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Monat für Monat einzeln mit dem Freibetrag abgeglichen wurden. Daraus resultiert ein sicherer zukünftiger Wert der Gesamtposition. Auch gute Chancen dürften Leute mit Organisationstalent haben welche Fähig sind Dinge zu organisieren welche dringend benötigt werden.

Wie viel muss ein Investor anlegen?


Hallo Alex, was ich davon halte? Wenn Du nicht mindestens 3. Der Zinseszinseffekt besser gesagt geometrisches - dh. Auch ist "Diversifikation" was anderes. Sparpläne können nicht "diversifiziert" sein, sondern nur die Assets selbst an sich, die man damit bespart. Klingt pedantisch, aber saubere Begrifflichkeiten sorgen für eine saubere Anwendung. Was spricht dagegen, mehrere ETF-Sparpläne anzulegen? Danach wieder von vorne, d.

Geht das nicht Ich kenne mich mit den Möglichkeiten der Banken nicht so gut aus? Der Zinseszins ist überhaupt nicht davon betroffen. Solange du nichts verkaufst oder Ausschüttungen vergisst wieder anzulegen, gibt es einen Zinseszinseffekt.

Auch die Diversifikation ist nicht davon abhängig, wie genau du die Einzahlungen vornimmst. Die von Dir genannten Indizes sind breit streuend und somit in Ordnung. Wichtig ist nur, dass du einen wachsamen Blick auf die Kaufkosten hast. Bei Euro Beträgen hängt es stark mit den Sparplankonditionen deines Brokers ab. Zunächst einmal wäre ich auch bereit eine höhere Sparrate von max ,- zu zahlen und des weiteren habe ich vor einen höheren Betrag als Einmal-Investition zu zahlen.

Da die thesaurierenden etfs den Gewinn ja quasi re-investieren habe ich ja schon einen zinseszinseffekt, oder täusche ich mich da? Wenn der Betrag aber nun auf zwei oder drei Sparpläne verteilt werden muss, dann verringert sich doch auch der Zinseszinseffekt oder nicht?

Meine eigentliche Frage ist ob es Kosten erst einmal beiseite gelassen einen Unterschied bei der Rendite macht ob ich ETFs in einem Sparplan ausführe oder ob ich ETFs auf Sparpläne verteile und somit nicht monatlich einen Betrag in einen Sparplan investiere sondern die monatliche Rate aufgeteilt wird. Einen Zinseszinseffekt hast du bei allen Anlagen generell schon, bei dem die Zuwachsfunktion geometrisch ist. Also irgendwie verstehe ich dich auch nicht so ganz richtig: Wenn das gleich ist, wird auch das Ergebnis gleich sein.

ETF-Sparplan bei meinem aktuellen broker: Unabhängig von der schlechteren Diversifikation erziele ich hier doch auch nur eine Rendite pro Sparplan und nicht eine Gesamtrendite wie im ersten Beispiel. Somit werden dann auch nur die niedrigeren Raten verzinst? Darüber hinaus habe ich so auch kein "Weltportfolio" sondern nur einzelne von einander unabhängige ETFs die sich gegenseitig nicht ergänzen Deine Diversifikation ist in beiden Fällen gleich hoch: Du streust Dein Geld über drei verschiedene Anlageklassen.

Da ist nichts schlechter oder besser - ChrisS wies Dich ja schon darauf hin, dass man bei den Begriffen etwas aufpassen muss: Heute kann niemand vorhersehen, welche deiner beiden Kombinationen besser sein wird. Da Deine Variante 1 eine höhere Aktienquote hat, sind die Chancen hiermit in 35 Jahren besser abzuschneiden sicherlich höher. Eine Garantie gibt es hierauf aber nicht. Deine Unterscheidung zwischen Rendite pro Sparplan und Gesamtrendite ist mir leider nicht ganz klar.

Ob dazu jetzt ein Sparplan angelegt wird, der dann drei Buchungen vornimmt oder drei Sparpläne, die jeweils eine Buchung vornehmen, ist im Endeffekt exakt identisch. Du hast also in 35 Jahren drei Töpfe in die Geld geflossen ist. Jeder Topf wird dabei eine andere Rendite erwirtschaftet haben.

Hast Du also 35 Jahre lang zum Beispiel monatlich. MircoR, schau Dir am besten einfach mal die verlinkten Berechnungen an und versuche diese nachzuvollziehen. Du kannst dort auch sehr schön den Zinseszinseffekt erkennen - die erwirtschafteten Gewinne des ersten Jahres werden im zweiten Jahr wieder "verzinst".

Das alleine ist der Zinseszinseffekt. Das die genannten Renditen nur dem Beispiel dienen, ist hoffentlich klar. Ich habe irgendwelche Werte gewählt. Das bedeutet in Deinem Fall: Auf welchen Konten sich das Geld ansammelt ist egal. Du bist immer gleich gut diversifiziert und bekommt immer die gleiche Rendite Genühren mal aussen vor gelassen.

Das Weltportfolio besteht aus voneinander unabhängigen ETFs. Das ist doch gerade der Clou daran. Diversifikation durch möglichst geringe Korrelation. Egal ob sie in einem Sparplan stecken, bei verschiedenen Banken gehalten werden oder sogar von verschiedenen Menschen Ehepaare, die gemeinsam veranlagt werden.

Zusammengeführt wird alles in Excel. Wo das Zeug lagert ist belanglos. Warum sollte das bei "Variante 2" denn auch anders sein?

Es kommt in bei beiden in etwa das selbe Geld monatlich in den selben ETFs an, die werden sich also langfristig ähnlich entwickeln. Selbst wenn man noch extra pedantisch sein wollen würde, und sagt dass aufgrund der minimal höheren Aktienteil-Gewichtung die langfristige Rendite vielleicht ein paar Zehntelprozentpunkte besser sein könnte mit entsprechender Volatilität , aber das wäre schon relativ akademisch.

Zumal sich ja der Effekt deiner "Gewichtung durch Einzahlung" mit der Zeit von selbst verschiebt. Die Rendite wird doch nicht "pro Sparplan" betrachtet, sondern auf Gesamtdepotstand-Ebene.

Warum soll das zweite Depot auch "schlechter diversifiziert" sein, es sind die selben ETFs in etwa der selben Aufteilung die du ja auch später noch weiter anpassen kannst, wenn du's unbedingt genau haben willst enthalten?

Solange du dasselbe Kapital reinsteckst, "verzinst" sich das auch ganz genauso. Und natürlich hast du ein Weltportfolio mit ETFs die sich gegenseitig ergänzen gerade WEIL sie etwas unabhängig voneinander sind, nur so funktioniert Diversifikation ja überhaupt, mit Anlagen die nicht im Gleichschritt korreliert laufen.

Nochmal, ob du mit "einem Sparplan" gleich in mehrere ETFs investieren kannst, oder "mehrere Sparpläne" also für jeden ETF einzeln anlegen musst, ist nur ein brokerabhängige Art die jeweiligen Buchungsvorgänge zu behandeln der eine Broker bündelt die Orders so, der andere hat ein Eins-für-Einen Prinzip , aber macht praktisch bei dem was damit am Ende "hinten rauskommt" keinen Unterschied.

Lass dich davon nicht verrückt machen, und haja probier's doch einfach aus und fang einfach an: Bei Comdirect und Onvista, also bei beiden, kann man beliebig viele Sparpläne einstellen. Um nun auf deine Zahlen zurückzukommen: Ich denke, dass wir dem Missverständnis, dem du unterliegst, am einfachsten auf die Spur kommen, wenn wir bei beiden Brokern mit den gleichen ETFs und den gleichen Anlagebeträgen arbeiten.

Deshalb tue ich jetzt so, als wäre die Variante, die du eigentlich nicht bevorzugst, deine Wunschvariante:. Diese hier dargestellte ETF-Kombination kannst du bei der Comdirect innerhalb eines einzigen Sparplans für Euro realisieren, in dem du bei der Sparplananlage genau diese Werte einträgst:.

Und jetzt kommt das Entscheidende: Die Diversifikation "Weltportfolio" ergibt sich aus deinem Depotbestand. Ich habe mein Verständnisproblem nun glaube ich erkannt.

Daher kann ich auch mehrere Sparpläne ausführen. Ich werde nun schauen dass ich mit drei Sparplänen in drei ETFs investieren werde, dann sollte ich erstmal meine Ruhe haben ;. Zur Geburt möchte ich unserem Sohn ein Einstandgeschenk machen: Ich glaube zwar, dass ich auch darüber schon mal - hier?

Meinst du damit nationale deutsche? Ob das "Sinn" macht ist eigentlich eine relativ sinnfreie Frage: Sinn für Wen, und Sinn Wozu? Der Historie und akademischen Theorie nach haben Smallcaps langfristig etwas Überrendite ggü Standardwerten gebracht mit den üblichen Disclaimern, die ich schon öfter wiederholt hab: Höhere Rendite gibts auch nur aufkosten von höherer Volatilität, phasenweise gibts auch Unterperformance, und ob das alles für die Zukunft genauso gilt, sei jedem selbst überlassen.

Das wird in dieser Dosis deine Gesamtportfoliorendite vllt nur um ein paar hundertstel oder zehntelprozentpunkte aufpimpen, aber haja wenn du sie willst brauchst du dich von niemanden hier abhalten zu lassen. International also richtig Global-Smallcaps ist eigentlich immer der "kleindeutschen" Lösung vorzuziehen, weil diversifizierter.

Nö, du scheinst ziemlich davon überzeugt zu sein und willst es durchziehen, darauf kommt es an, nicht das sich jeder um ein paar unwichtige Details streitet. Nimm deine Motivation und halte damit auch lange genug deine Allokation durch, damit du nach einiger Zeit die Früchte davon siehst. Na solange der Broker das mitmacht und die Gebühren im Rahmen bleiben, mach was dich glücklich macht: Naja, es geht weniger um konkrete Produktempfehlungen ist ja auch immer so ne Sache ;- , sondern ums allgemeine Prinzip.

Hier mal ein Beitrag zum Thema Investieren fürs Kind: Nur mal so ein paar grundlegende Gedanken dazu: Du kannst für dein Kind eigentlich maximales Renditepotential fahren - es wird ja wohl noch mindestens 18 Ansparjahre geben also Zeit für Wertaufbau , auf Krisensicherheit die nur Rendite kostet muss da eher weniger Wert gelegt werden, da ja im Ggs zur eigenen Altersvorsorge zum Beispiel dein Kind ja anderweitig also durch dich konkret abgesichert ist und nicht das Depot schon zum Leben braucht.

Schick da einfach jeden Monat stur das Geld zB Kindergeld drauf und du brauchst eigentlich überhaupt nicht mehr draufschauen. Zu den ganzen Artikeln freue ich mich auch immer besonders auf Kommentare von euch, da diese immer sehr ausführlich und verständlich geschrieben sind.

Vielen Dank also dafür! ThomasG Den hast du gesucht: Breit streuen, Kosten niedrig halten. Hallo MirkoR, In einem nicht genannten Forum würdest du bei dieser Frage mehr oder weniger freundlich auf die Suchfunktion verwiesen. Es ist eine Art Standardfrage. Da wir hier den guten Ton pflegen, wird dir aber gerne geholfen: Hast du schon diesen Artikel gelesen und verstanden: Deine Nachfrage zur Laufzeit verrät mir, dass dir vermutlich der Zusammenhang zwischen Kurs und Zins einer Anleihe noch nicht ganz klar ist.

Lies dir mal den Artikel durch. Es gibt auch eine Podcastfolge, die sich nur mit dem Thema Anleihen beschäftigt. Dieses Wissen gepaart mit der Vermutung! Die Festgeldzinsen sind zwar auch gering, aber zumindest noch positiv. Hallo MircoR, Dummerchen hat recht. Umschichten kannst Du immer noch. Nicht besser, anders ;- RK1 bedeutet risikoarmer Anteil. Eine Laufzeit von Jahren ist einfacher abzusehen, als 10 Jahre.

