Europas Steueroasen werden von der EU-Kommission verheimlicht

Dies kann natürlich daran liegen, dass die deutschen und französischen Konzerne tatsächlich nur über wenige Finanzierungsgesellschaften in Europa beziehungsweise Belgien verfügen. Überraschend ist aber insbesondere, dass für die deutlich größere Grundgesamtheit an französischen Konzernen lediglich eine belgische Finanzierungsgesellschaft identifiziert wird. Zudem können fünf der.

Ziel ist es, Prozesse im Unternehmen zu optimieren und Kosten nachhaltig zu senken.

Köperschaftsteuer auf Bundesebene

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An allen wichtigen Konzernstandorten in Deutschland hat der Vorstand die Belegschaften aus erster Hand über die neue Strategie informiert und Fragen beantwortet. Etabliert wurden und neue Plattformen zur Stärkung der innerbetrieblichen Kommunikation. Gestützt wird die veränderte Unternehmensstruktur durch das neu aufgebaute shared service center ssc. Aufgaben, die zuvor bei den einzelnen Gesellschaften angesiedelt waren, werden nun übergreifend für alle deutschen Unternehmensstandorte einheitlich geregelt.

Aus der Konzentration dieser Aufgaben und der Professionalisierung dieser Prozesse im Konzern — sie wurden zum Teil zuvor extern betreut — entstehen Kostenvorteile. Zudem soll die konsequente Erfolgsmessung die Qualität der Arbeit steigern. Vereinheitlicht wurde darüber hinaus das Bonussystem für die erste und zweite Führungsebene. Im November ist die nunmehr dritte Gruppe mit 16 Teilnehmern in das modular aufgebaute Programm gestartet.

Vermittelt werden persönliche, soziale und methodische Kompetenzen gemeinsam mit Managementkenntnissen. Im vergangenen Jahr wurde den ursprünglich acht Modulen ein neuntes hinzugefügt, das sich aus gegebenem Anlass mit Change Management befasst. Das Nachwuchsförderprogramm soll ausgebaut werden und dazu beitragen, im gesamten Konzern einheitliche Karrierepfade zu entwickeln. Die rekrutierung qualifizierter Mitarbeiter, vor allem von Naturwissenschaftlern, Ingenieuren und Betriebswirtschaftlern, ist für Jenoptik ein Schlüsselthema.

Deshalb wurde das Personalmarketing neu aufgebaut und integraler Bestandteil der strategischen Personalarbeit. Ganz konkret unterstützt der Konzern den naturwissenschaftlichen Nachwuchs. Über dieses Angebot hinaus kombiniert Jenoptik Sponsoringaktivitäten mit Personalarbeit. Die Prozesse und Organisation entsprechen damit den Anforderungen der jeweiligen Sparte und sind heterogen.

Nach der Verordnung, die zum 1. Juni in Kraft getreten ist, müssen Stoffeigenschaften und ihre Anwendungen über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg registriert werden, Stoffe mit besonderem Gefährdungspotenzial werden gesondert registriert.

Beide haben das jährliche Überprüfungsaudit erfolgreich absolviert. Erste Mitarbeiter werden entsprechend qualifiziert. Des Weiteren wurde die Koordination des unternehmensweiten Lizenzmanagements für Software eingeführt. Die Effekte aus den neuen Verträgen, die überwiegend im 2. Halbjahr verhandelt wurden, werden zusammen mit weiteren Neuverträgen, die aktuell verhandelt werden, in den Jahren und darüber hinaus voll zum Tragen kommen.

Beim operativen Materialeinkauf und damit dem überwiegenden Teil des Beschaffungsvolumens konnten Preissteigerungen bei Rohstoffen zum Teil durch langfristige und bestehende Rahmenverträge mit Lieferanten abgefedert werden. Die Ausweitung ist im Wesentlichen auf das Umsatzwachstum zurückzuführen.

Der Rest entspricht dem Wert der bezogenen Leistungen und Vorleistungen an der Unternehmensleistung, der sich damit gegenüber dem Vorjahr ebenfalls nur unwesentlich geändert hat. Durch möglichst optimale Zahlungsbedingungen und Finanzmittelbeschaffung können so beispielsweise Kapitalausstattung, Liquidität und Rentabilität verbessert werden. Durch umfangreiche, ungenutzte Kreditlinien in Höhe von 79,2 Mio Euro, einem im Dezember emittierten Schuldscheindarlehen von 30 Mio Euro und sehr langfristigen durch Grundschulden abgesicherten Hypothekendarlehen blieben die operativen Finanzierungsmöglichkeiten des Konzerns unverändert.

Quartal von den langfristigen in die kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten umgegliedert. Auf der Verteilungsseite der Wertschöpfung entfielen 85,9 Prozent i. Vorleistungen Material ,5 44,7 ,2 45,0. Vorleistungen sonstige 55,7 9,9 43,2 7,7. Die kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten stiegen entsprechend dem Rückgang der langfristigen Mittel von 45,9 Mio Euro auf ,7 Mio Euro.

Die bereits teilweise getilgte Wandelanleihe ist darin mit nunmehr 48,3 Mio Euro enthalten. Durch die teilweise Tilgung und die Ablösung der langfristigen Leasingverbindlichkeiten stiegen die kurzfristigen Kreditverbindlichkeiten um 20,9 Mio Euro auf 64,7 Mio Euro i. Ursache hierfür sind geringere Schulden von ,3 Mio Euro Die net-cash-Position errechnet sich aus der Summe der Zahlungsmittel inklusive kurzfristiger Wertpapiere mit einem Wert von 14,5 Mio Euro Quartal zurückgekauft und damit getilgt, sodass diese nach nominal 62,1 Mio Euro per September noch nominal 47,1 Mio Euro per Die Nettoverschuldung blieb davon nahezu unberührt.

Quartal zur Vorbereitung des späteren Verkaufs. Dem Rückgang der überwiegend langfristigen Leasingverbindlichkeiten stehen nun höhere kurzfristige Bankkredite gegenüber. Bei einem zukünftigen Verkauf der Immobilie würde sich die Nettoverschuldung in Höhe des Verkaufspreises reduzieren. Mit 92,4 Mio Euro Aus der Summe der Finanzverbindlichkeiten inklusive Anleihen, Krediten, Wechseln und Finanzierungsleasings abzüglich Zahlungsmittel und Wertpapiere ergab sich für das abgelaufene Geschäftsjahr trotz einer kleineren Akquisition eine nettoverschuldung auf Vorjahresniveau in Höhe von ,6 Mio Euro Die Bruttoverschuldung als Summe aus langfristigen und kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten blieb mit ,1 Mio Euro im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls nahezu konstant Gebäudemieten bildeten den wesentlichen Teil der zukünftigen Mietaufwendungen, die sich auf Grundlage mehrjähriger Mietverträge auf bis zu 10 Jahre verteilen.

Das Investitionsvolumen ging damit im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 40,6 Prozent zurück Der starke Rückgang ist neben einer geringeren Aktivierung von Entwicklungsleistungen auf geringere Investitionen in Immobilien sowie auf das neu eingeführte konsequente Investitionsmanagement zurückzuführen.

Die Wertberichtigungen lagen mit 0,9 Mio Euro deutlich unter dem Vorjahreswert i. Ursache für den Rückgang sind geringere Aktivierungen von Entwicklungsleistungen, die 4,3 Mio Euro betrugen i. Vor allem reduzierten sich die Investitionen in Immobilien und Investment Properties ausführliche Aufgliederung im Anhang unter Punkt Die Wertberichtigungen auf immaterielle Vermögenswerte fielen mit 0,7 Mio Euro wesentlich geringer als im Vorjahr aus Anteile an assoziierten Unternehmen wurden mit berücksichtigt.

Damit spielten beim Vergleich dieser Kennzahl weder das verbesserte Zinsergebnis noch die hohen Impairments und die Gewinne aus dem Verkauf von Anlagevermögen beides Vorjahr eine Rolle. Damit haben wir das Ziel erreicht, uns trotz eines schwieriger werdenden konjunkturellen Umfeldes komplett aus eigener Kraft zu finanzieren.

