Handbuch Armut und Soziale Ausgrenzung


Auch insoweit kann der Beschwerdeführerin nicht gefolgt werden.

kommt durch konkludentes Handeln


Inhaltlich erstrecken sich die Darstellungen auf zehn gleichlange Kapitel. Loos hat diese konzipiert, indem er innerhalb der einzelnen Kapitel auf vorhergehende oder nachfolgende Kapitel verweist. Auch bauen die Kapitel aufeinander auf: So findet sich im ersten Kapitel zunächst eine Einleitung, gefolgt von einem groben Überblick über die Einheit des Rechtssystems. Hier werden beispielsweise Fragen rund um die rechtliche Systematik von Gesetzen und dem Verhältnis Rechtsordnungen untereinander beantwortet.

Dem Profi erscheinen diese Darstellungen zunächst vielleicht banal. Für den Laien hingegen wird durch die nachvollziehbare und verständliche Darstellung eine gute Basis geschaffen, um die folgenden etwas tiefer greifenden Darstellungen wie Anspruchsdarstellung, Auslegungsmethoden oder Analogiebildung besser zu verstehen.

In den letzten drei Kapiteln geht er noch einmal gesondert auf die jeweiligen Bereiche sowie deren prozessrechtliche Besonderheiten ein. Hier werden vor allem Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den jeweiligen Rechtsgebieten aufgezeigt aber auch Vorgänge wie Zwangsvollstreckung oder Verwaltungshandlung erklärt. Loos schildert hier kurz und prägnant die Besonderheiten und vor allem die Eigenarten der juristischen Ausbildung.

Er zeigt aber auch die Möglichkeiten, innerhalb der juristischen Laufbahn und die Tätigkeitsfelder für angehende Juristen auf. Gespickt sind die einzelnen Ausführungen immer wieder mit interessanten statistischen Auszügen beispielsweise dass im Jahr rund Das Recht in seiner komplexen Form wirklich zu verstehen, bleibt sicherlich auch nach der Lektüre von Recht: Allerdings vermittelt das Buch einen guten ersten Überblick über die juristische Landschaft und das Rechtssystem und bringt dem Leser die juristische Welt in jeder Hinsicht ein kleines Stück näher.

Zudem liest sich das Buch einfach und schnell vor allem für die Rechtsprofis und ist streckenweise wirklich unterhaltsam. Nebenbei hält es bestimmt auch für jeden Leser die ein oder andere neue Erkenntnis bereit.

Ob man danach tatsächlich mehr Recht verstanden und vor allem mehr Gefallen daran gefunden hat, muss natürlich jeder Leser selbst herausfinden.

So hält es auch der Autor und stellt am Ende seines Werks mit den Worten von Goethe fest, dass es mit der Jurisprudenz eben wie mit dem Bier ist: März Rezension Öffentliches Recht: Fast Seiten erwarten den Leser inzwischen. Insoweit ist auch klar, dass der Schwerpunkt des Werks auf dem Verwaltungsverfahren liegt und nicht, wie der eher globale Titel des Werks es vermuten lassen könnte, das gesamte Verfahren bis hin zum OLG umfasst.

Dies wird auch daran deutlich, dass das Verfahren vor dem Amtsgericht eher kursorisch auf weniger als 25 Seiten abgehandelt wird, das Rechtsbeschwerdeverfahren gar keinen eigenen Abschnitt erhält.

Das Handbuch zeichnet sich durch eine hohe Anwendungsfreundlichkeit aus. Durch den Rekurs auf das Verwaltungsrecht im Ganzen findet gerade keine Fokussierung auf das Verkehrsordnungswidrigkeitenrecht statt, was für die offensichtliche Zielgruppe, auszubildende Verwaltungsbeamte, zum Verständnis der jeweils erläuterten Rechtsfrage durchaus von Vorteil sein kann. Sehr positiv zu werten sind deswegen auch die vielen ausführlichen Erläuterungen zu tatsächlichen Vorgängen im behördlichen Alltag, etwa zu den möglichen Zeugenvernehmungen oder zu den Vollstreckungsvorgängen.

