Osterrally: Dax, Dow Jones und Nasdaq im Plus, Kursrally VW, Kursrutsch bei Tesla


Daimler macht die dicksten Gewinne. Daimler eröffnet Lkw-Werk in Indien. Die ersten Fahrzeuge sollen ab vom Band laufen. Der schwächliche Trump-Dollar McMaster entlassen:

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Juni zur Daimler-Benz AG. Es beschäftigte Ende nur noch Mitarbeiter, waren es noch Bis wuchs die Belegschaft auf Im Westen waren die Produktionsstätten teilweise stark beschädigt. Das Werk in Untertürkheim wurde am 5. September durch alliierte Bomber stark zerstört. In der Nachkriegszeit sollen Verbindungen zu ehemaligen Nazi-Funktionären existiert haben. In den folgenden Jahren hat sich das Unternehmen als Innovationsführer auf dem Automobilmarkt gezeigt — so wurden die Sicherheitsfahrgastzelle, der Airbag und der Gurtstraffer als Neuentwicklungen eingeführt.

Januar in Detroit statt. Mai wurde der Zusammenschluss durch die beiden Unternehmensführer in London bekanntgegeben. Dabei wurde betont, dass es sich um keine Übernahme des einen Unternehmens durch das andere handle, sondern um eine Fusion unter Gleichen merger of equals. Nachdem zunächst schon die EU-Kommission der Fusion zugestimmt hatte, wurde diese am Juli auch durch die US-amerikanischen Wettbewerbsbehörden genehmigt.

So war zunächst der Vorstand paritätisch besetzt und sowohl Jürgen Schrempp als auch Robert Eaton agierten als Vorstandsvorsitzender. Jürgen Schrempp hat sein Amt am 1. Januar an Dieter Zetsche weitergegeben. Nach und nach verschob sich auch das Stimmenverhältnis im Vorstand immer mehr zugunsten der deutschen Mitglieder. Kurz nach seinem Amtsantritt zum 1. In der Konzernverwaltung wurden in den nächsten drei Jahren 6.

Zetsche wurde am 1. September zunächst Vorstand für die Marke Mercedes-Benz. Ursprünglich war Wolfgang Bernhard als Nachfolger von Jürgen Hubbert für den Chefposten bei Mercedes-Benz vorgesehen, wurde jedoch kurz vor Amtsantritt seines Vorstandsbereiches enthoben und stattdessen Markenchef von Volkswagen.

Unter seiner Leitung wurde die Sanierung der mittlerweile angeschlagenen Marke Mercedes-Benz begonnen. Dies sollte mit Abfindungsangeboten, Vorruhestandsregelungen, Versetzungen und durch Fluktuation erreicht werden. Dabei sollte der Beschäftigungspakt, der bis gültig war, eingehalten werden. Im September wurde mit Chery Automobile ein chinesischer Automobilhersteller als Kooperationspartner gefunden.

So konstatierte ein Sprecher der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger in der Hauptversammlung gegenüber dem Management: Dollar für Chrysler bot, zeigte nun wieder Interesse.

Im Juni gab DaimlerChrysler bekannt, zukünftig mit Fiat zu kooperieren. Die Kooperation bezog sich vor allem auf die Nutzfahrzeugmotoren. Wie beide Unternehmen mitteilten, sollte zunächst Daimlers japanische Nutzfahrzeugtochter Mitsubishi Fuso mit Dieselmotoren für leichte Lastwagen beliefert werden.

In den nächsten Jahren sollte der Lieferumfang weiter ansteigen. Die bis zur Fusionierung unumstrittene Führungsrolle im Automobilbau der damaligen Daimler-Benz AG ist bisher nur teilweise wiederhergestellt. Die Trennung von Chrysler wurde Anfang August abgeschlossen. Der Daimler-Vorstandsvorsitzende Dieter Zetsche gab am 4. April einen Vergleich mit den US-Behörden. Hohmann-Dennhardt war bis zum Januar mit dem umweltschonenderen Kältemittel Ryf anstelle des bisher verwendeten Mittels Ra zu befüllen.

Auf diesen Beschluss haben sich weltweit alle Fahrzeughersteller im Vorfeld verständigt. Als Reaktion darauf startete das Unternehmen nur wenige Tage später eine Rückrufaktion, um in allen mit Ryf befüllten Fahrzeuge das Kältemittel durch Ra zu ersetzen.