Deutschland wird mit ziemlicher Sicherheit nicht pleite gehen in den nächsten Jahren. Gibt's dann den Euro noch? Deshalb sind kurze Laufzeiten mehr RK1 als lange Laufzeiten. Für andere Zwecke sind sicherlich auch 10jährige eine gute Option. Wiederverkauf der Wohnung mit Alternative ETF eingesetztes Kapital Warum sollte man die Alternative 2 wählen, zumal die Wette auf eine Erzielung um 20 Prozent höhere Verkaufserlöse sichtlich valider ist, als 12 Prozent jährliche netto Rendite unter Berücksichtigung des Risikoverhältnis der beiden Alternativen.

Ob es Fälle geben kann, in denen Immobilien lukrativer sind als Aktien? Ob es Immobilien auch weniger lukrativ sein können als Aktien? Oder möchtest Du eine ganz allgemeine Diskussion Aktien vs. Immobilien vom Ast brechen? Das führt zu heftigen Diskussionen, in denen mit Zahlen argumentiert wird, die heute niemand vorhersehen kann. Für die Aktivität auf einem Blog kann das ganz sinnvoll sein - "willst Du Traffic schreib was über Immobilien". Aber ich habe noch keine Diskussion zu dem Thema erlebt, in der auch nur ein Befürworter der einen Seite sich hat von der anderen Seite hat überzeugen lassen.

Warum also noch eine solche Diskussion? Die Zukunft wird anders aussehen - Inflation, Marktentwicklungen sowohl im Aktien- als auch im Immobilienmarkt, persönliche "Einschläge" im Leben - das alles kennst Du heute nicht. War München nicht die Stadt, in der die Preise schon exorbitant gestiegen sind?

Geht das da immer so weiter? Woher kennst Du eigentlich die konkreten Risiken bei beiden Anlageformen? Risiko gering, weil keine Kursschwankungen sichtbar? Aktien haben immer ein höheres Risiko, weil die ja so böse schwanken? Dazu kommen die weichen Argumente wie Zwangssparen, finanzielle Flexibilität, etc.

Wie willst Du da zu einem vernünftigen Ergebnis kommen? Also nochmal zur Ausgangsfrage: Was genau möchtest Du hier beantwortet wissen? Ob Deine Rechnung korrekt ist? Ob die Annahmen realistisch sind? Somit ist es relativ unwahrscheinlich das in 20 Jahren, in Städten wie München oder Hamburg einen signifikanten Einbruch an Mietpreisen respektive Kaufpreise geben wird.

Ich spekuliere eher auf Zürich , London oder Moskau Verhältnisse. Diese Studie Link in der Randspalte http: Und München ist nicht gleich München. In Riem ging es massiv aufwärts nach dem Auszug des Flughafens, aber ob Hasenbergl oder Neuperlach jetzt so die Burner waren, was die Rendite angeht. Bei einer Immobilie kann man einfach Glück haben und einen enormen Wertzuwachs haben.

Aber dass muss nicht so sein. Ich bin mir sicher, auch in München gibt es Ecken, die unterdurchschnittlich prosperieren. Was die anderen Städte angeht: Vor der Wende war Hamburg richtig billig. Ich bin vorsichtig mit solch absolutistischen Aussagen im Stil von: Es wird ziemlich sicher so oder so sein.

Aber mehr auch nicht. Nun nach dem ich die Kommentar überfolgen und durchgelesen habe, möchte ich dich auch um deine Meinung bitten. Ich bin 18 Jahre alt, und wollte etwas Geld fürs Alter oder für Später sparen. Sparrate im Moment ca. Europe Stoxx geraten. Meine Frage was ist bei meinem Alter und Budget sinnvoller. Wenn mal weniger Geld vorhanden ist, ist es schlauer, dann nur den World zu besparen oder lieber seltener alle in dem Verhältnis.

Sie haben mich jetzt davon überzeugt den ETFs mal eine Chance zu geben und nicht wieder in Betongeld zu invertieren.. Anlagedauer sind circa 20 Jahre. Dein Aktienanteil finde ich ok. Im Detail kann man sich natürlich immer streiten. Insgesamt eine riskante Aufstellung mit einem hohen Anteil an Smallcaps.

Und über Dividendenstrategie kann man ja genug Pro und Contra lesen. Etwas Sorge bereitet mir der Anleihenanteil! Die haben ein erhebliches Zinsänderungsrisiko. Ist Dir das bewusst? Auch das ist nicht entfernt irgendwie sicher. Dieser Mechanismus wirkt umso starker je länger die Laufzeit der Anleihen ist. Kannst Du nicht Festgeld in Betracht ziehen? Oder sprengst Du dann die Einlagensicherung? Eigentlich habe ich mir über die Anleihen keine Gedanke gemacht , ich habe die Anleihen nach der Performance der letzten 5 Jahre ausgesucht , Volumenstarke etfs ,performance jährlich über 5 Prozent , würde auch andere Anleihen nehmen.

Festgeld interessiert mich nicht. Über den Sinn oder Unsinn, sich dazu noch extra einen dezidierten Europa-ETF mit dazuzuholen, könnte ich wieder lange Absätze schreiben, aber egal was man davon hält, es ist zumindest für den Anfang nicht essentiell notwendig Europa ist ja auch schon im World mit drin, man "verpasst" da also eigentlich nichts, und fügt keine neuen Firmen hinzu, sondern nur Doppelungen und Übergewichtungen bereits bestehender Firmen - und wenn man schon selbstständig an der Regionengewichtung herumdoktern will, soll man halt gleich ein richtiges Regionensplit-Portfolio fahren.

Mhm, ich würde lieber darauf achten, das ganze von Anfang an schon so zu strukturieren, dass man garnicht erst in die Bedrängnis kommt, dass mal kein Geld für eine Sparrate da ist. Dass sollte relativ stur, konsequent und langfristig durchgezogen werden das vielbeschworene automatisierte "zwangssparen" , denn je einfacher es ist, mit etwas aufzuhören auch wenn es nur mal ein kurzes "aussetzen" ist , umso schwieriger wird es dann ja auch nur wieder reinzukommen, so sind halt die Menschen.

Also bei Geldmangel würde würde ich eher erst bei vielen anderen Bereichen kürzen wollen als bei meinen Investitionen, aber klar ich gebe auch gern zu da wohl eher zur fundamentalistischeren Fraktion zu gehören, denn nur mit solcher Konsequenz habe ich mir ja über die ganzen Jahre und Jahrzehnte mein ganzes Vermögen überhaupt aufgebaut. Da du aber keine konkrete Frage o.

Wir könnten uns jetzt zum Beispiel drüber unterhalten wie vernünftig es ist beim aktuellen Zinsniveau noch in langlaufende Anleihen zu investieren, aber ich gehe mal davon aus dass du dir zu jeder Position schon deine eigenen Gedanken gedacht hast und selbst wenn nicht, hey ist am Ende ja auch nur dein Geld. Ausbauen kannst Du später noch immer. Würdest Du solche Quoten fahren, wenn Aktien seit 5 Jahren abwärtsgehen würden?

Ich hänge mich mal an die Anleihen-Diskussion dran. Ich habe im Moment nämlich auch das Luxusproblem, dass ich den Versprechen der Einlagensicherung für den Ernstfall nicht genug vertraue, um mehr als insgesamt Bleibt die Frage, wie ich das restliche Geld möglichst risikoarm anlege.

Dazu noch eine gewisse Diversifikation, in der Hoffnung, dass unterschiedliche Anlageklassen sich im Krisenfall auch unterschiedlich verhalten mögen. Den entsprechenden Artikel des Finanzwesir http: Im Moment sind folgende Positionen vorhanden, teils geerbt, teils selbst gekauft, alle mit mehr als Die Ausschütter sind deshalb mit an Bord, weil er bisher den Sparerfreibetrag nicht nutzt.

Von der Übergewichtung Europas halte ich nichts. Irgendwie ja wieder auch eine regionale Wette, die man da eingeht. Wie ist dazu die Meinung? Das ist ein guter Weg um sein Geld zu versenken und damit genau das Gegenteil von dem zu erreichen, was man prinzipiell und ganz besonders mit diesem Teil der Anlage erreichen will.

Dein Portfolio ist zu kompliziert, nicht ausgewogen und zu riskant. Dafür reicht eigentlich schon sich die Website vom Finanzwesir zu Gemüte zu führen. Vielleicht änderst du dann deine Meinung. Ich denke auch, wenn Du solche Summen am Start hast, warum nicht einfach mal ein Finanzcoaching des Finanzwesirs nutzen? Unternehmensanleihen und EM-Bonds sind vom Risiko her aktienähnlich.

Du würde so mancher deshalb eher nicht zum risikoloseren Teil zählen. Prinzipiell muss ich sagen , ich habe keine Ahnung was ich kaufe. Banken beraten leider nicht zu ETFs. Die Münchner Bank hat mir geraten Geld von meinem Girokonto irgendwo anzulegen. Gibt es hier auf der Webseite irgendwo Musterdepots mit ausführlichen Begründungen. Es soll schon Risikoreich. Das depot soll die Möglichkeit haben zwischen 5 und 15 Prozent Jährlich zu performen.

Ziel ist es das Kapital mindestens nach 15 bis 20 Jahren zu verdoppeln. Gibt es Spezialisten im Raum München die meine Risikobereitschaft bewerten und mich beraten und mein Depot zusammenstellen. Einige würden jetzt wohl sagen: Weniger Pazifik, mehr EM. Von daher, wenn du dich mit der Gewichtung wohl fühlst, warum nicht Gerade bei den Unternehmensanleihen bin ich mir unsicher, was die Krisenfestigekit angeht.

Wenn wir mal gegenüberstellen, was deine selbstformulierten Ziele daran wirklich sind " Dazu noch eine gewisse Diversifikation Apropos Immobilien, dass du die zwei Immofonds bei dir zum risikoarmen Anteil zuzählst, wäre vielleicht auch mindestends diskussionsbedürftig - es gibt bestimmt nicht wenige Leute, auch hier, die genug Horror- Stories erzählen können, was passiert wenn sich so manche sicher geglaubte Anlage in der Krise als Rohrkrepierer herausstellt.

Aber haja, alles eigene Ermessenssache. Krisensicherheit ist ja auch immer relativ zu sehen - kommt eben immer auf Art und Umfang der der jeweiligen Krise an, und ich würde auch nicht behaupten, dass es da nur die EINE Sicherheits-Anlage gibt, die einem immer und zuverlässig und am besten noch mit Gewinn aus jeder Krise gleichzeitig retten kann. In der Diskussion um die "Hierarchie" von Sicherheitsanlagen sind deutsche Staatsanleihen oft weit oben, mit durchaus einleuchtenden Argumenten sagen wir mal so, alles andere muss schon viel weiter gefallen sein, ehe der deutsche Staat auch nur eine Anleihe platzen lassen würde.

Das "Zinsrisiko" ist genauer gesagt eigentlich das "Zinsänderungsrisiko". Steigende Zinsen sorgen für fallende Kurse der bestehenden, dann schlechter verzinsten Anleihen - verstärkt wird dieser Effekt noch durch die Wahl der jeweiligen Laufzeit, welche quasi wie als "Hebel" wirkt, je länger umso sensibler.

Für Leute denen es also nicht noch um das zusätzliche Herauskitzeln von Rendite durch taktische Zinsspekulation geht, sondern um relative Wertstabilität und geringe Schwankungen, sollten sich also lieber an die kürzeren Laufzeiten halten.