Mit dazu beigetragen hatte auch eine höhere Anzahlung im Dezember , der noch keine eigenen Leistungen gegenüberstanden und die somit als Verbindlichkeit aus PoC Percentage of Completion ausgewiesen war. Der Anstieg des Working Capitals in ist vor allem auf die Umsatzausweitung zurückzuführen. Mit minus 18,9 Mio Euro lag der Cashflow aus Investitionstätigkeit erheblich unter dem Vorjahreswert Hierin zeigte sich das Ergebnis des neuen und konsequenten Investitionsmanagements.

Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit betrug minus 29,1 Mio Euro i. Grund hierfür waren Auszahlungen aus Finanzierungsleasings in Höhe von 12,3 Mio Euro, welche über Kreditaufnahmen finanziert wurden.

Eine deutliche Verschiebung gab es im abgelaufenen Geschäftsjahr zwischen den langund kurzfristigen Verbindlichkeiten des Konzerns. Ursache dafür war die Umgliederung der Wandelanleihe sowie die Auflösung eines langfristigen Finanzierungsleasings einer Immobilie. Dies war im Wesentlichen auf einen Rückgang der Finanzanlagen und der Sachanlagen zurückzuführen. Die zu den langfristigen Vermögenswerten gehörenden immateriellen Vermögenswerte blieben mit 88,9 Mio Euro nahezu konstant Mit 60,1 Mio Euro Dezember aufgrund der Abschreibung auf eine Minderheitsbeteiligung und zweier Ausleihungen.

Dies resultierte aus den um 5,4 Mio Euro auf ,5 Mio Euro Trotz des höheren Umsatzes blieben die Forderungen und sonstigen Vermögenswerte mit ,8 Mio Euro Die darin enthaltenen Forderungen aus der operativen Geschäftstätigkeit stiegen infolge des höheren Umsatzes leicht um 2,4 Mio Euro auf 97,8 Mio Euro Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente lagen mit 12,5 Mio Euro etwas unter dem Vorjahresstand Das Working capital, definiert als Summe der Forderungen aus operativer Geschäftstätigkeit und Vorräte minus Lieferverbindlichkeiten, Verbindlichkeiten aus PoC und erhaltenen Anzahlungen, stieg leicht auf ,6 Mio Euro Die anderen Rücklagen verringerten sich aufgrund von Währungsverlusten und der Neubewertung von Finanzinstrumenten.

Dies ist auf das höhere Eigenkapital bei nahezu unveränderter Bilanzsumme zurückzuführen. Ursache dafür war zum einen die Umgliederung der Wandelanleihe mit einem Volumen von nominal 47,1 Mio Euro nach Rückkauf.

Zum anderen resultierte die Verschiebung aus der Auflösung eines Finanzierungsleasings für Immobilien, die im ersten Quartal erfolgte. Damit wurde der geplante Verkauf der nicht selbst genutzten und somit nicht betriebsnotwendigen Immobilie vorbereitet, der bei einem erfolgreichen Verkauf die Verschuldung des Konzerns weiter reduzieren wird.

Die langfristigen schulden sanken infolge der beiden oben genannten Effekte um 75,7 Mio Euro auf ,1 Mio Euro Mit 6,4 Mio Euro blieben die Pensionsverpflichtungen konstant. Die sonstigen langfristigen Rückstellungen reduzierten sich auf 18,4 Mio Euro Einen signifikanten Rückgang gab es bei den langfristigen Finanzverbindlichkeiten.

Aufgrund der Umgliederung der Wandelanleihe und der Zwischenfinanzierung einer Immobilie reduzierten sich sowohl die langfristigen Verbindlichkeiten aus Anleihen und die langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten als auch die langfristigen Verbindlichkeiten aus dem Finanzierungsleasing. Sie sanken insgesamt um 69,4 Mio Euro auf 92,4 Mio Euro Die langfristigen Verbindlichkeiten umfassten zum Jahresende vor allem die Ende ausgegebenen Schuldscheindarlehen in Höhe von 30 Mio Euro mit einer Restlaufzeit von zwei bzw.

Ein Kontrollwechsel liegt in diesen Fällen vor, wenn eine oder mehrere abgestimmt handelnde Personen, mit Ausnahme der zum Vertragsabschluss bestehenden Hauptaktionäre, zu irgendeiner Zeit mittelbar oder unmittelbar mehr als 50 Prozent des ausstehenden Grundkapitals oder der Stimmrechte halten.

Bei der Wandelanleihe über nominal 47,1 Mio Euro nach Rückkauf ist nach den Anleihebedingungen bei einem Wandlungstag nach dem Juli keine automatische Anpassung des Wandlungspreises aufgrund einer Änderung der Kontrolle mehr vorgesehen, jedoch eine etwaige sonstige vorgeschriebene Anpassung möglich. Ein Kontrollwechsel liegt nach den Bedingungen der Wandelanleihe nach definierten Kriterien vor, die in den öffentlich zugänglichen Anleihebedingungen umfassend erläutert sind.

Die kurzfristigen schulden stiegen infolge der beiden oben genannten Umgliederungseffekte um 55,5 Mio auf ,1 Mio Euro per Die darin enthaltenen kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten erhöhten sich aufgrund dieser Effekte auf ,7 Mio Euro Diese Summe entspricht nicht dem vollen nominalen Betrag der Wandelanleihe, da Jenoptik im 4.

Quartal einen Teil der Anleihe durch Nutzung kurzfristiger Bankkredite bereits zurückgekauft hat. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten stiegen aufgrund der genannten Auflösung eines Finance Lease und dem teilweisen Rückkauf der Wandelanleihe von 43,8 Mio Euro Ende auf 64,7 Mio Euro am Jahresende Dezember auf 0,7 Mio Euro Trotz des Umsatzwachstums lagen die Verbindlichkeiten aus der operativen geschäftstätigkeit Ende mit 75,6 Mio Euro unter dem Vorjahreswert von 79,8 Mio Euro.

Zwar stiegen die Verbindlichkeiten aus erhaltenen Anzahlungen auf 33,8 Mio Euro Das Konzernportfolio wurde gestrafft und Randaktivitäten, die nicht zum strategischen Fokus gehörten, wurden verkauft.

Ushio war zuvor bereits mit 50 Prozent an dem Forschungsunternehmen beteiligt. Der Rückzug aus der Entwicklungsgesellschaft war ergebnisseitig weitgehend schon im Jahresabschluss berücksichtigt worden. Im Beteiligungsergebnis des Jahres war sie bis zum Mai enthalten. Jenoptik hält jetzt noch 49 Prozent der Anteile. Die Gesellschaft ist damit nicht mehr konsolidiert. Der Konzern ist damit einer der wenigen Komplettanbieter für Hochleistungsdiodenlaser weltweit.

Das Unternehmen ist ein hochspezialisierter Anbieter von Epitaxiestrukturen insbesondere für Laserdioden und damit ein langjähriger, verlässlicher Lieferant der Jenoptik. Die semion brand broker gmbh berechnete für den Markenwert im Oktober insgesamt 89 Mio Euro i. Die Marke Jenoptik zählt damit zu den 50 wichtigsten deutschen Marken und nimmt im Ranking der semion brand broker gmbh wie bereits im Vorjahr den Platz 40 ein.

Mit der Vorbereitung einer konzernweit erstmals einheitlichen Dachmarke in — die zum 1. Januar eingeführt wurde — ist es dem Konzern möglich, noch geschlossener und als Einheit bei Kunden, Geschäftspartnern und in der Öffentlichkeit wahrgenommen zu werden. Sowohl intern als auch extern zeigt sich die zukünftige Entwicklung des Konzerns sowie das globale Zusammenwachsen in einem neuen, weltweit einheitlichen Logo.

Technologieintensive Produkte und Systeme, die oftmals erst in Zusammenarbeit mit dem Kunden entstehen können, setzen gegenseitiges Vertrauen voraus.