Was leider auffällt, ist, dass die Fundstellen teilweise etwas in die Jahre gekommen sind und neuere, gerade in verkehrsrechtlichen Entscheidungen und Besprechungen aufgegriffene Entwicklungen und Problemkonstellationen fehlen z. Insofern wäre nach meinem Empfinden eine genauere Rezeption der durchaus vielschichtig vorhandenen Rechtsprechung samt Abwägung der damit verbundenen Ansichten durchaus angezeigt. Zur Vollstreckung des Fahrverbots findet sich leider auch kein Unterkapitel.

Insofern bietet das Handbuch nur für einen eingeschränkten Nutzerkreis eine vollumfängliche Nutzbarkeit. Für Verteidiger und Richter sind allenfalls ausgewählte Kapitel zur Lektüre sinnvoll, um sich bspw.

Vermögensauseinandersetzung bei Trennung und Scheidung. Ich hatte bereits das Vergnügen, die Vorauflage besprechen zu dürfen und kann sagen, dass das Buch mir damals nicht nur gut gefallen hat, sondern auch später stets ein zuverlässiger Ratgeber für alle Fragen rund um die Vermögensauseinandersetzung für mich war.

Vor allem konnte ich feststellen, dass das Buch bisher jegliche mir untergekommene Situation lösen konnte. Zudem mag ich, dass in einfacher Sprache auch erklärt wird, warum welche Lösung des Problems die richtige ist. Was also wird überhaupt in dem Buch besprochen? Da sind zunächst einmal ausführliche Darstellungen der einzelnen Güterstände, allen voran der Zugewinngemeinschaft.

Fast Seiten umfasst dieses Verzeichnis. Was mit den geleisteten Stunden zwischen der wöchentlichen Arbeitszeit und der gesetzlichen Höchstarbeitszeit geschehen soll, muss geregelt werden, will man sie nicht zuschlagspflichtig auszahlen. Der Gesetzgeber hat in diesem Bereich grosse Vertragsautonomie offengelassen, diese muss man mit einer schriftlichen Regelung nutzen, ansonsten greift die für Arbeitgeber unvorteilhafte gesetzliche Regelung nach Obligationenrecht.

Ganz allgemein stellt sich die Frage, welches Arbeitszeitmodell ein Unternehmen wählt. Soll allenfalls ein Jahresarbeitszeitmodell eingeführt werden, um Schwankungen der Arbeitsbelastung ausgleichen zu können? Soll Vertrauensarbeitszeit gelten, wonach die Stundenerfassung wegfällt? Immer häufiger werden neue Arbeitsmodelle geschaffen, die verschiedene vertragsrechtliche Fragen aufwerfen.

Genau hier ermöglicht ein Personalreglement eine einheitliche klare Regelung, wobei die Neueinführung von zusätzlichen Arbeitsformen nicht allein mit einem Reglement abschliessend erklärt werden kann. Neben dem zentralen Bereich der Arbeitszeit werden in einem Reglement üblicherweise Kündigungsfristen, Ferien, Freitage z.

Kein Reglement, auch nicht ein seitiges, vermag alle Situationen des realen Lebens zu regeln. Daher sollte man nur das Nötigste definieren. KMU haben den grossen Vorteil, dass sie die Arbeitsbedingungen pragmatisch regeln können. Da schauen Grossunternehmen oftmals etwas neidisch zu KMU rüber und wünschten sich nicht selten, abgespeckte Reglemente, die verständlich sind und gelesen werden.

Auch lohnt es sich, Reglemente alle paar Jahre zu überprüfen und zu hinterfragen, ob sie so noch richtig sind. Die in der Zwischenzeit aufgekommenen Fragen können dann bei einer Überarbeitung herangezogen und das Reglement in diesen Punkten angepasst werden. Vieles darf und kann ein Arbeitgeber einseitig regeln. Auch wenn die Mitarbeitenden dagegen nicht konkret vorgehen, so muss man sich doch immer fragen, ob die Reglementsänderung zur richtigen Zeit und im richtigen Mass vorgenommen wird.