Klar, die Rentabilität ist grad bei Null oder sogar leicht darunter, deswegen muss man halt individuell abwägend einschätzen das ist also von Typ zu Typ unterschiedlich und da gibt es keine Allgemeingültigkeiten , was für ihn attraktiver ist: Wenn das bei euch damit der Fall ist, kann man nur sagen: Manche sagen ja, manche sagen nein Man liest sich halt die Argumente pro und contra durch und trifft daraus eine individuell abgewogene Entscheidung.

Ein Beispiel dafür kann dieser Artikel und die Diskussion darunter geben: In zwischen ist aber eine Überarbeitete Variante Online, bei der klar ein entweder oder erkennbar ist. Mit 18 und in einem FÖJ ist es leider schwer abzusehen ob ich in Zukunft noch genug Geld haben werde. Warum sind eigentlich die smallcaps für die meisten hier so uninteressant , die können den Reditevorschprung bringen, gegenüber anderen Depots die nur in world und EM investiert sind?

Ist es sinnvoller in ausschüttende oder therausierende ETFs zu investieren , Sollte man die Euro Jährlich mitnehmen und ausgeben oder wieder investieren zum rebalancing oder lieber auf ausschüttend verzichten und laufen lassen Sofern das Geld nicht benötigt wird.

Ziel ist es nach 20 Jahren in Festgeld oder Staatsanleihen zu investieren und sich monatlich eine Rente von bspw. Die Kursgewinne in den letzten Jahren sind deshalb zustande gekommen, weil die Zinsen gesunken sind.

Dies lässt sich nicht einfach so in die Zukunft fortschreiben. Das wäre so, als wenn man die Durchschnittstemperaturen von März bis Juni ermittelt, feststellt dass diese gestiegen sind, und deshalb nun glaubt die Temperaturen steigen bis Dezember weiter. Du solltest Dich etwas näher mit dem Thema "Anleihen" beschäftigen. Einen besseren Rat kann man da nicht geben. Ich kann Deine Fonds so auf die schnelle nicht bewerten. Aber wenn maximale Sicherheit im Vordergrund steht und Bankprodukte nicht in Frage kommen, würde ich deutsche Staatsanleihen mit kurzer Restlaufzeit 2, max.

Falls die Zinsen so bleiben wie sie sind oder langsam steigen, wirst Du damit eine negative Rendite einfahren. Der Kursverlust im Falle steigender Zinsen wird sich aber in engen Grenzen halten, weil die einzelnen Anleihen relativ schnell aus dem ETF ausscheiden und durch neue, höher verzinste Anleihen ersetzt werden. Nimmt man dagegen längere Restlaufzeiten, dann bleibt man auch entsprechend länger auf den niedrig verzinsten Anleihen sitzen.

Bei anderen Brokern sollte das klappen. Ihr stellt eine konkrete Frage und wünscht Euch eine klare Antwort. Und was bekommt Ihr? Das wird immer so sein. Hört Euch alles an und bildet Euch dann selbst eine Meinung. Diese Verantwortung dürft Ihr Euch nicht abnehmen lassen. Es ist schon alles gesagt, aber noch nicht von allen, hier meine Kommentare.

Anleihe und Arschloch fangen nicht umsonst beide mit einem A an. Anleihen sind elende kleine Bastarde. Von "grundsätzlich sicher" kann nicht die Rede sein. Ziele und Anlagepolitik Der Index besteht aus den folgenden zwei Komponenten:. Die beiden iBoxx Indizes enthalten jeweils Staatsanleihen mit einer Restlaufzeit von 10 - 20 Jahren und Staatsanleihen mit einer Restlaufzeit von mindestens 20 Jahren, um die gewünschte Zinssensitivität Zins-Duration des Index von Warum Firmenanleihen in US-Dollar?

Ist das eine Währungswett auf den Dollar. Die Anleihen notieren in Dollar. Das ist die Bedingung. Davon, dass es US-Unternehmen sein müssen, steht nichts geschrieben. Weil Du ein Anfänger bist. Einfach anfangen und dann ausbauen. Wie sieht es mit den Gebühren aus? Dann lieber nur einen ETF, den aber komplett gebührenfrei.

Banken und besonders Sparkassen leben von Gebühren. Sollte man mal drüber nachdenken, ob das zielführend ist. Ein Sparer mag um die Steuererklärung herumkommen, ein Investor nicht.

Bei den Summen kann er das nicht einfach am Jahresende mit frischem Geld tun. Also muss er mit den Sparplänen tricksen. Das kostet auch Zeit. Staatsanleihen müssen immer bedient werden, sonst bekommt der jeweilige Staat ein massives Reputationsproblem. Wird es den Euro in 5,10,15, Jahren noch geben? Laufzeitn bis maximal 5 Jahre. Man bräuchte in Euro begebebne US-Anleihen.

Meines Wissens nach so realistisch wie der Wunsch nach Einhörnern, die Regenbögen furzen. Diesen Immokram würde ich nicht mit der Kneifzange anfassen. Such mal nach "Kanam Grundinvest". Jetzt wird entgültig abgewickelt. Diese Dinger sind auch nicht liquide. Wenn ich richtig informiert bin, hat man da eine zweijährige Mindesthaltefrist.

Dann das Buch von Bogle, wie empfohlen beim Finanzwesir auf der Bücherliste. Kein Problem, lässt sich alles ändern. Kostet im Prinzip sogar nichts, ausser vielleicht ein bischen Zeit, man muss halt nur das Informationsangebot im Netz auch wahrnehmen. Sie wollen halt nur "dein bestes" Musterdepots sind so ne Sache. Die Theorie dahinter, mit der man bestimmte, für sich! Du kannst dir anhand der historischen Daten ungefähre Erwartungswerte ableiten, welche Verteilung von risikoreichen und risikoärmeren Anlagen in etwa deinen Ansprüchen genügen würde.

Dabei gilt natürlich wie immer das eiserne Investmentgesetz, dass Rendite und Risiko verbunden sind für mehr Rendite muss man bereit sein, auch mehr Risiko zu verkraften, bzw wer mehr Sicherheit will muss eben dafür Abstriche bei der Rendite machen. Auch sollte man nicht die gesunde Vernunft vergessen, dass historische Daten keine Versprechungen für die Zukunft abgeben können, höchstenfalls eingeschränkte Annahmen.

Um diese langfristige Durchhaltefähigkeit zu haben, ist es elementar auch schon am besten vorher einen Überblick über die kurzfristig möglichen Schwankungen seiner Anlagen zu haben deswegen Studium der Geschichte , um davon nicht unwissend "überrascht" oder "enttäuscht" zu werden. Finanzberater im Raum München? Ja ist denn der Papst katholisch? Von daher ist eigene! Finanzbildung eigentlich deine erste und wichtigste Aufgabe.

Ansonsten, tja du bist ja schon auf der Seite hier, lies dir doch einfach die wesentlichen Basic-Artikel durch sind ja auch thematisch gut zusammenhängend strukturiert , ich finde das und ein paar andere Quellen um auch verschiedene Perspektiven aufs Thema zu bekommen liefern schon ein gutes Hintergrundgerüst um zur selbstbestimmten DIY-Anlage zu befähigen. Kostet wie gesagt nichts ausser etwas Zeit, bringt aber viel.

Es wurden auch hier schon einige Artikel den Smallcaps gewidmet -Suchfunktion. Wenn du ein Verständnis zu den theoretischen Hintergründen entwickelt hast, um selbst für dich beantworten zu können, wo du die Quelle der Überrendite bei den Smallcaps verortest und eine Einschätzung darüber, ob und wie sie auch für die Zukunft bestehen bleibt , kannst du dir sicher Gedanken machen, wie du sie in dein Portfolio einbaust.

Auch hier wieder ist das am Ende nur eine individuelle Angelegenheit, wichtig ist erstmal dass die Basis steht Standardindizes der World und EM , die Würze kann dann hinterher jeder wie er will verteilen. Grundsätzlich - es ist sinnvoll seine Investmententscheidungen nicht primär nur unter schnöden Steuergesichtspunkten festzumachen.

Wenn du etwas länger in der Finanzblogszene mitliest wirst du auch schnell feststellen dass ausschüttend versus thesaurierend so eine der Dauerdebatten ist, die eigentlich genauso häufig wie langweilig ist. Da hat jeder, aus seiner Perspektive und für seine Situation, eine Strategie - lies dir also beide Seiten durch und entscheide selbst was für dich am passendsten ist. Das mit dem Coaching ist im Prinzip eine gute Idee. Habe ich auch schon drüber nachgedacht, denn Anleihen sind für mich tatsächlich absolutes Neuland.

Bin im Moment genauso ausgebucht wie der Wesir, aber eventuell werde im für das nächste Jahr mal beim Hausherrn anfragen. Danke für den Hinweis auf die Immobilien-Abhängigkeit der Pfandbriefe. War mir nicht klar — da hatte ich eindeutig meine Hausaufgaben nicht gemacht. Vielen Dank für die weisen Worte und die Hinweise, in welcher Richtung ich mich umsehen sollte. Dass sich eine gewisse Schrumpfung im risikoarmen Teil kaum vermeiden lassen wird, ist mir klar.

Meine Hoffnung ist tatsächlich, die Schwankungen im Vergleich zum Aktienteil zu minimieren. Was die Immofonds angeht: Der Wohnselect dagegen ist derzeit recht liquide, weil er gerade kein neues Kapital mehr annimmt und zumindest im Moment auch durchaus Käufer für die Papiere da sind. Sollte der Fonds tatsächlich in Schieflage geraten, sähe das natürlich anders aus, weil die Nachfrage dann sicherlich einbrechen würde.

Ich hatte ja bisher den Eindruck, dass die neuen Reglungen Immobilienfonds zumindest theoretisch sicherer machen sollten als dies vor der letzten Krise der Fall war — aber gut: Ich werde mich in Sachen Pfandbriefe und Anleihen auf jeden Fall noch weiter belesen. Und, wie schon oben gesagt: Kann gut sein, dass Du demnächst eine Coaching-Anfrage fürs neue Jahr bekommst. Falls sich das an mich gerichtet hat: Unter diesen Voraussetzungen wird es dann m.

Ich habe ja erst vor ein paar Tagen das neue Buch von Dr. Robert Jakob im Blog besprochen. Er geht dort auch auf die Immobilienfonds ein. Momentan mag das noch ganz passierlich sein, aber viele dieser Fonds haben in London Immobilien erworben und jahrelang auch gut von den steigenden Preisen profitiert. Du kannst dir sicher sein, dass sich das mit dem Brexit auch negativ auf die Rendite der meisten Fonds auswirken wird, weil dort die Immobilienpreise immer mehr in den Keller gehen werden.

Vom Schönrechnen der Fonds möchte ich gar nicht reden. Auf dem Blog von Finanzrocker gibt es hierzu diesen Artikel: Robert Jakob - Wie rette ich mein Geld? Das hilft dem Blutjungen Börsenanfänger, Wie ich es bin. Bin aber nicht ganz unbeleckt zumindestens im zocken. Deswegen weg von zockerpapieren hinein in den index Fonds.

Sie sagte mir, 21 Europa 27 Nordamerika 29 Emerging Markets 8 Pazifik und 15 Prozent in den " spdr msci world small cap ucits etf" bei den restlichen ETFs ist die Auswahl faktisch egal. Ich sollte in Etappen anlegen und auf die Gewichtung achten , die muss zwingend eingehalten werden.