Unser Wissen um Kundenbedürfnisse sowie die langjährige Zusammenarbeit mit vielen unserer Schlüsselkunden sind für uns der wesentliche immaterielle Wert. So haben wir zum Beispiel Aufträge mit einem Volumen von rund Mio Euro, die über hinausgehen. Dies zeigt sich zum Beispiel in einer geringen Fluktuationsrate von 2,6 Prozent.

Unser langjähriges Wissen um Forschung und Entwicklung sowie um Prozesse und Projekte sehen wir als einen wesentlichen immateriellen Wert, der nicht quantifizierbar ist. Dazu zählen auch unsere zahlreichen formellen und informellen Kontakte zu Lieferanten und Geschäftspartnern weltweit, Universitäten und Forschungseinrichtungen. Wir sind uns dessen bewusst und fördern den Standort in wissenschaftlicher, kultureller und sozialer Hinsicht.

Unsere Sponsoringaktivitäten am Standort Jena mit den Kernzielen der Förderung und Ausbildung junger Menschen und dem Ausbau der Standortattraktivität beliefen sich erneut auf rund 0,2 Mio Euro i. Auch alle anderen finanziellen Ziele wurden im Wesentlichen erreicht, so die signifikante Verbesserung des Zinsergebnisses, die den wesentlichen Beitrag zu den 16,6 Mio Euro Nachsteuerergebnis ausmachte.

Infolge operativer Planungen und Kapazitätsausgleichen zwischen den Standorten konnte bei stabiler Belegschaft der Umsatz je Mitarbeiter leicht erhöht werden. Finanziell sind wir solide aufgestellt. Veränderungen unserer Finanzierungsstruktur ergaben sich aus der Umgliederung der im Sommer fälligen Wandelanleihe, die nun Bestandteil der kurzfristigen Verbindlichkeiten ist.

Teile davon haben wir bereits ablösen können. In den Segmenten verlief das Geschäftsjahr höchst unterschiedlich. Das Segment Messtechnik schaffte den Turnaround. Die Industrielle Messtechnik verzeichnete bis Oktober noch einen guten Auftragseingang und profitierte von ihrer globalen Präsenz — seit auch in Indien. Die Sparte Verkehrssicherheit sah im 2.

Halbjahr nach fast einjähriger Flaute eine deutliche Belebung des internationalen Marktes. Sämtliche hier gegebenen Angaben zu den Kennzahlen des Jahres wurden auf Basis der neuen Segmente berechnet und sind daher vergleichbar mit den Kennzahlen für Die Angaben nach alten Sparten für das Jahr im Geschäftsbericht sind mit den Angaben nach neuen Segmenten für das Jahr — trotz teilweise ähnlicher Begrifflichkeiten — nicht vergleichbar, da eine andere Zusammensetzung des operativen Geschäftes zu Grunde liegt.

Dabei hoben sich die Umsatzeffekte aus der zum Ursache für den Umsatzrückgang ist vor allem die Halbleiterkrise. Diese setzte bereits Mitte ein und verschärfte sich zum Jahresende hin. Betroffen waren vor allem die Geschäftsbereiche Optik und Mikrooptik. Bei den Laseranlagen konnte Neugeschäft im Bereich Photovoltaik eine stagnierende Nachfrage aus der Automobilindustrie überkompensieren.

Knapp 63 Prozent des Gesamtumsatzes erzielte das Segment im Ausland i. Der Rückgang im Ausland ist im Wesentlichen auf fehlende Umsätze mit internationalen Halbleiterkunden zurückzuführen. Es lag bei 15,0 Mio Euro und damit um 40,5 Prozent bzw. Da an die Halbleiterindustrie im Wesentlichen hochtechnologische Produkte mit entsprechend höheren Margen geliefert werden, wirkte sich der durch die Halbleiterkrise bedingte Umsatzrückgang sowie Preisdruck im Ergebnis verstärkt aus.

Darüber hinaus blieb der Geschäftsbereich Digital Imaging aufgrund von Lieferantenproblemen und des harten Preiskampfes unter unseren Erwartungen. Nahezu alle Kunden der Halbleiterindustrie haben im 2. Halbjahr ihre Orderplatzierungen deutlich reduziert. Gut entwickelte sich hingegen der Auftragseingang im Geschäftsbereich Diodenlaser sowie teilweise bei den Laseranlagen. Hier konnte sich Jenoptik als fester Partner der Solarindustrie etablieren und Marktanteile gewinnen.

Der auftragsbestand entwickelte sich — entsprechend dem geringeren Auftragseingang ebenfalls rückläufig. Er lag per Dezember bei 63,6 Mio Euro per Unter anderem wurden spezielle Entwicklungsanlagen für die Hersteller konzipiert, auf denen sie Prozesse testen und optimieren können. Jenoptik erhält damit direkten Zugang zu den Herstellern bei der Entwicklung und Optimierung des Produktionsprozesses.

Um den Marktzugang zu beschleunigen und den Kunden optimale Produktionsanlagen zu liefern, kooperiert Jenoptik seit Sommer mit Bystronic glass. Bystronic glass bringt technologisches und marktspezifisches Know-how in der Glasbearbeitung, Jenoptik innovative Lasertechnologien speziell für die Bearbeitung sprödbrüchiger Materialien in die Kooperation ein. Auf der Messe glasstec zeigten Jenoptik und Bystronic glass erste Ergebnisse eines gemeinsamen Maschinenkonzeptes, das die Prozesse der Laserrandentschichtung und des Laserglasschneidens in einem vereint.

Bisher waren hierfür zwei Maschinen notwendig. Die Lieferung erster Anlagen ist für geplant. In der sparte optische systeme konnte mit der Carl Zeiss SMT AG nach bereits mehrjähriger erfolgreicher Geschäftsbeziehung ein umfassender und langfristiger Rahmenvertrag über die Entwicklung und Lieferung von mikrooptischen Komponenten und Systemen abgeschlossen werden.

Mit dem Vertrag vom Oktober gehört Jenoptik zu den Vorzugslieferanten. Das Lieferspektrum umfasst optische und mikrooptische Komponenten und Systeme.

Eine Einstellung von Entwicklungen aufgrund der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen allein fand nicht statt. Um gestärkt aus der Krise mit technologisch führenden Produkten hervorzugehen, wurden aussichtsreiche Entwicklungsthemen wie geplant weitergeführt. In der sparte optische systeme zählen dazu unter anderem Entwicklungen von Optiken und Mikrooptiken für neue Herstellungsverfahren in der Halbleiterindustrie sowie von optoelektronischen Systemen für neue LEDBeleuchtungskonzepte. Das wichtigste Entwicklungsthema der Sparte, die Entwicklung von Faserlasern, beschleunigt sich seit Oktober Darauf aufbauend hatte Jenoptik im 2.

Die Prozessgeschwindigkeit für die Kunden erhöht sich um bis zu Prozent gegenüber klassischen Verfahren. Auf Basis dieses neuen Halbleitermaterials werden ab sofort auch Hochleistungsdiodenlaser mit dieser Wellenlänge gefertigt.

Bevorzugt werden Laser dieser Wellenlänge für die Herstellung passiv gekühlter Diodenlaser. Vorteil ist eine einfache Handhabung für Anwender. Durch die sehr hohen Pulswiederholraten bis kHz in Verbindung mit perfekten Strahlcharakteristika können damit Mikrostrukturen ohne einen relevanten thermischen Wärmeeintrag erzeugt werden. Die Scheibenlasertechnologie bietet hier Möglichkeiten, die Leistungsparameter flexibel zu gestalten.

Ein breiter Parameterbereich, für den zuvor verschiedene Laserquellen erforderlich waren, wird ermöglicht. Anwendungen sind unter anderem die Mikromaterialbearbeitung in Industrieumgebungen, wie zum Beispiel die Waferstrukturierung oder das Bearbeiten von Solarzellen.