Damit ist es das weltweit einzige Unternehmen, das das neue Kältemittel boykottiert sowie den Einsatz von Kohlenstoffdioxid als Kältemittel forciert. Vorstandsvorsitzender der Daimler AG ist seit dem 1. Januar Dieter Zetsche , Aufsichtsratsvorsitzender ist seit dem 4. April Manfred Bischoff. Das Grundkapital der Gesellschaft ist aufgeteilt in rund 1,07 Milliarden Namensaktien. Daimler unterhält Produktionsstätten in folgenden Ländern: Darüber hinaus ist Daimler in weiteren Märkten durch Beteiligungen an weiteren Produktionsstätten beteiligt.

Daimler plante für den Bau der ersten Produktionsstätte in Russland. Die Entscheidung wurde aufgrund steuerlicher Nachteile durch die unterschiedlichen Zölle für Teil- und Komplettmontage vorerst vertagt.

Die Gespräche mit der russischen Regierung werden indes fortgesetzt. Die ersten Fahrzeuge sollen ab vom Band laufen. Es handelt sich um eine sogenannte "Full-Flex"-Fabrik, in der verschiedene Modelle mit unterschiedlichen Antriebskonzepten an einem Band gefertigt werden können. Die Fertigstellung ist für geplant. Der Konzern stellt Kraftfahrzeuge her und verkauft sie über Vertragshändler und Niederlassungen weltweit an die Endabnehmer.

Zusätzlich dazu werden Finanzierungsmöglichkeiten und Mobilitätsdienstleistungen angeboten. Zwei weitere produzierende Geschäftsfelder stellen Vans und Busse her.

Das Geschäftsfeld Daimler Financial Services bietet neben Leasing- und Finanzierungsangeboten, Finanzdienstleistungen für Händlerbetriebe, Managementleistungen von gewerblichen Fuhrparks sowie Dienste zur Vermittlung von Kfz-nahen Versicherungen, Bankdienstleistungen und Mobilitätskonzepten wie car2go. Die Autoren des Schwarzbuch Markenfirmen werfen dem Konzern z. Als kontrovers wurde in den Medien die Durchführung von Bluttests bei Neueinstellungen der Produktionsmitarbeiter empfunden.

Dies verletze laut FoeBuD , dem für die Preisverleihung verantwortlichen Verein, die Persönlichkeitsrechte und sei meist arbeitsrechtlich nicht erforderlich. Daimler wird für den Einsatz von Leiharbeit und Werkverträgen kritisiert, die der Konzern einsetze, um Tarifstandards zu unterlaufen.

So verdienten manche Beschäftigte, die über Werkverträge eingestellt werden, bis zu zwei Drittel weniger als die Stammbelegschaft und müssten ergänzend Hartz IV beantragen.

Dabei wurden heimlich gedrehte Aufnahmen aus dem Daimler-Werk Untertürkheim gezeigt. Im Rahmen eines Berichts über die Einflussnahme von Lobbyisten auf die Politik und Gesetzgebung wurde Anfang bekannt, dass in der Ausschreibungsphase für das wenig erfolgreiche milliardenteure deutsche LKW-Mautsystem ein ranghoher Mitarbeiter von DaimlerChrysler direkt im Bundesverkehrsministerium mitarbeitete.

Es ereigneten sich mehrere schwere Unfälle bei Test- und Erprobungsfahrten mit leistungsstarken Fahrzeugen, bei denen neben dem menschlichen Versagen der Werksfahrer in den Medien auch dem Konzern eine Mitschuld gegeben wurde.

Die Veröffentlichung des Drohbriefes wurde durch Schertz ebenfalls verboten. Das Verbot wurde jedoch durch das Landgericht Hamburg als nicht rechtskräftig abgelehnt. Daimler hatte zu dem Zeitpunkt jegliche Manipulation der Abgasreinigung geleugnet. Später erklärte das Unternehmen, dass die Abgasreinigung innerhalb des zulässigen Rahmens flexibel geregelt werde.

Im Dezember berichtete die FAZ , dass Daimler für seine Marke Mercedes-Benz Werbung in der türkischen Zeitung Akit schaltet, die antisemitische , sexistische und schwulenfeindliche Hassnachrichten verbreitet und in Deutschland seit wegen Volksverhetzung und Holocaustleugnung verboten ist. Berliner Zeitung , Dies lasse den Vereinigten Staaten enorme wirtschaftliche Schäden entstehen. Viele Tausend Einzelhändler würden aus dem Geschäft gedrängt. Vorbörslich gaben die Aktien um knapp ein weiteres Prozent nach.