Da ich Immobilen in München habe, ist eine Absicherung in sichere Anleihen unnötig. Festgeld und Tagesgeld langweilt mich bei einem Zinsatz von kleiner 3 Prozent. Von meinen beiden Kandidaten hat leider ausgerechnet der Hausinvest britische Besitztümer, und für den kann ich den Verkaufsauftrag frühestens Mitte nächsten Jahres geben. Und dann dauert es noch 12 Monate bis die Transaktion durchgeführt wird. Aber natürlich ist der hiesige Immobilienmarkt auch nicht gerade dafür bekannt, noch besonders rational zu agieren.

Mir würde im Leben nicht einfallen , auf deutsche! Pfandbriefe vollständig zu verzichten. Bin kein Freund der nur auf Tagesgeld setzt und damit der deutschen Einlagesicherung vertrauen muss. Hab grad gelesen die Comerzbank will ihr ETF Geschäft aufgeben, meint ihr es ist dann überhaupt sinnvoll comstage etfs zu kaufen?

Leider gibt es darauf im Moment so gut wie keine Zinsen mehr. Bei deutschen Staatsanleihen sind die Zinsen sogar negativ, man bekomm also am Ende der Laufzeit weniger zurück als man eingezahlt hat. Diese These wird durch die Abbildung 2. Der Bereich der Kapitalanbieter setzt sich aus dem Sektor der privaten Haushalte zusammen. Aufgrund der Bereitstellung des Kapitals durch die Anleger erhalten diese einen Gegenwert, welcher oft in Form von Wertpapieren ausgeschüttet wird.

Die Investoren setzen sich aus zwei Teilbereichen zusammen: Die Vermittlung des eingesetzten Kapitals, sei es Eigenkapital oder Fremdkapital, wird durch so genannte Finanzintermediäre durchgeführt. Banken, Versicherungen, Bausparkassen und Fondsgesellschaften.

Diese Institutionen agieren dementsprechend als Transportunternehmen der Finanzanlagen [24]. Der Netto-Kapitalexport errechnet sich durch Kapitalexporte minus Kapitalimporte. Es ergibt sich die logische Schlussfolgerung, dass aus der Sicht des Inlands das Geldvermögen in Form von Netto-Auslandsforderungen steigt, das Ausland aber hingegen Netto-Verbindlichkeiten gegenüber dem Inland eingeht, sodass sich das Geldvermögen vermindert [25].

Damit der tägliche Betrieb des Finanzmarktes gewährleistet werden kann, ist die Interaktion verschiedenster Akteure erforderlich. Der folgende Abschnitt beschreibt die Interaktion und Kommunikation der Akteure untereinander und deren Funktionen auf dem Finanzmarkt.

Wichtige Akteure des Finanzmarktes. Dazu gehört es, Konjunkturen zu stimulieren aber auch Rezessionen frühzeitig zu erkennen, um diesen positiv entgegenwirken zu können. Umgangssprachlich ist die Zentralbank die Bank des Staates und der Banken. Somit agiert eine Zentralbank als letzte Refinanzierungsquelle der Kreditinstitute und fungiert als Hausbank des Staates. Zu den primären Aufgaben der Geschäftsbanken gehört das sogenannte Commercial Banking. Bei dem Commercial Banking handelt es sich um die Entgegennahme von Kundeneinlagen und die Gewährung von Fremdkapital.

Zudem organisieren die Geschäftsbanken den allgemeinen Zahlungsverkehr und den Währungstausch. Neben den Zentralbanken sind die Geschäftsbanken ausnahmslos einer der wichtigsten Akteure am Finanzmarkt, da sich ihre Aufgabenbereiche auf die komplette Volkswirtschaft orientiert. Neben dem Commercial Banking existiert das sogenannte Investment Banking.

Dieser Zweig des Bankgeschäfts behandelt hauptsächlich Tätigkeiten wie z. Zudem gibt es sogenannte Pensionskassen , welche durch Beiträge vom Arbeitgeber sowie -nehmer gefüllt werden. Dieses Kapital, welches von Fondsmanagern verwaltet wird, kann dem Arbeitnehmer nach seiner Pensionierung dann als zusätzliche Betriebsrente zur Verfügung gestellt werden [32].

Investmentgesellschaften sind spezielle Unternehmen, welche Investmentfonds emittieren. Zumeist handelt es sich bei diesen Unternehmen um Tochtergesellschaften von Banken. Das Konzept des Investmentfonds arbeitet nach folgendem Prinzip: Die Anleger investieren einen bestimmten Betrag und erhalten dafür im Gegenzug Fondsanteile ihrem Depotwert gutgeschrieben.

Durch den Erwerb solcher Fondsanteile an einem diversifizierten Portfolio kann somit das Risiko der Investition minimiert werden [33]. Dieses Prinzip der Geldanlage ist für Kunden interessant die nach einer weniger risikobehafteten Investitionsmöglichkeit suchen. Üblicherweise wird der Kapitalmarkt auch als Wertpapiermarkt bezeichnet, da an diesem hauptsächlich börsenfähige Wertpapiere wie z.

Aktien oder Anteile an Investmentfonds emittiert und gehandelt werden. Unterschieden wird in Anleihen-, Renten- und Aktienmarkt. Der bereits genannte Renten- und Aktienmarkt wird aufgeteilt in Primär- sowie Sekundärmarkt. Diese beiden Formen des Aktienmarkts werden in Kapitel 2.

Eine andere Umschreibung des Pimär- bzw. Sekundärmarkts ist der organisierte Kapitalmarkt. Alle Wertpapiermärkte werden unter diesem Begriff definiert. Der Gegensatz zum organisierten Kapitalmarkt ist der nicht organisierte Kapitalmarkt.

Dieser befasst sich hauptsächlich mit dem direkten bzw. Der Kontrast zum Kapitalmarkt ist der sogenannte Geldmarkt. Dieser behandelt Märkte für kurz- und mittelfristige Finanzierungen [36]. Der Kapitalmarkt als solches, welcher die Aufgabe hat die mittel- sowie langfristigen Kapitalanlagen bzw. Diese beiden Bereiche des Kapitalmarktes handeln hauptsächlich Wertpapiere. Ein weiterer Bestandteil des Kapitalmarktes sind die Märkte für Hypothekendarlehen.

All diese Anlageformen sind für die langfristigen Finanzierungen ausgelegt [37]. Der organisierte Kapitalmarkt behandelt zumeist alle längerfristigen Transaktionen unter Einschaltung von Kreditinstituten und Kapitalsammelstellen. Die ausgeprägteste Form des organisierten Kapitalmarktes ist die Börse. Der organisierte Kapitalmarkt steht unter ständiger Beobachtung des Staates.

Das Gegenstück des organisierten Kapitalmarktes ist der nicht organisierte Kapitalmarkt. Zu diesem Teil des Kapitalmarktes gehören insbesondere Kreditbeziehungen zwischen Unternehmen, zum Beispiel in Form eines langfristigen Lieferantenkredits.

Ebenfalls Kreditbeziehungen zwischen privaten Haushalten sowie zwischen Unternehmen und Haushalten sind Bestandteil des nicht organisierten Kapitalmarktes [38]. Ein sehr guter Träger dafür, um Kapital in Umlauf zu bringen, sind Wertpapiere. Diese erstmalige Kapitalvermittlung geschieht auf dem Primärmarkt, welcher in Abbildung 2. Der Kapitalnachfrager, in diesem Falle das Unternehmen, welches seine Wertpapiere emittiert, erhält für eine bestimmte Anzahl von Aktien den entsprechenden Gegenwert.

Dieser Prozess ist an dem Geld- bzw. Wertpapierstrom in der Grafik deutlich zu erkennen. Die Kapitalinvestoren, welche während der Erstemission der Wertpapiere auf dem Primärmarkt beispielsweise Aktien eines Unternehmens erworben haben, können diese erworbenen Wertpapiere auf dem so genannten Sekundärmarkt in Umlauf bringen.

Die Wertpapiere werden lediglich anderen Kapitalanbietern verkauft. Zusammenfassend ist der Sekundärmarkt eine Plattform für den Handel mit bereits in Umlauf befindlichen Wertpapieren. Dieser Handel mit Wertpapieren, welche sich bereits im Umlauf befinden, wird auch als Börse bezeichnet und obliegt bestimmten gesetzlichen Regelungen und Kontrollen.

Emission und Handel von Wertpapieren. Die Börse ist ein elementarer Teil des Finanzmarktes. Die Grundlage zur Prognostizierung von Finanzdaten wie z.

Aktien- oder Fondsverläufe sind die Historiendaten, welche in Betracht gezogen werden müssen. Da progressive Computersysteme des Jahrhunderts dieses enorme Datenaufkommen aufgrund verschiedener Klassifikationsalgorithmen deutlich schneller analysieren können als der Mensch, werden immer mehr analytische Aufgaben an Maschinen delegiert. Die Bedingung für Durchführung dieser analytischen Aufgaben sind das Festlegen von definierten Rahmenbedingungen. Als Prämisse für die Prognoseerstellung durch progressive Computersysteme des Jahrhunderts, muss ein relevanter Datenbestand vorliegen.

Beim erstellen besagter Datenprämisse muss akkurat ausgewählt werden welche Daten zu berücksichtigen sind, da jeder nicht zielführende Datensatz die Datenprämisse verfälscht [44]. N Die Aufnahme eines Stimmmusters ist beispielsweise durch Hintergrundgeräusche verfälscht. Hierdurch ist die Datenprämisse inkorrekt.

Es ist unumgänglich das die kompromittierenden Geräusche aus dem Stimmmuster isoliert und entfernt werden, bevor dieser Datensatz Teil der Datenprämisse wird. Derlei korrigierendes Eingreifen im vorne herein nennt sich Preprocessing. Ohne Preprocessing kann nicht gewährleistet werden, dass die Datenprämisse relevant und aussagekräftig für die angestrebten Zwecke ist.

Am Beispiel eines Aktienkurses wird deutlich, dass der Kursverlauf unabhängig von der Art des Verlaufes Positiv oder Negativ unter anderem von politischen Entscheidungen abhängig ist. Unberücksichtigte exogene Einflüsse beeinträchtigen somit die Prognosequalität enorm. Aus dieser Erkenntnis kann gefolgert werden, dass bekannte und absehbare exogene Faktoren zwingend in die Datenprämisse aufgenommen werden müssen [46]. Beim Studieren der Datenprämisse ergeben sich Merkmale mit differenzierter Aussagekraft über das Betrachtungsobjekt.

Ein Betrachtungsobjekt wird als ein einzelnes Objekt der Datenprämisse definiert. Wird das Beispiel eines Aktienverlaufs zu Grunde gelegt, ist es denkbar, dass die Merkmale explizit das Betrachtungsobjekt skizzieren.

Derlei Merkmale nennt man direkte Merkmale. Weiterhin ist denkbar, dass Merkmale, welche das Betrachtungsobjekt nur dann direkt skizzieren, wenn diese in Verbindung mit anderen Merkmalen studiert werden, existieren. Diese Merkmale nennen sich indirekte Merkmale. Es gilt aus dem kooperativen Studium der indirekten Merkmale, neue direkte Merkmale zu etablieren. Das Fusionieren von Merkmalen wird somit ein wesentlicher konstitutiver Bestandteil beim Studium von Merkmalen, um eine direkte Skizzierung des Betrachtungsobjektes zu erreichen.

Merkmale mit gültiger Aussagekraft werden hierbei nicht verworfen, sollten diese mit einem nicht gültigem Merkmal fusioniert werden.

Diese Sachlage berücksichtigend, ist es erforderlich, die studierten Merkmale zu Standardisieren, um das Betrachtungsobjekt generisch zu definieren. Beim Generalisieren von Merkmalen muss sich darauf besonnen werden, dass durch die Generalisierung, mandatorisch spezifische Daten verloren gehen. Notwendigerweise muss entschieden werden, welcher Spezifikationsgrad und welche Generalisierungsstufe benötigt werden. Die erstellten Klassifikationen müssen kritisch bewertet werden, ob diese das Betrachtungsobjekt genügend beschreiben.