Die sparte optische systeme erweiterte ihr Angebot bei den optischen Komponenten für die Lasermaterialbearbeitung. Als einer der wenigen Anbieter weltweit ist Jenoptik in der Lage, Asphären und Zylinderlinsen aus einer Vielzahl optischer Materialien mit der geforderten Oberflächenqualität, Geometrie sowie optischen Schicht auf Kundenwunsch zu fertigen.

Im Geschäftsbereich Mikrooptik wurden neben Reflektionsgittern für Femtosekundenlaser neue mikrooptische Lösungen vorgestellt: Diese erlauben den Kunden ein verbessertes Anwendungsprofil, vor allem in der Lithografie, der Halbleiterinspektion, der Medizintechnik, der Lasermaterialbearbeitung mit Infrarotlasern und in anderen Infrarotanwendungen.

Hocheffiziente Mikrooptiken für Projektionssysteme entwickelten die Geschäftsbereiche Mikrooptik und Optoelektronische Systeme gemeinsam. Eine neue Werkzeugtechnologie ermöglicht es, beide Seiten von Linsen definiert zueinander auszurichten und somit doppelseitige Linsen im Spritzgussverfahren herzustellen. Eingesetzt werden diese in Mikroprojektoren, wie sie zum Beispiel in Beamern oder Mobiltelefonen vorkommen. Für den Geschäftsbereich Digital Imaging fand mit der Photokina eine der wichtigsten Leitmessen statt.

Präsentiert wurden neue Kamerasysteme und Zubehör, die vor allem die Handhabung der Profikameras für die Fotografie und Mikroskopie vereinfachen. Die Sinar ArTec, eine Profi-Kamera speziell für die Anforderungen der Architekturfotografie entwickelt, wurde mit dem Photokina-Star und damit als eine der herausragenden Neuvorstellungen auf der Messe prämiert.

Ein starker Preiskampf unter den wenigen Anbietern im Markt für professionelle digitale Fotografie führte jedoch im 4. Quartal zu Auftragsrückgängen. Reduziert wurde die Leiharbeit im Segment, die per Dezember rund 4 Prozent betrug.

Aufgrund des starken Rückgangs des Auftragseingangs aus der Halbleiterbranche bereits ab dem 3. Quartal wurden im Geschäftsbereich Optik Ende Gespräche zur Kurzarbeit mit den Arbeitnehmervertretern aufgenommen. In Israel beliefert Jenoptik heute Kunden aus der Halbleiterausrüstungsindustrie, der optischen Inspektion sowie der Druckmaschinenindustrie.

Im Management gab es im Zusammenhang mit der strategischen Neuausrichtung des Konzerns Veränderungen. Mit Einführung der neuen Spartenstruktur zum 1. Januar verantworten Dr. Thomas Fehn seither das gesamte Lasergeschäft des Konzerns. Der Geschäftsbereich Laseranlagen erweiterte sein seit bestehendes Kundenapplikationszentrum um Anlagen für die Photovoltaikindustrie.

Im Applikationszentrum können Kunden vor Kauf einer Laseranlage ihre Prozesse umfassend testen und ggf. Die Aktivitäten wurden mit jenen des in Triptis beheimateten Geschäftsbereiches Optoelektronische Systeme zusammengeführt.

Einbezogen sind sämtliche deutschen Standorte des Geschäftsbereiches Optik und ihre Schnittstellen untereinander. Dank einer Belebung des internationalen Verkehrssicherheitsmarktes im 2. Wesentliche Akquisitionen und Desinvestitionen fanden nicht statt, sodass die Zahlen für das Geschäftsjahr mit jenen für vergleichbar sind.

Dies entspricht einem Zuwachs um knapp 9 Mio Euro. Beide Sparten konnten die Umsatzerlöse steigern. In der Verkehrssicherheit zog das Geschäft vor allem ab Ende des 2.

So konnten einige der im Frühsommer erhaltenen Aufträge, die wieder verstärkt aus dem internationalen Marktumfeld kamen, bereits im 4. Quartal ausgeliefert werden. Der Anteil des Auslandsumsatzes des Segmentes lag dementsprechend mit 62,5 Prozent erneut auf Vorjahresniveau i.

In der Industriellen Messtechnik resultierte dies aus der Zusammenlegung von Standorten. Bereits über den Vorjahreswerten lag dann das zweite Halbjahr Im Zusammenhang mit der Krise der Automobilindustrie, die sich im 4. Quartal verstärkte, verzeichnete die Sparte Industrielle Messtechnik jedoch ab November einen deutlichen Nachfragerückgang. Dennoch lag der Auftragsbestand per Dezember über dem des Vorjahres.

Er betrug 37,0 Mio Euro nach 30,0 Mio Euro am In der sparte Verkehrssicherheit kamen verstärkt im 2. Halbjahr internationale Aufträge, darunter aus Litauen, über knapp 4 Mio Euro. Die Auslieferung und Installation der rund stationären und mobilen Radaranlagen wurde noch begonnen. Weiterhin konnten unter anderem Aufträge aus Syrien, Kanada und Belgien akquiriert werden, die bisher nicht zum Kundenstamm der Jenoptik zählten.

In der sparte industrielle Messtechnik konzentrierten sich die Entwicklungsarbeiten weiterhin auf den Markttrend zu Gunsten flexibler und hochpräziser Messsysteme sowie solcher, die Kombinationen verschiedener Messtechnologien ermöglichen. Mit diesen neuen Gerätesystemen sparen die Kunden Zeit und Investitionskosten, da sie — je nach Messaufgabe — auf ein System bzw. In der sparte Verkehrssicherheit stand neue mobile und stationäre Radartechnik im Mittelpunkt der Entwicklungen, die erfolgreich beendet werden konnten.

Damit sind bei der Installation keine Vorkehrungen in der entsprechenden Fahrbahn notwendig. In Serienfertigung ging zudem ein neues Laserhandmessgerät mit digitaler Bilddokumentation. Die grundlegenden Entwicklungen für eine Alternative auf Basis eines Laserscanners konnten abgeschlossen werden. Produktseitig konnte die sparte industrielle Messtechnik davon profitieren, dass sie über alle drei Messverfahren der Industriellen Messtechnik im eigenen Haus verfügt — optisch, taktil und pneumatisch.

Die Nachfrage nach optischer Messtechnik stieg erneut deutlich an. Dies zeigte sich besonders auf der wichtigen europäischen Leitmesse Control im Frühjahr Es können Wellen mit einer Spitzenweite von bis zu 1. Die Verkehrssicherheitstechnik konnte sich nach einem schwierigen Jahr erholen. Mit einem Vollsortiment im Gerätebereich und dem Dienstleistungsangebot für das Traffic Service Providing ist Jenoptik im internationalen Wettbewerbsumfeld gut positioniert.

Auch die Sparte Verkehrssicherheit reduzierte in geringem Umfang ihre Mitarbeiterzahl. Dieser Rückgang steht vor allem im Zusammenhang mit Prozessoptimierungen in der Produktion. Seit ist die Sparte mit eigenen Mitarbeitern auch in Indien vertreten. Die sparte Verkehrssicherheit ist weltweit über Händler und eigene Vertriebsmitarbeiter vertreten. Für alle Vertriebsmitarbeiter wurden Schulungen zum Produktportfolio eingerichtet, die quartalsweise stattfinden.

Darüber hinaus wurden die Managementstrukturen in der Sparte gestrafft und ein spezielles Angebotsmanagement personell untersetzt. Darin enthalten sind — wie bereits — die neuen Anlagen für die Verkehrsüberwachung in Nordamerika im Rahmen des Service Providing inklusive der entsprechenden Geräte.

Diese hatten bereits das Vorjahr geprägt, flossen aber auch in die Investitionen des Segmentes ein. Im Juni gründete Jenoptik ein Gemeinschaftsunternehmen in Indien, an dem Jenoptik mehrheitlich beteiligt ist. Der Einstieg in die Verkehrssicherheit erfolgte in den 50er Jahren mit ersten Kameraausrüstungen in Polizeifahrzeugen. Die langjährig bekannte Marke steht dann als technologisches Gütesiegel auf den weltweit vertriebenen Anlagen und Systemen.