Insgesamt blieben Investoren zum Quartalsende aber vorsichtig. Die Monatsbilanz für März ist tiefrot: Die schnellen Stimmungsschwankungen dürften nach Meinung von Börsianern kurzfristig weitergehen. Daimler erhöht die Dividende um 12 Prozent auf 3,65 Euro je Aktie. Damit bietet Daimler ebenso wie die Allianz aktuell eine Dividendenrendite von mehr als 5 Prozent.

Der Autokonzern hat 8,7 Milliarden Euro Gewinn gemacht. Nach dem Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat sollen 30 Prozent davon als Dividende an die Aktionäre ausgeschüttet werden, das entspräche 4 Euro je Aktie. Die Deutsche Bank liefert zu Beginn der Dividendensaison dagegen ein Beispiel, wie man es nicht macht: Damit sind die Ausschüttung an die eigenen Mitarbeiter zehnmal so hoch wie die Ausschüttung an die Aktionäre Dividendensumme Millionen Euro.

Eine solche Dividendenpolitik dürfte kaum neue Aktionäre anlocken, zumal zahlreiche Dax-Konzerne ihre Dividende deutlich steigern Zudem startet Adidas ein Aktienrückkaufprogramm. Anleger zeigten sich begeistert, die Aktie legte am Tag der Ankündigung um 12 Prozent zu und notiert nahe Rekordniveau.

Dabei liegt Adidas mit einer aktuellen Dividendenrendite von nicht einmal 2 Prozent weit hinter den Dividenden-Königen im Dax Der Münchener Konzern verwirft eine Übernahme nach der nächsten und bedenkt lieber die Aktionäre - mit Aktienrückkäufen oder der üppigen Dividende, die in diesem Jahr auf 8 Euro steigen soll.

Damit bietet die Allianz ebenso wie Daimler eine Dividendenrendite von rund 5 Prozent. Der jüngste Kursrutsch des Dax unter die Marke von Insgesamt 8 Dax-Konzerne bieten aktuell eine Dividendenrendite von mindestens 4 Prozent.

Bei RWE ist diese Ziffer durch die einmalige Sonderausschüttung nicht aussagekräftig, es zählt vor allem die Kontinuität. Die Kursentwicklung der Aktie bleibt deutlich hinter dem Dax zurück: Da ist auch eine Dividendenrendite von aktuell rund 5 Prozent nur ein schwacher Trost. Viele langjährige T-Aktionäre warten sowieso nur noch auf die jährliche Ausschüttung, die in diesem Jahr um 8 Prozent auf 0,65 Euro steigen dürfte.

Für Dividendenjäger ist Siemens ein interessanter Wert, da der Konzern seit Jahren seine Ausschüttung kontinuierlich steigert. Für zahlte Siemens bereits im Januar eine Dividende von 3,70 Euro je Aktie aus, die Dividendenrendite liegt aktuell bei rund 3 Prozent. Experten erwarten eine Steigerung auf 4 Euro je Aktie, was einer Dividendenrendite von aktuell 4,5 Prozent entspricht. VW verdient bestens - und dürfte für die im Dax notierte Vorzugsaktie knapp 4 Euro pro Aktie ausschütten.

Das ist fast doppelt so viel wie im Vorjahr, damit übersteigt die Dividendenrendite des Autobauers wieder die Marke von 3 Prozent. Mit einer Dividendenrendite von knapp 4 Prozent und seit Jahren steigenden Ausschüttungen ist die "Aktie Gelb" auch für Dividendenjäger attraktiv. Bayer steigert die Dividende um 4 Prozent auf 2,80 Euro je Aktie. Da der Aktienkurs in den vergangenen zwei Jahren stark gelitten hat, zählt Bayer mit einer Dividendenrendite von rund 3 Prozent ebenfalls zu den Aktien, die einen Blick wert sind.

Der Autozulieferer aus Hannover hat seit dem Einstieg des Hauptaktionärs Schaeffler stürmische Börsenjahre hinter sich. Die brummende Autokonjunktur hat den Kurs wieder kräftig steigen lassen.

Die Dividendenrendite von rund 2,4 Prozent ist aber eher unterdurchschnittlich. Für Anleger soll es eine Ausschüttung von 1,90 Euro je Aktie geben - das ergibt eine Dividendenrendite von knapp 2 Prozent. Auf der Hauptversammlung im April übergab Nikolaus von Bomhard den Chefposten an seinen Nachfolger Joachim Wenning rechts , und auch der neue Chef dürfte die Strategie, Aktionäre mit einer attraktiven und verlässlichen Dividende bei der Stange zu halten, fortsetzen.

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