Hierzu können die vorhandenen Daten in drei verschiedene Teile unterteilt werden. Es wird ein Teil benötigt anhand dessen die Klassifizierungen angepasst werden. Ein weiterer Teil dient zur Überprüfung der Klassifikationen, damit aufgrund dieser Klassifikationen, Parameter für die Erstellung von Prognosen erstellt werden können.

Um die definierten Parameter auf Gültigkeit zu verifizieren, wird der dritte Teil der Daten verwendet. Damit eine möglichst präzise Verifizierung der Parameter erzielt wird, muss mandatorisch die Anzahl der Verifizierungsdurchläufe maximiert werden. Eine maximierte Anzahl Verifizierungsdurchläufe garantiert eine höhere Präzision.

Auf diese Weise ist es realisierbar zu verifizieren, ob die definierten Parameter nur für einen Teil oder für die Gesamtheit der Datenprämisse Gültigkeit besitzen. Anzahl der Durchgänge n eines Zufallsexperiments. Mithilfe der Fundamentalanalyse wird der Wert eines Unternehmens unter Berücksichtigung verschiedener Faktoren bewertet.

Der Ansatz der Fundamentalanalyse folgt der Annahme, dass das betrachtete Unternehmen einen wirtschaftlichen Wert besitzt, dem sich der zugehörige Aktienkurs langfristig anpasst.

Der Wert des betrachteten Unternehmens wird als innerer Aktienwert definiert. Mit dem inneren Aktienwert wird die Aktienrentabilität bewertet, was Rückschlüsse auf die Branchenrentabilität ermöglicht. Eine geläufige Methode ist die Present Value Theory. Die Present Value Theory besagt, dass der innere Wert der Aktie durch die Summe der Dividenden und weiteren Geldwerten Vorteile auf eine einzelne Aktie entfallen und auf den aktuellen Tag abgezinst werden.

Das Gegenwartswert- oder Barwertkonzept ermöglicht die Errechnung des inneren Wertes [52]. Durch dieses Mittel wird eine möglichst zeitnahe Einsicht der Kursgewinnchancen von Firmenaktien gewonnen. Es ist mandatorisch zu berücksichtigen, dass die Kursgewinnchancen sich in Abhängigkeit zu dem inneren Wert der Aktie befinden [54]. Erwähnenswert ist, dass Konklusionen den globalen Markt betreffend, anhand der Skizzierung eines einzelnen Unternehmens erarbeitet wurden, nur von ungenügender Qualität sind.

Es sollte ebenso vermieden werden, anhand des globalen Marktes Schlussfolgerungen für ein spezifisches Unternehmen zu ziehen. Um Konklusionen annehmbarer Qualität zu ziehen, ist es mandatorisch Unternehmens spezifische, Branchenspezifische sowie globale Aspekte zentralisiert zu beurteilen [56].

Erhardt , S. Verhältnis Global, Branche und Unternehmen. Die Top-Down-Analyse verfolgt den Ansatz globale Daten auf die Branche zu spezifizieren, die hierdurch etablierten Konklusionen werden wiederum auf die Unternehmen spezifiziert. Bei der Bottom-Up-Analyse wird vice versa versucht, die unternehmensspezifischen Konklusionen auf die Branche zu generalisieren, welche wiederum auf den globalen Markt generalisiert werden [57].

Die drei definierten Trends. Die Technische Analyse — teilweise auch als Chartanalyse bekannt —versucht durch Beobachtung von Marktbewegungen Kurstrends vorherzusagen. Es wird davon ausgegangen, dass alle nötigen Marktinformationen bereits in den Kursverläufen enthalten sind und eine Analyse der betriebswirtschaftlichen Daten des Unternehmens nicht notwendig ist. Die Technische Analyse lässt sich in drei Ansätze unterteilen [59].

Alles was die Kurse beeinflussen kann wird durch den Marktpreis wiedergespiegelt. Durch diese Annahme ist es beim Machine Learning möglich ein Verhaltensmuster aus dem Kursverlauf und dem Marktpreis zu erstellen, um daraus eine Vorhersage zu den weiteren Kursverläufen ableiten zu können.

Trends verdeutlichen Aktienverläufe und ermöglichen somit Wahrscheinlichkeitsprognosen über den weiterführenden Verlauf [60]. Als Prämisse für die Einteilung in Trends muss definiert werden welche Anzahl von Trendarten zu spezifizieren sind. Ferner ist Bestandteil der Prämisse, welche Distinktionen es zwischen den spezifizierten Trends existieren und wie besagte Trends sich unterscheiden.

Um Trends zu definieren, werden die Verlaufsrichtungen der kurzzeitigen Kursspitzen weiterhin genannt Gipfel und der kurzzeitigen Kurstiefen weiterhin Täler genannt studiert. Hierdurch werden die Trends wie folgt definiert. Eine Seitwärtsbewegung von Gipfeln und Tälern definieren einen Seitwärtstrend, eine sukzessive Steigerung von Gipfeln und Tälern definieren einen Aufwärtstrend vice versa definiert einer sukzessiver Abfall der Gipfel und Täler einen Abwärtstrend [61].

Primär- Sekundär- und Tertiärtrend. Jeder Trend wird als langfristig, kurzfristig oder mittelfristig kategorisiert [63]. Es gilt zu berücksichtigen das jede Trendart innerhalb eines Aktienverlaufes unendlich häufig existiert. Um die Menge der zu betrachtenden Trends zu minimieren ist mandatorisch zu definieren welcher Zeitraum als langfristig, kurzfristig oder mittelfristig gültig ist.

Mittelfristige Trends sind als gleichbleibende Trendverläufe von drei Wochen bis mehreren Monaten definiert. Alle Trendverläufe, die kürzer als drei Wochen andauern, werden als kurzfristiger Trend definiert [64]. Zusammenfassend wurde definiert, dass Trends aus Gipfeln und Tälern bestehen. An dem Zeitpunkt an dem ein Tal niedrig genug ist, wechselt das Verkaufsverhalten in ein Kaufverhalten. Hierdurch wird der vorherrschende Abwärtstrend zu einem Aufwärtstrend.

Dieser exakte Zeitpunkt wird als Unterstützung definiert. Vice versa wird der exakte Zeitpunkt eines Wechsels von Aufwärtstrend zu Abwärtstrend als Widerstand definiert [65]. Darstellung von Unterstützung und Widerstand. Eine Widerstandslinie ist nicht ausserstande einen steigenden Trend zu unterbrechen, infolge dessen ist die Widerstandlinie als kurzzeitige Unterbrechung definiert.

Ein fortgesetzter Aufwärtstrend kann dadurch bestimmt werden, dass die sukzessive aufeinander folgenden Unterstützungen einen höheren Kurspunkt beschreiben, als die jeweilige vorhergehende Unterstützung. Ein fortgesetzter Abwärtstrend ist bestimmbar, sobald die sukzessive aufeinander folgenden Widerstände tiefere Kurspunkte beschreiben, als der jeweilige vorangegangene Widerstand.

Es ist unumgänglich zu definieren wie Kurswechsel bestimmt wird. Ein Kursabfall kann bestimmt werden, sobald in einem Aufwärtstrend ein Kursabfall die vorhergegangene Unterstützungslinie unterschreitet.

Die Bestimmung eines Kursanstiegs oder Kursabfalls, ermöglicht eine Trendumkehrung oder den Übergang in einen Seitwärtstrend [67]. Wird nach einem Trendwechsel von einem Abwärtstrend die höchste bisherige Widerstandslinie deutlich überschritten wird diese beim Trendwechsel als neue Unterstützungslinie gewertet.

Dieses vorgehen nennt sich Rollentausch von Unterstützung und Widerstand [68]. Darstellung eines Rollentausches zwischen Widerstand und Unterstützung. Markteinflüsse, die sich der Annahme nach wiederholen müssten, können dabei für eine Vorhersage verwendet werden. Lieferanten haben so einen guten Einblick in die Bedarfssituation und können leicht Kontakt aufnehmen.

Peitschenschlageffekt Der Bullwhip Effekt charakterisiert Auftragsschwankungen entlang der Lieferkette, die umso stärker werden, je weiter man sich in der Lieferkette bewegt. Ein Merkmal dieser Auftragsschwankungen sind hohe Bestände. Für die Akteure der gesamten Supply Chain besteht die Problematik darin, dass jeder nur die Bedarfe der ihm unmittelbar vor gelagerten Kunden kennt.

Der Bullwhip Effekt entsteht aus Informationsdefiziten innerhalb der Lieferkette. Hierzu zählen die mit zeitlichem Verzug an die Lieferanten weitergegebenen Bedarfsprognosen , die sich ändernde Beschaffungspolitik von Abnehmern, Bedarfsbündelungen sowie Preisvariationen als Folge von Verkaufsförderungsaktionen und damit einhergehende Nachfrageschübe.

Unter BusinessConsumer versteht man die Kommunikation und Geschäftsabwicklung zwischen Herstellern oder professionellen Anbietern und Endverbrauchern. Aus dem jährlichen, vom World Economic Forum aktualisierten, BCI lässt sich ablesen, ob die Unternehmen des jeweiligen Landes in der Lage sind, mit ihrem Leistungsportfolio im internationalen Wettbewerbsumfeld zu bestehen.

Dazu werden die Qualität des Managements und die mikroökonomischen Gegebenheiten bewertet. Das aktuelle Ranking ist unter www. Auf dieser Homepage ist ebenfalls der Growth Competitiveness Index abgebildet. Hier wird das Potenzial für das Wirtschaftswachstum eines Landes widergespiegelt. Unter Business Intelligence werden alle informationstechnischen Instrumente verstanden, die das Erfassen, Analysieren und Auswerten von Informationen in quantitativer und qualitativer Hinsicht umfassen und ggf.

Business Process Outsourcing bezeichnet, als Sonderform des Outsourcings , die Auslagerung von Teilen der Aufbauorganisation, also ganzer organisatorischer Einheiten, wie zum Beispiel der Logistik oder der Buchhaltung inklusive der dafür benötigten Infrastruktur zum Beispiel IT-System. Ein Unternehmen sollte lediglich die Bereiche outsourcen, welche nicht zur Kernkompetenz zählen.

Vorteile für ein Unternehmen bestehen insbesondere aus der Verlagerung von Betriebsrisiken und operativen Tätigkeiten auf den Dienstleister.

Damit wird das Unternehmen transparenter, schlanker und kann sich besser auf seine strategischen Aufgaben konzentrieren. Alle unternehmensinternen Prozesse werden hinsichtlich ihrer Effektivität und Effizienz kritisch hinterfragt und unter Umständen neu ausgerichtet. Renewing zielt dabei auf die verbesserte Schulung und Einbindung der Mitarbeiter in die Prozesse der Unternehmung.

Unter Revitalizing wird eine Prozessneugestaltung verstanden. Reframing zielt auf eine Änderung von Einstellungen durch das Ablegen herkömmlicher Denkmuster und das Einschlagen neuer Wege. Die Mitglieder dieser Gruppe setzen sich dabei oft aus Vertretern verschiedener Abteilungen und Funktionen zusammen.

So können zum Beispiel Techniker, Juristen, Finanzexperten und Einkäufer ein gemeinsames Buying Center bilden und ihr jeweiliges Fachwissen einbringen. Da diese im Normalfall ganz unterschiedliche Einkaufszielsetzungen haben, wird auch davon ausgegangen, dass das Buying Center das allgemeine Einkaufsverhalten in einem Unternehmen wieder spiegeln kann.