Der Ergebnissprung resultierte aus einer guten Entwicklung der Geschäftsbereiche Optronik und Sensorik, vor allem aus Skaleneffekten. Im Geschäftsbereich Optronik war der Ergebnishub nach einem schwierigen Jahr besonders stark. Auch der Geschäftsbereich Sensorik legte deutlich zu und profitierte besonders von Markteinführungen neuer Produkte. Förderlich für den Erfolg war auch die intensive Zusammenarbeit innerhalb des Segmentes, die frühzeitig im Geschäftsjahr startete.

Er betrug ,4 Mio Euro, was einem Rückgang um 7,5 Prozent entsprach i. Noch Ende des 4. Der auftragsbestand des Segmentes verringerte sich infolge des hohen Umsatzvolumens Er lag Ende Dezember bei ,6 Mio Euro Umsatz und Ergebnis stiegen signifikant und lagen vor allem infolge einer sehr guten Entwicklung aller Geschäftsbereiche deutlich über den Vorjahreswerten und auch über den ursprünglich im Frühjahr veröffentlichten Prognosen.

Das von langfristigen Aufträgen beeinflusste Geschäft ist weniger zyklisch und hat lange Vorlaufzeiten für Entwicklungen, die dann über mehrere Jahre zu Umsatz und Ergebnis beitragen. Grund für den Umsatzsprung war eine gute Entwicklung aller Geschäftsbereiche.

Darüber hinaus haben in kleinem Umfang auch Umsatzverschiebungen aus dem Vorjahr gewirkt. Der Auslandsanteil am Gesamtumsatz lag mit 43,6 Prozent etwa genauso hoch Er ist niedriger als in den anderen beiden Segmenten, da vor allem Wehrtechnik- und Flugzeugausrüstungen häufig an deutsche Systemhäuser geliefert werden.

Weitere Aufträge kamen unter anderem für Generatorsysteme in Militärfahrzeugen. Im geschäftsbereich sensorik wurde die neue Wärmebildkamera erfolgreich am Markt platziert.

Im geschäftsbereich Mechatronik prägten die Entwicklungen der Komponenten und Subsysteme für den Schützenpanzer Puma die vergangenen Jahre. Sie werden in den kommenden Jahren zu einem Umsatzvolumen von rund 70 Mio Euro führen. Mit der Beauftragung wird nun zum Jahresende gerechnet.

Auch im Raumfahrtgeschäft, im geschäftsbereich optronik des Segmentes zusammengefasst, überwiegen langfristige Entwicklungen. Bis Sommer wurden neue Technologien unter Verwendung von Laserstrahlung im nahen Infrarotbereich erprobt. Im geschäftsbereich sensorik stehen unter anderem Systeme für die Ausbildung und den Schutz von Soldaten im Vordergrund der Entwicklungen.

Weitere Komponenten wurden unterjährig beauftragt, zum Beispiel spezielle Bedienpanels für Kabinen, verschiedene Controller und Heizsysteme.

Allerdings wirkten sich die verzögerten Auslieferungen des A auch auf die Lieferanten der Systempartner negativ aus. Im geschäftsbereich optronik war ein Jahr der erfolgreichen Starts zahlreicher Missionen. Die Systeme der Jenoptik haben ihre Einsatzfähigkeit unter Weltraumbedingungen weiterhin erfolgreich bewiesen.

Die Multispektralkameras des Geschäftsbereiches, Herzstück des satellitengestützten Erdbeobachtungssystems RapidEye, starteten im Sommer und lieferten kurz darauf die ersten Bilder. Die Daten liefern Informationen für Landwirtschaft und Kartografie. Eine Projektlandkarte für die Sparte wurde definiert und bearbeitet.

Eines der ersten erfolgreichen Projekte war der Austausch von Mitarbeitern zwischen den Standorten der Sparte zum Ausgleich von Kapazitäten. Die Zusammenführung als Sparte dokumentierte sich im ersten gemeinsamen Auftritt auf der Messe Eurosatory im Juni Ihnen standen Abschreibungen in Höhe von 6,9 Mio Euro gegenüber i.

Gleichzeitig wurde das millionste in Jena gefertigte Gerät an Hilti ausgeliefert. Es gab keine Vorgänge von wesentlicher Bedeutung nach dem Bilanzstichtag. Beides ist jedoch eng mit unternehmerischem Handeln verbunden. Trat ein neues Risiko bzw. Dies gewährleistet ein schnelles Reagieren und einen jederzeit vollständigen und aktuellen Überblick über wesentliche Chancen und Risiken.

Mit den relativ niedrigen Wertschwellen werden viele Einzelthemen erfasst, die in ihrer Summe zu einer spürbaren Belastung oder positiven Entwicklung für den Konzern führen könnten.

Ein Risikohandbuch, das konzernweit Gültigkeit hat, schreibt den Umgang mit den in der Berichterstattung erfassten Themen fest. Wir bewegen uns in Märkten, die einem schnellen technologischen Wandel unterliegen. Dem Risiko, Produkte zu entwickeln, die der Markt nicht aufnimmt, stehen Chancen aus Produkten mit technologischem Vorsprung und Alleinstellungsmerkmalen gegenüber. Mit dem Wissenschaftlichen Beirat steht zudem ein hochkarätiges Gremium bei der Beobachtung und Einschätzung langfristiger Technologietrends zur Seite.

Darüber hinaus wurde der Prüfprozess um eine elektronische Datenanalyse zur automatisierten Identifikation etwaiger Auffälligkeiten erweitert und eine neue, verbesserte Berichtsstruktur eingeführt. In den Jenaudits werden nicht nur Mängel oder Fehler festgestellt, sondern aus den Erfahrungen der Teammitglieder heraus auch Empfehlungen ausgesprochen. Unter dem Aspekt einer effektiven Umsetzung der ausgesprochenen Empfehlungen erstellen die geprüften Gesellschaften einen Umsetzungsbericht.

Die Meeting-Formate, die umfassend geändert wurden, haben sich bewährt. Zwischen dem Vorstand und den Sparten wurden monatliche Ergebnismeetings eingerichtet, in denen neben dem Zahlenwerk besonders die geschäftliche Entwicklung, Chancen und Risiken, Projekte sowie der Ausblick diskutiert werden.

Abweichungen hiervon sind in der Fremdwährungsrichtlinie des Konzerns geregelt. Für extern geschlossene Sicherungsgeschäfte besteht eine monatliche Meldepflicht an das Konzerncontrolling. Damit ist sichergestellt, dass auf Konzernebene alle aktuellen Fremdwährungspositionen und damit das potenzielle Fremdwährungsrisiko laufend überwacht werden.

In einem jeweils zum Quartalsende erstellten Risikobericht wird die Einhaltung dieser Limits gemessen. Auch hier melden die Gesellschaften monatlich ihre Positionen an das Konzerncontrolling. Über eine Analyse des Marktrisikos werden die potenziellen Marktwerte und Ergebnisschwankungen des kommenden Jahres prognostiziert. Auf Basis dieser Analyse, die quartalsweise vorgenommen wird, leiten sich konkrete Strategievorschläge zur Gestaltung bzw. Anpassung des Finanzportfolios an den Vorstand ab.

So würde zum Beispiel für variable Zinspositionen der Abschluss entsprechender Zinssicherungsgeschäfte vorgeschlagen, wenn die erwartete Veränderung des Zinsergebnisses wesentlich zur Veränderung des Jahresergebnisses beitragen könnte. Ausnahmen bedürfen der ausdrücklichen Genehmigung durch den Vorstand und sind in der internen Befugnismatrix klar geregelt.

Beide Entwicklungen gehen auseinander. Während die Risiken aus der konjunkturellen Entwicklung für Jenoptik — wie für alle anderen Unternehmen auch — deutlich zugenommen haben, hat sich das Risikoprofil der Jenoptik aus der Unternehmenssicht weiter verbessert: Konjunkturelle Schwankungen der Gesamtwirtschaft wirken daher zeitlich versetzt.