Verständnis hat man wohl mit jenen Mitarbeitenden eines grossen Unternehmens, die sich darüber ärgerten, als ihnen wenige Wochen vor Weihnachten mitgeteilt wurde, ab sofort müsse an Heiligabend ganz normal bis 18 Uhr gearbeitet rsp.

Jahrzehnte vorher war jeweils um 12 Uhr Feierabend. Spart das Unternehmen dadurch tatsächlich? Schätzungen zufolge sind derzeit etwa zehn bis fünfzehn Prozent aller verheirateten Paare in der westlichen Welt nicht in der Lage, eigene Kinder auf die Welt zu bringen. Gründe für eine solche Entwicklung sind zum einen im immer leichteren Zugang zu Drogen, in der wachsenden Umweltverschmutzung und in durch zunehmende sexuelle Freizügigkeit sich schneller verbreitenden Krankheiten zu suchen.

Andererseits hat sich die Einstellung der Frauen zur Lebensplanung zugunsten von Ausbildung und Karriere geändert. Die Erfüllung eines Kinderwunsches wird aus diesem Grund immer mehr in ein Alter geschoben, in dem die Fruchtbarkeit in der Regel schwindet.

Ein Rückgang der adoptionswilligen Mütter ist auf eine bessere Aufklärung bzgl. Die deutsche Rechtsordnung war auf den rasanten medizinischen Fortschritt im Bereich menschlicher Fortpflanzung zunächst nicht vorbereitet. Als ausdrückliche Vorabregelung wurde am November der Fall der Leihmutterschaft in das bisherige Adoptionsvermittlungsgesetz aufgenommen [27]. Das bisherige Adoptionsvermittlungsgesetz wurde in "Gesetz über die Vermittlung der Annahme als Kind und über das Verbot der Vermittlung von Ersatzmüttern" [28] umbenannt.

Die allgemein als verwerflich empfundene Vermittlung von Leihmüttern wurde in Deutschland schon zu Beginn der achtziger Jahre praktiziert. Die Eigenschaft der Leihmutter knüpft das Gesetz bereits an die Bereitschaft zu einem solchen Verhalten. Gründen nicht übernommen; zu den einzelnen Begriffen: Liermann , FamRZ , S. Medizin - Gesundheitswesen, Public Health. Jura - Andere Rechtssysteme, Rechtsvergleichung.

Politik - Sonstige Themen. Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen! Fordern Sie ein neues Passwort per Email an. Stellungnahme Literaturverzeichnis Einleitung Im Falle der eigenen Infertilität besteht die Möglichkeit, sich mit einer Frau zu arrangieren, die - aus welchen Gründen auch immer - bereit ist, ihre Fruchtbarkeit für eine andere Frau bzw. Fortpflanzungsrecht Die Fortpflanzung des einzelnen, jedenfalls die Entscheidung, ob, wann und mit wem er sich fortpflanzen will, ist ein durch Art.

Das Institut der Leihmutterschaft Leih- oder Ersatzmutterschaft meint zunächst die Übernahme einer Schwangerschaft im Auftrag oder zumindest für jemand anderen. Der Leihmutterschaftsvertrag Ein Leihmutterschaftsvertrag hat normalerweise folgenden Inhalt: Motive für Inanspruchnahme einer Leihmutter Es gibt verschiedene Gründe, warum Leihmütter in den Fortpflanzungsvorgang eingeschaltet werden: Rechtliche Betrachtung Die deutsche Rechtsordnung war auf den rasanten medizinischen Fortschritt im Bereich menschlicher Fortpflanzung zunächst nicht vorbereitet.

Adoptionsvermittlungsgesetz Als ausdrückliche Vorabregelung wurde am Gesetzgebungsgeschichte Die allgemein als verwerflich empfundene Vermittlung von Leihmüttern wurde in Deutschland schon zu Beginn der achtziger Jahre praktiziert. Giesen , JZ , S.

MK- Lüderitz , Anh. Möglichkeiten und Grenzen der Leihmutte Rechtsvergleichung zur Bestimmung des Schutzes der Menschenwürde in Homosexuelle Fortpflanzung und da

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