Werden die verschiedenen Erfahrungen und das breit gefächerte Wissen im Einkaufsgremium sinnvoll miteinander verknüpft, können Synergien genutzt und das Ergebnis der Verhandlung optimiert werden. Definiert wird der Cash-to-Cash-Cycle als durchschnittliche Zeitspanne, die ein Euro, der für Rohmaterialien ausgegeben wurde, bis zum Rückfluss vom Kunden benötigt. Gemessen wird der Cash-to-Cash-Cycle in Tagen. Ein negativer Cash-to-Cash-Cycle bedeutet, dass ein Unternehmen die Forderungen der Kunden erhält, bevor die Verbindlichkeiten bei den Lieferanten beglichen werden.

Dabei spielt insbesondere die Kooperation zwischen Handel und Herstellern eine Rolle. Marketing Seite im Vordergrund. In diesen Richtlinien sind zwingende Sicherheits- und Qualitätsstandards definiert. Im Zusammenhang der Änderungen der Organisation, der Prozesse, der Systeme oder der Technologien initiiert das Change Management die Entwicklung und Umsetzung von Strategien, welche diese Veränderungen zielführend beeinflussen. Dabei kann nahezu jeder umfassendere Eingriff in eine Unternehmung durch ein Change Management unterstützt werden.

Die Zielsetzung dieses Instrumentes besteht darin, die Akzeptanz aller Beteiligten, die Minimierung des Ressourceneinsatzes im Veränderungsprozess und die Erreichung der definierten Ziele anzustreben. Claim Management ist hauptsächlich im Projektmanagement oder bei langfristigen Verträgen vorzufinden.

Es dient der Beurteilung und Überwachung von Abweichungen beziehungsweise Änderungen innerhalb von Aufträgen. Auf dieser Basis werden die daraus resultierenden wirtschaftlichen Folgen für den Auftraggeber und Auftragnehmer eingeschätzt. Denn nach der Auftragserteilung kommt es oftmals zu Änderungen, Nachträgen, Erweiterungen durch ungenügende und unvollständige Spezifizierung des Auftrages, Fehler beziehungsweise Änderungswünsche im Liefer- und Leistungsumfang oder aber durch unvorhersehbare Umstände.

Cloud Computing bezeichnet die ausgelagerte Informationsspeicherung und —verarbeitung in einem Netzwerk. Dabei entstehen folgende Vorteile: Der Ausfall eines Netzwerkknotenpunktes führt nicht zum Ausfall des gesamten Systems.

Die Software wird auf einem virtuellen Rechner bereitgestellt, und kann auf Zeit gemietet werden. Neben diesen positiven Effekten besteht die Gefahr von Datenmissbrauch und Datendiebstahl, insbesondere bei der gemeinsamen Nutzung von Daten durch verschiedene Firmen.

Unter Cocooning wird von Trendforschern eine Tendenz bezeichnet, sich aus dem öffentliche Leben in den privaten Bereich zurück zuziehen.

In diesem Zusammenhang erfährt die Ausstattung des privaten Lebensbereichs eine besondere Bedeutung zum Beispiel durch den Erwerb neuer Möbel oder Unterhaltungselektronik. So haben sich die Ausgaben für diese Güter auch in Zeiten der Finanzkrise konstant bis leicht steigend entwickelt. Ziel ist es, Neuentwicklungen nicht nur auf interne Ressourcen zu beschränken, sondern frühzeitig auf externes Know-how zurückzugreifen. Der Management- und Organisationsansatz fördert eine enge Zusammenarbeit mit den Lieferanten, so dass im Voraus Synergien entdeckt und dann ab der Produktions- und Markteinführungsphase Kosten gespart werden können.

Dabei werden die strategischen Ziele aufeinander abgestimmt und miteinander definiert, so dass die operativen Tätigkeiten danach ausgerichtet werden können. Gemeinschaftliche, organisierte und abgestimmte Beschaffung. Es dient dazu, einen transparenten Beschaffungsmarkt zu schaffen, indem mehrere Unternehmen zu einem Beschaffungsobjekt Angebote abgeben. Compliance Management stellt sicher, dass alle verbindlichen Unternehmensrichtlinien effektiv und effizient erfüllt werden.

Die Sicherung der Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit der Geschäftsführung sind ebenso Bestandteil von Compliance Management, wie der Vermögensschutz mit Aufdeckung und Verhinderung von Vermögensschädigungen. Beschaffungskooperationen zwischen selbstständigen Tochterunternehmen eines Konzerns werden als Conglomerate Purchasing Group Purchasing bezeichnet.

Der Kunde gibt an, welchen Wert er bestimmten Produkteigenschaften beimisst. Aus den so ermittelten Teilnutzenwerten lässt sich der Gesamtnutzen ableiten. Connectivity beschreibt die die Vernetzung der Lieferkette unter Berücksichtigung der Verfügbarkeit von Softwareschnittstellen und führt zu einem unternehmensübergreifenden Austausch von Daten. Eine umfangreiche Datenbasis und entsprechende Software versetzen die Einkaufsabteilung in die Lage, die Bestellplanung und Bestelldurchführung noch detaillierter aber gleichzeitig automatisiert abzuwickeln.

Durch den Datenaustausch sowie die Schaffung einer homogenen Datenbasis können Bedarfe und Bestände entlang der Lieferkette besser geplant und disponiert werden. Eingehende Kundenaufträge können sofort mit der Verfügbarkeit der Lieferkette verglichen werden und somit entlang dieser Bestände vollständig reduziert werden.

Der Bullwhip Effekt wird so vermieden. Dieser beinhaltet die Vertragsstrategie eines Unternehmens, Vertragssteuerung und-optimierung, Vertragsverhandlungen und —verwaltung sowie das Management von Rückerstattungen, Rabatten und Gebühren. Für weitere Informationen siehe Vertragsmanagement. Das Abgrenzungsmerkmal dieser Produkte besteht darin, dass der Ge- oder Verbrauch vereinfacht wurde, beispielsweise indem verzehrfähige Mahlzeiten angeboten werden.

Corporate Social Responsibility verfolgt den unternehmerischen Ansatz, gesellschaftliche Verantwortung über die gesetzlichen Pflichten hinweg zu übernehmen. Auf Grund der zunehmenden Sensibilisierung der Konsumenten wird diese strategische Komponente zu einem immer wichtigeren Kriterium für den Unternehmenserfolg.

So dient diese Ausrichtung schon heute auf Finanzmärkten als Bewertungsindikator. Die Beanstandung von Mängeln an gelieferter Ware wird mit der Forderung an eine Kostenrückerstattung verbunden. Cross Docking ist ein logistisches Verfahren des Efficient Consumer Response ECR und bezeichnet eine effiziente Nachschubsteuerung durch die sich die Bestände im Distributionslager senken lassen und ggf.

Beim Cross Docking liefert der Hersteller die Ware nicht mehr direkt zum Kunden, sondern an eine zentrale Docking Station wo eine filialgerechte Kommissionierung erfolgt und die Ware zum Kunden ausgeliefert wird. Die ursprüngliche Funktion des Lagers wird somit aufgegeben und durch einen effizienten Umschlagplatz ersetzt.

Durch die steigende Sehnsucht vieler Konsumenten nach Einzigartigkeit und Differenzierung sehen sich viele Unternehmen zunehmend mit der Herausforderung konfrontiert, individualisierte Produkte herstellen zu müssen. Mit diesem als Mass Customization bekannten Konzept der individuellen Massenfertigung sind weltweit inzwischen viele Unternehmen erfolgreich.

Ein Data Warehouse bezeichnet eine Datenbank, in der alle Arten von Unternehmensinformationen gesammelt und systematisch abgelegt werden. Optimalerweise haben alle Unternehmensteile Zugriff auf das Data Warehouse, damit eine durchgehende Wissensverfügbarkeit vorherrscht. Siehe Days Payables Outstanding. Dies wiederum mindert die Kapitalbindung im Unternehmen. Der Wareneinkauf auf Ziel stellt somit eine Finanzierungsquelle für das Unternehmen dar und mindert die Kapitalbindung des Unternehmens.

Siehe Days Inventory Held. Als eine Komponente des Cash-to-Cash-Cycle geben sie an wie viele Tage durchschnittlich vergehen, bis Kunden ihre Forderungen begleichen bzw. Sie messen somit die Zeitspanne, die zwischen der Realisierung eines Umsatzes und dem tatsächlichen Geldeingang nach der Zahlung der Forderungen durch den Kunden liegt.

Der aus dem Controlling stammende Begriff Deckungsbeitrag stellt eine grundlegende Kennzahl dar und gibt die Differenz zwischen dem Verkaufserlös und den variablen Kosten wider.

Die Intention der Deckungsbeitragsrechnung ist es herauszufinden, in welchem Umfang ein Produkt die fixen Kosten deckt. Obwohl ein Unternehmen kurzfristig Produkte zu einem Betrag verkaufen kann, der lediglich die variablen Kosten deckt, gilt es langfristig alle Kosten zu decken um ein wirtschaftliches Agieren zu sichern. Bestandsveränderungen Anlieferungen, Verkäufe werden hierbei in Echtzeit verarbeitet. Droht ein Artikel nicht mehr lieferbar zu sein, erfolgt eine Warnung im System.

Siehe hierzu auch Out of Stock. Design to Cost strebt das Ziel an, neue Produkte unter optimalen Kostengesichtspunkten zu konstruieren und somit Kundenwünsche zu einem Minimum an Kosten zu realisieren. Unter Desktop-Purchasing-Systeme werden Systeme verstanden, die es jedem einzelnen Mitarbeiter von seinem Rechnerarbeitsplatz ermöglichen, seine Bedarfe in Bestellungen umzuwandeln.

Dies geschieht zumeist über die Auswahl der Artikel in elektronischen Produktkatalogen. Siehe auch horizontale Integration und diagonale Integration. Services Procurement Die Dienstleistungsbeschaffung beschreibt den Einkauf von Dienstleistungen, die für den Arbeitsfluss in einem Unternehmen benötigten werden. Dabei können Dienstleistungen in ganz unterschiedlichen Bereichen des Unternehmens und in unterschiedlicher Tiefe auftreten.

So können sowohl einzelne Dienstleistungen, so wie ganze Geschäftseinheiten zum Beispiel die Buchhaltung an externe Anbieter abgegeben werden. Direkte Einflussnahme des Abnehmers auf den Lieferanten zur Steigerung von dessen Leistungsfähigkeit. Zur Ermittlung des Unternehmenswertes mittels DCF-Verfahren stehen verschiedene Varianten zur Verfügung, denen wiederum unterschiedliche bewertungsrelevante Cash Flows und anzuwendende Diskontierungszinssätze zugrunde liegen.

Dispute Management unterstütz Unternehmen bei der Bearbeitung von Kundenreklamationen und Klärungsfällen, die sich auf den Forderungsbestand beziehen. Dieser enthält sämtliche Daten, die sich bereits im Buchhaltungssystem befinden, als auch Informationen, die für den Klärungsfall neu erfasst werden.

Dispute Management Systeme finden insbesondere im Rahmen des Financial Supply Chain Management Anwendung und helfen mittels elektronischer Prozessabwicklung Reklamationen schneller zu bearbeiten und das Forderungsmanagement zu optimieren. Gründe hierfür können unter anderem international auftretende Währungsrisiken, politische Instabilität oder schlechte Infrastruktur sein.

Double Sourcing bezeichnet den Bezug einer Materialart bei zwei Lieferanten. Modell zur transparenten Ermittlung und Darstellung von Potenzialen zum Abschluss einer Potenzialanalyse unter Berücksichtigung der drei Modelle: Lieferantenmanagement , Beschaffungsorganisation , Beschaffungscontrolling und Global Sourcing 2. Gewichtung der Veränderbarkeit einer Warengruppe anhand des Versorgungsrisikos und der Angebotsmacht des Anbieters 3.