Für die Finanzkrise, die sich im 2. Halbjahr weltweit ausgebreitet hat, kann in ihrer weiteren Entwicklung kaum prognostiziert werden. An einer Refinanzierung der im Sommer auslaufenden Wandelanleihe, die nach Teilrückkäufen im 4.

Quartal zum Dezember nominal noch 47,1 Mio Euro betrug, wird derzeit gearbeitet. Durch die Platzierung der Schuldscheindarlehen , dem positiven Cashflow und den freien Kreditlinien, die sich auf mehrere Banken und ohne Dominanz einer Bank verteilen, ist die Liquiditätsversorgung der Jenoptik jedoch aus heutiger Sicht abgesichert.

Die Finanzkrise hat sich im 2. Die Branchen sind hiervon jedoch mit unterschiedlicher Intensität betroffen. Die Wahrscheinlichkeit, dass diese drei oder alle von der Jenoptik adressierten Branchen ohne ursächliche, von uns nicht beeinflussbare Ereignisse — wie etwa ein dramatischer Einbruch der Weltwirtschaft, Kriege, Naturkatastrophen und Pandemien — gleichzeitig zusammenbrechen bzw.

Dass eine generelle, weltweite, nahezu alle Branchen umfassende Rezession jedoch kaum miteinander korrelierende Marktrisiken deutlich verstärken kann, zeigt sich aktuell. Prognosen zum Fortgang sind auch hier derzeit nicht möglich.

Schwankungen innerhalb einzelner Branchen können die Zahlungsfähigkeit der Kunden beeinflussen. Rund 30 Prozent des Umsatzes kamen von öffentlichen Auftraggebern. In den vergangenen Jahren hat sich der Trend verstärkt, dass öffentliche Auftraggeber aufgrund von Geldknappheit und permanenten Budgetkürzungen die Zahlungsziele deutlich verlängern bzw. Dadurch werden liquide Mittel verstärkt im Umlaufvermögen gebunden.

Unternehmensstrategische risiken Unternehmensstrategische Risiken resultieren vor allem aus dem Wachstum, das Jenoptik für die Folgejahre plant. Es soll sowohl organisch — besonders über neue Produkte, Geschäftsmodelle und regionales Wachstum — als auch über Akquisitionen, Kooperationen und die weitere Internationalisierung erfolgen.

Aus diesen genannten Schwerpunkten resultieren auch die wesentlichen unternehmensstrategischen Risiken: Entwicklungen, bei denen der Markterfolg ausbleibt, lassen sich bei einem Technologieunternehmen aber nie gänzlich ausschalten.

Risiken resultieren zudem aus eigenen und fremden Patentanmeldungen. So prüfte Jenoptik mehrere Unternehmen hinsichtlich einer möglichen Akquisition oder Beteiligung, von denen nur eine sehr kleine Akquisition positiv entschieden wurde.

Das Prüfverfahren im Konzern ist stufenweise aufgebaut. Ein unmittelbares Ergebnisrisiko besteht jedoch zumeist nicht, da in der Regel neue Unternehmensanteile erworben werden. Bei bereits festgelegten Konditionen bestehen jedoch sowohl ein Risiko als auch die Chance, dass der zukünftige Wert des Unternehmensanteils zum Zeitpunkt der Ausübung der Option negativ oder positiv von der Optionsvereinbarung abweicht. Put-Optionen auf operative Unternehmensteile, häufig Bestandteil eines Akquisitionsprozesses, bestehen zum aktuellen Zeitpunkt nicht.

Im Immobilienbereich gibt es PutOptionen stiller, steuerlich motivierter Anleger, die jedoch frühestens ab und später gezogen werden können. Die ausweitung des internationalen geschäftes ist wesentlicher Wachstumspfad. Sie soll sowohl über Akquisitionen im Ausland als auch über den Markteintritt sowie den Ausbau und gleichzeitig die lokale Straffung der direkten internationalen Präsenz erfolgen. Zu den bereits beschriebenen Akquisitionsrisiken kommen bei einem Engagement im Ausland z.

Dem begegnet Jenoptik, indem der Einstieg in einen Markt — sofern es möglich ist — mit lokalen Partnern bzw. Zudem wird bei Markteintritt im Rahmen der Möglichkeiten auf bereits vorhandene Strukturen des JenoptikKonzerns und damit auf vorhandene Ressourcen und Knowhow zurückgegriffen.

Im Rahmen des Strategieprozesses wurde die Marktbeobachtung intensiviert. In unseren Kernmärkten konkurrieren wir jeweils mit einer Hand voll Unternehmen weltweit. Das Risiko, dass alle Konkurrenten gleichzeitig mit neuen Produkten und Technologien auf den Markt kommen, schätzt die Jenoptik — ähnlich den Branchenrisiken — zwar als gering ein.

Februar , 25,02 Prozent der Anteile zu halten. Die Jenoptik ist auf qualifizierte Mitarbeiter angewiesen. Bei einem starken Nachfragerückgang in einzelnen Märkten ist es Ziel der Jenoptik, Mitarbeiter zu halten. Von Kurzarbeit betroffene Mitarbeiter sollen zudem Angebote zur Weiterbildung erhalten. Ein langfristiges Risiko ergibt sich zudem aus dem Rückgang der Schulabgänger ab , vor allem in den neuen Bundesländern.

Diese sind notwendig, um das Wachstum in Zukunft direkter steuern zu können. Siehe Seite 58 und Seite Zudem basieren Kundenbeziehungen teilweise auch auf langfristigen Liefervereinbarungen, denen zum Teil Spezialentwicklungen zu Grunde liegen, was dem Risiko eines kompletten Abbruchs von Geschäftsbeziehungen entgegen wirkt.

In Einzelfällen kann es jedoch infolge von Lieferantenproblemen zu Produktionsstillstand, Umsatzausfall, Reputationsverlust, Vertragsstrafen, Schadensersatz und dem Verlust von Folgeaufträgen kommen. Diesen Risiken begegnet Jenoptik mit rollierenden Prognosen, Preisgleitklauseln sowie mit Anzahlungen. Ein als niedrig eingeschätztes Restrisiko wird weitgehend über die Betriebsund Produkthaftpflicht-Versicherung der Jenoptik abgedeckt, welche als weltweites Deckungskonzept alle nationalen und internationalen Beteiligungsgesellschaften der Jenoptik erfasst.

Exportrisiken bestehen infolge von Handelsrestriktionen gegenüber bestimmten Nationen, Institutionen, Einzelpersonen, Unternehmen und hinsichtlich der Erlangung von Ausfuhrgenehmigungen für genehmigungspflichtige Produkte für Jenoptik als Lieferant wehrtechnischer Güter.

Finanzwirtschaftliche risiken Finanzwirtschaftliche Risiken resultieren im Wesentlichen aus Aufträgen in Fremdwährungen, aus der Finanzierungstätigkeit des Konzerns sowie aus Optionen für den Erwerb von Unternehmensteilen.

Mit der Aufnahme der Schuldscheindarlehen, der vollständigen Ablösung der Commercial Paper, mit freien Banklinien von rund 79 Mio Euro, die sich zudem auf mehrere Banken und ohne Dominanz einer Bank verteilen, sowie durch einen weiterhin deutlich positiven Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit ist das Risiko von Liquiditätsengpässen begrenzt.

Gegenüber dem Vorjahr hat es sich infolge der weltweiten Finanzkrise jedoch erhöht. Die quantitativen Auswirkungen des Liquiditätsrisikos werden im Anhang unter Punkt 34 dargestellt. Für die im Sommer fällige Wandelanleihe über nominal noch 47,1 Mio Euro zuvor 62 Mio Euro laufen aktuell Verhandlungen über eine Folgefinanzierung. Financial Covenants spezielle Kreditratings der Banken, die an Unternehmenskennzahlen gekoppelt sind , bestehen per Fast alle Aufträge in Fremdwährung sichert Jenoptik über Wechselkursabsicherungsinstrumente, vornehmlich Devisentermingeschäfte und Devisenoptionen.

