erstellen könnten, das einfach durchschaubar ist und bei Bedarf von jedermann genützt werden könnte. Denn der normale Konsument, der aufs Geld achten muss, schreckt bei Unsicherheit eben zurück bei Neuwagenkäufen. Am Montag endet möglicherweise das Ölexportverbot für den Iran. Wenn der Ölpreis sinkt, dann sinken auch die Preise für andere energetisch genutzte Rohstoffe wie Kohle oder Gas. Dabei sind die bis Jährigen am höchsten verschuldet, denn die durchschnittliche Kreditsumme lag bei dieser Altersgruppe im Jahre bei stolzen

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Tatsächlich wäre es den Ölscheichs am liebsten, wenn sie die beiden Länder künftig zum Kürzen überreden könnten. Die Opec steckt in einem Dilemma. Andererseits sind sie noch nicht auf dem Fünf-Jahres-Durchschnitt angekommen, den das Kartell erreichen will.

Die Amerikaner werden auf dem Weltmarkt zu immer schärferen Konkurrenten der Opec. Obwohl die USA noch immer mehr Öl verbrauchen, als sie selbst produzieren, wittern sie gute Geschäfte jenseits ihrer Grenzen.

Der Kontinent ist wiederum für Saudi-Arabien der bevorzugte Abnehmermarkt. In China jedoch verloren sie zuletzt Marktanteile, obwohl das Reich der Mitte mehr importierte.

Die Saudis möchten das wiederum nicht hinnehmen und verschärfen ihre Exportpolitik. Das Öl könnten sie wiederum nach Asien verschiffen, während sich die Amerikaner um Alternativen bemühen müssten, seien es Importe aus anderen Ländern oder eben der Verbrauch von in den USA produziertem Öl. Das Gegenteil ist der Fall: Weil Raffinerien ausfielen, sank die Nachfrage nach amerikanischem Öl. Die Lager füllten sich. So muss sich die Opec weiter in Geduld üben, um den angepeilten Lagerabbau zu erreichen.

Vieles deutet darauf hin, dass sich das Ölkartell auf dem Weg in eine Langzeitkürzung befindet. Laut Bloomberg soll der Deal über März hinaus wohl noch einmal um mehr als drei Monate verlängert werden. Ob sich das Kartell darauf einigen kann, wird sich am Dann kommt die Opec zu ihrem nächsten Treffen in Wien zusammen. Ursprünglich war der Deal als Kurzeingriff geplant: Nach sechs Monaten sollte Ende Juni Schluss sein. Mit den Werbeerlösen können wir die Arbeit unserer Redaktion bezahlen und Qualitätsartikel kostenfrei veröffentlichen.

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Wie gesagt, Erdöl ist ein Stoff aus dem auf der ganzen Welt die Träume gemacht werden. Nichts geht mehr ohne dieses schwarz-glänzende, zähflüssige Relikt aus den Zeiten der Dinosaurier, welches unter der Erdoberfläche und am Grund des Ozeans schlummert.

Um die fertigen Produkte dann wieder in die Welt weiter verschicken zu können, braucht es eben Treibstoff. Ebenso, wenn sich der Ölpreis dramatisch veröndern würde oder der Ölkurs allzu stark ins Schwanken gerät. Der Ölpreis ist ein entscheidender Faktor, wenn die Weltwirtschaft Bilanz zieht. Jedes einzelne Produkt wird teurer beziehungsweise preiswerter, wenn der Ölkurs steigt oder fällt. Der Ölkurs ist also keine abstrakte Sache wie zum Beispiel der moderne Devisenhandel, wo Investmentbanker mit Geld spielen, welches es noch nicht einmal in der Realität gibt.

Und essen kann man Geld auch nicht. Öl zwar auch nicht, aber um die produzierte Nahrung von A nach B zu transportieren, braucht es Öl. Und um die Frischhalteverpackungen aus Plastik dafür herzustellen ebenfalls.

Das ist natürlich etwas vereinfacht ausgedrückt. Aber unterm Strich betrachtet hat die Weltwirtschaft und vor allem der Ölpreis und der Ölkurs auch nichts mit Astrophysik oder Alchemie zu tun, sondern unterliegt einigen recht simplen und logischen Faktoren. Angebot und Nachfrage zum Beispiel. Es gibt ein gewisses Kontingent des Rohstoffes Öl oder eines x-beliebigen Produktes und je nachdem wie viele Menschen sich dafür interessieren und bereit sind, dafür ihr sauer verdientes Geld auszugeben, desto höher wird der Ölpreis.

Wenn ich drei Bananen zu verkaufen habe, aber 50 Leute eine kaufen wollen, kann ich den Preis auch weit über das hinaus treiben, was eine Banane in einer vernünftigen Welt eigentlich kosten sollte. Aber die Weltwirtschaft ist selten vernünftig. Sie ist ein kaum regulierter Markt, auf welchem jeder mitschreien und — bieten kann. So auch beim Ölpreis. Das lässt den Ölkurs in die eine oder andere Richtung schwanken. Eine Analyse der aktuellen Ölkurse findest du übrigens hier.

Nicht in jedem Garten sind Gold und Öl vergraben. In Mitteleuropa zum Beispiel ist natürlich vorkommendes Öl rar gesät, aber es ist sehr viel Öl als Schmiermittel für diese kapitalistisch hochentwickelte Gesellschaft notwendig.

Also muss man es von denen kaufen, die mehr als genug davon haben. Und wenn die Länder und deren Regime den Ölhahn zudrehen, treiben sie quasi von einer Minute auf die andere den Ölpreis künstlich in die Höhe.

Denn die Käufer sind ja auf das Öl angewiesen.

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