Auswahl der Warengruppe , Auswahl relevanter Projekte aus der Firmendatenbank und gewichtung des Potenzials Die in den unterschiedlichen Modellen ermittelden Potenziale fliesen je nach Gewichtug des Gesamtmodells in das Endpotenzial ein.

Prinzip des Dual Sourcing ist das Beziehen von gleichen Beschaffungsobjekten durch zwei verschiedene, voneinander unabhängige Lieferanten. Ziel des Dual Sourcing ist es, die Gefahr des Versorgungsengpasses sowie das Risiko der Lieferantenabhängigkeit zu minimieren. Bereitstellungszeit Die durchschnittliche Wiederbeschaffungszeit gibt die Zeitspanne an, die erforderlich ist, um Materialien bereitzustellen. Veränderungen dieser Kennzahl haben Einfluss auf die Lieferbereitschaft und die Höhe der Lagerbestände.

Beim EAN-Code handelt es sich um eine europaweite genormte Schnittstelle zwischen der artikelbezogenen Datenverarbeitung der verschiedenen Handelsstufen. Somit ermöglicht es diese Kennzahl eine globale Vergleichbarkeit des Unternehmensergebnisses herzustellen, da regionale Unterschiede zum Beispiel in Bezug auf Steuerbelange nicht berücksichtigt werden. Im Rahmen der Beschaffung tritt der Einkäufer als Auktionsinitiator auf.

Die Lieferanten stehen hierbei im direkten Wettbewerb und unter- bzw. Ziel ist es, den jeweiligen Lieferant mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis zu ermitteln.

Eine E-Auktion sollte am Ende einer Ausschreibungsphase zur endgültigen Entscheidungsfindung durchgeführt werden. Es sollten jedoch mindestens drei Lieferanten an einer Auktion aktiv teilnehmen und die Nachfrage sollte eindeutig spezifisiert sein, sowie einem angemessenen Wert entsprechen, um den Aufwand einer E-Auktion zu rechtfertigen.

E-Business beschreibt die Gesamtheit aller automatisierbaren Geschäftsprozesse, die über Kommunikations- und Informationstechnologie abgewickelt werden. Durch die Integration der Geschäftsprozesse und deren Automatisierung können Transaktionskosten gesenkt werden. Der Lieferant stellt hierbei dem beschaffenden Unternehmen ein Verzeichnis mit Produkt- und Dienstleistungsbeschreibungen online zur Verfügung.

Im B2B-Bereich werden Lieferantenkataloge häufig in das unternehmenseigene Beschaffungssystem integriert. In einem solchen Fall sind Schnittstellen zu den jeweiligen E-Procurement - bzw. Häufig werden C-Teile über E-Kataloge beschafft. E-Collaboration beschreibt die web-basierte Zusammenarbeit zwischen allen an einem Projekt Beteiligten Personen. Der Internet-Browser wird zur wichtigsten Kommunikationsplattform.

Damit stehen alle Informationen jederzeit zur Verfügung. Ecologial Footprint beschreibt also die Nutzung und den Verbrauch von natürlichen Ressourcen, wenn diese in die Produktion eingehen oder im Zusammenhang von Dienstleistungen verbraucht werden. Heute gibt es verschiedene Organisationen, die den Ecological Footprint von Unternehmen oder Endverbrauchern berechnen.

Hierzu zählt der Informationsaustausch für eine Transaktion, die Transaktions- und Zahlungsabwicklung, sowie die damit verbundene Dienstleistungen. Ein negativer EVA hingegen, bedeutet, dass die Finanzierungskosten nicht durch das Nettobetriebsergebnis gedeckt werden. Net Operating profit after taxes , Nettobetriebsergebnis nach Ertragssteuern - Capital: Weighted average cost of capital, gewichteter Gesamtkapitalkostensatz.

Ursächlich hierfür sind bspw. Der Ausdruck Economies of Scope bezeichnet Verbundeffekte, die trotz zunehmender Produktvielfalt entstehen und Kosteneinsparungen bewirken.

Diese Synergieeffekte werden erzielt, wenn für unterschiedliche Produkte gemeinsame Ressourcen, also Fertigungsanlagen, Vertriebskanale etc. Denn dann sind die Gesamtkosten der Produktion niedriger, als die Produktkosten die entstünden, wenn die Produkte getrennt gefertigt würden. Es entstehen Ecomonies of Scope, da eine bereits vorhandene Ressource lediglich besser ausgelastet wird und keine Neuanschaffung notwendig ist. Die Effektivitätskennzahl beschreibt das Verhältnis eines Outputs zu einem definierten Ziel.

Dabei sollen Ineffizienzen entlang der Lieferkette, unter besonderer Berücksichtigung von Kundenwünschen, vermieden werden. Der Begriff Efficient Replenishment stellt eine Strategie für die Warenversorgung sowie des darauf gerichteten Kommunikationsflusses dar. Efficient Replenishment ist die logistische Komponente des Efficient Consumer Response Konzeptes und beschreibt einen Oberbegriff, der wiederum verschiedene Konzepte zur Verbesserung zusammenfasst.

Die Handelsbeziehungen werden aufgrund der weltweiten Vernetzung effizienter, wenn beispielsweise die Bonität oder die Qualität eines Lieferanten bereits durch unabhängige Dritte bestätigt wurde. Aufgrund der optimal aufeinander abgestimmten Planung wird die gesamte Supply Chain effizienter. Die Effizienz beschreibt also die Wirksamkeit von Strukturen, beantwortet dabei jedoch nicht die Frage, ob diese Struktur grundsätzlich sinnvoll ist.

Innerhalb einer EDV-Umgebung werden in dem Einkaufscockpit alle einkaufsrelevanten Kennzahlen übersichtlich dargestellt. Die Berechnung erfolgt im Hintergrund. Lieferantenumsätze und offene Bestellungen. Einkaufsdienstleistungen angeboten von Einkaufsdienstleistern haben in den vergangenen Jahren an Bedeutung gewonnen und werden von Unternehmen sowohl für einzelne Dienstleistungen oder sogar für ganze organisatorische Geschäftseinheiten in Anspruch genommen.

Die Einkaufsfinanzierung beinhaltet den Aufbau und die Implementierung von kunden- und warengruppengerechten Finanzierungskonzepten. Sie schützen vor Währungsrisiken und Forderungsausfall. So trägt der Einkauf durch die Ausnutzung verschiedener Modelle zur Liquiditätssteigerung des Unternehmens bei. Die Einkaufsorganisation regelt die Struktur und die Verantwortlichkeiten in einer Einkaufsabteilung.

Beim Zentraleinkauf nimmt nur eine Stelle im Unternehmen oder eines Unternehmensverbunds Einkaufsaufgaben wahr. Dadurch lassen sich Mengenrabatte und eine vereinfachte Produktionsplanung realisieren. Durch die jeweils geringeren Mengen lassen sich keine Mengenvorteile realisieren- es kann jedoch auf spezielles Know-How der Einkäufer zurückgegriffen werden.

Existiert ein federführenden Einkauf für eine bestimmte Waren- oder Produktgruppe, spricht man vom Lead Buying. Ziel ist es, die Marktposition aufgrund der Mengen- und Prozessbündelung zu verbessern. Durch diese Charakteristika versteht sich das Lead Buying als Kompromiss zwischen zentraler- und dezentraler Beschaffung. Dabei lässt sich das preisliche Einkaufsvolumen wie folgt ermitteln: Eine Tonne Rohstall kostet Euro.

Eine Erhöhung des Wert ist anzustreben. Die Berechnung der Einstandskosten basiert auf dem individuellen Angebots- oder einem veröffentlichtem Listenpreis. Von diesem werden verschiedenartige Preisnachlässe subtrahiert: Sowohl am Anfangs- als auch am Endpunkt des Rechnungsprozesses liegen die Daten in digitaler Form vor, womit eine durchgängige elektronische Abwicklung möglich ist.

Von der Erstellung der Rechnung, bis zum Zahlungsabgleich beim Rechnungssteller, werden die Prozesse elektronisch abgebildet. EBPP beinhaltet dabei zwei Teilprozesse: Hierbei wird die Rechnung dem Rechnungsempfänger auf elektronischem Weg z.

Link oder E-Mail zugestellt. Elektronischer Datenaustausch EDI bezeichnet alle elektronischen Verfahren des asynchronen, vollautomatischen Datenaustauschs zwischen den Anwendungssystemen zweier Organisationen. So können beispielsweise Daten der Warenwirtschaftssysteme der angebundenen Unternehmen ausgetauscht werden. Der Vorteil liegt in der sehr schnellen vollautomatischen Übertragung der Daten und einer maximalen Rationalisierung der Geschäftsprozesse begründet.

E-Invoicing Die elektronische Rechnungsstellung ist die papierlose Rechnungsstellung auf elektronischem Wege. Der Lieferant führt im Vorfeld alle für die Rechnungsstellung relevanten Daten zusammen und stellt diese dem Kunden zu. Unter einem elektronischen Marktplatz wird eine elektronische, auf Internettechnologie basierende, Plattform verstanden, die sowohl Käufer und Verkäufer als auch angebotene und nachgefragte Mengen virtuell zusammenbringt. Dabei können die IT-Systeme von Kunden und Lieferanten über die Unternehmensgrenzen hinweg an den elektronischen Marktplatz angebunden werden.

Für Einkäufer besitzt der Aspekt Energieeffizienz weitreichende Implikationen. Denn vielfach kann ein Einsparpotenzial identifiziert und realisiert werden, zum Beispiel in den Bereichen Beleuchtung, Druckluft- und Pumpensysteme, Kältetechnik, Lufttechnik und Fördertechnik. Viele Unternehmen haben bereits Einsparpotenziale erkannt und suchen weltweit nach Techniken und Verfahren, welche es erlauben, die benötigte Energie wirtschaftlicher einzusetzen.

Vor diesem Hintergrund wird künftig nicht mehr allein der Anschaffungspreis eines Produktes den Ausschlag geben, sondern vielmehr die Betriebskosten , der Energieeinsatz sowie der tatsächliche Rohstoffverbrauch.

E-Procurement beschreibt die elektronische Abwicklung von operativen Beschaffungsvorgängen. Systeme können beispielsweise auf Java oder anderen Entwicklungsumgebungen aufbauen. Denn diese Kompetenz stellt unter anderem sicher, dass der Einkäufer teure Ausfallzeiten in der Produktion minimieren kann.

In der Praxis wird die Versorgungssicherheit oftmals durch die Implementierung eines Konsignationslagers sichergestellt. In der Praxis ist die Abgrenzung von E-Sourcing operativer Einkauf und E-Procurement strategischer Einkauf oftmals unklar, so dass beide Begriffe für die elektronische Abwicklung des gesamten Beschaffungsmanagements eingesetzt werden.

Mit dem Extranet kann die gesamte Wertschöpfungskette eines Unternehmens Lieferanten, Hersteller, Kunden vernetzt werden. Über das Extranet können z.

Interaktionen mit Lieferanten, wie Entwicklungs-, Änderungs-, Innovationsmanagement, abgewickelt werden. Forderungszession Beim Factoring handelt es sich um eine Finanzdienstleistung, die den Verkauf von Forderungen beinhaltet.

Der Kaufpreis der Forderungen ergibt sich aus dem tatsächlichen Wert der Forderungen abzüglich der Gebühr und dem Zins, den der Factor für seine Leistung verlangt. Der Factor selbst tritt nun gegenüber den Kunden seines Klienten als Kreditor auf. Ziel des Factoring-Kunden ist die Realisierung eines direkten Zahlungseingangs auch bei erst späterer Fälligkeit der Forderungen, die Minimierung des Forderungsausfallrisikos sowie die Entlastung von allen mit dem Forderungsmanagement verbundenen Aufgaben.