Dezember bei 46,9 Mio Euro i. Dieser leichte Aufwärtstrend setzte sich bis Februar fort Kurs vom Die quantitativen Auswirkungen des Währungsrisikos werden im Anhang unter Punkt 34 dargestellt.

Das zinsrisiko aus kurzfristigen zinsänderungen hat sich im Verlauf des Jahres nicht geändert, da es keine wesentliche Umstellung der Finanzierung gab. Variabel verzinste Fremdfinanzierung wurde zum Teil durch Zinssicherungsgeschäfte abgesichert. Die Zinsaufwendungen waren jedoch deutlich niedriger als in den Vorjahren Siehe Seite 52 , da sich die Finanzierungsstruktur Ende infolge der Rückzahlung der Hochzinsanleihe erheblich verbessert hat und sich dies im Zinssaldo positiv auswirkte.

Die fünfjährige Wandelanleihe mit einem festen Zinssatz läuft bis Juli Bei einer Anschlussfinanzierung, die aktuell verhandelt wird, ist von einem höheren Zinssatz auszugehen. Weiterhin werden Zinssicherungsinstrumente wie Zinscaps und Zinsswaps eingesetzt.

Bei den von Jenoptik eingesetzten Zinsswaps wird ein definierter variabler Zinssatz auf einen bestimmten Kapitalbetrag empfangen.

Im Gegenzug zahlt Jenoptik einen bestimmten Festzins auf denselben Kapitalbetrag. Die quantitativen Auswirkungen des Zinsrisikos werden im Anhang unter Punkt 34 dargestellt. Kreditrisiken bestehen dann in der Regel nur über eine Restforderung. Infolge der Verschlechterung der konjunkturellen Lage hat sich das Insolvenzrisiko von Kunden erhöht. Hieraus resultiert ein höheres Kreditrisiko der Jenoptik als in den Vorjahren.

Die quantitativen Auswirkungen des Kreditrisikos werden im Anhang unter Punkt 34 dargestellt. Chancen und auch Risiken entstanden aus dem Verbleib einzelner Themen und Projekte bei Jenoptik, aus üblichen Garantien im Zuge des Verkaufs sowie aus Vereinbarungen zur Bereitstellung von Bürgschaften. Vor allem bei den Bürgschaften, die von 54,4 Mio Euro Ende auf 0,5 Mio Euro Ende gesenkt werden konnten, hat sich das Risiko deutlich reduziert. Grundsätzlich können aus solchen Garantiezusagen in Zukunft Ansprüche des Käufers entstehen.

Die allgemeine Gewährleistungsfrist ist abgelaufen, die steuerliche Betriebsprüfung für den relevanten Zeitraum von 4 Jahren läuft hingegen aktuell noch. Dezember bei nur noch 0,5 Mio Euro i. Er war zum Dezember mit ,1 Mio Euro ausgenutzt. Zudem hat sich die Geschäftslage der caverion seit deutlich verbessert, sodass sich die für Jenoptik verbundenen Risiken reduziert haben.

Auch die für weitere Gesellschaften, vor allem Beteiligungen, bereitgestellten Avale konnten deutlich von 13,3 auf 7,0 Mio Euro reduziert werden. Quartal ausgelaufen ist.

Grundsätzlich ist das Risiko aus Bürgschaften unter Beachtung historischer Erfahrungswerte als recht gering einzustufen. So lag in den letzten fünf Jahren die Inanspruchnahme aus Bürgschaften im Schnitt bei knapp 0,3 Prozent. Das Verfahren ist damit beendet. Weitere risiken immobilienvermögen unterliegt den Schwankungen des Mietmarktes, woraus sich das Risiko von Wertminderungen Impairments ergibt. Mietpreise und Vermietungsstand können die Ertragslage der Jenoptik vor allem mittelfristig beeinflussen.

Mögliche Impairments lassen sich nur schwer prognostizieren, werden jedoch nicht erwartet. Eine einheitliche konzernweite it-landschaft besteht nicht. Jenoptik schützt sich unter anderem durch moderne Firewalls und strenge Sicherheitsvorschriften. Juli in Deutschland greift. Risiken zum aktuellen Zeitpunkt in einem als gering eingeschätzten Umfang bestehen zudem aus neuen Umweltgesetzen, die umgesetzt wurden und werden, wie das Umweltschadensgesetz UschadG vom Juni in Kraft getreten ist.

Umweltrisiken wurden im gesamten Unternehmen an den jeweiligen Standorten nach den Forderungen der Umwelthaftpflichtversicherung erfasst und bewertet. Die Versicherung deckt alle bekannten Risiken ab, von der Lagerhaltung über die Produktion bis hin zur Entsorgung. Aufgrund unserer breiten Marktpräsenz sehen wir das Risiko aus der konjunkturellen Lage bezogen auf die wirtschaftliche Entwicklung der Jenoptik besser, als bei Unternehmen, die nur von einem Markt abhängig sind.

Die Risiken aus der konjunkturellen Lage bezogen auf die Finanzierung des Konzerns können aktuell nicht abgeschätzt werden. Aufgrund der dynamischen Entwicklung der konjunkturellen Lage sind Änderungen dieser Prognosen im Jahresverlauf wahrscheinlich. Für eine Aktualisierung wird bei Änderungen der hier gegebenen Prognosen auf die Quartalsberichterstattung verwiesen.

Die Entwicklung seit dem dritten Quartal deutet auf tief greifende Einschnitte hin. Infolge einer sich permanent verändernden Informationslage sind in die Zukunft gerichtete Aussagen unsicher und mögliche Folgen weiterer BankAusfälle oder eine geringe bzw. Für sieht sie eine Erholung um durchschnittlich 1,5 Prozent, die sich im Verlauf des Jahres beschleunigen könnte. Der Internationale Währungsfonds geht in seinen Modellen von einem Rückgang der Wirtschaftsleistung in den Industrieländern um 2 Prozent und für die Weltwirtschaft um 0,5 Prozent aus, für wird ein Wachstum um 1,0 Prozent erwartet.

Negative Vermögenseffekte und ein ungünstiges Konsumklima in Verbindung mit zurückgehenden Unternehmensinvestitionen tragen zu dieser Entwicklung bei. Mit einer Erholung wird frühestens im dritten Quartal gerechnet. Deren Wirkung wird sich jedoch frühestens entfalten.

Für wird ein Wachstum von 1,2 Prozent erwartet. Ein schwacher privater Konsum und steigende Arbeitslosigkeit ab Jahresmitte seien für diese Entwicklung ebenso verantwortlich wie das aufgrund der abkühlenden Weltwirtschaft schwächere Exportwachstum.

Wegen der nachlaufenden Effekte wird erst für die zweite Jahreshälfte mit einer deutlichen Erholung und dem damit verbundenen Rückgang der Angebotsüberhänge gerechnet. Allerdings weisen auch hier die stark auseinander liegenden Prognosen erhebliche Unsicherheiten auf: So geht die Deutsche Bank von einem Rückgang der Wirtschaftsleistung um 5 Prozent aus, allerdings unter der Voraussetzung, dass ab Sommer ein nachhaltiger Aufschwung beginnt.

Unklar bleibt, welche Auswirkungen die zwei von der Bundesregierung initiierten Konjunkturpakete im Umfang von zuletzt insgesamt 82 Milliarden Euro haben werden. Für werden 9,2 Prozent prognostiziert. Auf solidem Wachstumskurs befindet sich indien. Allerdings bergen die nachlassenden Anstrengungen zur Haushaltskonsolidierung und die deutliche Neubewertung der Aktienmärkte erhebliche Risiken.

Das Wachstum der russischen Wirtschaft wird sich erheblich auf 2,3 Prozent abschwächen, bevor für eine Belebung von 5,6 Prozent prognostiziert wird. Risiken für das russische Wachstum bestehen insbesondere im weiteren Verfall der Rohstoffpreise und der damit verbundenen Haushaltsrisiken. In Brasilien verliert das Wachstum erheblich an Dynamik und wird sich für im Bereich von 3,0 Prozent, für um die 4,5 Prozent einpendeln. Allerdings gehen auch in Brasilien erhebliche Risiken von der weltweiten Finanzkrise aus.

Aussagekräftige Prognosen für sind in dem aktuellen konjunkturellen Umfeld kaum möglich. Dies wird die Konsolidierung des Marktes weiter vorantreiben.

Mit einer Erholung wird frühestens Mitte gerechnet. Übereinstimmend gehen die Experten, beispielsweise vom Branchenverband SEMI sowie dem Marktforschungsinstitut Gartner, von einem schwachen Jahr für den halbleitermarkt aus. Besonders aufgrund der Kaufzurückhaltung privater Konsumenten wird von Gartner ein Rückgang des weltweiten Chipmarktes um 16 Prozent erwartet.

Mit einer Erholung rechnet die Branche frühestens Ende oder Anfang Vielmehr geht der Verband für von einem Produktionsrückgang von 7 Prozent aus. So rechnet die Credit Suisse mit einer schwachen Marktentwicklung bis mindestens in das zweite Quartal hinein, während Unicredit von einem Marktrückgang für das Gesamtjahr von 10 Prozent auf 2,9 Millionen Pkw ausgeht. Die deutschen Zulieferer gehen von einem schwierigen Jahr aus.

Sie fahren ihre Investitionen zurück und bereiten sich auf Kurzarbeit vor bzw. Gleichzeitig nimmt aufgrund des intensiveren Wettbewerbs und zwischengeschalteter Systemintegratoren der Preisdruck zu.

Dies ist der erste Rückgang der Passagierzahlen seit Noch stärker betroffen ist der Luftfrachtverkehr mit einem Rückgang um 5 Prozent. Die europäische raumfahrt wird durch die verabschiedeten Programme gestärkt. Für erwartet beispielsweise das Unternehmen Arianespace 15 bis 20 Satellitenausschreibungen.

Auch diese sind jedoch aufgrund der aktuellen Konjunkturlage nicht sicher. Die demographische Entwicklung, besonders in Asien, wird weiterhin für stabile Wachstumsraten der Medizintechnik sorgen.

Bis werden dabei Steigerungsraten von durchschnittlich 10 Prozent pro Jahr — auch im aktuellen konjunkturellen Umfeld — als realistisch eingeschätzt. Hauptursachen sind zum einen das schwierige Kreditklima, andererseits aber auch eine Deckelung der Förderungsvolumina in Spanien, einer der Hauptabnehmermärkte. Hinzu kommt, dass aufgrund erheblicher Kapazitätsausweitungen der Zellenhersteller auf bis zu 15 Gigawatt Spitzenleistung der Preisdruck in der Branche zunimmt.

Eine Konsolidierung des Marktes wird erwartet. Die Wehr- und sicherheitstechnik wird den langfristigen Wachstumstrend voraussichtlich weiter fortsetzen. Allerdings rücken wegen veränderter Rahmenbedingungen parallel zu den Forderungen nach kleinen und flexiblen Einheiten, hohen Standards im Personenschutz und räumlicher Flexibilität auch klassische Szenarien wieder in den Blickpunkt.

An unseren langfristigen Wachstumszielen halten wir fest. Mit der Umsetzung der ersten Wachstumsoptionen aus dem Strategieprozess wurde bzw.

Der Strategieprozess und das Innovationsmanagement wurden erfolgreich eingeführt und laufen nun kontinuierlich auf Ebene der Sparten. Daraus ergeben sich Chancen, die unter positiven konjunkturellen Rahmenbedingungen nicht, oder nur zu deutlich schlechteren Konditionen möglich sind.

Erste Erfolge unserer neuen Organisationsstruktur zeigten sich in dem Vertrauen unserer Kunden, was ein organisches Wachstum in unseren Kerngeschäftsfeldern ermöglichte — trotz des Stopps nicht zukunftsträchtiger Aktivitäten und trotz Desinvestitionen. Fortgeführt wird zudem die Positionierung der gemeinsamen Marke, die seit Januar konzernweit einheitlich gilt.

Hohes Absatzpotenzial sehen wir besonders im Ausland. Ausgeweitet wird die Internationalisierung aktuell auch auf das Thema Beschaffung. In der Verkehrssicherheit können mit dem Geschäftsmodell Service Providing neue Absatzmärkte weltweit erschlossen werden, die bisher über das klassische Ausrüstungsgeschäft allein nicht adressierbar waren. Zudem wurde im März die Präsenz in Israel ausgeweitet. Nachdem die Rekrutierung mit einem konzernübergreifenden Bewerbermanagementsystem etabliert wurde, stehen und die Themen Personalentwicklung und Personalbetreuung im Mittelpunkt.

Darüber hinaus soll ab in die Ausbildung am Standort Jena investiert werden. Der Werthebel operative Exzellenz ist Schwerpunkt. Neue, konzernweite Infrastrukturlösungen werden zum Teil bereits umgesetzt. Ein wesentlicher Schritt war die Inbetriebnahme eines neuen zentralen Rechenzentrums im Januar mit neuester Technologie in Bezug auf Sicherheit und Leistungsfähigkeit.

Das war aber bestimmt nicht intellektuell gemeint! Sitz der EU-Kommission in Brüssel: S ie mussten d abei nur abschreiben. Doch nicht einmal das schafften sie fehlerfrei. Obwohl es genug Dokumente gibt: Google habe im Jahr insgesamt 15,9 Mrd. Euro an eine Briefkastenfirma in dem britischen Überseegebiet transferiert, so Bloomberg am Mittwoch unter Berufung auf Dokumente der niederländischen Behörden. Dafür seien Einnahmen von einer irischen Tochtergesellschaft an eine niederländische Firma ohne Angestellte und dann an eine Briefkastenfirma auf den Bermudas überwiesen worden, die wiederum einer weiteren in Irland registrierten Firma gehöre siehe unten.

E inige EU-Staaten saugen also trickreich das Geld der anderen ab, das diese dringend bräuchten, um Schulen und Kindergärten, Gesundheitsfürsorge und Renten zu bezahlen.

N iedrige Steuers ätze sind dabei oft nur das geringste Problem. Eher sonstige Schlupflöcher, die denjenigen Einlass gewähren, die ohnehin schon viel haben. D er eigentliche Steuerskandal findet also mitten in Europa statt.

Jene, die von den Steuerhaien der europäischen Finanzbehörden bis aufs Blut sekkiert werden — Entkommen un möglich. Luxemburg höchst attraktiv für Konzerne. Anleger und rund Banken profitieren von den günstigen steuerlichen Rahmenbedingungen.

Dem Bankensektor verdankte Luxemburg schon knapp 40 Prozent seines Bruttoinlandsprodukts. Wenn der Teufel den Beelzebub austreiben soll. Der Teufel soll also den Beelzebub austreiben. Nicht gerade originell, aber symptomatisch für die Korruptheit der Brüsseler Seilschaften.

Denn die Steuerhinterziehung in Luxemburg ist für ihn natürlich kein Thema. Das klang aber eher pharisäerhaft. Juncker war nämlich dank der Schaffung seiner Steueroase Kandidat der allmächtigen multinationalen Konzerne, deren Lobbyisten in Brüssel hinter den Kulissen die Fäden ziehen und Gelder von einer Hand in die andere schieben. Denn ohne Geld kann man in Brüssel nur wenig erreichen, versteht sich. Und je mehr Geld mitspielt, umso mehr kann man erreichen. Wozu sonst braucht es Lobbyisten?

Doch Juncker ist nicht der einzige Übeltäter in der EU. Ein Unternehmen gründet in Irland zwei Tochterfirmen — der sogenannte doppelte Ire.

Eine der beiden Tochterfirmen meldet seinen Firmensitz in einer weiteren Steueroase an. Während das eine Unternehmen die Geschäfte in Europa betreibt, zahlt es für die Patente Geld an das andere Unternehmen.

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