Dabei wird auf ein Produkt ein zusätzlicher Preis aufgeschlagen. Unter anderem soll durch diesen Preisaufschlag sichergestellt werden, dass alle Teile der Lieferkette zu menschenwürdigen Bedingungen arbeiten können. Zu derartigen Fair trade Produkten zählen oftmals Güter, die auf dem Weltmarkt einem starken Preisdruck bzw. Preisverfall unterliegen, wie zum Beispiel Bananen oder Kakao.

Wenn ein Lieferant ein Produkt liefert, das nicht die vereinbarten Produktmerkmale erfüllt, so entstehen Fehlerkosten, die unterschiedlicher Natur sein können, zum Beispiel Imageverlust beim Kunden, Reklamationsbearbeitung oder Nacharbeit in der Produktion.

Bei Minderlieferungen wird hingegen von Fehlmengenkosten gesprochen. Fehlmengenkosten entstehen durch Minderbelieferungen und sind somit abhängig vom Lieferservicegrad. Je höher der Lieferservicegrad, desto geringer die Fehlmengenkosten. Die Fehlmengenquote stellt, in Kombination mit der Lieferausfallquote und dem Lieferbereitschaftsgrad , ein Instrument dar, um Lieferanten zu bewerten.

Die Fehlmengenquote erlaubt Rückschlüsse auf den Umfang der Fehlmengenkosten: Als fertige Erzeugnisse werden diejenigen Produkte bezeichnet, welche die gesamte Wertschöpfung durchlaufen haben und zum Verkauf bereit stehen. Wertschöpfungstiefe Die Fertigungstiefe eines Unternehmens misst den Anteil der von einem Unternehmen in einer Wertschöpfungskette Supply Chain erbrachten Leistungen bei der Gütererstellung.

Unter Tiefe wird dabei die vertikale Ausdehnung innerhalb der Supply Chain, also in Richtung vor- und nachgelagerter Wertschöpfungsstufen verstanden. Die Wertschöpfung bezieht sich auf die Herstellung von Gütern durch den Einsatz von Produktionsfaktoren. Sind in einem Unternehmen alle Wertschöpfungsstufen vom Rohstoffabbau bis zum fertigen Produkt vorhanden, so existiert die höchst mögliche Fertigungstiefe.

Die Fertigungstiefe eines Unternehmens lässt sich durch vertikales Outsourcing verringern. In diesem Kontext spielen insbesondere Make or Buy Entscheidungen sowie strategische Entscheidungen bezüglich der Konzentration auf die Kernkompetenzen eines Unternehmens eine Rolle. Festpreisvereinbarungen haben zum Gegenstand, dass sowohl für den Abnehmer als auch den Lieferanten der Preis in der Vertragslaufzeit determiniert ist.

Dabei muss der Preis während der Vertragslaufzeit nicht fix sein, sondern es kann auch ein im Zeitablauf sinkender oder steigender Preis vereinbart werden. Eine andere Art der Preisvereinbarung stellt die Preisgleitklausel dar. Fifo steht für First in First out und beschreibt eine Methode, um Verbrauchsmengen monetär zu bewerten. Im Gegensatz zum Lifo-Verfahren wird hier angenommen, dass zuerst eingelagerte Artikel auch zuerst wieder verbraucht werden. Das Fifo-Verfahren ist insbesondere bei verderblichen Produkten anzuwenden.

Als die Financial Supply Chain eines Unternehmens wird der monetäre Teil der Logistikkette verstanden, der parallel zur physischen Supply Chain eines Unternehmens verläuft.

Dabei setzt die Financial Supply Chain als finanzielle Wertschöpfungskette bereits vor der Geschäftsanbahnung an und unterstützt den geschäftsübergreifenden Handel bis zur Zahlungsabwicklung.

Die Financial Supply Chain zielt darauf ab, die unternehmensübergreifenden Finanzprozesse zwischen Lieferanten, Herstellern, Kunden und anderen Dienstleistern zu ermöglichen. Um die Angebote eines Lieferanten kritisch zu hinterfragen und dessen Position im Wettbewerb zu analysieren, bietet sich das Five Forces Model von Porter an.

Fuhrparkmanagement zur Verfügung stellt. Die Gängigkeitsanalyse ist ein Instrument zur Bestandssenkung. Dabei wird eine Einteilung der Bestände in gängig, ungängig und völlig ungängig vorgenommen. Gängige Vorräte weisen eine Reichweite von kleiner oder gleich drei Monaten auf. Dagegen zeichnen sich völlig ungängige Bestände Obsolete Vorräte durch eine Reichweite von mehr als zwölf Monaten aus.

Zur Wahrung des kaufmännischen Vorsichtsprinzips und zur Sicherstellung einer periodengerechten Zuordnung werden ungängige Bestände durch das Controlling abgewertet. Die Abwertung verfolgt das Ziel, Auswirkungen auf die Ergebnisrechnung zu glätten und den Effekt der Verschrottung abzufedern. Neben dem Schadensersatz ist eine Schadensersatzhaftung, auch in Form einer Garantie möglich.

Diese ist jedoch gesetzlich nicht definiert. Ein Garantiefall tritt ein, wenn der Lieferant für eine bestimmte Eigenschaft eines von ihm gelieferten Produktes eintritt, die er in einer unterschriebenen Garantieerklärung angeführt hat.

Bei einer solchen Erweiterung der gesetzlichen Schadenersatzansprüche erklärt sich der Lieferant bereit, ohne den Nachweis eines Verschuldens für diese bestimmten Eigenschaften einzustehen. Zeigt denAnteil der indirekten Kosten. Hohe Werte können auf Ineffizienzen hinweisen. Im Branchenvergleich oder Zeitablauf aufschlussreich. Eine Generalvollmacht ist eine Vollmacht, die zur Vertretung des Vollmachtgebers in allen Geschäften ermächtigt.

Der Bevollmächtigte handelt im Namen des Inhabers nicht aber im Namen der Firma, da die Vollmacht nicht im Handelsregister vermerkt ist. Eine Gerichtsstandsvereinbarung sagt aus, in welche örtliche und sachliche Zuständigkeit eines Gerichtes ein Vertrag entfällt. Eine solche Vereinbarung sollte aus diesem Grund Bestandteil eines jeden Vertrages sein. Bezieht ein Unternehmen von einem chinesischen Lieferanten Güter, so muss es sich bei Schadensersatzansprüchen an die chinesischen Gerichte wenden, wenn als Gerichtsstand China vereinbart wurde.

Demnach gilt auch chinesisches und nicht etwa deutsches Recht. Die Global Sourcing Strategie beinhaltet eine Ausrichten der Einkaufsaktivitäten eines Unternehmens auf die weltweit vorhandenen Beschaffungsmärkte. Die Einbeziehung ausländischer Märkte und Lieferanten hat unter anderem folgende Vorteile: Wer Global Sourcing richtig betreibt, investiert somit in die anhaltende Wettbewerbsfähigkeit seiner Unternehmung.

Beim Gozintographen handelt es sich um eine vereinfachte grafische Darstellung der Anzahl an Werk- und Zwischenstoffe, die in ein Endprodukt eingehen. Somit kann die Produktionsplanung berechnen, wie viele Werk- und Zwischenstoffe für die Produktion eines Gutes benötigt werden. Eine Beschaffung unter ökologischen Gesichtspunkten, auch Green Procurement genannt, bringt Produzenten und Lieferanten klare Vorteile: Kosteneinsparungen durch geringe TCO , die frühzeitige Anpassung an die neuen regulatorischen Rahmenbedingungen sowie eine gute Reputation bei Kunden und Zulieferern.

Eine ökologisch orientierte Beschaffung leistet damit einen wichtigen Beitrag zu mehr Wettbewerbsfähigkeit und zum Schutz der Umwelt. Siehe auch Klimawandel , Carbon Footprint.

Der Grenzertrag gibt an, in welchem Umfang die Ausbringungsmenge ansteigt, wenn ein Produktionsfaktor um Einheit erhöht wird. Als Grenzkosten werden die Kosten bezeichnet, die bei einer weiteren Mengeneinheit eines Produktes zusätzlich anfallen. Über die Website http: Beim Gutschriftverfahren wird durch den Lieferanten keine Rechnung im klassischen Sinn an den Kunden geschickt. Vielmehr sendet hier der Kunde Einkäufer dem Lieferanten nach der Buchung des Wareneingangs eine elektronische Mitteilung, welche besagt, dass eine Zahlung über die im Wareneingang gebuchten Artikel zu den definierten Preisen erfolgen wird.

Das Gutschriftverfahren ersetzt somit die Kreditorenrechnung und kann daher als Paradigmenwechsel bei der Bezahlung von Gütern gesehen werden. Beim Heavy-User Konzept wird die Einkaufsverantwortung für eine Warengruppe auf eine bestimmte organisatorische Einheit übertragen.

Dieser übernimmt dann die Aufgaben des Zentraleinkaufs für den gesamten Konzern. Ziel eines Heavy-User-Konzepts ist es, innerhalb des Beschaffungsprozesses eine Kombination aus spezifischem Know-how der Fachabteilung und dem kaufmännischen Wissen des Einkaufs herzustellen.

Unter Hedging versteht man ein Finanzgeschäft zur Absicherung einer Transaktion gegen Risiken wie zum Beispiel Wechselkursschwankungen oder Veränderungen von Rohstoffpreisen. Diese Absicherung beinhaltet ein Finanzgeschäft als Gegenposition, wobei sich das Risikoprofil dieses Finanzgeschäfts dabei spiegelbildlich zu dem der abzusichernden Transaktion verhält. Es wird somit sichergestellt, dass der Wertverlust der einen Position durch den Kursgewinn der Gegenposition kompensiert wird und die Gesamtposition bezüglich des Risikos ausgeglichen ist.

Hilfsstoffe gehen in ein Produkt ein, erfüllen jedoch im Gegensatz zu Rohstoffen nur eine untergeordnete Funktion. Als Beispiel für Hilfsstoffe können Schrauben genannt werden.

Der Höchstbestand definiert den maximalen Lagerbestand, also die Materialmenge, die maximal im Lager vorhanden sein darf. Ziel ist die Vermeidung eines zu hohen Lagerbestandes verbunden mit einer zu hohen Kapitalbindung.

Ein sogenannter Hochzeitsrabatt tritt immer dann auf, wenn zwei Unternehmen miteinander im Zuge einer Übernahme verschmelzen. Gemeint ist damit die Aufforderung an die bestehenden Lieferanten beider Unternehmen, den Kauf eines Unternehmens zu bezuschussen, um somit weiterhin auf der Liste der Zulieferer zu verbleiben.

Die horizontale Kooperation beschreibt die Zusammenarbeit zweier Unternehmen der gleichen Wertschöpfungsstufe. Siehe auch diagonale Kooperation und vertikale Kooperation. Im logistischen Kontext beschreibt ein Hub einen zentralen Umschlagplatz für Güter, die kommissioniert und im Anschluss auf kleinere Lager verteilt werden. So kann beispielsweise für ein Unternehmen, das in Europa in verschiedenen Ländern vertreibt oder produziert, an einem zentralen Ort ein Hub eingerichtet werden, von welchem aus die Güter an jeweilige kleinere Lager geliefert werden.

Hub wird oftmals mit Zentrallager oder Drehkreuz übersetzt. Es sagt aus, dass er die temporäre Vollmacht übertragen bekommen hat im Auftrag eines anderen zu unterzeichnen. Niedrige Quoten können Hinweise auf eine zu sehr national ausgerichtete Beschaffung hinweisen. Die Incoterms definieren einheitliche internationale Regeln zur Auslegung von handelsüblichen Vertragsformeln.

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